Frage zu Eisenmangel

25.10.07 15:08 #1
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Frage zu Eisenmangel

ich2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 21.07.07
also.es wurde nur dieser wert bestimmt von meiner allgemeinärztin.
desweilteren sag ich es mal so.
es waren keine operationen wo ich blut verlor oder so.es waren normale zahnbehandlungen die aber auf grund von angststörung nicht anders machbar waren.
die lange schmierblutung,die ich dann 3 wochen hatte,hatte sicher nichts mit den op-s zu tun.eher weil esd mir auf gruznd von den viel3en behandlungen psych.schlecht ging,bringt das den hormonhaushalt durcheinander und es entstehen dadurch auch zysten.das kenne ich bei mir.ich fragte meine gynäkologin,woher ich 3 wochen nach meinr regel immernoch schmieblutungen hatte (waren aber nicht sehr stark) und sie sagte,dass das durch die zyste kommt,da der hormonhaushalt durch eine zyste durcheinander gerät.ihre worte und nicht nur ihre.diese aussage bekam ich auch von mehreren gynäkologen hier im netz.
woher ich nun den eisenmangel habe weiss ich auch nicht.ich vermute mal,weil ich in den letzten wochen wirklich sehr wenig essen konnte.ob es der ganze stress noch war...ich habe keine ahnung.ich kann nur sagen,dass ich vor den ganzen zahnbehandlungen und narkosen keine beschwerden hatte!!! l.g.dani

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ich2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 21.07.07
ich hatte noch vergessen einen wert einzugeben,der auch etwas niedrig ist.
Hämatokrit 33,2 !!! 35-47 normalwert.

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pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo _ich_

Der erniedrigte Hämatokrit-Wert ist logische Folge der erniedrigten Werte Erythrozyten und Hämoglobin.

Der Hämatokrit bestimmt das Verhältnis der festen zu den flüssigen Bestandteilen des Blutes. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) machen dabei den grössten Anteil der festen Bestandteile aus.

Liebe Grüsse
pita

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ich2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 21.07.07
vielen dank liebe pita.
jetzt bin doch sehr verwirt,weil...ich habe in einem ärzteforum meinen bericht gesendet und erhielt folgende antwort:
__________________________________________________ ____________

Hallo,

4,3 was? Hier fehlt die Einheit und der Referenzbereich des Labors.

Unabhängig davon kann ich an Ihren Werten direkt keinen Eisenmangel erkennen. Das heißt nicht, dass keiner da ist, aber die Blutwerte sind nicht typisch dafür.

Eisenmangel wird nicht über den Eisenwert im Blut, sondern über den Ferritinwert definiert. Und der Ferritinwert fehlt in Ihrer Liste.

Außerdem würde man bei Eisenmangel z. b. ein erniedrigtes MCV erwarten. Das ist bei Ihnen aber normal.

Aus meiner Sicht ist daher die Gabe von Eisenpräparaten verfrüht, hier sollte erst einmal weiter abgeklärt werden.
_________________
Alles Gute
Dr.R......T......
Arzt für Allgemeinmedizin


__________________________________________________ ____________

jetzt bin ich echt verwirrt........

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pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Unter Umständen ist im Labor Dein Serum noch vorhanden, das wird, wenn vom Arzt verlangt, jeweils für eine bestimmte Zeit in der Serothek aufbewahrt. So könnten die Werte noch nachträglich bestimmt werden.

Ansonsten empfehle ich Dir, die Werte in ein paar Wochen kontrollieren zu lassen. Auch Ferritin und Transferrinsättigung.

Lies Dich durch all die Infos und lass Dich nicht verrückt machen. Es ist richtig, dass man dem nachgeht, aber dramatisch sieht das nicht aus.

Liebe Grüsse
pita

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ich2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 21.07.07
vielen dank.das werde ich machen.werde morgen gleich mit meiner ärztin reden.melde mich danach wieder,wenn ich genaures weiss.l.g.dani

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Dani,


Der Arzt schrieb:
Eisenmangel wird nicht über den Eisenwert im Blut, sondern über den Ferritinwert definiert. Und der Ferritinwert fehlt in Ihrer Liste.

Außerdem würde man bei Eisenmangel z. b. ein erniedrigtes MCV erwarten. Das ist bei Ihnen aber normal.
Aus meiner Sicht ist daher die Gabe von Eisenpräparaten verfrüht, hier sollte erst einmal weiter abgeklärt werden.
Der Arzt sagt mit anderen Worten, das was ich oben auch bereits gesagt habe, wie Ferritinwert sollte bestimmt werden; MCV ist nicht erniedrigt, was aber bei Eisenmangel erniedrigt wäre; weitere Abklärung ist sinnvoll.


Wenn Du nur Schmierblutungen hattest, dann bezweifle ich, dass das den Eisenmangel, wenn er denn überhaupt da ist (ich vermute, dass Du evtl. zusätzlich einen Vitamin B12 und/oder Folsäuremangel hast, weil dann das MCV ansteigt), verursacht hat. Hängt davon ab, wie stark der Eisenmangel ist, das sieht man beim Ferritin-Wert am besten.

Allerdings: Solltest Du einen Infekt oder eine Entzündung haben, das ist ja das was ich auch für möglich halte (evtl. reicht auch eine Entzündung im Bereich der Wunden der gezogenen Zähne dafür aus), dann ist das Ferritin als Reaktion auf die Entzündung erhöht oder zumindest höher, als es ohne Entzündung wäre.
Ferritin gehört nämlich zu den "Akute-Phase-Proteinen" und steigt an, wenn man Infekte oder Entzündungen hat. Es ist dann für die Beurteilung eines Eisenmangels nicht geeignet, denn es würde dann aufgrund des Anstieges den Eisenmangel verdecken, da nur ein niedriger Ferritin-wert einen Eisenmangel anzeigt.
Besser soll der lösliche Transferrin-Rezeptor zur Beurteilung des Eisenmangels sein, doch der ist meines Wissens teurer und wenn Du nicht privat versichert bist, weiß ich nicht, ob ein Arzt den Wert wegen des Budgets anordnen wird (ja aber bitte jetzt wieder keine Angst bekommen, denn dieses System, das ich "beschissen" finde, habe nicht ich erfunden und ich habe auch die, die es einführten nicht gewählt).

Also ich bleibe dabei, ganz klar ist dieser Eisenmangel nicht. Es ergeben sich für mich viele Fragen (s.o.), denen man nachgehen kann (wenn man will).

Eine weitere Möglichkeit, die bei Erniedrigung der roten Blutkörperchen und des Hämoglobins in Betracht kommen könnte, wäre eine hämolytische Anämie. Doch getraue ich mich fast nicht, das weiter zu begründen. Hierzu wäre wichtig, dass man die Blutwerte Haptoglobin, Bilirubin, LDH kennt, da diese sich bei einer massiven Hämolyse verändern.
Ursachen einer hämolytischen Anämie gibt es mehrere. Eine könnte bei der bekannten Vorgeschichte hämolysierende Streptokokken sein, die man häufig im Zahnbereich findet. Wenn evtl. die gezogenen Zähne Eiterherde hatten, wären es denkbar, dass diese Eiterherde aus hämolysierenden Streptokokken bestanden. Hämolysierende Streptokokken machen evtl. in größerer Zahl eine Hämolyse bzw. hämolytische Anämie.
Es gibt aber auch andere Bakterien, die dies verursachen können und es gibt auch noch nichtinfektiöse Ursachen für hämolytische Anämien.
Siehe:
NetDoktor.at - Krankheiten: Hämolytische Anämie

Das sind jetzt nur Überlegungen und ich habe nichts dagegen, wenn dem nicht so ist. Ist auch nur als Hinweis gedacht.
Gerade die Hitzewallungen und der Schüttelfrost könnte man auch so interpretieren.
Siehe
NetDoktor.at - Krankheiten: Hämolytische Anämie
Zitat:
Die Anzeichen sind Fieber, Schüttelfrost, Kreislaufstörungen bis zum Kollaps, Bauch-, Rücken- und Kopfschmerzen, bierbrauner Urin und später die Gelbfärbung der Haut.
Evtl. wäre die Hinzuziehung eines Hämatologen (Arztes für Blutkrankheiten) sinnvoll, wenn ein Infekt nicht vorliegen sollte und bei einem Infekt wäre zu klären, ob nicht ein Antibiotikum Abhilfe schafft.
Die Frage wäre weiter, ob, falls eine hämolytische Anämie vorliegt, Eisentabletten Sinn machen, weil dann die Ursache ja kein Eisenmangel wäre.

Gruß

margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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ich2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 21.07.07
hallo
eine eine hämolytische Anämie schliesse ich aus,denn meine blutwerte sind bis vor 3 wochen noch völlig ok gewesen.
ich brauchte diese nämlich für die narkose und september waren alle werte noch ok.nur jetzt im oktober waren sie so.
eiter oder sonstiges hatte ich keinen an den zähnen.
ich hatte in einem zahn eine wurzelbehandlung und schmerzen danach am zahnfleisch worauf ich antibiotika nehmen musste 8 tage.die schmerzen waren dann auch wieder weg.nur nach der einnahme von dem antobiotika gings mir nicht so gut.2 wochen danach bekam ich für 3 tage ausschlag (wieder weg) und bis heute habe ich leichtes zungenbrennen und spannen am zahnfleisch.eine pilzerkrankung liegt nicht vor sagte mir mein zahnarzt darauf.er sagte,dass lege wohl am eisenmangel.auch haarausfall habe ich total seit wochen.
ich bin nun total verwirrt und habe jetzt nur noch angst und weiss jetzt gar nichts mehr.....sorry....

Frage zu Eisenmangel

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Dani,

ich weiß es nicht, ob Du eine hämolytische Anämie hast. Es gibt mit den wenigen Blutwerten, die Du angegeben hast, eben etliche denkbare Möglichkeiten.
Wenn die Werte vor 3 Wochen in Ordnung waren, dann hattest Du damals noch nichts. Damit könnte man davon ausgehen, dass etwas, was seither passiert ist, Schuld an den neuen Blutwerten ist.
Da gibt es aus dem, was Du schreibst, einige denkbare Möglichkeiten. Du hast 3 Wochen geblutet, das kann einen Teil ausmachen, wenngleich bei Schmierblutungen man nicht so viel Blut verliert. Gegen den Eisenmangel spricht, wie der Arzt schon sagte, das nicht erniedrigtes MCV. Daher bin ich am zweifeln, ob es wirklich ein Eisenmangel allein ist oder ob etwas anderes noch in Betracht kommt.
Es gibt auch da noch einige Möglichkeiten:
Antibiotika können auch mal das Blutbild verändern.
Das wäre eine Möglichkeit.
Eine andere wäre, dass das Antibiotikum nicht das richtige war oder dass es zu kurz eingenommen wurde. Gerade bei Streptokokken, die an den Zähnen oft vorkommen oder überhaupt im Mund-Rachenraum vorkommen, kann es nötig sein, dass man es 10 Tage nimmt. Evtl. war die Dosis auch nicht hoch genug für die Art der Bakterien, die Du hattest.
Angenommen Du hast weiterhin Bakterien im Körper, dann könnten auch die evtl. zu einer hämolytischen Anämie führen.
Du schreibst, es ging Dir nach dem Antibiotikum nicht so gut, das hört sich für mich so an, als ob das Antibiotikum doch etwas mit den jetzigen Beschwerden zu tun haben könnte.
Du hast immerhin 2 der Symptome einer hämolytischen Anämie, das sind die Hitzewallungen, die man mit Fieber vergleichen kann und das ist der Schüttelfrost. Wenn das nicht wäre, würde ich auch nicht an eine hämolytische Anämie denken.
Die Hitzewallungen könnte man ja evtl. noch mit Hormonstörungen erklären, wenngleich dies dann auch nur eine Vermutung wäre, aber den Schüttelfrost kann man nicht mit Hormonstörungen erklären (ist mir zumindest nicht bekannt).

Eine andere Überlegung ist, ob die Narkosemittel evtl. auch solche Veränderungen im Blut bewirken können.
Ich weiß es nicht, aber ich will Dir nur einige Möglichkeiten aufzeigen, dass man da nochmals gründlicher untersuchen sollte.

Ich will Dich nicht verrückt machen mit diesen Überlegungen. Nur hast Du nichts davon, wenn man Dir Dinge verschweigt, die evtl. auch in Betracht kommen könnten. Du willst ja, die Ursache der Störungen finden und man kann sich die Ursache leider nicht wünschen.
Ich kenne Deinen Fall und die Vorgeschichte nicht so gut wie Du oder Deine Ärzte und kann evtl. einen wesentlichen Punkt nicht wissen. Ich will auch nicht Recht haben wollen. Ich hoffe für Dich, dass es die harmloseste Ursache ist, die in einem solchen Fall möglich ist.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Dani,

margie schrieb folgendes:
Angenommen Du hast weiterhin Bakterien im Körper, dann könnten auch die evtl. zu einer hämolytischen Anämie führen.
Du hast von einer Wurzelbehandung geschrieben, 90 % der Wurzelbehandlungen sind erfolglos, es wäre nicht verwunderlich wenn der Herd weiterhin Bakterien streut.

Liebe Grüße
Anne S.

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