Meine Geschichte - massive Ohrenschmerzen, Tinnitus etc.

29.08.14 11:40 #1
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missschweiz ist offline
Beiträge: 4
Seit: 27.01.14
Seit Ende letzten Oktober hab ich massive Ohrenschmerzen beidseitig und permanent einen grossen Druck auf die Ohren (wie wenn man im Flieger oder Zug nach einem Tunnel den Druck im Ohr nicht mehr los wird). Dazu zusätzliche Tinnitustöne. Tinnitus hab ich schon seit 2006, der Auslöser war wohl jeweils sehr stressiges Arbeitsprojekt.
Die Ohrenärztin fand nichts, aber sie sagte mir dass ich fast schwerhörig bin. Auch die allgemeine Ärztin bei der ich mich durchchecken liess, fand nichts. Dazu bin ich seither und immer noch sehr erschöpft. Sie gab mir Magnesium und B12 Depotspritzen, ausserdem bekam ich später noch eine Eiseninfusion.
Trotzdem bin ich nach wie vor sehr erschöpft. Das Magnesium tat mir gut, aber B12 und das Eisen liess mich tagelang nicht mehr schlafen, dazu bekam ich gehäuft Muskelzucken.
Ich war dann auch beim Neurologen und liess ein MRI vom Kopf machen, dort waren viele weisse Flecken zu sehen. Der wollte dann ein weiteres MRI mit Kontrastmittel machen um Vaskulitis auszuschliessen. Da ich die Symptome dazu aber nicht habe hab ich das abgelehnt. Sorgen macht es mir aber schon.

Im April diesen Jahres kam ich nach vieler Recherche auf das Thema Quecksilber und liess mich kinesiologisch testen. Der Arzt befand mich als höchstgradig quecksilberbelastet. Ich hatte von Kindesalter bis ca. 35J zwischen 15 und 20 Amalgamplomben im Mund die alle zwar einzeln, aber ungeschützt rausgemacht wurden und grösstenteils durch Goldinlays und Kronen ersetzt wurden. Heute habe ich kein Amalgam mehr im Mund.

Mitte Mai bekam ich dann meine 1. Dimavalinfusion (1 Ampulle) und hatte gröbere Probleme danach, u.a. massive Quecksilbervergiftungssymptome wie taube Hände, Füsse, Gesicht, Durchfall, Schüttelfrost, Zittern, musste 12 Std. später erbrechen. Nach einer Nacht in der Notaufnahme des Spitals wo mir 1.5l Natriumchlorid infiltriert wurde ging es mir einigermassen wieder gut. Mittlerweile ist mir klar was wohl dazu beigetragen hat, nämlich mein höchst übersäuerter Körper, viel Elektrosmog in meiner Wohnung, mein viel zu tiefer Natriumlevel im Blut sowie vermutlich eine zu geringe Menge DMPS.

Seit dieser Infusion bin ich höchst elektrosensitiv (ich war es davor schon, nur nicht in diesem Masse) und mir scheint mein Gehör wird auch immer schlechter. Die Ohren tun mir insbesondere sehr weh wenn ich in einem elektrischen Umfeld bin. Dann bin ich teilweise auch zu keinem klaren Gedanken mehr fähig, und habe den absoluten Nebel im Hirn. Mein Kurzzeitgedächtnis wurde in letzter Zeit auch massiv schlechter.

Parallel hab ich auch angefangen mein Zahngold durch Keramik ersetzen zu assen. Ich bekomme Baseninfusionen und versuche Mineralien aufzugefüllen. Ausserdem bekomme ich Akupunktur für die Energie und mache eine Neuraltherapie für die Ohren.
Heute, 10 Monate nach dem Beginn meiner Ohrenschmerzen ist die Situation nicht viel besser. Eine weitere DMPS Infustion hab ich mir bisher nicht getraut resp. noch keinen Arzt gefunden der nicht nur die Infusion macht sondern auch vorher und nachher schaut wie es mir geht. Ich habe eine Klinghardttherapeutin gefunden die mich auf alles testet was ich nehmen soll, sie setzt aber vor allem auf Chlorella und das testet nicht, da muss ich erbrechen. Jetzt will ich es mit Microsilica versuchen und suche immer noch einen Arzt im Raum Zürich der nicht nur DMPS spritzt sondern auch sonst nach meinem Zustand schaut.


Meine Geschichte

Gerd49 ist offline
Beiträge: 52
Seit: 31.08.14
Hallo

Ich würde dir dringlichst empfehlen, das MRT mit Kontrastmittel durchführen zu lassen. Man sollte mit einem MRT mit weißen Herden unbedingt abklären, wovon das kommt.
Alternative Heilmethoden haben schon ihre Berechtigung, aber nur nach schulmedizinischer Abklärung und Diagnose, und rein als begleitende Therapie.
Wünsche dir alles Gute

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo Gerd,

ich wäre mit einer "dringenden Empfehlung" zu Kontrastmitteln sehr zurückhaltend (kleiner Hinweis am Rande:
Achten Sie darauf, dass Ihre Beiträge nicht im Ton einer ärztlichen (oder sonstigen heilkundlichen) Verordnung erfolgen und keine allgemeinen Heilungsversprechen geäussert werden.
http://www.symptome.ch/vbboard/vorst...rd-regeln.html - D.1)

Gefährliche Kontrastmittel in der Kernspintomographie

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...downgrade.html

Liebe Grüße,
Malve

Geändert von Malve (31.08.14 um 14:40 Uhr)


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