Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

25.10.07 20:12 #1
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Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
mh . Dann wäre das Buch "Amalgam - Risiko für die Menschheit" wohl jetzt eine wichtige Lektüre.

Bücher von Amazon
ISBN: 3898815226


Gruss,
Uta

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Schätze mal das sollte für Zahnärzte Pflichtlektüre werden

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ja, das wäre wirklich gut.

Übrigens solltest Du Dir unbedingt aufschreiben lassen, welche Materialien Du jetzt im Mund hast für den Fall, daß der Verdacht aufkommt, daß Du allergisch bzw. unverträglich darauf reagierst.
Wenn Du sichergehen willst, kannst Du Dir auch eine Probe der Materialien besorgen und einen Lymphozytentransformationstet (LTT) damit machen lassen, z.B. beim Labor in Berlin (Lymphozytentransformationstest (LTT))


Gruss,
Uta

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Danke für den Hinweis
Mal sehen ob ich über meinen Zahnarzt
was darüber rausbekomme

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Über den Zahnarzt oder auch über den Zahntechniker...

Gruss,
Uta

Gelenkprobleme

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
[QUOTE=WildmanF;107609]

@mungg
Danke für deinen Hinweis.
Ich werd meine Ärztin mal drauf ansprechen.

[QUOTE]

Die meisten Ärzte haben nicht viel Ahnung von Borreliose und glauben, man könne sie einfach mit einem Bluttest ausschliessen. Das ist leider nicht der Fall. In der Regel wollen Ärzte mit Spät-Borreliosen nichts zu tun haben. Über den Grund kann ich nur spekulieren. Vielleicht weil es keine Tests gibt, die eine aktive von einer inaktiven Borreliose unterscheiden können. Ich würde dir hier nicht mehr weiter schreiben, wenn ich die Borreliose bei dir nicht als hoch wahrscheinlich einstufen würde. Ich habe selbst eine Borreliose. Folgende Symptome decken sich mit deinen:
-Rötlich/bläuliche Flecken von den Füssen bis zum Kopf (bei mir durch histopathologischen Befund und positiven Borrelien-Direktnachweis als Acrodermatitis chronica atrophicans gesichert)
- schubweises auftreten von Gelenkschmerzen
- oft brennende Hand- und Fußflächen, taube oder kribbelnde
kalte Hände und Füße
- öfteres Nächtliches Schwitzen (klatschnass) -> bei mir "nur" gelegentlich
- häufig das Gefühl von überhöhter Temperatur
- ständige Müdigkeit, starker Leistungsverlust, Erschöpfung
leicht gereizt, Antriebslosigkeit, schwere Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, innerliche Unruhe, gel. Herzrasen
- Schlafstörungen, gel. Muskelschmerzen
- häufig unruhige Beine

Natürlich kommen noch eine Menge andere dubiosen Symptome dazu. Mit den Muskelschwächen habe ich auch noch sehr zu kämpfen. An einen Zeckenstich kann ich mich nicht erinnern. Ich halte es für möglich, dass ich mir die für meine Krankheit verantwortliche Zecke schon als Kind eingefangen habe. Es kann Jahre bis Jahrzehnte dauern, bis eine Borreliose im Spätstadium voll ausbricht.

Leider waren die gängigen Tests bei mir immer nur negativ oder grenzwertig, weshalb ich lange keine Therapie bekam. Heute beziehe ich mit einer unsichtbaren Krankheit eine ganze Rente und es scheint, als würde es nicht mehr besser werden.

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Hmm..

Das macht mich jetzt doch sehr nachdenklich!

Allerdings sehen die Flecken bei mir anders aus
Eher wie ein Erythema Nodosum aber wesentlich
schärfer begrenzt und nur ca. 0,5cm groß.
Ich hab im Netz bisher noch kein passendes Bild
gefunden, vielleicht sollte ich mal eins mit meiner
Handykamera machen und hier reinstellen damit Ihr euch
ein Bild machen könnt!
Ist das erlaubt?

Was aber die anderen Sachen angeht bin ich doch
ziemlich sprachlos ...

Wie sieht es denn bei den Blutwerten aus?
Kannst du da irgendwelche Werte mit in
Zusammenhang bringen?

Bei welchen Ärzten könnte man die erforderlichen
Tests machen lassen?

Na ja jedenfalls werde ich das mal ganz oben
auf meine Liste mit draufsetzen!

Es käme vielleicht auch noch Fibromyalgie in Frage.

Ach übrigens...
Ich habe leider bei meiner Vorgeschichte etwas entscheidendes vergessen,
na ja bei der ganzen Schreiberei kann da schon mal was untergehen!

Also ich hatte Weihnachten 2003 den gesamten linken Unterschenkel extrem
geschwollen und Knallrot.
Die Ärztin (bei der war ich damals schon) sagte wörtlich "Wenn Sie noch einen
Tag gewartet hätten, hätten Sie eine Blutvergiftung gehabt."
Es hatte sich über mehrere Tage verstärkt, aber da wir im Büro extrem Stress
hatten (14-16 Std tgl.) kam ich einfach nicht dazu zum Arzt zu gehen!
Mein Chef hatte mich die Tage schon von zuhause abgeholt weil ich nicht
mehr laufen konnte. Was sollte ich machen.
Behandelt wurde es mit Penicillin Spritzen denn ins Krankenhaus wollte ich über
Weihnachten auf gar keinen Fall.

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
So ein entzündeter Unterschenkel kann von einer aufgeplatzten Baker-Zyste im Knie kommen. Die Ursache kann aber auch eine Verletzung am Fuß/Bein sein, die sich dann entzündet hat. (Das kommt bei Diabetikern immer wieder vor, vor allem, wenn die Nerven schon geschädigt sind). Hast Du eine Ahnung, was bei Dir der Auslöser war? - Das wäre vielleicht wichtig, um neue Entzündungen aus gleicher Ursache zu vermeiden.

Fibromyalgie ist eine Diagnose aus lauter Einzelteilen. Insofern letztlich ein Krankheitsbild, das zwar gut beschrieben werden kann, das aber wenig Anhaltspunkte liefert, anhand derer eine Therapie der Ursachen stattfinden kann. Ich denke, daß Fibromyalgie sehr wohl mit Vergiftungen zusammenhängen kann - oder auch mit einer unerkannten Borreliose.
Fibromyalgie Ursachen - Onmeda: Medizin und Gesundheit

Gruss,
Uta

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WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Also eine Ursache konnte damals glaube
ich nicht gefunden werden. Das Knie ist
aber Abgesehen von den Schmerzen im
Gelenk sonst OK.

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat von WildmanF Beitrag anzeigen
Wie sieht es denn bei den Blutwerten aus?
Kannst du da irgendwelche Werte mit in
Zusammenhang bringen?

Bei welchen Ärzten könnte man die erforderlichen
Tests machen lassen?

Es käme vielleicht auch noch Fibromyalgie in Frage.
Nein, bei den Blutwerten kann ich nichts in Zusammenhang bringen.

Nicht der Arzt, sondern das Labor ist für den Test wichtig. Das Labor Köln ist sehr erfahren.
http://www.labor-koeln.de/l_k/pdf/fo...rrelien_06.pdf
Wichtig: Es muss nebst ELISA (IgG-/IgM-AK im Serum) auch ein Western Blot gemacht werden. Bei diesen Tests (Serologien), werden Antikörper, die dein Immnsystem gegen die Erreger bildet, nachgewiesen.

Wenn du die Narbe nicht scheust, hast du auch die Möglichkeit, eine deiner Hautveränderung rauszustanzen und mit PCR (weist Erbgut der Erreger nach und somit ein Direktnachweis) untersuchen lassen. Nebst Borrelien würde ich an deiner Stelle auch Bartonellen so checken lassen. Meine Spezi sagte mal zu mir, dass die Neuropathien (brennende Füsse und Hände, Gliederschmerzen und ruhelose Beine) auch von Bartonellen kommen könnten. Allerdings sind Neuropathien auch als Begleitsymtom bei der Haut-Borreliose häufig verbreitet. Ein positives PCR-Ergebnis wäre therapeutisch richtungsweisend. Ein negatives PCR-Resultat schliesst eine Borreliose oder Bartonellose nicht aus, da sich in der Probe auch tatsächlich Erreger oder deren Bestandteile befinden müssen. Weiss aber nicht, ob PCR von den Kassen in D bezahlt wird. Ist relativ teuer. Verglichen mit lebenslänglicher Invalidität ist er aber billig. PCR sollte möglichst in einem erfahrenen Labor durchgeführt werden. Hier bietet sich auch das Labor Köln an (siehe oben).

Ein weiterer Test ist der LTT (Lymphozytentransformationstest). Der ist zur Diagnose jedoch nicht allgemein anerkannt und seit Juli diesen Jahres nicht mehr kassenpflichtig, kommt aber bei borrelioseerfahrenen Ärzten nebst ELISA und Western Blot bei unklaren Ergebnissen regelmässig zum Einsatz. Für den LTT muss dass Blut frisch im Labor aufbereitet werden (nach max. 24 Std. - Analysetage des Labors beachten, evtl. vorher anrufen)

Zum Ausschluss einer Borreliose würde ich mich heute nur noch einem von der Selbsthilfe empfohlenen Spezi anvertrauen. Für einen Spezi in deiner Region und eine geeignetes Labor für LTT machst du am besten eine Anfrage im Borreliose-Forum:
Borrelioseforum

Wenn du ein gutes Verhältnis zu deiner Ärztin hast, kannst ihr auch vorschlagen, dass sie sich Rat bei einem Kollegen einholt. Dafür bietet sich die Borreliose-Gesellschaft an:
Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V.

Ja, stell doch bitte mal ein Foto von deinen Hautveränderungen ein.

Meine sehen in etwa so aus:
DermIS - Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer (Bild)

Bei der Fibromyalgie muss nebst anderem erst eine Borreliose ausgeschlossen werden:
rheuma-online: Rheuma von A-Z: Fibromyalgie

Schon mal was vom chronischen Müdigkeits-Syndrom (CFS) gehört? Diese Diagnose sollte ebenfalls erst nach Ausschluss diverser anderer Immun- und Infektionskrankheiten ausgeschlossen werden:
http://www.cfs-info.de/fileadmin/use...d/med_info.pdf

Fibro und CFS sind von den Beschwerden her ziemlich ähnlich.


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