Unklares Beschwerdebild, Oszillopsie, Schwindel, Benommenheit

20.10.07 11:54 #1
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unklares beschwerdebild oszillopsie, schwindel, benommenheit... wer kann helfen?

Mickybaby67 ist offline
Beiträge: 309
Seit: 04.10.07
Hallo Tom,

danke für deine Beschreibung! Genau so empfinde ich das dann auch, nur dass ich es nicht so stark habe, also beim Gehen oder Laufen habe ich das nicht, oder nur so leicht, dass ich es gar nicht wahrnehme! Ich habe das beim Kopfschütteln, da ist es mir damals auch das erste Mal aufgefallen oder wenn ich meine Augen irgendwie schnell bewege, z.B. wenn ich mal schnell nach oben gucke, dann wackelt alles nach! Oder beim Zähneputzen, manchmal habe ich es aber auch, wenn ich ganz still liege, aber dann habe ich meist immer den Schwindel und Kopfschmerzen mit dabei! Ich war wegen diesem Problem noch nie beim Arzt, da es nicht allzu oft ist, aber Angst macht es mir trotzdem! Wie sehen denn da die Heilungserfolge aus? Tust du etwas gegen die Oszillopsie? Was sagen deine Ärzte, ob es wieder weggeht?
Denkst du, ich sollte deshalb auch mal zum Arzt gehen?
Die Anderen haben dir ja auch schon gute Tipps gegeben!
Hast du dich eigentlich schonmal auf Borreliose untersuchen lassen oder mal dein Immunsystem durchchecken lassen?
Ich frage das, weil man bei mir einen chronischen EBV-Virus festgestellt hat, der Virus vom Pfeifferschen Drüsenfieber und daher können wohl auch Symptome wie Benommenheit, Schwindel herkommen?
Wie fühlst du dich körperlich? Ich bin immer schwach und müde,habe oft Gliederschmerzen! Du hattest glaub ich auch geschrieben, dass du dich schnell erschöpft fühlst, ja??
Arbeitest du eigentlich oder bist du krank geschrieben?
Liebe Grüße und alles Gute, Mandy:-)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Mandy,

nicht dass ich das EBV-Virus bagatellisieren will, aber es ist eine der häufigsten Infektionen. Auch ich hatte die Infektion gehabt und die Blutwerte sind dann lange positiv, so als ob man die Infektion immer noch hat. Aber da diese Infektion so viele Menschen haben oder hatten, halte ich es wiederum für unwahrscheinlich, dass derartige Beschwerden, wie Du sie hast oder Tom sie hat, davon kommen, denn sonst müßten davon noch viel mehr Menschen betroffen sein.

Borreliose sollte man immer ausschließen und es gibt noch andere durch Zecken übertragene Krankheiten, die man evtl. auch haben könnte und die man, wenn man eine Borreliose hatte oder noch hat, dann erst Recht ausschließen sollte.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Mickybaby67 ist offline
Beiträge: 309
Seit: 04.10.07
Hallo Margie,

nein, es ist wirklich so, dass der EBV-Virus solche Symptome machen kann und noch viel mehr! 95% aller Menschen haben ihn im Blut, aber nur wenn man ein schwaches Immunsystem hat, dann kann der Virus nicht bekämpft werden, die Viren sind dann erhöht und sie belasten den Körper sehr! Ich hatte Pfeiffersches Drüsenfieber vor 10 Jahren und habe nun immer noch oder wieder mit dem Virus zu tun! Sieh mal hier: Epstein Barr Selbsthilfe :: Index -ich bin in diesem Forum und dort sind sehr viele Betroffene! Der Virus greift auch das Nervensystem an und kann Schwindel, Benommenheit etc auslösen!
Die meisten Menschen wissen das nicht!
Muss ja nicht sein, dass das bei Tom ist, wollte nur sagen,wie wichtig es ist, das Immunsystem und natürlich auch die Borreliose zu testen!
Margie, ich werde mich aber trotzdem auf Morbus Wilson untersuchen, denn ich glaube auch net, dass all meine Symptome vom EBV kommen!
Liebe Grüße, Mandy

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Mandy,

ich halte es für möglich, dass in Einzelfällen, wenn das Immunsystem wirklich stark geschwächt ist, dass sich dann auch das EBV-Virus länger negativ auf das Befinden eines Patienten auswirkt. Die Frage ist dann sicher, weshalb ist das Immunsystem stark geschwächt? Liegt noch eine andere Krankheit vor, die das Immunsystem so schwächt (wie etwa eine Stoffwechselstörung, eine Lebererkrankung, etc. etc.)?

Aber wenn ich lese, man hat eine EBV-Infektion lebenslänglich, das halte ich für übertrieben.
Es gäbe ja nur noch kranke Menschen auf der Welt. Die große Mehrzahl der Bevölkerung (da die Durchseuchung bei EBV bei >90% liegt), hat ja irgendwann eine Ansteckung mit EBV gehabt, also ist diese große Mehrzahl der Bevölkerung schon mal krank, dann kommen noch die vielen dazu, die eine Ansteckung mit Borreliose hatten und bei Borreliose gibt es auch solche Behauptungen, dass man davon schwer krank wird, dann gibt es noch den Herpes-Zoster-Virus, das Cytomegalie-Virus, die Coxsackie-Viren, die Herpes-simplex-Viren, das Q-Fieber und, und, und....es gibt sooo viele Viren und die Durchseuchung ist bei vielen auch sehr hoch.

Ich will mich nicht lustig machen darüber, alle diese Viren (bzw. bei Borreliose und Q-Fieber Bakterien) können für einen Betroffenen schlimm sein, aber ich denke es sind wirklich Ausnahmefälle, wenn jemand daran länger und sehr schwer erkrankt, denn sonst müssten alle Menschen schwer krank sein.

Wenn ich dann die Beschwerden lese, die EBV verursachen soll, wie:
Verspannungen im Nacken und in den Schultern,
* Kopfschmerzen,
* Herzrasen,
* Krämpfe im Bauchraum,
* Muskel- und Gliederschmerzen,
* Schwindel,
* Sehstörungen,
* Übelkeit,
* keinen oder ständigen Hunger,
* Zittern,
* Nervosität,
* Müdigkeit,
* mangelnde Belastbarkeit,
* Stoffwechselstörungen,
* Fieber,
* Lymphknotenschwellungen usw..

Sind das nicht Beschwerden, wie sie bei vielen anderen Krankheiten und auch Infektionen auch vorkommen?
Ja, die Mehrzahl dieser Symptome kann man bei Borreliose, beim M. Wilson etc., etc. auch haben.
Ich habe immer wieder den Eindruck, dass bei solchen Krankheiten auch übertrieben wird. Da sind Ärzte, die sich darauf spezialisiert haben und die evtl. dazu neigen, so viele Erkrankte wie möglich behandeln zu wollen, die also auch evtl. fragliche Befunde therapieren und die evtl. diese Patienten damit "verrückt" machen.

Sicher kann es sein, dass Du so eine Infektion oder gar mehrere solcher Infektionen hast. Das kann ich nicht einschätzen. Denkbar ist dies schon. Ich hoffe, dass Du aber einen guten Arzt findest, der korrekt arbeitet und der auch einschätzen kann, ob Deine Symptome von EBV oder evtl. von anderen Viren/Bakterien kommen können. Wichtig ist dabei auch, dass evtl. andere Ursachen ausgeschlossen werden, denn gerade wenn die Symptomliste auch auf andere Krankheiten passt, kann man da sehr schnell auch falsch liegen.

Wurde denn schon einmal eine Lumbalpunktion gemacht? In der Liquorflüssigkeit kann man auch solche Viren/Bakterien untersuchen. Das wäre sicher eine ratsame Untersuchung.

Gruß
margie
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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat von margie Beitrag anzeigen


Wurde denn schon einmal eine Lumbalpunktion gemacht? In der Liquorflüssigkeit kann man auch solche Viren/Bakterien untersuchen. Das wäre sicher eine ratsame Untersuchung.
Die Neuros glauben zwar immer noch daran, dass die Diagnose einer Borreliose über den Liquor zu stellen ist. Leider sind lediglich ca. 20 % der Tests aus Liquor positiv - sehr zum Leidwesen der Patienten.

Bei chronischen Infektionskrankheiten gibts eine Zweiklassenmedizin: Der informierte und der uninformierte Patient. Es empfiehlt sich, sich gut zu informieren. Aussagen ohne (wissenschaftliche) Quellenangaben in diesem Forum sind stets zu überprüfen, damit eine Krankheit nicht vorschnell ausgeschlossen wird und munter fortschreiten kann, weil sie nicht therapiert wird.

Alles wichtige zur Diagnostik der Borreliose und deren Fallstricke findet ihr hier:
www.zecken-borreliose.de/pageID_3617949.html

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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Da sind Ärzte, die sich darauf spezialisiert haben und die evtl. dazu neigen, so viele Erkrankte wie möglich behandeln zu wollen, die also auch evtl. fragliche Befunde therapieren und die evtl. diese Patienten damit "verrückt" machen.
Ja, diese Ärzte haben nichts anderes im Kopf, als Patienten mit chronischen Infektionen soviel Lebensqualität wie möglich zu erhalten. Es bereitet ihnen höchstes Vegnügen ihre Existenz aufs zu Spiel setzen, weil sie plötzlich horrenden Regressforderungen von Krankenkassen ausgesetzt sind.

Diese Spezialisten wollen die Patienten nicht verrückt machen. Verrückt machen die Patienten diejenigen Wissenschaftler, die chronische Infektionen partout nicht ernstnehmen wollen. Wird nämlich eine chronische Infektion mit lapidaren Argumenten beim Patienten ausgeschlossen, bleibt nur noch die Psychoschublade. Unter dem Druck selbst an seiner Erkrankung schuld zu sein, sich nur ein bisschen zusammenreissen zu müssen, wird der Patient noch mehr krank, weil nähmlich Stress (Druck) das Immunsystem belastet und somit ein noch besseres Klima für die Erreger geschaffen wird - einfach ausgedrückt. Wer detaillierter wissen möchte, wies ungefähr funktioniert, lese folgenden guten Beitrag im Borrelioseforum:
Borrelioseforum Psyche und Immunsystem.

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
hallo mick , hallo margy ,
ersmal vielen dank, für die antworten. ich bin begeistert, wie aktiv dieses forum ist.
zu morbus vilson, ja ich dachte schon lange an diese möglichkeit, nuin wurde ein großes blutbild gemacht und auch auf mw untersucht , die ergebnisse liegen mir noch nicht vor. mein arzt schließt dsas aber eher aus, da ich auch keinen coronarring habe. normalerweise tritt mw zwischen 20 und 30 auf, ich bin nun schon 40 unjd als die beschwerden auftraten war ich 37 und das macht es auch etwas unwahrscheinlich.meine leberwerte sind allerdings immer leicht erhöht und schon seit ca 10 jahren.
auf borreliose , ebv, herpesviren , herpes coster wurde ich auch schon untersucht . igm gegen toxoplasmose wurde festgestellt, auf toxoplasmose wurde ichdann behandelt ohne erfolg.
Margy :Hattest du denn einen coronarring?? und welche symptome traten denn bei dir auf? Wie alt warst du denn da als das festgestellt wurde. wenn du magst kann ich dir auch einige blutwerte per pm von mir senden , welche wären denn von belang?

Micky67: Zur oszillopsie, ich lenne das auch beim Zähneputzen, oder wenn ich einen apfel kaue. an manchen tagen ist es stärker als an anderen tagen, weg ist es bei mir allerdings nie. geholfen hat bisher nix, da die ursache unklar ist. in bezug zur immunabwehr wurden schon einige tests gemacht, aber das führte zu nichts. Die meisten ärzte haben von einer oszillopsie noch nie gehört, sogar neurologen kennen das nicht alle.

Auslöser?: im vorfeld des ganzen hatte ich viel stress aber wer hat das nicht ab und zu,
ich hatte eine leichte verkühlung ,
erkältung, stieß mir ca einen tag bevor das mit dem schwindel anfing den kopf, war aber nich bewusstlos, hatte wohl auch keine gehirnerschütterung,
bekam be einem örthopäden akupunktur, wegen beschwerden im rechten arm,
????????????????alles sehr unspezifisch.
ich lebte davor eine zeit lang im hochseereizklima am meer.

Vielleicht hat ja irgendetwas davon etwas ausgelöst?
lieber gruß tom

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pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo tom

Du schreibst, Du warst u.a. auch beim Orthopäden.
Kann also ausgeschlossen werden, dass Deine Beschwerden von der HWS ausgelöst werden?

Du hast seit 10 Jahren erhöhte Leberwerte ohne Erklärung dafür?
Wurden Ferritin und Transferrinsättigung kontrolliert?

Liebe Grüsse
pita

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
hallo pita,
die leberwerte sind auch nicht dramatisch erhöht, sondern eher gering.
ferretin wurde soweit ich weiss im großen blutbild geprüft.
die hws wurde untersucht, ob.
danke und lieber gruß tom

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
PS: pita,
aber vielleich sollte ich ja mal zu einem osteopathen??aber ich glaub eher nicht dass sie beschwerden daher kommen.


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