Unklares Beschwerdebild, Oszillopsie, Schwindel, Benommenheit

20.10.07 11:54 #1
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unklares Beschwerdebild, Oszillopsie, Schwindel, Benommenheit

Mickybaby67 ist offline
Beiträge: 309
Seit: 04.10.07
Hallo Tom,

also die Neurologen, bei denen ich bis jetzt war, nehmen mich damit kaum ernst, da ich ja auch seelische Probleme habe, schieben sie es fast Alles darauf...es hört sich wirklich gut an, dass du einen Arzt hast, der sich da richtig auf die Suche nach Ursachen mit dir macht.Das würde ich mir auch wünschen.
Es wurde bei mir bis jetzt 2 mal ein EEG, ein MRT und ein Schwindeltest beim HNO gemacht...das war alles ohne Befund, danach wurde nicht weiter gesucht und es war klar, dass es bei mir psychosomatisch ist...ich weiß aber hundertprozentig, dass das nun wirklich nicht psychosomatisch ist.
Ich habe Anfang Juli endlich mal wieder einen Termin bei meinem Arzt, der sich gut mit dem Immunsystem auskennt und der mein Blut immer wieder untersucht. Ich will ihn dann nochmal auf das Bildwackeln und die anderen Kopfsymptome ansprechen...ich weiß nicht, aber vielleicht hat er noch eine Idee, was die Ursache ist.
Du bist bis jetzt auch der Einzige, dem ich mit diesem Problem kenne...man kommt sich so einsam damit vor, oder? Und gerade, weil sich nicht mal die Ärzte damit auskennen, macht das ganz schön Angst oder?
Ich finde auch genau wie du einen Zusammenhang zwischen stärkerer Müdigkeit und der Oszilliopsie...wenn ich körperlich sehr schwach und müde bin, dann ist es viel schlimmer und dann flimmert auch wieder alles ganz doll. Ich habe aber auch schon gemerkt, dass es auch bei seelischem Stress schlimmer wird.
Ich habe es auch manchmal so, wenn ich körperlich sehr fertig bin und kaum geschlafen habe, dass dann auch alles im Liegen etwas wackelt, ohne dass ich den Kopf bewege...das habe ich aber zum Glück nicht oft, trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Oszilliopsie bei mir insgesammt schlimmer geworden ist.
Ist es bei dir insgesammt immer gleich geblieben über die Zeit?
Hast du auch allgemein Probleme mit körperlicher Schwäche?
Das Ganze ist wirklich so verzwickt, weil es wirklich so viele Ursachen haben kann und ich auch nicht weiß, inwieweit meine ganzen Symptome zusammenhängen...hmm.
Atosil ist übrigens ein leichtes Neuroleptikum und es beruhigt sehr gut...aber danach ist es viel schlimmer bei mir, so wie bei dir.
Ich würde mich gern mit dir ein wenig mehr über die Symptomatik austauschen...du kannst mir ja eine PN scheiben, wenn du magst
Liebe Grüße, Micky

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
Hallo Michy,

ja das ist schon alles sehr merkwürdig , um nicht zu sagen unheimlich. Ich fühl mich auch ziemlich alleine mit dieser seltsamen Symptomatik. Leider kann das kaum jemand so richtig nachvollziehen. Wie ich dir ja schon mal schrieb wurden die meisten Untersuchungen bei mir auch schon durchgeführt, von MRT bis EEG und Ultraschall etc. Das einzige , was vor 2 Jahren mal festgestellt wurde , war dass ich anscheinend eine leichte Schrankenstörung habe (Störung der Hirn-Blut schranke) im Zuge einer Liquoruntersuchung (Lumbalpunktion). Das wurde damals gemacht, da ich eine MS ausschließen lassen wollte, die ja auch ähnliche Symptome, auch Oszillopsien , verursachen kann.
Wurde die Hirnflüssigkeit (Liquor) bei dir auch schon mal untersucht?Bei einer ms müssten entzündungszellen (oligoklonale Banden etc)zu sehen sein.Nun , bei mir war das nicht der Fall aber das Eiweiss im Liquor war erhöht und das weist auf eine Störung der Blut-Liquor schranke hin. Woher das kommt , wurde dann nicht weiter untersucht.

Also , Neurologen sind meiner Meinung nach sehr schnell damit die Diagnose "somatoforme Störung"etc. zu stellen, wenn sie Organisch nichts eindeutiges finden. Ich bin mir sicher , dass es bei mir nicht ein durch die Psyche verursachtes Syndrom ist. Weist Du, ich stelle nun seit das anfing so viele vegetative Störungen bei mir fest, die eigentlich alle auf eine neurologische problematik hindeuten. Die Frage ist allerdings weiterhin, wodurch ist das alles verursacht??Da zerbreche ich mir nun auch schon sehr lange meinen Kopf.

Wie ist es denn bei dir, konntest du denn dein Studium wieder aufnehmen, da du ja schriebst, die Benommenheit sei seit einiger Zeit weg?

Ich finde es gut , dass du diesen Arzt aufsuchst, der sich auch mit Immunologie auskennt.
Das mit der PN finde ich ne gute Idee,
Lieber Gruß Tom

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
@margie

Die ganzen ach so tollen Fachärzte und Uniklinik-Ärzte hatten zu der Bilirubin Erhöhung nichts weiter zu sagen, als dass es normal ist dass er bei manchen eben erhöht ist. Ich solle mich nicht weiter darum kümmern.

Wir diskutieren die ganze Zeit darüber, ob ich neben der HWS noch eine Leberkrankheit habe könnte. Jetzt drehe ich den Spieß mal um und sage, dass Du neben der Leberkrankheit noch zusätzlich einen HWS Schaden haben könntest und zwar völlig unabhängig von deinem m.Wilson. Das halte ich nämlich für sehr viel wahrscheinlicher, bei dem, was Du da über Dich schreibst. Und wenn deine Antwort nun lautet: "ganz klar nein" bin ich gespannt auf Deine Begründung, wieso Du da so sicher bist, denn bisher waren Deine Aussagen bez. HWS nur in der Form "ich glaube dies nicht, ich glaube das nicht" geartet.


@Tom
Die Atlasprofilax Typen geben zahlreiche Symptome an, die durch eine Atlasverschiebung hervorgerufen werden können. Damit haben sie auch vollkommen recht, da gibt es keinen Zweifel dran.
Desweiteren sagen sie, dass nur ihre Atlasprofilax Behandlung die einzige und die einzig wahre ist, um diese wieder zu korrigieren. Die Wahrheit ist, dass es nicht DIE Behandlung dafür gibt. Es ist vielmehr so, dass bei jedem was anderes hilft. Beim einen hilft Atlasprofilax, beim anderen chiropraktisches "einrenken", bei wieder nem anderen hilft Krankengymnastik und bei manchen (wie bei mir) hat bisher noch garnix geholfen. Trotzdem werden meine Symptome dadurch hervorgerufen, die Fehlstellung ist ganz deutlich in den CT-Bilder zu erkennen und auch zu ertasten. Und ich merke im Alltag, durch bestimmte Bewegungen, dass die Symptome dadurch hervorgerufen oder verstärkt werden.
Der HWS/Kopfgelenksschaden ist eine unbequeme Diagnose, da es u.U. sehr viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt, zum einen für die Diagnostik und zum anderen um die richtige Behandlung zu finden.

Bei Dir deutet sehr viel auf eine HWS Ursache hin. Auch die Störung der Blut-Hirn-Schranke ist ganz typisch dafür, das haben viele HWS Geschädigte.

Und ob jetzt Deine Oszillopathie durchs Gehen hervorgerufen oder verstärkt wird, das macht keinen großen Unterschied.

Und auch Deine Aussage, dass die Oszill. verstärkt auftritt, wenn auch die anderen Symptome stärker sind, ist ganz typisch. An Tagen, wo es Dir schlechter geht, hast Du vielleicht in der Nacht zuvor in einer ungünstigen Position geschlafen, bei der sich die Wirbel weit verschoben haben und dadurch die Nerven gereizt wurden. Du musst das garnicht direkt merken, ich habe z.B. auch kaum Schmerzen der HWS.

Gruß
Tobi

Geändert von Tobi09 (18.06.08 um 16:49 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
@margie

Die ganzen ach so tollen Fachärzte und Uniklinik-Ärzte hatten zu der Bilirubin Erhöhung nichts weiter zu sagen, als dass es normal ist dass er bei manchen eben erhöht ist. Ich solle mich nicht weiter darum kümmern.

Wir diskutieren die ganze Zeit darüber, ob ich neben der HWS noch eine Leberkrankheit habe könnte. Jetzt drehe ich den Spieß mal um und sage, dass Du neben der Leberkrankheit noch zusätzlich einen HWS Schaden haben könntest und zwar völlig unabhängig von deinem m.Wilson. Das halte ich nämlich für sehr viel wahrscheinlicher, bei dem, was Du da über Dich schreibst. Und wenn deine Antwort nun lautet: "ganz klar nein" bin ich gespannt auf Deine Begründung, wieso Du da so sicher bist, denn bisher waren Deine Aussagen bez. HWS nur in der Form "ich glaube dies nicht, ich glaube das nicht" geartet.
Genauso wie man bei Dir nicht sicher weiß, ob Dein HWS-Problem isoliert zu sehen ist von evtl. anderen Krankheiten, genauso kann man bei meinen HWS-Problemen dies auch nicht 100%ig sagen und wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo "in der Mitte".
Hat man eine Stoffwechselstörung (wie bei mir den M. Wilson), dann wird natürlich der gesamte Stoffwechsel davon gestört. Die HWS gehört genauso zum Körper wie die inneren Organe auch und sie ist vom richtigen Funktionieren der inneren Organe auch abhängig.
Natürlich können auch äußere Einflusse, wie Unfälle, Stürze zu Schäden an den Organen und vor allem auch am Skelettsystem führen, das ist bei der HWS und bei den Gelenken allgemein ein zusätzlicher Risikofaktor und man wird daher nie ausschließen können, ob nicht ein Sturz, ein Unfall bei Gelenkproblemen sich negativ ausgewirkt hat.
Ich kann meine HWS-Probleme nun nicht auf ein schädigendes Ereignis direkt zurückführen, d. h. nach Stürzen oder Unfällen, die ja jeder mal in seinem Leben hatte, ging es mir hinsichtlich der HWS nicht erkennbar schlechter, aber ausschließen kann ich natürlich auch nicht, dass so etwas keine Rolle spielte.
Ich versuche aber, die Dinge die feststehen, zu berücksichtigen. Fest steht, dass ich leberkrank bin, fest steht, dass ich zuviel Kupfer im Körper habe. Man weiß, wie sich diese beiden Faktoren auswirken und bei mir lassen sich auch etliche dieser Auswirkungen messen/feststellen.

Ich denke, dass man aber immer es für möglich halten sollte, dass man nicht nur eine oder 2 Krankheiten hat. Oftmals liegt eine Verquickung mehrerer Krankheiten vor und es ist dann schwer zu sagen, man hat ein Problem von der einen oder von der anderen Krankheit.

Die ganzen ach so tollen Fachärzte und Uniklinik-Ärzte hatten zu der Bilirubin Erhöhung nichts weiter zu sagen, als dass es normal ist dass er bei manchen eben erhöht ist. Ich solle mich nicht weiter darum kümmern.
Als ich vor ca. 14 Jahren auch das erhöhte Bilirubin hatte, wurde auch von den Ärzten nur "rumspekuliert". Man spekulierte ob es M. Meulenkracht sein könnte, ob es evtl. ohne Krankheitswert sein könnte, etc.
Was dabei herauskam, nämlich M. Wilson ca. 10 Jahre danach, das hatte man damals nicht in die Spekulationen miteinbezogen, obwohl es beim M. Wilson auch zu erhöhtem Bili kommen kann.
M. Wilson ist eben seltener und die Ärzte denken so wie Du: Seltene Krankheiten haben andere.

Außerdem hast Du noch den Nachteil, dass Du jung und männlich bist. Bei jungen Patienten vermuten die Ärzte, dass die noch gesund sind und dass ein erhöhtes Bilirubin nur eine kurzfristige Schwankung in den Blutwerten ist. Und bei männlichen Patienten wird bei erhöhten Leberwerten noch mehr als bei Frauen unterstellt, dass da Alkohol mit im Spiel ist.


Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (21.06.08 um 10:48 Uhr)

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Marcus.F ist offline
Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Hallo Tom und alle anderen

Ich habe hier schon mehrere Beiträge im Forum gepostet wo es um miene Symptome geht unter denen ich seit 4 Monaten leide.

HA,Neurologe und Neuroklinik konnten nichts dazu feststellen, aber auch ihc habe eine "geringgradige Blut-Hirnschrankenstörung" ,die angeblich aber keine Wertigkeit besitzt.Eiweis war sehr gering und nicht krankhaft erhöht. Es fing alles an mit HWS problemen mein nacken fühlte sich immer so verknackst an(sitze seit Jahren viel am PC und wenig ausgleich dafür).-ich habe auch sehr oft manchmal tage/wochenlang diese benommenheit.Auch waren taubheitsgefühle im Gesicht dabei(obwohl nicht Taub) in der Zunge, schonmal leichte steifigkeit in den fingern,welche aber wieder wegging.Angst und Panik machten dann alles nur noch schlimmer.2 mal hatte ich jetz so was wie ne Art naja ich nenn es Anfallsartig, das die benommenheit sich mehrere Tage hielt und verschlimmerte und dann an einem Tag ihren Höhepunkt findet.Ich fühlte mich dabei auhc leicht kränklich,tags danach auch noch.Und mit dem schnellschreiben auf der Tastatur gings dann auhc nicht so doll ohne das ich viele Fehler dabei machte.Ich habe zudem noch Augenrauschen(bedingt durch einen Absturz wegen Canabis vor 10 Jahren).Seit alles Anfing ist auhc ein diffuser hochfrquenter Tinitus mit dabei der sich mal verstärkt und mal milder wird.
Naja wie gesagt, MS, Schlaganfall,entzündliche Veränderungen ZNS wurde abgklärt und brachte nichts. Ich stehe auhc da und dneke ich habe irgendwas schlimmes und das macht mir grosse Angst.Psychosomatisch wurde mir auhc als Diagnose gestellt, bin sogar beim Psychotherapeuten. Bisher hat alles nichts gebracht.

Ich hab viel im Internet gelesen und alle möglichen Krankheiten dabei entdeckt,mit denen man sich verrückt macht.

Hier im Forum bin auf Leute gestossen die mir HWS als Ursache näherlegten,den dadurch entstehenden Nitrosativen Stress und Stoffwechsel/Vitaminprobleme.

Auch Kieferprobleme im Zusammenhang damit etc könnte ine Sache sein

Seitdem habe ich jetzt einen neuen Ansatz für mein Problem und ich hoffe das dort fündig werde.

Wenn nicht würde ich nicht weiterwissen...

mfg Marcus

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Moser`s Daniel ist offline
Beiträge: 6
Seit: 02.11.07
Hallo zusammen. Hab entlich wieder mal Zeit zu schreiben. Der auslöser des Schwindels muss fast die Schlaflosigkeit sein. Denn schon über längere Zeit habe ich starke Schlafprobleme. Hab keine Ahnung wieso ich einfach nicht schlafen kann....jeder sagt zu mir:du denkst über etwas nach,sei psychisch ect; kann mir dies aber nicht vorstellen. tabletten hab ich auch schon geschluckt,auch ohne erfolg... kann dies wirklich zu dauerschwindel führen?
MFG Daniel

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
Hallo, ich wollte mich nur mal wieder hier im Forum melden. Leider gibt es noch immer keine neuen Erkenntnisse. LG tom1

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Speedcat80 ist offline
Beiträge: 405
Seit: 06.09.10
Hallo Tom,

les dir mal meine Berichte hier so durch, die in meinem Profil stehen, da sind viele Ähnlichkeiten, was meinen Schwindel und die Focussierung meiner Augen anbelangt (Umschalten von Nah auf Fernsicht braucht eine Sekunde rund, ein Gefühl, als wie wenn das Bild mit einer Kamera eingeblendet werden muss, die Beschwerden aber bei entfernten weit entferten Objekten ganz schlimm ist), gern PM.
Alles Gute für Dich.

Gruss Speedi

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Dawn666 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 30.03.13
Hi, mir geht es seit fast 18 Jahren genauso-allerdings hatte ich auch 2 Unfälle mit SHT (Schädelhirntrauma) bzw Schleudertrauma in der Vorgeschichte....

Jedoch könnte es (sollte inzwischen noch keine Diagnose gefallen sein-falls doch, so würde ich mich sehr freuen wenn du mir/uns verrätst was es denn nun war? ) womöglich mit deiner Hypophyse zusammenhängen (Hormonmängel oder auch ein Überschuss)...

Lass deine hypophysären Hormone einmal komplett checken (Endokrinologe)...

Bei mir war auch z.T. die "verbogene" HWS schuld (Sauerstoff-Minderversorgung des Hirns, Hirnnervenschädigungen etc)

Hier ein anschauliches Bild was die "Durchgänge" der Nerven etc angeht und was mit denen passiert wenn der Atlas nur ein paar mm schief sitzt-soll um Gottes Willen keine Werbung für Atlantotec sein, finde die Animation bloß sehr aufschlussreich!

Auswirkungen des verschobenen Atlaswirbel auf den Kreislauf und das vegetative System

Informier dich ggf mal genauer über die verschiedenen Hirnnerven...
ZB verursacht einer (also die Läsion dieses Nervs) eine "Hängeschulter" ("Scapula alata") und dadurch eine statisch bedingte Fehlhaltung des gesamten Körpers....da kann ein Orthopäde oder Osteopath noch so lange an dir rum drücken und schieben und ziehen...du verfällst immer wieder in diese "Schräglage" (bei mir auch so)....
Dann gibts noch einen Hirnnerv, der die Augenmuskeln steuert und bei Ausfall zB Nystagmen verursacht (die gerne mal fehldiagnostiziert werden als Oszillopsie da sie für den Untersucher kaum sichtbar sind weil sie extrem schnell sind und der Untersucher somit denkt dass es bloß für den Patienten so aussieht als ob sich die Augen bewegen dabei bewegen sie sich in Wahrheit wirklich nur eben zu schnell um es zu sehen!-wurde schon ein Frenzelbrillentest bei dir gemacht?!)...
Google mal nach "skew deviation", "ocular tilt reaction", "Trochlearis-Parese" in Verbindung mit dem Wort "Hirnnerv"....

Kannst auch einen Selbsttest machen ob der Schwindel psychisch oder physisch bedingt ist (siehe "Eimertest"):

Einfache Tests klären Schwindel-Genese: Medical Tribune

Zum Schluss noch eins:

Nur weil ein MRT-Bild bzw ein Radiologe dir sagt "Da ist nix!" heißt das noch lange nix-musste ich leider auch feststellen....schlimm sag ich dir!

Zeig die CD (hoffe du hast dir eine machen lassen?) am besten noch 2 weiteren Neuros und/oder Radiologen....

Hirnnervenschädigungen sieht man im Übrigen am besten in einem funktionellen Upright-MRT (3,0 Tesla).....

1,5 Tesla ist die häufigste "Auflösung"-diese bringt aber meist was kleinste Schädigungen angeht (egal ob Hirn oder Nerven) absolut gar nix zu Tage....leider!

Ps. EBV hatte ich auch, einen Zeckenbiss (im Ohr als Kind) ebenfalls...beide PCR-Tests waren negativ (und PCR ist der beste und zuverlässigste Test hierbei!)...

Vergiss die ganze Liquor-Sache ganz schnell!
Das macht absolut keinen Sinn und ist viel zu invasiv!

Würde mich freuen was von dir zu hören...

LG

Eins noch:

HNO-Ärzte können NUR feststellen ob dein Schwindel vom Innenohr kommt!!!
MEHR NICHT!

Guck dir den Nervus vestibulocochlearis (VIII.Hirnnerv) mal genauer an...
Mit dieser Art von Schwindel hat das Ohr im Grunde NULL zu tun!

Wurde bei dir übrigens schon ein "Kipptisch-Test" gemacht?
(Wegen einer evtl Möglichen orthostatischen Dysregulation
http://flexikon.doccheck.com/de/Orthostase-Syndrom )


Noch was interessantes zum "mal rein schauen":
http://www.vertigocenter.ch/strauman...aumann2002.pdf

http://www.dgn.org/leitlinien-online...-diagnose.html

Geändert von Dawn666 (17.02.14 um 16:56 Uhr) Grund: Vergessen...

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tom1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
Hallo Dawn666,ich war länger nicht hier, daher die späte antwort:-)) leider gehts mir immer noch nicht viel besser.
Hypophysenhormone sind bei mir soviel ich weiss ok.
An ein hochauflösendes mrt dachte ich auch schon, doch wo steht denn solch ein Apparat über 3 Tesla??
Hast du das machen lassen?
Wie geht es denn dir ?
Zur Oszillopsie, die ist bei mir nicht durch einen Nystagmus bedingt, das wurde schon ausgeschlossen. Ich denke es ist zentral bedingt , also durch das zns. Nur wie soll man sowas diagnostizieren. ??
In der Lumbalpunktion wurde eine leichte Schrankenstörung festgestellt, (eiweiss aus der Blutbahn)..
Genauere infos auch lab. werte kann ich bei interesse auch geben..lg tom1


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