Unklares Beschwerdebild, Oszillopsie, Schwindel, Benommenheit

20.10.07 11:54 #1
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unklares beschwerdebild oszillopsie, schwindel, benommenheit... wer kann helfen?

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Zitat von tom1 Beitrag anzeigen
PS: pita,
aber vielleich sollte ich ja mal zu einem osteopathen??aber ich glaub eher nicht dass sie beschwerden daher kommen.
Hallo tom

Schulmedizinisch wurde ja schon vieles abgeklärt, vielleicht wäre dies wirklich ein Versuch wert.

Unklare, wenn auch nur gering erhöhte Leberwerte sind nicht einfach nur hinzunehmen!
Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du hier mal aktuelle Laborwerte postest. Morbus Wilson wurde bereits angesprochen, Hämochromatose ist sogar noch häufiger verbreitet:
Häufigkeit der Eisenspeicherkrankheit
Die Hämochromatose ist die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung in Bevölkerungen keltischer Herkunft.
Die Häufigkeit der "homozygoten Merkmalsträger" liegt in Deutschland bei mindestens 1:200 und die der heterozygoten bei etwa 1:10 Personen.
www.symptome.ch/vbboard/haemochromatose/4689-auswirkungen-symptome-ursachen-therapie-haemochromatose.html#post97802
Auch wenn das Ferritin noch im sogenannten Normalbereich liegt, kann es für einen Menschen mit dieser genetischen Disposition bereits Auswirkungen (u.a. auf die Leber) haben. Genauere Auskunft darüber gibt die Transferrinsättigung.

Liebe Grüsse
pita

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
hallo mandy

bei mir wurde schon ein borelliosetest gemacht da s war es definitiv nicht, ich hatte auch nur als kind einmal eine zecke.
immuniligisch wurden auch immunparameter bestimmt ANA,etc. nach aussagen der ärzte sind autoimmunstörungen auszuschließen.
meine ferritinwerte liegen bei 142 ng/ml (mormbereich ist 33-266) also ganz normal, somit schließe ich eigentlich eine eisenspeicherkrankheit aus.
Was du mal machen lassen könntest wäre evtl bei einem neurologen den VOR untersuchen zu lassen, der war bei mir leicht gestört , aber das hatte keine therapeutische relevanz, da die ursache immer noch unklar war. oft kommt es zu einer oszillopsie wenn ein augenzittern (nystagmus) vorliegt, das ist oft bei schwindel der fall, wenn er durch das gleichgewichtsystem verursacht wird (z.B gutartiger lagerungsschwindel, bilaterale gleichgewichtstörung= ausfall des gleichgewichtsorgans)aber das stellt dann der hno arzt fest durch eine kalorische testung oder lagerungsmanöver und die nystagmusbrille, das wurde sicher auch bei dir gemacht. t
Wurde denn schon ein mrt gemacht und der liquor schon untersucht um ms oder andere entzündl. erkrankungen des zns auszuschließen?

lieber gruß tom

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
hallo mandy

bei mir wurde schon ein borelliosetest gemacht da s war es definitiv nicht, ich hatte auch nur als kind einmal eine zecke.
immuniligisch wurden auch immunparameter bestimmt ANA,etc. nach aussagen der ärzte sind autoimmunstörungen auszuschließen.
meine ferritinwerte liegen bei 142 ng/ml (mormbereich ist 33-266) also ganz normal, somit schließe ich eigentlich eine eisenspeicherkrankheit aus.
Was du mal machen lassen könntest wäre evtl bei einem neurologen den VOR untersuchen zu lassen, der war bei mir leicht gestört , aber das hatte keine therapeutische relevanz, da die ursache immer noch unklar war. oft kommt es zu einer oszillopsie wenn ein augenzittern (nystagmus) vorliegt, das ist oft bei schwindel der fall, wenn er durch das gleichgewichtsystem verursacht wird (z.B gutartiger lagerungsschwindel, bilaterale gleichgewichtstörung= ausfall des gleichgewichtsorgans)aber das stellt dann der hno arzt fest durch eine kalorische testung oder lagerungsmanöver und die nystagmusbrille, das wurde sicher auch bei dir gemacht. t
Wurde denn schon ein mrt gemacht und der liquor schon untersucht um ms oder andere entzündl. erkrankungen des zns auszuschließen?

lieber gruß tom

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
hallo mandy

zu deiner anderen frage. ja ich fühle mich seit diesem schwindel auch immer sehr schlapp und erschöpft(unerträglich) zuvor war ich immer aktiv , sportlich , sah fast immer total fitt aus . das änderte sich schlagartig, ich sehe immeraus als hätte ich eine erkältung, einfach angegriffen oder oft auch richtig krank.

lieber gruß tom

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Mickybaby67 ist offline
Beiträge: 309
Seit: 04.10.07
Hallo Tom,

du hast ja schon sehr viele Untersuchungen machen lassen!
Den VOR habe ich bei mir übrigens noch nie untersuchen lassen, höre das Wort auch das erste Mal , und diesen Nystagmustest hatte ich auch nicht. Bei mir wurde nur ein Schwindeltest beim HNO gemacht, da war vom Gleichgewichtsorgan aber alles ok her! Beim einem anderen Test(ich weiß leider nicht, wie er hieß) hat die HNO-Ärztin gemeint, das sie sehen kann, dass mir leicht schwindlig ist, die Ursache sei aber nicht im Ohr zu finden! MRT war auch ok!
Was meinst du eigentlich mit Augenzittern? Ich habe solch ein Augenflimmern, ist das damit gemeint?
Mmh, vielleicht sollte ich den VOR dann einmal untersuchen lassen, ich danke dir sehr für diesen Tipp
Du hattest geschrieben, dass du auch schon einmal beim Chinaarzt warst, was hast du da machen lassen? Akupunktur oder vielleicht Kräuterrezepturen? Er konnte dir auch nicht helfen oder? Ich bin seit kurzem bei einem TCM-Arzt und trinke nun eine Kräutermischung gegen mein geschwächtes Immunsystem!
Irgendwo muss deine Erschöpfung aber auch herkommen, vielleicht ist da diagnostisch doch etwas übersehen worden!
Dass mit deinen Leberwerten würde ich auf jeden Fall nocheinmal überprüfen lassen, die Anderen haben dir glaub ich Tipps gegeben oder?
Liebe Grüße, Mandy

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Silvia P
Hallo tom,

also jetzt frag ich noch mal ( das letzte mal ) nach dem Zustand Deiner Zähne!

Vom Kiefer können sehr viele Erkrankungen ausgehen. Was hast/hattest Du in Deinem Mund drin?

LG

Silvia

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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat von tom1 Beitrag anzeigen
hallo mandy

ja ich fühle mich seit diesem schwindel auch immer sehr schlapp und erschöpft(unerträglich) zuvor war ich immer aktiv , sportlich , sah fast immer total fitt aus . das änderte sich schlagartig, ich sehe immeraus als hätte ich eine erkältung, einfach angegriffen oder oft auch richtig krank.

lieber gruß tom
Wenn die Erschöpfung / Müdigkeit länger als sechs Monate anhält, dann könnte es ein CFS sein. Die Ursache der Krankheit ist unbekannt und es muss vor Diagnosestellung einiges ausgeschlossen werden.
http://www.cfs-info.de/fileadmin/use...d/med_info.pdf

Zu deinem negativen Borreliosebefund möchte ich noch anmerken, dass Ergebnisse, wenn überhaupt, nur von erfahrenen Labors etwas aussagen können. Bei klinischen Verdacht lohnt es sich, die Serologie in einem zweiten Labor zu wiederholen. Bei mir wurden Tests in drei verschiedenen Labors gemacht. Bei jedem Labor ein anderes Ergebnis. Einen Befund habe ich, der wurde von 4 Stellen komplett unterschiedlich interpretiert (negativ, positiv, falsch positiv, grenzwertig). Ausserdem gabs mal einen grenzwertigen Befund. Der Arzt hat mich aber angelogen und mir erzählt er sei negativ gewesen. Hast du den Borreliose-Befund mit eigenen Augen gesehen?

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
hallo mandy et al.
der nystagmus ist ein augenzittern, das bei schwindel auftreten kann, tritt er bei der sog. kaloroischjen prüfung auf (HNO)dan n bedeutet das , dass das gleichgewichtsorgan ok ist.

borreliose wurde bei mir ausgeschlossen.
ich habe vor über 15 jahren meine amalgamfüllungen entfernen lassen, habe gold im mund.
lieber gruß tom

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Tom

zu morbus vilson, ja ich dachte schon lange an diese möglichkeit, nuin wurde ein großes blutbild gemacht und auch auf mw untersucht , die ergebnisse liegen mir noch nicht vor. mein arzt schließt dsas aber eher aus, da ich auch keinen coronarring habe. normalerweise tritt mw zwischen 20 und 30 auf, ich bin nun schon 40 unjd als die beschwerden auftraten war ich 37 und das macht es auch etwas unwahrscheinlich.meine leberwerte sind allerdings immer leicht erhöht und schon seit ca 10 jahren.
´
Du schreibst Du bist 40 Jahre alt und damit zu alt für M. Wilson?
Du schreibst, dass deine Leberwerte immer leicht erhöht sind?
Du hast keinen "coronarring"?
Und Du schließt daraus, dass M. Wilson daher nicht in Frage kommt?

Dann lasse Dir mal erzählen, dass ich mit 47 Jahren meine Diagnose auf M. Wilson bekam und dass M. Wilson bei den meisten Fällen zwischen dem 5. und dem 45. Lebensjahr sich erstmals bemerkbar macht, bis 45 Jahre hast Du noch 5 Jahre. Und dass es Fälle gibt, lt. Wilson-Experten auf den Veranstaltungen des M. Wilson-Vereins Deutschland, die erst mit 60 oder mit 80 Jahren auf M. Wilson diagnostiziert werden.
Ich habe auch keinen "coronarring" (=Kayser-Fleischer-Ring) und dieser Ring tritt meist erst im Endstadium und auch nur bei ca. 60 % der M. Wilson-Patienten auf. Ja, er kann sich sogar erst bilden, wenn der Patient therapiert wird (auch von so einem Fall weiß ich).
Und die Leberwerte, wenn sie immer leicht erhöht sind, ist das schon relativ schlimm. Bei M. Wilson hat man oft keine stark erhöhten Leberwerte wie bei anderen Leberkrankheiten. Meine Leberwerte waren mit 40 noch meistens im Normbereich. Nur ab und zu war mal einer leicht erhöht. Aber meist nur einer und nur ab und zu. Immer leicht erhöht waren meine Leberwerte noch nie.
Es ist wie ich schon schrieb bei vielen Patienten so, dass sie keine allzu hohen Leberwerte haben, ja, es kann sogar so sein (wie bei mir, aber auch bei manchen anderen Patienten), dass die Leberwerte fast immer normal sind.

Also Deine Begründung, weshalb es M. Wilson bei Dir nicht sein kann, ist für mich keine.
Ich würde, erst Recht, wenn Du schon immer leicht erhöhte Leberwerte hast, M. Wilson ausschließen lassen.
Das würde ich, da Deine Symptomatik darauf wirklich gut passt, sogar ziemlich schnell machen lassen, denn wenn Du die Krankheit haben solltest, dann wird es Dir immer schlechter gehen, solange Du nicht therapiert wirst.
Es gibt für M. Wilson auch Fachamulanzen, die findest Du hier, wenn Du in Deutschland wohnst:
www.morbus-wilson.de/klinik.html

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo tom,

nach Amalgam Gold ist alles Andere als gut.

Sie dich auch der Toxcenterseite um, Dr. Daunderer schildert wie krank er dadurch wurde.

Wahrscheinlich wurde das Amalgam ohne jegliche Schutzmaßnahmen entfernt und dadurch steigt die Belastung im Körper zusätzlich, da nützt es auch nichts, dass Amalgam entfernt ist. Oft wird man dadurch erst recht so richtig krank.

Eine Möglichkeit wäre ein DMPS Test.
Aber ich würde vorher erst abklären ob eine Allergie gegen DMPS vorliegt.

Zu empfehlen sind die Bücher von:
Dr. Mutter - Amalgam Risiko für die Menschheit und
Dr. Mutter - Amalgam

Liebe Grüße
Anne S.


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