Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, benommen

06.11.14 13:11 #1
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AW: Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo mib,

ich denke, Du hast DEin Problem längst gefunden, Du weißt nur noch nicht, wie da wieder heraus kommen ?

Das auch dauerhaft eine Beschäftigung mit guter Ernährung nötig wäre, lese ich mehr oder weniger auch heraus.

Aber Du schreibst eingangs:

Hallo,

habe schon in einem anderen Forum erfolglos versucht, Hilfe zu bekommen. Ich war schon im Krankenhaus und mehrmals beim Hausarzt, den meine Symptome kaum zu interessieren scheinen. Das Einzige was dabei herauskam waren:

-Halsentzündung (kann ich mir auch zufälig zur gleichen Zeit eingefangen haben), die jetzt, nach einer sage und schreibe einsekündigen Untersuchung, zu der der Arzt regelrecht überredet werden musste, weg sein soll. Wenns so ist dann...gut? Wirkt auf mich aber noch entzündet.
-Gastritis
-leicht vergrösserte Milz

Alles fing vor einem Monat an, nachdem ich ein Automaten-Croissant aß, auf das mein Körper extrem mit Zittern, Schwindel, und fast sofortigem Durchfall reagierte
Wenn man etwas verzehrt, was möglicherweise nicht mehr in ORdnung ist, verdorben z.B., oder mit sehr vielen Zusatzstoffen ( für Automaten müssen Nahrungsmittel besonders haltbar sein....oder sie verderben doch recht schnell ) dann reagiert der Körper darauf mit "Gefahrenabwehrmaßnahmen".

Meine Großmutter hätte gesagt , Du hast eine Lebensmittelvergiftung. Denn die kann man nicht nur mit verdorbenen Fisch bekommen oder mit Ekelfleisch usw. ...

Warum die Vermutung ? Weil Dein Problem plötzlich auftrat.

ZU den Körpermaßnahmen gehört dann das sofortige Entsorgen des "Giftmülls" .....eine erghöhte Ausschüttung bestimmter Botenstoffe, die Dich und Dein Immunsystem schützen sollen.

Histamin ist so ein Botenstoff und dann in Folge eine Reihe bestimmter Stresshormone ( Adrenalin z.B. - macht dann das bekannte Herzklopfen bis hin zu empfundenem Herzrasen, Blutdruckerhöhung....u.a. mehr in Folge ) , auch erhöhte Stoffe gegen die folgenden Entzündungsprozesse ( was auch nur eine Form der Immunmobilisierung bedeutet ) wie Cortisol. Cortisol und Insulin wirken gern gemeinsam, also schüttet DEin Körper zur Mobilisierung von Reserven mehr Insulin aus.....mit Folgen.

Das ganze ist ein Prozess, der je nachdem wie fit ( oder genetisch ausgestattet ) der Betroffene ist mindestens 2-3 Tage dauert....bei späteren Fehlern im Essen ( Bananen ...Zwieback, Reis - können bei Problemen mit Histamin , Fructose, Getreide weitere Probleme mache ) merkt man dann gesteigerte Empfindlichkeit . Uns so kann so ein Vorfall wochenlang andauern. Habe ich selbst öfters erlebt.

Man schaue sich einmal an, was heute alles imfrüheren Heilmittel Zwieback enthalten ist.....!Alles, was möglicherweise erst krank macht.

Halskratzen, zuschwellender Hals, angeschwollene Nasenschleimhäute sind typische Boten von Unverträglichkeitsreaktionen.
Dazu kommt die Reizung der Schleimhäute durch zu viele Magensäure - Gastritis.....

Die Milz ist ein wichtiges Rgan der Immunabwehr. WEnn sie geschwollen ist, ein Zeichen besonderer Aktivität oder gar Überlastung.

Welche Farbe hat Dein Stuhl ? Je heller er eventuell ist zeigt es an, das Galle und Leber stark betroffen sind.....wird er fast weiß, sollte man das dem Arzt unbedingt mitteilen....
Insgesamt bist Du sehr unsicher , was Du machen sollst ?

Höre auf Dein Bauchgefühl....esse nichts, was wieder SYmptome macht. Auch eine vorübergehende Nahrungskarenz kann hilfreich sein.

Ich denke, Du musst probieren....schwer verdauliche Nahrung wäre jetzt nicht angebracht. Aber verträgst Du Salatblätter wie Eisbergsalat ? gekochte Eier ?

Wenn es ganz schlimm ist, gekochte Möhren mit Wasser und SAlz. Es gibt hier und im Netz ein Rezept : Möhrensuppe nach Moro.

Altbekannt, sehr hilfreich auch für mehrere Tage ( ich aß das mal MOnate um meine Galle zu retten ) .

Aber nicht rohe Möhren, es gibt sehr viele Betroffene mit Allergien auf Stoffe in ROHEN Möhren.

WEnn es dIr hoffentlich bald wieder gut geht, dann könntest Du Dich mit Deinen Fragen zu Intoleranzen, Allergien , Histaminintoleranz u.ä. beschäftigen.

Wünsche Dir gute Besserung !
__________________
LG K.

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mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Bin gerade aufgewacht und fühle mich wie der Tod, obwohl ich ziemlich lange geschlafen hatte. Das geht doch nicht so weiter, ich kann nicht mehr...Ich muss wirklich nochmal betonen, dass sich Schlappheit durchs nichts essen einfach anders anfühlt. Gestern Abend, als es fast weg war für eine halbe Stunde oder so, hat es sich auch ganz anders angefühlt. Nicht mehr so, als wäre ich am sterben. Irgendwas stimmt mit meinem Körper einfach nicht, und ich bekomme langsam Angst. Mein Kopf fühlt sich so komisch an, schwer vielleicht? Kann es wirklich kaum beschreiben. Er dröhnt? Aber ohne Schmerzen. Sollte ich mich nochmal einweisen lassen...vielleicht diesmal von selbst aus, in eine andere Klinik, damit man mir nicht wieder direkt irgendwelche Kanülen unter die Haut gibt....falls ich es überhaupt noch dahin schaffe. Würde das überhaupt was bringen? Die haben mich das letzte Mal auch nicht ernst genommen, und untersuchen bestimmte Sachen nicht, weil sie da nichts vermuten. Die Krankenkasse bezahlt das bestimmt auch nicht mehr, weiss jetzt schon nicht, ob die das überhaupt bezahlen vom letzten Mal.

Außerdem hatte ich diese Schwäche wirklich genau in diesem Maße von Anfang an. Jetzt kommt Unterernährung dazu, aber es ist sonst wirklich das Selbe. Ich lese jetzt mal die Antworten, die ich noch gekriegt habe und versuche, darauf zu antworten.

edit: Ein bisschen zittrig bin ich auch noch...muss mit dem Antworten noch warten, habe es aber gelesen.

Geändert von mib2 (09.11.14 um 13:11 Uhr)

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mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Meine Großmutter hätte gesagt , Du hast eine Lebensmittelvergiftung. Denn die kann man nicht nur mit verdorbenen Fisch bekommen oder mit Ekelfleisch usw. ...
Das hatte ich auch lange in Verdacht, aber ich hatte die Reaktion auf dieses Zeug wirklich ein paar Minuten nach dem essen. War das dann nicht eine allergische Reaktion? Was ich, wie gesagt, nicht verstehen würde, da ich sonst nie auf die Zutaten so reagierte. Esseidenn, es benutzte irgendwelche bestimmten Konservierungstoffe, die sonst nirgendwo drin waren. Aber ich weiss nicht, hört sich immernoch nach Vergiftung an. Kann die so schnell danach auftreten?

Ich hatte dieses Croissant aus dem selben Automaten eine Woche davor schon mal, und hatte die selbe Reaktion, die aber am selben Tag wieder abglich. Nochmal hatte ich das eigentlich eher zum testen gegessen. Ich weiss, dass das extrem dumm von mir war, aber es war nunmal so...Das hat man wohl von Selbstexperimenten.

Warum die Vermutung ? Weil Dein Problem plötzlich auftrat.
Ja, das stimmt schon. Um meinen Magen zu beruhigen machte ich einen Spaziergang, wohl eine bis ein paar Stunden nachdem die Symptome anfingen, wo ich mir dann direkt noch eine Erkältung mit Halsentzündung einfing. Vielleicht, weil mein Immunsystem stark beschädigt wurde?

Halskratzen, zuschwellender Hals, angeschwollene Nasenschleimhäute sind typische Boten von Unverträglichkeitsreaktionen.
Da schien aber schon eine richtige Krankheit im Spiel gewesen zu sein, da es hinten im Hals mal eine zeitlang weisslich war, oder weisse Punkte. Eigentlich immernoch, aber ich habe vielleicht nicht die Kompetenz, das so zu sagen. Sieht aber für mich kaum verändert aus.

Welche Farbe hat Dein Stuhl ? Je heller er eventuell ist zeigt es an, das Galle und Leber stark betroffen sind.....wird er fast weiß, sollte man das dem Arzt unbedingt mitteilen....
Das ändert sich je nachdem, was ich esse. Manchmal dunkler, manchmal heller. Die Konsistenz ändert sich auch immer.

Auch Deine anderen Vermutungen klingen interessant. Vielleicht sollte ich wirklich mal nichts essen, ich hatte die meiste Zeit über sowieso keinen Hunger. Aber ob das wirklich gut wäre...das ist aber das einzige, was ich noch nicht ausprobiert habe. Obwohl, ein oder 2 Tage hatte ich mal hintereinander nichts gegessen, wodurch es meiner Beobachtung nach auch nicht besser wurde.

Ich besorge morgen dann mal Möhren, vielleicht auch Salat (auch, wenn der kaum Kalorien hat), und vielleicht auch Milch und Eier, und versuche es damit.

Geändert von mib2 (09.11.14 um 14:54 Uhr)

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mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Danke auch nochmal an Highlightt und Rheingold, für die Tips bis jetzt und die Wünsche zur Besserung. So hat mir bis jetzt eigentlich noch keiner versucht zu helfen (ausser meiner Familie natürlich), besonders nicht die Ärzte.

Zitat von Highlightt Beitrag anzeigen
P.S. Vielleicht geht es Dir abends tendenziell etwas besser, weil Du dann -zumindest ein bisschen- gegessen hast ? Bis zum kommenden Morgen ist das Wenige ja wieder verdaut.....
Das kann schon sein. Aber das kam, glaube ich, auch mal an Tagen, an denen ich nichts gegessen hatte. Das Problem dabei ist nur, dass es mir besser zu gehen scheint, wenn nichts in meinem Magen ist. Wenn ich was esse, kriege ich meistens Schwindel. Darum weiss ich eben nicht, was ich jetzt tun soll, essen oder nicht.

Zitat von Rheingold Beitrag anzeigen
Hallo mib2

Vielleicht hast du einfach nur zu viele Diäten ausprobiert.
Zu wenig essen kann zu solchen Symptomen führen wie du sie schilderst.
Ich habe dir einen Link über Fehlernährung herausgesucht.
Hypovitaminose – Wikipedia
Alles Gute
Rheingold
Ich nehme ja jetzt seit zwei Tagen diese Vitamintabletten, also falls es wirklich daran liegen sollte, müsste das dann ja bald weggehen. Aber ich bezweifle, dass es das ist. Ich hatte mich vorher eigentlich ausgewogen ernährt. Das Einzige, was mangelhaft vorhanden sein könnte, ist B12, aber sonst...Sogar das kann ich aber nicht so sagen, da ich darauf nicht getestet wurde, oder wenn, man mir die Daten verschwiegen hat (habe mir Kopien von den Daten immer geben lassen und da stand nichts über Vitamine).

Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

Highlightt ist offline
Beiträge: 470
Seit: 16.08.14
Hallo mib2,

danke für Deine Rückmeldung und dass Du unsere Bemühungen zu schätzen weißt

Wobei....da habe ich Dir seitenweise Abhandlungen geschrieben und auf das Naheliegendste bin ich noch nicht eingegangen *gegenmeinestirnklopf* :

In Deinem Eingangsposting schreibst Du, dass Du u.a. Gastritis hast, also eine Magenschleimhautentzündung.
Meine Fragen:
-Wie lange besteht sie schon bzw. wann wurde sie diagnostiziert?
-Welche Art Gastritis ist es? Typ A...B oder C...? Oder bestand sie früher nicht und es ist jetzt eine akute Gastritis diagnostiziert worden?
- Wie wurde sie bisher behandelt bzw. was hast Du daraufhin unternommen / eingenommen/ verändert...?
- Hast Du Dich bzgl. Gastritis eingehend informiert via Internet oder Büchern? Hat Dich der Arzt wenigstens ein bißchen beraten?
-Ich tippe auf folgendes: Du hast Deine Diagnose bereits längst....und "nur" die Symptome haben sich verändert und Du spürst die Gastritis zur Zeit sehr stark ....und der obligatorische Tropfen auf den heißen Stein war das böse Automaten-Teil, weil es etwas enthält, woran Deine Gastritis richtig "Freude" hat.....
....denn: Apetitlosigkeit, Blähungen...Durchfall .....allgemeines Unwohlsein....Schwindel...sind Symptome der Gastritis! Chronische Gastritis verläuft oft unbemerkt oder fast unbemerkt....und nun spürst Du sie akut....oder wurde sie erstmalig akut diagnostiziert? Wie auch immer:

Das Medikament Omeprazol, das Dir Dein Doc verschrieben hat, ist genau dafür gedacht.....um Deine Magensäureproduktion zu hemmen, denn sie wird es veremutlich in erster Linie sein, die Dir die Probleme macht.....evt. liegen ja gar keine weiteren Erkrankungen vor....zumindest keine, die Deine unangenehmsten Beschwerden begründen würden....

Siehe hier:

Gastritis (Magenschleimhautentzündung) Therapie - Onmeda.de

Da Du ja nun aber genau solch einen Säureblocker ungen einnehmen möchtest (was ich gut nachvollziehen kann!), stellt sich die Frage, welche -möglichst natürlichen- Alternativen in Frage kommen.

Ich hatte ja bereits Bentonit anfangs bereits erwähnt.....hier werde z.B. Möglichkeiten aufgezeigt, was Du tun kannst:

"In erster Linie besteht die Aufgabe wie immer darin, den Körper wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu befördern, seine Selbstregulationsfähigkeiten neu zu erwecken und die wirklichen Ursachen der erkrankten Magenschleimhaut (falsche Lebens- und Ernährungsweise) zu beheben. Nur so kann man Magenbeschwerden wirklich beseitigen.

Natürlich sollten irritierende Speisen wie Zucker, sehr fette Speisen, Alkohol, Geräuchertes und möglichst alle denaturierten Nahrungsmittel (industriell verarbeitete Nahrungsmittel), die bei der Verdauung giftige Stoffe entwickeln bzw. bereits giftige Stoffe* enthalten, gemieden werden.
Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes kann ein Entsäuerungsprogramm in Frage kommen.
Ausserdem gehen wir davon aus, dass die üblichen Massnahmen, die ganz allgemein zu einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise gehören, in jedem Falle praktiziert werden (wie etwa reichliches Trinken von reinem, kohlensäurefreiem Wasser, basenüberschüssige Ernährung, körperliche Bewegung, geregelter Schlaf, ausreichend Entspannungsmomente etc.).
Auch die Einnahme von Bentonit (einer Mineralerde) ist äusserst empfehlenswert. Nicht nur, weil sie überschüssige Säure bindet, sondern insbesondere deshalb, weil sie Bakterientoxine und andere schädliche Stoffe, die durch die Anwesenheit des Helicobacters entstehen, absorbiert und auf diese Weise gravierend zur Regeneration der Magenschleimhaut beitragen kann.
In Studien hatte sich gezeigt, dass die tägliche Einnahme von Leinöl eine hervorragende geschwürbildungshemmende Wirkung im Magen zeigte. Das Leinöl konnte sogar besser vor Magengeschwüren schützen als das üblicherweise eingesetzte schulmedizinische Medikament (Ranitidin). Die für eine gesunde Ernährung empfohlenen 1 bis 3 täglichen Esslöffel Leinöl sind also ganz besonders auch für Menschen mit Magenproblemen hilfreich."

Quelle: Magenbeschwerden

Gegen
Helicobacter pylori werden weitere Tipps gegeben....

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich an Deiner Stelle mit dem Thema Gastritis eingehender beschäftigen.....
Gastritis (Magenschleimhautentzündung) Definition - Onmeda.de

inbesondere natürlich der entsprechenden Ernährungstipps wie Haferbei usw:
Ernährung bei Gastritis - Krankheit und Ernährung
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Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

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mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
Vielen Dank, Highlightt. Wenn sich meine Ärzte bis jetzt nur halb soviel bemüht hätten, wäre mir vielleicht schon geholfen.

Aber zu deinen Fragen,

Ich gehe wirklich sehr selten zum Arzt, das letzte mal war es vor Jahren, darum wurde diese Gastritis jetzt akut bei der Magenspiegelung im Krankenhaus festgestellt. Es kann natürlich sein, dass ich sie schon länger habe, aber das wüsste ich nicht.

Welcher Typ von Gastritis es ist, weiß ich auch noch nicht. Keine Ahnung, wann mir das mitgeteilt wird. Hoffentlich die jetzt kommende Woche? Mir wurde gesagt, die Laborergebnisse würden zu meinem Hausarzt geschickt werden.

Ich habe mich seit mir meine Gastritis bekannt ist, also seit ungefähr einer Woche, schon ein wenig erkundigt und weiß, dass Schwindel ein Symptom der Gastritis sein kann. Der Arzt im Krankenhaus sagte mir überhaupt nichts. Nur, dass Gastritis festgestellt wurde. Dann gab er mir eine Pille, die, wie ich später selbst herausfinden musste, die erste Omeprazol Pille war. Später sollte ich mir mehr beim Hausarzt verschreiben lassen. Das habe ich getan. Habe sie aber noch nicht genommen.

Es wundert mich nur, dass ich kein Sodbrennen oder Bauchschmerzen habe. Darum denke ich, es ist vielleicht nur eine schwache Gastritis, und eher ein Symptom als eine Ursache.

Über Bentonit habe ich auch schon öfter gelesen. Das käme ja auch noch in Erwägung.

Jedenfalls informiere ich mich nochmal etwas mehr, danke für die Links. Vorallem über den, in dem Tips zur Ernährung gegeben wird.

Geändert von mib2 (09.11.14 um 20:19 Uhr)

Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

Highlightt ist offline
Beiträge: 470
Seit: 16.08.14
Tja, leider sind -neben der Qualitätsunterschiede von Ärzten- diese auch heutzutage mehr mit Papierkram beschäftigt für Krankenkassen und co, als dass Zeit für die Patienten bleibt. Gute Ärzte nehmen sich die Zeit trotzdem. ...

Symptome sind ja bei Krankheiten nicht immer alle identisch....ist bei meiner Erkrankung auch so. Ich habe mir meine Symptome im Katalog ausgesucht ....solche, die ich nicht wollte, habe ich weggelassen ....
Nee, aber im Ernst: Es ist 1. eine individuelle Angelegenheit...dann eine Sache des Stadiums, in der man sich befindet....viele, viele Co-Faktoren, die eine Rolle spielen können.... sei froh, dass Du keine Bauchschmerzen hast.....ich wünsche Dir, dass es so bleibt!

Mag ja auch sein, dass Du zusätzlich noch eine Unverträglichkeit oder sonstwas hast. Du machst das schon gut...genau....ich würde mich (bis Du weitere Ergebnisse vorliegen hast) erstmal auf das konzentrieren, was Du weißt: Die Gastritis....und entsprechend handeln...lesen....und die Gastritis einlullen in seichtem Essen....ihr über´s Köpfchen streicheln... vielleicht findest Du noch homöopathisch etwas....oder Schüssler Salze ....denke einfach in alle Richtungen.... hier und in anderen Foren lesen..... und Dir entspannend über den Bauch streichen ......im Bauch sitzen ja auch unsere Gefühle....ein paar Streicheleinheiten mag er bestimmt.....sei Du selbst Dein bester Freund ....
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Geändert von Highlightt (09.11.14 um 20:44 Uhr)

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Highlightt ist offline
Beiträge: 470
Seit: 16.08.14
Noch etwas fällt mir ein: Solltest Du Dir, wie im letzten Posting empfohlen, Leinöl besorgen wollen: Achte unbedingt auf gute Qualität....das, was in Discountern zu kaufen ist, kann man vergessen....wird Dir kaum helfen! Es sollte mindestens Reformhausqualität haben oder noch viiiiel besser ein frisch gepresstes. Es ist teurer, jaaaa. doch dann wird es Dir auch helfen! Es muss kalt gelagert und schnell verbraucht werden....:
http://www.keimling.de/leinoel.html
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mib2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.11.14
So, habe heute wirklich so viel gegessen, wie ich konnte. Zwieback, Haferschleim, Karotten und Karottensaft. Den Schwindel nach dem Essen ignoriert. Mehr, als ich die ganzen 5 Wochen runtergekriegt habe, so um die 1000 Kalorien vielleicht (sonst waren es 0 bis maximal 500). Hoffe, morgen schaffe ich noch mehr und ich besorge dann auch noch mal mehr Sachen.

Aber außer, dass ich mich leicht "wacher" fühle, gibt es aber kaum einen Unterschied. Immernoch diese Dauerbenommenheit und das Gefühl, bei einer zu schnellen Bewegung einen Kreislaufkollaps zu kriegen. Beim Stuhlgang und Essen immer noch Schwindel. Und immernoch unerklärterweise normaler Stuhl, gefolgt von etwas Durchfall (manchmal, aber sehe nicht, woran das jetzt liegen könnte, ich esse ja immer das selbe), ohne Schmerzen. Ich hoffe wirklich, das liegt nur daran, dass mein Körper noch zu geschwächt ist. Aber ich glaube immer noch, dass es an etwas anderem als Unterernährung liegt. Das kam ja nur noch dazu. Ich fühlte mich ja auch schon so, bevor ich unterernährt war. Ist das alles wirklich nur die Gastritis? Hätte die sich nicht verbessert oder verschlechtert in den 5 Wochen?

Der andere Arzt, zu dem ich heute wollte, ist jetzt auch noch bis nächste Woche weg. Und auf den Intoleranzentest muss ich noch mehr als 2 Wochen warten. Hoffentlich geht das noch bis dahin, ohne zu wissen, was ich wirklich habe. Oder vielleicht ist es ja wirklich nur Gastritis, weiß nicht.

Ist ja auch schon ein Witz, dass man das alles in einem Forum schreiben muss, weil fast kein Arzt sich das heutzutage alles überhaupt noch anhören würde...aber die ganzen Tips bis jetzt haben mir wirklich geholfen, wenn auch nur psychisch, aber ich nehme die Tips ernst und erkundige mich weiterhin.

Geändert von mib2 (10.11.14 um 21:09 Uhr)

Seit 1 Monat konstant Appetitlosigkeit, Schwäche, Schwindel

Rheingold ist offline
Beiträge: 252
Seit: 17.04.09
Hallo mib2;
das finde ich super, dass du heute so viel gegessen hast.
Etwas mehr Obst und Gemüse wären super. Einfach auf unterschiedliche Produkte bei den Lebensmittel achten.
Was hast du denn sonst immer gegessen.
Alles Gute
Rheingold


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