Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

07.06.14 13:49 #1
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Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Bei mir funktioniert er...

Liebe Grüße,
Malve

Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Mietze ist offline
Beiträge: 8
Seit: 10.01.15
Huhu du tust mir so sch*** leid ich kenn das ...
bin weibl. 21 Jahre alt und habe auch schon einiges durch und mir kann keiner helfen...

Immer wieder Herzrasen, stark verspannte Muskulatur im Nacken/ Schulterbereich mit Schmerzen die in den Kiefer ziehen, Schwindel, Verstopfung, Zittern, Kraftlosigkeit, Muskelschwäche etc etc etc...
hab da auch eine Lumbalpunktion, MRT Kopf, standard großes Blutbild, langzeit EKG, Urinprobe, blablabla für die Ärzte eindeutig psychisch....

ich suche jetzt weiter ich selber denke es könnte Hormonell sein oder einer Vergiftung ähneln oder gar verschleppte Grippe,

meine Suche geht jetzt nochmal beim Endokrinologen weiter um Eisen/Magnesiummangel auszuschließen,
dann nochmal zum Heilpraktiker da ich damals EBV (pfeifersches Drüsenfieber) hatte und mir vorstellen kann das das so verrückt spielt...
Habe mal was von Kinesiologe gehört ich mach einfach alles ich werde es mit Homöopathie und Schüssler Salzen versuchen ich denke die schulmedizin hilft uns nicht weiter ...

Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Hallo Mietze,

Einen Magnesiummangel kann man nicht so einfach ausschliessen.

Hier mal noch zwei weitere Links:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de...iummangel.html
http://josef-stocker.de/gesund3.htm

Grüsse
derstreeck

Geändert von derstreeck (11.01.15 um 00:38 Uhr)

AW: Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo zusammen,

ich habe nur die letzten paar Beiträge überflogen, weil ich die Zeit nicht habe, alles in dem Thread hier mitzulesen:

kann denn chronischer magnesiummangel zu parkinson symptomen führen?
und woher soll so ein eklatanter mangel denn kommen?
Ich denke, dass man bei Mg-Mangel mehr ins Zittern kommt, was aber nicht ausschließt, dass es noch weitere Ursachen für dieses Zittern gibt. Jede Beeinfträchtigung der Muskulatur dürfte das Zittern verstärken wie z. B. Krankheiten, die Auswirkungen auf die Muskelfunktion haben.

Oft kommt ein Magnesiummangel von einer (oft noch unerkannten) Leberkrankheit.
Da Du eine Leberkrankheit wohl hast (erhöhtes Bilirubin, erniedrigte Cholinesterase sind dafür gleich 2 konkrete Hinweise), denke ich, dass die Ursache des Magnesiummangels in der Leberkrankheit wohl liegt.
Natürlich kann ein Mg-Mangel durch weitere Verdauungsprobleme (Durchfälle als Beispiel) verstärkt werden.

Mg-Mangel ist nicht immer einfach zu klären.
Die Normwerte im Blutserum sind sehr tief angesetzt und wenn man bereits alle Zeichen eines Mangels hat, kann es daher sein, dass man im Blutserum immer noch im unteren Normbereich liegt.
Außerdem ist die Untersuchung im Blutserum (genauso wie die Kaliumuntersuchung) störanfällig.
Der Arzt muss das Blut nach einer halben bis ganzen Stunde zentrifugieren, es abpipettieren und dann sofort ins Labor senden. Oft werden diese Maßnahmen nicht eingehalten und dann steigt der Mg-Wert im Röhrchen an und das Labor misst dann einen zu hohen Wert. So wird dann ein Mg-Mangel oft nicht erkannt, etc.

Hinzu kommt, dass die Messung im Blut nicht immer die Verhältnisse in der Muskulatur wiederspiegelt. Dort, wo das Mg gebraucht wird, kann der Mangel dennoch höher sein, als er sich im Blut darstellt.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (11.01.15 um 14:42 Uhr)

AW: Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Mietze ist offline
Beiträge: 8
Seit: 10.01.15
Interessant

AW: Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
hallo zusammen!

das ergebnis meiner haaranalyse ist nun da!

es ergab folgendes:

mein kaliumwert ist viel viel zu hoch, der natriumwert leicht zu hoch.
ich trinke ausreichend wasser am tag (ca 2 liter)
wie kann so ein wert zustande kommen? zumal derkaliumwert im blut meist zu niedrig ist! -> totale verwirrung!
zu viel kalium würde meine nervenbeschwerden und zuckungen und krämpfe erklären. aber warum ist dann der
blutwert oft zu niedrig??

dazu kommt eine bleibelastung.
keine ahnung ob die solche beschwerden verursachen kann. das blei ist finde ich nicht sonderlich erhöht.
normbereich 0,2 bis 3,0 mg pro kg körpergewicht, bei mir 3,11mg pro kg

cobalt ist viel zu niedrig, vanadium auch.

zink udn kupfer sind grenzwertig niedrig, also ganz knapp am untersten normalbereich.
verstehe ich nicht, ich nehme zb zink als nem ein. wie waäre der wert bitte, wenn ich keine ergänzung einnehmen würde???

zudem stimmen viele verhältnisse nicht.
von magnesium zu kalzium, von kalium zu natrium, von kupfer zu zink, etc.

ich verstehe nicht, woher das alles kommen soll!

heute war ich nochmal bei einer sono des bauches.

leber sei top, nieren auch, venen super, nur milz wie immer zu groß. statt höchstens 7cm durchmesser, bei mir 11,2. sprich sie ist in den
letzten jahren größer geworden.
coeruloplasmin leicht zu niedrig. zwischen 18 und 19 mg.
cholinesterase auch wie immer zu niedrig.
bilirubin ausnahmsweise mal normal.

was soll ich mit diesen ergebnissen anfangen??

haare sind nun schon so dünn, dass man die kopfhaut durchsieht, ich leide, ich kann es gar nicht in worten ausdrücken.

liebe grüße an alle!

AW: Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
hat denn niemand eine meinung dazu?

Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
hallo leute, was ist denn los? hat denn
niemand von euch mehr was zu sagen?

habe unten die ergebnisse meiner haaranalyse
gepostet...

würde mich über antworten sehr freuen!

lg

AW: Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Hallo Froschkönigin,

Ich halte nichts von einer Haaranalyse. Wegen der Ungereimtheiten bei deinem Testergebnis würde ich das nicht weiter beachten.

Ich vertraue dagegen ganz auf die intrazelluläre Vollblutanalyse.

Serumwerte würde ich auch nicht weiter beachten, ausser die von den fettlöslichen wie Vitamin D.

haare sind nun schon so dünn, dass man die kopfhaut durchsieht, ich leide, ich kann es gar nicht in worten ausdrücken.
Da könntest du Estriol und Progesteron im Speichel kontrollieren lassen.
Hormonselbsthilfe Elisabeth Buchner | Themen | Umgang mit Ärzten | Unerfreuliche Erfahrungsberichte - Unerfreuliche Erfahrungsberichte mit Ärzten

Grüsse
derstreeck

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Hans F ist offline
Beiträge: 776
Seit: 20.09.14
Zitat von Froschkönigin Beitrag anzeigen
mein kaliumwert ist viel viel zu hoch, der natriumwert leicht zu hoch.
ich trinke ausreichend wasser am tag (ca 2 liter)
wie kann so ein wert zustande kommen? zumal derkaliumwert im blut meist zu niedrig ist! -
Bei meiner Haaranalyse hatte ich auch zu hohe Werte. Als Deutung stand dabei, dass dies sowohl ein Überschuss als auch einen Mangel bedeutet kann. Mangel deshalb, weil es sich bei dem Überschuss im Haar um eine Verteilungsstörung des Körpers handeln könne, der Körper also überproportional viel dieses Stoffes im Haar ablagert, so dass dann im übrigen Körper eine Mangel entsteht.
Das würde zu deinen niedrigen Kaliumblutwerten passen.

dazu kommt eine bleibelastung.
keine ahnung ob die solche beschwerden verursachen kann. das blei ist finde ich nicht sonderlich erhöht.
normbereich 0,2 bis 3,0 mg pro kg körpergewicht, bei mir 3,11mg pro kg
Bei der Meßungenauigkeit, die eine Haaranalyse hat, fände ich diesen Wert nicht besorgniserregend.

cobalt ist viel zu niedrig, vanadium auch.
Wenn B12 ausreichend ist sollte von Kobalt eigentlich auch genug da sein.

zink udn kupfer sind grenzwertig niedrig, also ganz knapp am untersten normalbereich.
verstehe ich nicht, ich nehme zb zink als nem ein. wie waäre der wert bitte, wenn ich keine ergänzung einnehmen würde???
Vielleicht nimmst Du zu wenig ein. Vielleicht nimmst Du es mit Stoffen/Mineralien ein, die die Aufnahme von Zink behindern.
->Chrono Depot® - Vitaminaufnahme & Mineralstoffaufnahme- www.taxofit.de
Deshalb stehe ich Multimineraltabletten skeptisch gegenüber.

zudem stimmen viele verhältnisse nicht.
von magnesium zu kalzium, von kalium zu natrium, von kupfer zu zink, etc.

ich verstehe nicht, woher das alles kommen soll!
Gab es im Befund keine Hinweise oder Erklärungen zu Resultaten? Bei den Mangelsymptomen, die Du schilderst würden mich solche Ungleichverhältnisse nicht wundern.
Davon abgesehen schließe ich mich streecks Meinung an, dass intrazelluläre Bluttests deutlich aussagekräftiger sind.


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