Vor Abklärung Multiple Sklerose - eine Anamnese

10.06.14 14:52 #1
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Vor Abklärung Multiple Sklerose - eine Anamnese

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Tom,

Diesen Ansatz kann ich (noch?) nicht verstehen, das ist für mich zu abstrakt und ich weiß zu wenig, um darauf zu antworten.
Ich kenne EAP nicht. Geht es um die Remyelinisierung oder um ein Defizit, was die Ursache solcher Beschwerden sein könnte?
Über noch ein paar Worte dazu würde ich mich freuen.
ich dachte mir, wenn Calzium EAP auch zur Reparatur der Myelinscheiden der Nerven ( der autoimmune Angriff auf diese ist doch zumindest Teil des Problems bei MS ? , sorry, habe da keine detailierten Kenntnisse. ) genutzt wird, könnte ein Mangel an diesem Stoff auch MS Ähnliche Symptome bewirken ?

Denn irgend ein / mehrere ? Probleme hast Du ja tatsächlich.

Aber Du schreibst jetzt von zwei OPs an der Schulter . Kannst Du kurz erwähnen, warum ? Man kann oft schlecht raten und mitdenken, wenn man vielleicht wichtige Details gar nicht kennt . Es hängt so vieles zusammen.....viele glauben mir immer noch nicht, das orthopädische und neurologische Probleme auch an falscher Ernährung liegen können. Nährstoffdefizite, Übersäuerung.....z.B. ...

Ich würde mir auch unbedingt den MRT Befund schicken lassen. Wer weiß, was Dein Arzt gemeint hat ? Vor ca 17 Jahren fiel meiner Ärztin auch auf, das meine SYmptome auch "für MS passen könnten" ....und wollte mich untersuchen lassen. Ich hatte riesen Angst, wurde auf eine reumatische Station eingewiesen und die hat das gar nicht interessiert.....Rheuma hatte ich ja nicht, also wurde ich als Simulant eingestuft und sollte wieder körperlich trainiert werden. Das ging schön nach hinten los, verschlimmerte alles.

Heute kann ich nur froh sein , keinerlei Diagnosen bekommen zu haben. Denn mit späterer Ernährungsumstellung und Nährstoffen haben sich meine Gelenk-, Bandscheiben- und Muskel- und Nervenprobleme total verflüchtigt. Im Laufe der Zeit, nicht von heute auf morgen.
Nachdem ich ca 15 Jahre intensiv in orthopädischer und physiotherapeutischer Behandlung war, habe ich die alle seit über drei Jahren nicht mehr aufsuchen müssen.
Meine Nerven lagen damals aber sicher wirklich "blank."....
__________________
LG K.

Geändert von Kullerkugel (12.06.14 um 17:05 Uhr)

Vor Abklärung Multiple Sklerose - eine Anamnese

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Mir ist noch etwas aufgefallen.

Sehfähigkeit: Mit ca. 40 Jahren fing meine Weitsichtigkeit an. Bin jetzt 47. Seit meiner Ernährungsumstellung wurde mein „Nahsehen“ immer schlechter.
Altersgemäß müßtest Du beginnde Alterssichtigkeit haben. Das heißt , das Nahsehen wird schlechter. WEnn Du nicht eh eine Fehlsichtigkeit hast ?

Ich weiß aus schlimmeren Zeiten, das ich nach Reaktionen auf Unverträgliches immer schlagartig gut ohne Lesebrille auskam. Das war schon auffällig, und somit für mich ein Symptom, wenn ich allergische (Spät-) Reaktionen hatte.
Ein sehr alter Bekannter mit ganz sicher Histaminproblemen ....liest und malt immer noch ohne Brille.

Wenn sich das Nahsehen mit Ernährungsumstellung verschlechtert hat, könnte das auch auf ständige Reaktionen hinweisen. Die nun ja wegfallen.....
__________________
LG K.

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Tofi ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 01.06.14
Hallo,
@Kari: Danke für die Links.
Bin bislang nicht dazu gekommen, mich da richtig hinein zu knien. Es ist komplex und setzt viel Wissen voraus. Meine Hoffnung ist im Grunde, dass bei der Abklärung das in deinen Links stehende Wissen in der UniKlinik Stand des Wissens ist.
Oder wird das den Standards geopfert und man muss selber aufpassen?

@Karen:
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Da aber eine regelrechte Diagnose MS, aufgrund eines Befundes (den würde ich mir unbedingt vorher erstmal anfordern, um sicher zu gehen) gestellt wurde aufgrund der MRT Bilder, würde ich in den sauren Apfel beißen und es machen lassen. Zum Einen um zu sehen, ob wirklich die typischen MS-Entzündungenmarker im Liquor zu sehen sind oder aber mit Chance Borrelienbanden, die dann auf eine Neuroborreliose schliessen lassen.
Deine Einschätzung hat sich bislang bei mir auch so entwickelt. Ich denke, dass ich die Lumbalpunktion durchführen lasse.

Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Weiterhin empfehle ich ebenso B12 aufzubessern, egal ob man B12-mässig sich gut ernährt hat, da der Körper es evtl. nicht richtig aufnimmt (zumindest mal den Blutwert abchecken, sowie Ausschluss Borreliose soweit man es überhaupt ausschließen kann (Serologie inkl. Westernblot) Der Westernblot wäre wichtig, da dieser evtl. ältere Borrelienbanden aufzeigt und man evtl. eine Chronifizierung sieht, da die Blutwerte schon wieder negativ sein können.
Meine Blutwerte verzögern sich noch etwas. Den B12 allerdings habe ich. Der steht bei 413 ng/l. Empfehlung steht bei 200-1000 - auf meinem Ausdruck. Habe mir jetzt einen B-Komplex gekauft und nehme die Kapseln ein. Allerdings heißt es ja unter anderem auch hier im Thread, dass der B12-Test aus dem Urin wirkliche Aussagekraft besäße?!

Kann man denn bei der Abklärung in der Klinik versuchen auf den Westernblot zu bestehen? Der noch unvollständige Bluttest sagt (laut meines Hausarztes) wohl aus - keine Borrelien.

Schöne Grüße
Tom

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Tofi ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 01.06.14
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Aber Du schreibst jetzt von zwei OPs an der Schulter. Kannst Du kurz erwähnen, warum ?
Operiert wurde nach einem Sturz mit dem Fahrrad auf die rechte Schulter ein "Impingement". Zwei Mal erfolglos bis der Dritte, ein europaweiter Schulterpapst, gesagt hat, ich hätte gar nicht operiert werden brauchen mit einer anständigen Physiotherapie. Inzwischen geht es mir wieder gut mit der Schulter. Hat sich versendet.
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Ich würde mir auch unbedingt den MRT Befund schicken lassen. Wer weiß, was Dein Arzt gemeint hat ?
Die Diagnose hat nicht meine Neurologin gestellt (die aus technischen Gründen gar keine MRTs anschauen kann (und auch meinte, aus juristischen Gründen wolle sie erst einmal den Befund sehen)), sondern die Radiologin hat MS gesagt.
Vor dem Befund habe ich halt, so wie du auch, ziemliche Angst. Obwohl meine Neurologin widerum meinte so eine Diagnose sei der 3. vor dem 2. Schritt.

Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Vor ca 17 Jahren fiel meiner Ärztin auch auf, das meine SYmptome auch "für MS passen könnten" ....und wollte mich untersuchen lassen. Ich hatte riesen Angst, wurde auf eine reumatische Station eingewiesen und die hat das gar nicht interessiert.....Rheuma hatte ich ja nicht, also wurde ich als Simulant eingestuft und sollte wieder körperlich trainiert werden. Das ging schön nach hinten los, verschlimmerte alles.

Heute kann ich nur froh sein , keinerlei Diagnosen bekommen zu haben. Denn mit späterer Ernährungsumstellung und Nährstoffen haben sich meine Gelenk-, Bandscheiben- und Muskel- und Nervenprobleme total verflüchtigt. Im Laufe der Zeit, nicht von heute auf morgen.
Nachdem ich ca 15 Jahre intensiv in orthopädischer und physiotherapeutischer Behandlung war, habe ich die alle seit über drei Jahren nicht mehr aufsuchen müssen.
Meine Nerven lagen damals aber sicher wirklich "blank."....
Deshalb liebäugle ich eigenlich auch damit von der Hirnwasseruntersuchung abzusehen. Defizite in den Tests abzuwarten und dann mit B12, Magnesium, Folsäure, Übersäuerungsvermeidung noch eine Verbesserung/Verschlechterung abzuwarten.

Welche Werte mein ihr denn, seien noch ganz wichtig abzuklären? Hoffe, nächste Woche den Rest meiner Werte zu bekommen

Grüße und Danke
Tom

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Tofi ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 01.06.14
Am Freitag war ich beim Heilpraktiker, der nach Dorn arbeitet. Bei diesem Mann zum ersten Mal. Er hat mir Halswirbel zurecht gerückt, was ziemlich frappierend geschnackelt hat. Und auch meine Hüfte war wohl ausgerenkt. Weil ich bei Abduktion und Innenrotation Schmerzen hatte. (Hatte im Dezember eine Hüft-OP - angeblich auch ein Impingement. Knochen wurden abgefräst, weil die aneinander stossen: Der Orthopäde nennt den Anschlag in diesem Bereich auch Femoro-acetabuläres Impingement (Hüftimpingement).)
Sofort und selbst 12 Wochen nach der OP hatte ich genau die selben Schmerzen wir vor der OP. Die OP hat also nichts gebracht, oder war vlt. gar nicht nötig.

Jetzt will ich einmal warten, ab das mit dem einrenken der Hüfte und des Halswirbel vom Freitag Besserung bringt. Vlt. werden bei einer ausgerenkten Hüfte ja auch Nervenbahnen gequetscht, die für meine Taubheit im Fuss verantwortlich sind/waren. (Was nicht die MRT des Kopfes erklärt...).

Besten Gruß

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Kayen ist offline
Beiträge: 4.566
Seit: 14.03.07
Hallo Tom,

Meine Blutwerte verzögern sich noch etwas. Den B12 allerdings habe ich. Der steht bei 413 ng/l. Empfehlung steht bei 200-1000 - auf meinem Ausdruck. Habe mir jetzt einen B-Komplex gekauft und nehme die Kapseln ein. Allerdings heißt es ja unter anderem auch hier im Thread, dass der B12-Test aus dem Urin wirkliche Aussagekraft besäße?!
Mir persönlich reicht die normale B12 Serumaussage aus, da man kaum einen Arzt dazu bewegen kann, diesen anhand der Urinuntersuchung oder durch den Holotranscobalamin test (aktives B12) bestimmen zu lassen.
413 ng/l ist nicht schlecht aber auch nicht gut. Hier würde ich versuchen einen Arzt zu finden, der Dir B12 einige Zeit spritzt um zu sehen, ob sich an Deinen Taubheitsgefühlen etwas verbessert. Den B-Komplex kannst Du weiternehmen jedoch reicht dieser "allein" zur Beurteilung/Verbesserung nicht aus.

Kann man denn bei der Abklärung in der Klinik versuchen auf den Westernblot zu bestehen? Der noch unvollständige Bluttest sagt (laut meines Hausarztes) wohl aus - keine Borrelien.
Nein, auf den Westernblot bestehen kannst Du nicht, nur als "Selbstzahler".
Wäre schön, wenn sich jemand meldet und Dir mitteilt, wieviel so ein Westernblot kostet?
Ich weiss es leider nicht, da meine Borrelienwerte so hoch sind, dass automatisch immer der Westernblot mit erstellt wird.
Sind die Borrelienwerte im Serum negativ wird leider der Westernblot nicht durchgeführt, es sei denn, der Arzt schreibt es explizit auf dem Laborzettel auf.
Deswegen wäre es schön, sich einen Arzt zu suchen, der auf Borrelien und MS Diagnosen spezialisiert ist.
Kannst Du Dich eigentlich an einen Zeckenstich erinnern, Tom?

Liebe Grüsse von Kayen
__________________
Alles verändert sich - dahinter ruht ein Ewiges

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Tofi ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 01.06.14
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Kannst Du Dich eigentlich an einen Zeckenstich erinnern, Tom?

Liebe Grüsse von Kayen
Hallo Kayen,
danke für deine Tipps und Erfahrungen.
Ich erinnere einen Zeckenstich im Herbst 2013. Da hatten die Taubheitsgefühle allerdings schon angefangen. Vor den Taubheitsgefühlen hatte ich auch schon einen. Wann genau ist mir entfallen. Aber nicht superlange. Eher 1-2 Jahre vorher. Es gab auch keine Rötung oder sonstige Probleme. Test hatte ich da auch machen lassen. Dieser war negativ.

Zum B12 - ich meine gelesen zu haben, dass sich Leute B12 auch selber spritzen.

Ich hoffe, du hast einen Ansatz zur Verbesserung deiner Borrelienwerte! Eine Aussicht auf Besserung finde ich so wichtig.

Schönen Gruß
Tom

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Tofi ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 01.06.14
Nur so, weil vielleicht ein Zusammenhang besteht. Seit gestern habe ich verstärkt eine Pelzigkeit in Fuß und Hand. Habe die Woche Tofu und mehr Öl (über Salat/Vinaigrette) zu mir genommen. Die letzten 3 Wochen nicht. Lasse das jetzt wieder weg.
Gruss, Tom

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Tom,

mir geben Deine ganzen OPs zu denken. Da kann so schnell etwas verletzt sein , Nerven beschädigt werden .....es gibt so viele Gründe für Taubheitsgefühle.

Eine Bekannte hat nach einer harmlosen OP mit Rückenmarkbetäubung z.b. einen tauben Fuß. Da es zeitlich zusammenfiel , ist derZusammenhang geklärt.

Schulter OP nach Unfall ist eine SAche, warum machen Deine Hüften so "jung" Probleme ? Würde ich mich fragen.
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LG K.

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Kayen ist offline
Beiträge: 4.566
Seit: 14.03.07
Zitat von Tofi Beitrag anzeigen
Ich erinnere einen Zeckenstich im Herbst 2013. Da hatten die Taubheitsgefühle allerdings schon angefangen. Vor den Taubheitsgefühlen hatte ich auch schon einen. Wann genau ist mir entfallen. Aber nicht superlange. Eher 1-2 Jahre vorher. Es gab auch keine Rötung oder sonstige Probleme. Test hatte ich da auch machen lassen. Dieser war negativ.

Zum B12 - ich meine gelesen zu haben, dass sich Leute B12 auch selber spritzen.

Ich hoffe, du hast einen Ansatz zur Verbesserung deiner Borrelienwerte! Eine Aussicht auf Besserung finde ich so wichtig.

Schönen Gruß
Tom
Hallo Tom,

Borrelien-Antikörper brauchen unter Umständen "Jahre" um sich zurückzubilden. Deswegen stimmen diese Werte und mein Befinden nicht unbedingt überein.
Ebenso kann man eine Borreliose haben, ohne, dass die Werte überhaupt auffällig sind. (Vielleicht hat man kurz vor Ausbruch, aufgrund einer Erkältung/Infektion, Antibiotika eingenommen, dann gibt es z.B. auch Sero-Negative Ergebnisse)
Da Du Dich an Zeckenstiche erinnern kannst, würde ich es unbedingt im Auge behalten und einen entsprechenden Arzt aufsuchen. Der Borreliosebund kann Dir Auskunft geben, wo sich so ein Arzt in Deiner Nähe befindet.
Startseite

Zum B12 selbst spritzen: Hier ein Thread zum einlesen, auf der letzten Seite gibt es ein Video bzgl. des shots, allerdings auf Englisch. Auf youtube findest Du jede Menge Videos auf Deutsch.

http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...-spritzen.html

Liebe Grüsse von Kayen
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Alles verändert sich - dahinter ruht ein Ewiges

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