Mein Krankheitsverlauf

27.06.14 18:27 #1
Neues Thema erstellen

fluse ist offline
Beiträge: 71
Seit: 13.06.14
Ich möchte Euch mal den Verlauf schildern, vielleicht seht Ihr da noch eine Erkrankung oder habet einen Rat.

Kindheit:
Ein- u. Durchschlafstörrungen. Diverse Ängste vor: Dem Tod, pendelnden Lampen, Erdbeben, Überflutungen, Krankheiten, das das Haus einstürzt etc.
(Das sind auch Ängste, die plötzlich bei Erwachsenen auftreten können)

Schnelle Erschöpfbarkeit, Konzentrationsschwierigekeiten, alles schwamm dann vor den Augen weg, fühlte mich matschig, wollte nur noch liegen, Dunkelheit und Ruhe. Oft Phasen, wie bei einer Nakolepsie, schlechter Esser, Untergewicht, immer wieder depressive Episoden. Kalte Körperstellen, die nicht warm werden wollten. Schnelles frieren, Alpträume. Immer wieder schwache Beine und zittern.
(CFS)?

Allergien- Baumpollen und fast alle Obstsorten und Gräser. Asthma vom 10-16 Lebensjahr. Mit Lungenentzündungen und 2x Krankenhaus. Dort Medikamentenvergiftung und Wiederbelebung. Kuraufenthalt und Desensibilisierung. Half, dann nur noch etwas allergische Reaktionen, die nach Jahren auch verschwanden.
Laktoseunverträglichkeit.

Immer wieder Furunkel, Mandelentzündungen, auch im Erwachsenenalter.
Meine Eltern haben mich im gesundheitlichen Sinne verwahrlosen lassen, gingen erst zu Arzt, wenn ich ein Notfall war. Sehr viele Schmerzen erlitten, so lange ohne Hilfe. Das war Streß und psychischer Mißbrauch von Seiten des Vaters.

Im Laufe meines Lebens immer wieder CFS Symptome und depressive Episoden mit Suizidgedanken. Chef spritze mir Vitaminkomplex und Besserung.

Immer wieder das Gefühl vergiftet zu sein. Zum Arzt und Hefepilzdiät über langen Zeitraum, kein Erfolg.

Schwerer Beruf, als Masseurin gearbeitet, immer wieder Schmerzen und körperliche Überforderng. Schmerzen und Entzündungen in den Handgelenken, Hüfgelenken, HWS, da auch immer wieder Schiefhals. Starke Muskelverspannungen. Schmerzen in den Fingergelenken, oft geschwollen und steif. Epiconylitis, Ganglien in den Handgelenken usw.

Durch Überforderung und ich denke CFS und Schicksalen kam es zum burn-out.Vorher wie manisch , ohne Hochgefühl und fast nicht merhr geschlafen, nakoleptischer schlaf. Im burn-out verlor ich meine Haare u. das innerhalb von ein paar Minuten. Trauma. 8 Jahre mit Glatze. Starke Depressionen über 3 Jahre mit 3 Klinikaufenthalten und 1x Tagesklinik. In einer Klinik, wo ich 2x war, wußten Sie das ich noch etwas ganz anderes haben muß. Sie kamen nicht auf CFS.
-Starkes Schwitzen, auch ohne Belastung. Zittern in den Beinen und Händen. War dem Klinikalltag nicht gewachsen. Sport oder auch weniger ging nicht. Sehr hoher Schlafbedarf und wenn ich lag nicht mehr bewegen können. Wieder wie Nakolepsie. Ich konnte nicht mehr und halluzinierte. Optische, wie auch akustische Hallus, aber immer klar und strukturiert denkend. Wurde als unheilbar entlassen.

Wurde immer mehr in die F. Schiene gedrängt und es wurde abenteuerlich. Kam an viele schreckliche Ärzte und wurde auch durch welche noch schwer Traumatisiert. Zur Anzeige kam es nicht, da ich nicht mehr konnte.

Vergiftung durch Neuroleptika und durch noch mehr davon hatte ich eine schwere Vergiftung, die mich vor Schlafentzug und nicht mehr aushalten können in eine Art psychotischen Zustand kippen ließ, mehrmals hintereinander. Keiner fühlte sich verantwortlich.

Dann Depressionen weg. Dann nur noch schlafen und Schwäche. Konnte kaum noch die Gabel zum Mund führen. Immer wieder erkältet, eine Erkältung jagte die nächste. Dann wurde der Tag zur Nacht und umgekehrt. Schlafstörrungen wurden immer stärker. Bekam Schlaftabletten. Demenzerscheinungen: Vergeßlichkeit, starker Verlust des Orientierungsinnes, rechtschreibschwach, mit zahlen kann ich nichts mehr viel anfangen. Fand nicht mehr zur Sparkassen, zum Arzt etc. (Verdacht auf Hirntumor) Geschwollen Lymphknoten am Hals, Kiefer, hinter den Ohren, Achseln, Leiste, mit starken Schmerzen (Verdacht auf Krebs) Borelliose getestet und HIV u. Rheuma.Nichts gefunden.
Untertemperatur (31 Grad). Arzt glaubte es nicht, ich würde spinnen. Frieren beben, Gripperscheinungen, Schmerzen in Nacken und Schultern.
Innere Unruhe, Gedankenkarusell, merkte alles Zellen im Körper, die sich hektisch und wie magnetisch rieben. Muskelkrämfe (Zogen sich schon durch meine Kindheit, aber nun masssiv). Geräuschempfindlichkeit, schlug mit den Armen gegen die wand, zucken im Gesicht, Fingern und Beinen. Und alle anderen Symptome von CFS. Es wurde so eng, das ich lange Zeit nur sagte, das ich im Sterben läge. Keine Arzt wußte was, immer F. und Ego und Agressionen. Ich aß über 3 Jahre nur 1 Banane am Tag und abends einen Pudding. Mit Mühe, denn ich war zu schwach zum kauen und schon kauen löste Panikattacken aus. Ich trank damals 6-7 Liter am Tag, aufgrund von Mundtrockenheit usw.

Konnte niemanden mehr reinlassen, jede Bewegung u. Geräusch machten es noch schlimmer. Lebe seit Jahren isoliert. Wurde aber auch eh von allen verlassen.

Dann kamen die Ängste, die nahmen Kraft, dachte ja, ich werde sterben und ich war alleine. Symptome: Einkoten in der Attacke, Harninkontinenz, Angst vor geschlossenen Räumen, kein Schlaf mehr nur so ein Dämmerzustand, in dem ich mich noch beobschten konnte, die generaliesierte Angstörrung und die hohe Adrenalinausschüttund erlaubten keinen Schlaf. Dauerangst und Angst das der Sauerstoff ausgeht, Angst in einen Bus zu steigen, Angst vor dem Essen, zudem keine Kraft zu kauen oder zu schlucken. Husten, lachen, dramen im Fernsehen, alles machte Angst bis hin zu jedem Gedanken, Sehstörrungen verschidenster Arten. Durchfälle über Jahre bis zu 15 x amTag. Harndrang. Bei Angst aufgeblähter Bauch, starke Muskelanspannungen, bis hin zu mehreren Kiefersperren.

CFS war nun so schlimm, das ich nichts mehr tun konnte. Treppen laufen oder Haushalt gingen kaum. Ich konnte dann nicht mehr alleine bleiben, war es aber. Angst und lange Panikattacken. Ich war, wie in einer Eisenhülle und die Unruhe und Angst ließ mich nicht still stehen. Ich mußte immer wieder hungern, weil ich keine Lebensmittel mehr hatte und essen auch nicht mehr so ging. Verlor in Kürze 23 Kilo.

Dann nahmen die Muskeln ab, vor allem in den Armen. Kaum Reflextätigkeit und Kraft (Verdacht auf Schlaganfall). Ich wußte, das es keiner ist. Schmerzen und wie Strom durch die HWS und das Rückenmark und Arme. Knubbel am ganzen Körper in Muskulatur und Bindegewebe.
Die Angst so stark wurde jahrelang nicht erkannt und war ohne Medikament.

Bluthochdruck- Krankenwagen- Krankenhaus. Keiner ging auf mich ein. Dann diagostizierte ein Arzt bei mir die Angst. Lyrica bekam ich.

Er fragte sich, warum ich immer noch so hochgradig leide.
Ich bekam eine Kontaktallergie und landete 2x in der Notaufnahme. Sie war so stark und ich grübbelte. Seit 3 Jahren reagiere ich auf Autoabgase, dann Parfum. Danach auf Reiniger. Nach der Kontaktallergie wurde es schlimmer und ich baue dann sofort ab.

Ich kam auf CFS und Vergiftung durch die Umwelt und Fibro habe ich auch. Wird noch getestet.

Höre nichts was hinter mir kommt, auch ein Symptom von Vergiftung und die Schuppenflechte etc. Alle Symptome die es so gibt treffen zu.

Das ich wohl CFS habe, weiß ich erst seit kurzem und seit dem baue ich ab. Bin seit Jahren angezogen, wie ein Eskimo, jeder Windzug, löst Schmerzen aus, trage immer Schal und Schulterwärmer. Kann seit Jahren nicht liegen und vor Unruhe nicht ruhen oder schlafen. Achja, meine Zahnwurzeln sind sehr lang und gebogen, wenn mir ein Zahn gezogen wurde dauerte es lange und die Wundheilung traf nur langsam ein und es entzündete sich immer. Termine einhalten und spontan sein, geht kaum mal. Einkaufen ist eine Strapaze, schon bei den Gedanken an bewegung baue ich ab. Aufregung und Streß und Lärm macht es noch schlimmer.

Ich schaffe es kaum noch, gibt nie Symptomfreie Zeiten und dann die Rückfälle. Ein Arzt fragte mich druch die Blume, wie lange ich das noch vorhabe aus zuhalten, also wann ich gehe.

Lese gerade das Buch Mitochondrientherapie und versuche es damit.

Bin überfordert mit der Diagnose und mit den ganzen Dingen die noch vor mir liegen. Ich versuche mir gerade Hilfe zu organisieren, aber das ist schwer. Bin gerade außer Gefecht.

Laufen geht, brauche Sauerstoff, das hilft, merke den im ganzen Körper.
Laufe ich nicht, dann werden die Muskeln in den Beinen schwach.

Kann ich mittags nicht ruhen, das heißt mich in einen trancezustand durch meditationen bringen, dann gehe ich bis abends durch die Hölle. Es geht nichts mehr.

Ich würde jetzt meine Leistung in Bezug auf CFS schwankend zwischen 20 und 40 Prozent sehen.

Meint Ihr auch, das ich Cfs habe? Was sagt Ihr zu dem Krankheitsverlauf und seht Ihr da noch etwas.

War nun ein langer Text, aber ich würde gerne mal hören, was Ihr so sagt.

Ich danke Euch

Lg. fluse

Mein Krankheitsverlauf

Rheingold ist offline
Beiträge: 252
Seit: 17.04.09
Hallo fluse;
ich denke, du bist sehr schlecht Ernährt. Du solltest rasch mit einer gesunden Ernährung beginnen.
Ein Arzt, Ernährungsberater, Apotheker... könnte dir da weiterhelfen.
https://www.google.at/search?q=gesun...g&ved=0CEkQsAQ
Man kann zusätzlich noch hoch dosierte Multivitaminpräparate über einen längeren Zeitraum einnehmen.
Du hast es bereits selbst geschildert mit: Chef spritze mir Vitaminkomplex und Besserung.
Calcium-Magnesium-Tabletten stärken das Nervensystem.
Ein Arzt oder Therapeut der sich mit Nahrungsergänzungsmittel, Orthomolekularer Medizin oder Multivitaminpräparaten auskennt
wäre da zu fragen.
Ich wünsche dir gute Besserung.
Rheingold

Mein Krankheitsverlauf

fluse ist offline
Themenstarter Beiträge: 71
Seit: 13.06.14
Ich habe mich gut ernährt, auf meinem Avatar sind ein paar meiner Einkäufe vor ein paar Tagen. Ernähre mich seit Jahren rein Vollwert.

Fange nun mit der Mitochondie Therapie nach Dr. Kuklinski, das heißt -Steinzeitkost- Vollwert war falsch. Ist kompliziert. Und dazu nimmt man in Phasen zahlreiche Mineralien und Vitamine ein.
Aber auch nicht wahrlos.

**Eigenlich war meiner Frage, ob Ihr bei mir eine Mitochondrie oder CFS seht?****

Wobei die Frage immer offen bleibt, was war zuerst. Wurde ME vererbt? Meine Mutter zeigt auch seit ca. 5 Jahren Symptome, die zunehmen.

Oder durch meine vielen unbehandelten Infekte und Eiterherde als Kind im Körper. Plus der Nitrostreß im Elternhaus.

Der Leistungsdruck, dem ich wegen der Erschöpfung nicht gewachsen war und deshalb immer extrem perfekt und fleißig sein wollte und ein Leben für 2 führte.

Oder war ich schon in meiner Kindheit durch etwas vergiftet und das löste es aus. Ich werde es wohl nie wissen.

Und durch CFS kommte es ja zu Depressionen, Ängsten.

Und durch Vergiftungen auch.

Durch Vergiftung die hochgährte, der Haarverlust, Trauma und burn-out und Depressionen. CFS kommt wieder schwer zu tragen. Cfs und psychische Krankheiten reiben sich. So sehe ich das.


Optionen Suchen


Themenübersicht