Benommenheit, Sehstörung, Schwäche, Schmerzen

07.09.14 11:05 #1
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Benommenheit, Sehstörung, Schwäche, Schmerzen

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.503
Seit: 26.04.04
Hallo followtheleader,

wenn Du Seitenschläfer bist, dann wäre vielleicht dieser Kissentyp hilfreich (ich bin sehr zufrieden damit...):
NOVUM

Liebe Grüße,
Malve

Benommenheit, Sehstörung, Schwäche, Schmerzen

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.984
Seit: 10.01.04
Hallo followtheleader,

bist Du auch auf Borreliose - soweit möglich - untersucht worden? Wie sieht es mit kaputten Zähnen und/oder unverträglichem Material in den Zähnen aus? Hast Du irgendwelche ausdünstenden neuen Gegenstände in Deiner Wohnung oder am Arbeitsplatz? Was arbeitest Du?

Ist auch nach der Schilddrüse und den Hormonen geschaut worden? Wie sieht es mit einem Mangel z.B. an Vitamin B12 und anderen B-Vitaminen aus, wie mit einem Mangel an Spurenelementen, wie mit Vit. D?

Zu all diesen Themen findest Du hier im Wiki mehr Informationen:
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Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Benommenheit, Sehstörung, Schwäche, Schmerzen

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Kontinuierlicher konsequenter Muskelaufbau
Vorsicht, bitte das Dehnen in alle Richtungen nicht vergessen, sonst kommt es zu neuen Imbalancen.

Datura

Benommenheit, Sehstörung, Schwäche, Schmerzen

followtheleader ist offline
Themenstarter Beiträge: 76
Seit: 22.08.14
@Oregano: Borreliose negativ. Ich kann mich auch nicht an einen Zeckenbiss erinnern. Stechmücken lieben mich allerdings. Der HA meinte, Borreliose könne man nochmals testen. EBV auch negativ, d.h. durchgemachte Infektion. Ich hatte allerdings Probleme mit den Zähnen, bin etwa 10 Jahre nicht zum Zahnarzt, aber kam mit einem blauen Auge davon. In den Backenzähnen oben habe ich Keramikfüllungen (sind weiss), Amalgam hatte ich nie. Im Mai musste ich nachpolieren und weil ich wieder arbeiten musste, wollte ich keine Betäubung. Mit einem freiliegendem Zahnhals tut das dann schon ordentlich weh. Aber ob es das sein kann?

Ich bin Schreibtischtäterin. In der Wohnung ist nichts neu, aber ich habe Anfang Jahr in einer neuen Firma angefangen. Was ich merke ist, dass ich den Lärm im Grossraumbüro überhaupt nicht vertrage. Es macht mich ganz konfus, nach 4 Stunden kann ich mich nicht mehr konzentrieren und bin total benommen. Morgens ist die Benommenheit generell am Besten, wird im Laufe des Tages stärker und gegen Abend wieder entspannter. Aber eben nie weg. Das Körpergefühl gleicht einer Grippe.

Mängel habe ich keine, da wurde mehrmals und gründlich getestet, da ich auch B12 in Verdacht hatte. Dass ich mich gesund ernähre kann ich nicht behaupten... Aber scheint alles i.O. zu sein. TSH basal ist 2.35 und bei einem weiteren Test war er 2.05 (anderes Labor allerdings).

Ich merke, dass ich mich verkrampfe und viele Verspannungen habe. Nur ist mir einfach schleierhaft, wieso das jetzt so plötzlich kam. Die Skoliose habe ich ja schon lange Zeit. Ich kanns mir nur durch Stress erklären... Körperlich sieht man mir nichts an, ich habe auch keine sichtbaren Symptome wie Haarausfall oder Schwellungen.

@Datura: Danke für den Tipp. Ich habe gestern eine super Übung für das ISG-Gelenk gefunden, die ist Gold wert, falls jemand auch Schmerzen dort hat: https://www.youtube.com/watch?v=FZxp8CSBTe0

Geändert von followtheleader (08.09.14 um 13:41 Uhr)

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followtheleader ist offline
Themenstarter Beiträge: 76
Seit: 22.08.14
Seit einer Woche geschwollene Lymphknoten am Hals und Vermutung auf Überbeweglichkeit der HWS. Die psychische Schiene wird nun auch thematisiert. Ich behaupte nicht, dass ich da keine Baustellen habe. Aber wer würde denn nicht am Rad drehen, wenn er jeden Tag wie besoffen und mit Schmerzen rumläuft? Zum Kotzen ist das. :( Manchmal hab ich das Gefühl, ich verliere mich in der Benommenheit.

Kennt das jemand von euch, dass die Benommenheit nach Manipulation an der HWS stärker wird? Kein Einrenken, bloss nicht. Verspannungen wurden mit Druck gelöst.

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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 7.942
Seit: 04.02.09
hallo followtheleader ,

gut kann ich mir vorstellen ,das kaum einer antworten wird der diese benommenheit nicht auch kennt .

gut kann ich mir auch vorstellen das nach einer manipulation am hws ,wenn auch nur durch druck vorgenommen , sich hinterher ein /das benommenheitgefühl verstärkt bemerkbar macht ,wäre es für mich ein hinweis ,das die manipulation nicht korrekt ( wenn nicht sogar unsinnig war )durchgeführt wurde .

sollte es sich tatsächlich um eine überbeweglichkeit der HWS handeln ,hier mal ein link zur info : Halswirbelsäule

lg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

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margie ist offline
Beiträge: 4.543
Seit: 02.01.05
Ob die Probleme mit den Verspannungen allein auf orthopädischem Fachgebiet liegen, bezweifele ich.

Du bist auch benommen und müde.
Müdigkeit ist das oft einzige Symptom einer kranken Leber.

Ich selbst war früher auch extrem verspannt und hatte diese Verspannungs-Schmerzen, wie Du sie schilderst.
Ich bin leberkrank und bei mir wurden als Folge davon etliche Mängel an wichtigen Nährstoffen festgestellt, die auch zu Verspannungen führen können.
So hatte ich einen extrem starken Magnesiummangel, dazu einen Mangel an Kalium, an Carnitin, an Coenzym Q 10, an Vitamin B2, etc.
Das sind alles Substanzen, die für die Muskulatur immens wichtig sind und wenn die fehlen, kommt es zu Problemen mit der Muskulatur, wozu auch Verspannungen gehören.

Zurück zu meiner Vermutung, dass bei Dir etwas mit der Leber nicht stimmt:
Zunächst einmal sei gesagt, dass die Leberwerte oft normal sein, wenn die Leber bereits krank ist. Die Leber ist ein großes Organ und kann es lange kompensieren, wenn sie krank ist. D. h. die Leberwerte gehen erst dann hoch, wenn die Leber schon stark geschädigt ist.
Außerdem können Leberwerte schwanken, d. h. heute normal sein und nächsten Monat (leicht) erhöht.
Aber bevor die Leberwerte dauerhaft erhöht sind, bereits merkt man an bestimmten Störungen, dass etwas nicht stimmt.

Nicht alle Hausärzte bestimmen alle Leberwerte. Daher nenne ich diese hier, falls Du nachsehen willst, welche Dein Arzt davon gemacht hat:
GPT (auch ALT oder ALAT genannt), GGT, GOT (auch AST oder ASAT genannt), Cholinesterase (CHE), Bilirubin, Alkalische Phosphatase (AP), GLDH, LDH.
Manchmal werden die Werte auch im Befund abgekürzt angegeben.

Müdigkeit und Benommenheit sind bei Leberkranken häufiger. Mangelerscheinungen sind häufig, insbesondere haben Leberkranke oft einen Mangel an
Magnesium,
Zink
und an Vitamin A.

Vitamin-A-Mangel führt zu Sehstörungen, die Du auch hast.
Man kann grelles Licht nicht leiden. Man sieht im Dunkeln schlechter, wenn man einen Vitamin-A-Mangel hat.
Zink ist zur Aufnahme von Vitamin A wichtig und da Leberkranke meist einen Zinkmangel haben, wird eben das Vitamin A nicht gut aufgenommen.

Ich rate Dir, zuerst eine Diagnostik durchzuführen.
Lasse z. B. mal die oben genannten Vitamine und Mineralstoffe, die ich unterstrichen habe, untersuchen.
Auch würde ich die B-Vitamine im Blut untersuchen lassen, denn Augenprobleme können mit den Nerven des Kopfes zu tun haben und die B-Vitamine sind wichtig für alle Nerven.

Wenn sich Mängel ergeben, würde ich auch zur Untersuchung der Leber raten.

Da Sehstörungen aber auch noch andere Ursachen haben können, würde ich zusätzlich sicherheitshalber in eine gute Augenklinik (evtl. Uni-Augenklinik) gehen. Denn das Augenlicht ist wichtig und man sollte frühzeitig evtl. Augenerkrankungen erkennen und behandeln.
Evtl. wäre auch ein Termin bei einem Neurologen sinnvoll, weil der eine VEP-Messung machen kann. Dabei wird der Sehnerv geprüft.

lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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followtheleader ist offline
Themenstarter Beiträge: 76
Seit: 22.08.14
Hallo ihr Zwei

@margie: Das Problem ist, dass ich beim meinem HA diese Untersuchungen nicht machen kann. Er will mir zwar helfen, aber wenn man nicht weiter weiss, kommt eben die Psyche. Schliesse ich nicht aus, sehe ich aber nicht als Ursache. Daher müsste ich jemand Neues finden, der das macht. AST und ALT wurden gemacht, Werte normal.

Ich wurde schon total auf den Kopf gestellt: MRT, Röntgen, EEG, div. Blutbilder, Stuhlprobe, Ultraschall Halsgefässe sowie Eierstöcke und Gebärmutter. Nix, rein gar nix... :/ Folsäuremangel war das Einzige. Sonst ist alles gut, keinerlei Mängel.

Kann man sich mit einer erkrankten Leber teilweise besser fühlen und dann wieder schlechter? Ich trinke keinen Alkohol mehr seit einigen Jahren, rauche allerdings. Wie ist das Leberproblem bei dir erkannt worden? Hattest du davor auch eine ganze Ärztetour hinter dir, bis mal jemand darauf kam?

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margie ist offline
Beiträge: 4.543
Seit: 02.01.05
Kann man sich mit einer erkrankten Leber teilweise besser fühlen und dann wieder schlechter? Ich trinke keinen Alkohol mehr seit einigen Jahren, rauche allerdings. Wie ist das Leberproblem bei dir erkannt worden? Hattest du davor auch eine ganze Ärztetour hinter dir, bis mal jemand darauf kam?
Man kann sich mal besser und mal schlechter fühlen mit einer kranken Leber.

Das Leberproblem wurde bei mir zum einen durch einen immer wieder leicht erhöhten Leberwert (GGT, der bei Dir wohl nicht gemacht wurde) aufgefallen. Ganz stark fiel es dann auf, als plötzlich eine Zeitlang alle Lebwerte hoch waren, was aber als EBV interpretiert wurde (ob zu Recht, bin ich mir nicht so sicher).
Dann hatte ich vor fast 20 Jahren eine Op wegen einer Eierstockszyste. Da hat dann der Frauenarzt Bilder von meiner auffälligen Leber gemacht. Er hatte offenbar einen Blick dafür, denn die kleinen vereinzelten Knötchen im li. Leberlappen wurden von anderen vorher und hinterher übersehen.
Dann habe ich einige typische Beschwerden und Laborwerte für Leberkrankheiten wie Zinkmangel, Mangel an Vitamin A und an Magnesium. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen kann man haben.
Und bei "meiner" Leberkrankheit kommen dann noch neurologische Probleme dazu (ich habe M. Wilson, eine chronische Kupfervergiftung aufgrund eines Gendefektes der Leber - es gibt dann noch die Eisenspeicherkrankheit, die häufiger ist und keine neurologischen Störungen macht).

Das Trinken von Alkohol ist viel seltener eine Ursache für eine kranke Leber als viele -auch Ärzte- es denken.

Ja, ich habe eine regelrechte Ärzte-Odyssee hinter mir bzw. sie dauert noch an.
Es ist verdammt schwer, Ärzte zu finden, wenn man seltenere Krankheiten hat.

lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.984
Seit: 10.01.04
Hallo followtheleader,

Ich hatte allerdings Probleme mit den Zähnen, bin etwa 10 Jahre nicht zum Zahnarzt, aber kam mit einem blauen Auge davon. In den Backenzähnen oben habe ich Keramikfüllungen (sind weiss), Amalgam hatte ich nie. Im Mai musste ich nachpolieren und weil ich wieder arbeiten musste, wollte ich keine Betäubung. Mit einem freiliegendem Zahnhals tut das dann schon ordentlich weh. Aber ob es das sein kann?
Was soll denn da nachpoliert werden und warum?
Welche Zähne sind denn bei Dir behandelt worden und welche Probleme hast Du gehabt, weil Du so lange nicht beim ZA warst?
Soll denn der freiliegende Zahnhals so bleiben oder wird da noch etwas gemacht?

Grüsse,
Oregano
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