Extreme Erschöpfung, Atemwegsinfektionen, Kältegefühle - CFS?

27.06.14 03:22 #1
Neues Thema erstellen
Extreme Erschöpfung, Atemwegsinfektionen, Kältegefühle - CFS?

maarit ist offline
Beiträge: 422
Seit: 13.05.06
Kann es eine Elektrohypersensibilität sein? Fiel mir gerade dazu so ein, als ich POTS bei Wikipedia nachgeschaut habe....
Gruß
Maarit
__________________
Kranksein ist Ausruhen vom Gesundsein....

Extreme Erschöpfung, Atemwegsinfektionen, Kältegefühle - CFS?

cczz ist offline
Beiträge: 223
Seit: 24.08.14
Servus!
Habe mich nur wegen dir hier angemeldet..

Zum einen bin ich mir ziemlich sicher, dass du nicht an POTS leidest, da die Symptome sowie das allgemeine Krankheitsbild nicht zu deinem Leidensweg passt.
Wie kommst du darauf?
Deine Symptome lassen nur mit entweder viel Phantasie oder Ahnungslosigkeit auf diese Krankheit schließen.
Die letzten 25 Monate mache ich jetzt ganz genau das selbe wie du durch.

Ich habe auch Nasenduschen und änliches versucht, habe viel Geld für vielversprechende Therapien gezahlt.
Keine Erfolge bisher.
Sei froh, dass du wenigstens nicht noch nen Reizdarm hast, den habe ich leider zusätzlich.
Mein ganzes Leben habe ich Sport getrieben - jede Art - und die letzten drei Jahre vor der Erkrankung eben genau wie du Kraftsport/Bodybuilding.

Ich wüsste gar nicht wo ich anfangen soll um dir das alles zu erklären.. am besten du liest dich mal in CFS ein und beschäftigst dich mit deinem Körper.

Gruß

Geändert von Malve (24.08.14 um 22:13 Uhr) Grund: Aufforderung z. priv. Kontaktaufnahme nicht erlaubt + Boardregeln, D.1

Extreme Erschöpfung, Atemwegsinfektionen, Kältegefühle - CFS?

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Welche Krankheiten sind dem CFS noch ähnlich?
Ich sehe CFS auch eher als ein Symptom, denn als eigenständige Krankheit.
Diese CFS-Symptomatik kann man bei einigen Krankheiten haben.
Z. B. bei Leberkrankheiten, Blutkrankheiten, Mangelerscheinungen (Eisenmangel, Mangel an B12 und Folsäure, evtl. auch bei Kaliummangel, etc.), usw.

Staphylokokken aureus, die Du wohl hast, muss man nicht behandeln, wenn man sie in der Nase hat. Sobald Du eine behinderte Nasenatmung hast, kann sich das Sekret in der Nase und den Nebenhöhlen stauen. Es dickt dann ein und wird eitrig. Die dabei entstehenden Keime sind in den meisten Fällen Staphylokokken aureus.
Ich habe diese auch und ich habe bestimmt schon 40 Untersuchungen, wo man diese bei mir nachgewiesen hat.
Antibiotika haben bei mir nie dazu geführt, diese weg zu bekommen.
Sie bilden sich immer wieder aufs Neue.

Viel sinnvoller sind tägliche Nasenduschen mit Salzlösung (Emser Nasenspülsalz z. B. oder Pari Montesol - letzteres enthält noch Panthenol zusätzlich). #
Nebenhöhlenprobleme können auch ihre Ursache in Nahrungsallergien oder Darmproblemen haben, d. h. vielleicht musst Du solche Dinge noch abklären.

Ich würde Antibiotika nur nehmen, wenn z. B. noch Fieber, erhöhte Entzündungswerte und/oder erhöhte Leukozyten bestehen.
Du wirst nämlich bei zuviel Antibiotika resistent und irgendwann wirkt keines mehr.

neben dem Nasonex Spray den ich schon ein paar Monate nehme
Auch dieses Spray sollte man nur kurzzeitig nehmen.
Probiere mal Meerwasser-Nasenspray mit Panthenol, anstelle des Nasonex-Sprays und die tgl. Nasendusche.
Auch eine Nasensalbe, die man nur vorne an der Nasenöffnung anwenden sollte, kann sinnvoll sein.

Wenn Du auch trockene Augen haben solltest, so würden die Augentropfen dafür, die über den Tränenkanal in die Nebenhöhlen fließen, evtl. auch eine Besserung bei den Nebenhöhlen bewirken.
Augentropfen mit Panthenol wie z. B. Corneregel EDO könnten da auch sinnvoll sein.

LG
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Extreme Erschöpfung, Atemwegsinfektionen, Kältegefühle - CFS?

maarit ist offline
Beiträge: 422
Seit: 13.05.06
Hallo,
ich melde mich auch noch einmal.
Meine Tochter (16) hat auch CFS und probleme mit der Nase, sobald sie sich hinlegt, geht diese zu und schleimt.
Sie war im Juni bei Pneumologen, der einen Lungenfunktionstest machte. Dieser fiel sehr schlecht aus und da sie zusätzlich nachts noch eine Atemnot bekommen hatte, wies er sie gleich in die Unik-Kinderklinik ein.
Dort wurde sie "auf den Kopf gestellt": Lunge röntgen plus CT, Bronchoskopie und 4 weitere Lungenfunktionsteste auch unter Belastung, alle wieder schlecht. Untersuchung auf Allergien wie Schimmel, Entenkot (in Daunen-/Federbetten)... Alles negativ. Dann noch beim Herzarzt Ergospirometer. Die Probleme mit der Nase wurden ignoriert. Prickteste auch negativ.
Stiller Reflux war von mir auch ein Verdacht, aber sie wollte die privat zu zahlende Untersuchung beim HNO nicht machen (Nasensonde auf Säure). Wir haben einfach mal 4 Abende Protonenpumpenhemmer ausprobiert, die auch nix nützten.
Beim Ergospirometer war das Ratio eingeatmeter Sauerstoff zu ausgeatmeten NO sehr schnell sehr schlecht. Unser Umweltarzt meinte, dann müsste man das Citrullin im Urin kontrollieren wegen CFS.

Grundsätzlich hat sie einen erhöhten Histaminwert im Vollblut, nach IMD (Labor von Baehr in Berlin) mastzellassoziiert. In den Mastzellen werden noch andere Mediatoren frei gesetzt, die nicht untersucht werden, die wiederum zu asthma-ähnlichen Syptomen führen, s. auch hier:
HIT > Symptome
Bei Euch könnte das ein Histaminproblem sein, schaut doch mal.
Eine HIT hat sie auch nicht, genug DAO ist auch da.....

Meine Tochter ist gerade in ihrer Anti-Mama-Phase, so dass sie nichts ausprobiert bzw. jahrelang das geschluckt hat, was ich gesagt habe, aber es brachte auch nichts.
Ich selbst habe postvirales CFS nach EBV/Pfeiff. Drüsenfieber 2005, bin aber eine schlechte Entgifterin und war natürlich davor schon krank....im Nachhinein wird es klarer...bin auch amalgam-vergiftet.
Gruß
Maarit
__________________
Kranksein ist Ausruhen vom Gesundsein....

Geändert von maarit (25.08.14 um 09:36 Uhr)


Optionen Suchen


Themenübersicht