Erhöhte Harnsäure

17.05.14 10:02 #1
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Erhöhte Harnsäure

bestnews ist offline
Beiträge: 5.697
Seit: 21.05.11
Also von Fructoseunverträglichkeit verstehst Du , margie, entschudlige bitte leider nicht viel.
Wern mit Fructose Probleme hat, verträgt so gut wie keine Früchte Banane ist so ziemlich die Ausnahme, selbst bestimmte GEmüse und Mandeln werden zum Problem im allgemeinen.
Ich habe eine Fruxtosemalabsorption und weiss wovon ich spreche und erkenne die Wirkung des Essens am Stuhl postwendend. Ausserdem ist das Fachwissen was ich zur Fructose schreibe.

Ein Nephrologe sollte das Kalium gleich vor Ort messen können, da er Patienten hat , die kurz vor der Dialyse stehen und streng wegen des Kaliums überwacht werden müssen. Denn an einer Kaliumvergiftung kann man einen Herztod erleiden.
Man muss den Nephrologen unter Umständen darum bitten den Kaliumwert nicht über das Labor sondern vor Ort bestimmen zu lassen.
Nephrologen haben kaum Ahnung was die Nebennieren anbetrifft. Damit befasst sich der Endokrinologe, hoffentlich auch ausführlich .

Alles Gute.
Claudia.

Erhöhte Harnsäure

Edgarus ist offline
Themenstarter Beiträge: 117
Seit: 02.03.11
Hallo Margie,

soweit ich weiss, wurde bei mir niemals im Leben MRT gemacht. Ich kann mich mehrmals an die Worte wie CT, Sono, Farb-Sono, Duplex-Sono erinnern, aber definitiv kein MRT:

Die Teste Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin, Normetanephrin, Methanephrin Teste wurden gemacht, sogar Plasma und 24-Stunden-Urinwerte bestimmt:

Kein Hinweis auf Cushing-Syndrom, auf Phäochromozytom, auf primären Hyperaldosteronismus. Renin und Aldesteron im Normbereich, sowie Elektrolyte, außer Kalium etwas erhöht (5,9 - Norm: 3,5-5,1). Der Dexamethasonsuppression ausreichend, Cortizolexzeß ausgeschlossen.
Bei der Urinsammlung zeigt sich Noradrenalin und Normetanephrin erhöht:
Katecholamine: 144 (Norm <115)
Noradrenalin: 128 (Norm <100)
Normetanephrin: 524 (Norm < 450)
Zuvor einmalig erhöhte Plasmametanephrin. Daher wurde ich zum Clonidintest bestellt, ohne Befund alles im Normbereich.
Außerdem im Plasma:
Metanephrin: 54 (Norm <90)
Normetanephrin: 121 (Norm <200)

Alle Angaben zu meiner endokrinologischen Untersuchung ohne Gewähr :-) Irgendwann muss man sich auf die Aussagen von anderen verlassen, wenn, wenn man von der Materie keine Ahnung hat. Ich bin es froh, wenn mein Arzt überhaupt meinen Kaliumwert bestimmen will! Ich weiss, ich könnte vielleicht mehr tun, es geht schließlich um meine Gesundheit, dennoch irgendwann ist Schluß! Mehr kann ich nichts machen. Es fehlt mir vor allem Zeit aus beruflichen Gründen, um mich intensiver mit der Sache zu beschäftigen! Besuch von Unikliniken, Blutlaboren etc kommen daher bei mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage. Ich bin generell überhaupt froh, dass ich alle drei Monate meine Medis verschreiben lassen und Blutwerte bestimmen lassen kann. ich weiss, das ganze ist von dir gut gemeint, aber von meiner Seite her vor allem zeitlich schwer machbar. Ich meine hiermit nicht, dass ich privat und beruflich unter Zeitdruck stehe, nein! Vielmehr ist meine Zeit in allen Sachen sehr knapp bemessen. Ich sage deshalb immer, unter gleichen Bedingungen wünschte ich mir, dass ein Tag aus 30 Stunden besteht. Das hängt wiederum damit zusammen, dass ich täglich mein Schlafpensum von 8 Stunden brauche, mindestens aber 7! Wenn ich mich um Freundeskreis und Kollegenkreis umhöre, dass die Leute mit 5-6 Stunden klarkommen, dann weiss ich, woran das Problem liegt :-) Das war aber schon immer so, keine spätere Erscheinung.

Liebe Grüße,
Edgar

Erhöhte Harnsäure

Edgarus ist offline
Themenstarter Beiträge: 117
Seit: 02.03.11
Hallo Claudia,
wie ich in meinem Schreiben an Margie erwähnt habe, machte mein Arzt nicht einmal Elektrolyt! Aller Achtung, obwohl ich HCT (Wassertabletten) eingenommen habe. In diesem Fall sind die Blutkontrollen alle 3 Monate erforderlich, so war die Aussage von dem Arzt, der mir HCT verschrieben hatte. Alle anderen Ärzte sahen aber keinen Anlass! Ich denke, ich lebe in einem anderen Land oder haben die Ärzte was persönlich gegen mich! Aber hier, wo ich lebe, ist das kein Einzellfall. Jeder jammert von der Schlechtqualität, dem Desinteresse von Ärzten! Wenn ich meinen Sonderwunsch zum Kaliumwert zum ausdruck bringen sollte, würde ich entweder laut asugelacht oder zynisch belächelt oder freundlich/unfreundlich in eine andere Praxis verwiesen, die das macht.
Grüße :-)

Erhöhte Harnsäure

bestnews ist offline
Beiträge: 5.697
Seit: 21.05.11
Hallo Edgarus,
das mit den Ärzten ist ja ärgerlich. Ich lebe in HH und wenn ich mit einem Arzt nicht klar komme, dann wechsle ich einfach ...Mittlerweile habe ich nur welche mit denen ich auf Augenhöhe reden kann.
In der Dialyse hatte ich bisher fast immer Glück. Sind immer mehrere da. Den letzten der mir zugeteilt wurde ( die anderen visitierten auch) habe ich abgewählt und nun habe ich den Chef und mit dem läuft es bestens.

Was mich noch interessiert. Warum hast Du einen Nephrologen? Bist Du chronisch nierenkrank?
Ich frage deshalb, weil ich bin es diagn.seit 40 Jahren. 20 Jahre haben die Ärzte zugesehen, bis sich miene Nieren verabschiedeten. Einen Versuch mit Cortison gab es anfangs und dann immer nur Untersuchungen.
Mittlerweile bin ich durch umfangreiche Recherchen über Jahre in Büchern , www auch im englischsprachigen Bereich sicher, dass mein Glomerulonephritis (Autoimmunkr.) durch die Zöliakie verursacht ist.
Scheinbar scheint das bei den meisten Nephrologen noch nicht angekommen zu sein.
Bei den Zölis im Zöliakietreff gibt es sogar eine Rubrik: Nephrotisches Syndrom.

Und sieh mal hier:

Zliakie - Gluten-Unvertrglichkeit - Anzeichen & Symptome der Zliakie

Dass Zölis Autoimmunerkrankungen "sammeln" ist leider nicht neu.

Alles Gute.
Claudia.

Erhöhte Harnsäure

Edgarus ist offline
Themenstarter Beiträge: 117
Seit: 02.03.11
Hallo Claudia,
so war das bei mir auch. In den letzten Jahren habe ich mehrmals Ärzte wechseln müssen. Ich nehme aber ärztliche Leitungen eigentlich nur in den letzten 3 Jahren in Anspruch. Vorher habe ich so gut wie nie mit Ärzten zu tun gehabt. In dieser Zeit fand ich nur einen sehr guten Arzt, der zu meinem Pech inzwischen leider in Rente gegangen ist.

Was mich noch interessiert. Warum hast Du einen Nephrologen? Bist Du chronisch nierenkrank?
<<<<<<<<< Nein, keinesfalls. Das waren die Untersuchungen, um die organischen Gründe meines Bluthochdrucks auszuschließen, mit dem Endokrinologen auch so. Ich wurde aber freilich nicht von meiner damaligen Ärztin geschickt, sondern durch Internet-Recherche erfuhr ich das! Daraufhin bat ich meine Ärztin um Überweisungen, die sie mir dann mit verzogenem Gesicht und knirschenden Zähnen aushändigte!

Ich persönlich schließe Zölliake aus. Nach meiner Recherche treffen die Symptome bei mir eigentlich gar nicht zu! Aber das kann ich nur mutmaßen!

Grüße, Edgar

Erhöhte Harnsäure

bestnews ist offline
Beiträge: 5.697
Seit: 21.05.11
An was für Symptome denkst Du denn bei Zöliakie?
Es reicht schon ein Eisenmangel, nur eine Depression, als machmal ist nur ein solches Symptom sichtbar.
Du musst weder Durchfall, Erbrechen haben, auch nicht ausgezehrt sein etc. Das alles hat man früher geglaubt, heute weiss man es besser.

Wenn ein Patient etwa über Müdigkeit oder Bewegungsstörungen klagt, zu wenig Eisen hat oder unter Gelenkproblemen leidet, denken die meisten Ärzte nicht unbedingt an eine Glutenunverträglichkeit. "Zöliakie ist das Chamäleon in der Medizin", sagt Holtmeier "Es gibt nichts, was nicht vorkommen kann. Deshalb wird die Krankheit oft übersehen."
Quelle:Zöliakie: Starker Anstieg der Darmerkrankung

Geht mir auch in vielen Dingen wie Dir: Ich bin immer noch mein bester Arzt, nur bin ich leider durch die Dialyse auf sie angewiesen. Dennoch entscheide ich immer und behandle mich nebenher selbst und das wissen meine Ärzte auch. Sie unterstützen mich in der Regel dabei. Aber die Sache ist eben auch, ich sehe sie 3 mal die Woche und da lernt man sich kennen und so wissen sie auch mit wem sie es zu tun haben ...

Dann hatte die Ärztin ein EgoProblem, so einen Nephrologen hatte ich auch mal, der ist nicht mehr bei uns...

Leider geht es vielen so, dass sie ihre Probleme selbst herausbekommen und behandeln müssen. Meiner Ansicht nach ist die Ausbildung der Ärzte, zum grossen Teil durch die Pharma gesteuert und die will GEwinne satt und also wird versucht die Medizin von Heilung fernzuhalten.
Dachte früher die Leute spinnen die so denken, jetzt bin ich genau an dem Punkt...

Alles Gute.
Claudia.

Geändert von bestnews (29.05.14 um 11:43 Uhr)

Erhöhte Harnsäure

Edgarus ist offline
Themenstarter Beiträge: 117
Seit: 02.03.11
Hallo Claudia,
nach meinem bescheidenen Wissen und nach meiner Recherche habe ich die Symptome so zusammengestellt:

Blähungen (+)
Chronische Durchfälle
Übelrichende Stuhlgänge
Übelkeit, Erbrechen
Gewichtsverlust (bei mir eher signifikante Zunahme)
Bauchschmerzen (bei mir keinerlei)
Blutarmut/Eisenmangel (+)
Verminderte Kalziumaufnahme
Autoimmunthyreoditis (+)
Müdigkeit/Erschöpfung (+)
Hautunreinheiten
Appetitlosigkeit
Depressionen
Gelenk-/Muskelschmerzen (bei mir vermutlich harnsäurebedingt)

Die Dinge, die bei mir zutreffen, habe ich mit (+) gekennzeichnet. Allerdings haben diese Symptome ziemlich weitreichende Erklärungsversuche, wobei für mich Leberproblematik im Vordergrund steht. Diese deuten also nicht unbedingt auf Zölliake hin. Es kann aber durchaus möglich sein, dass meine Leberproblematik wiederum mit Zölliake in Verbindung steht. Wie ich einen wichtigen Punkt schon an irgendeiner Stelle erwähnt habe, war ich mit meiner körperlichen Leistung schon von Kleinkind an nicht zufrieden. Ich war in körperlichen Leistungen auf alle Fälle durchschnittlich, allerdings konnte ich mit gleichaltrigen guten bzw. überdurchschnittlichen Freunden/Kindern nicht mithalten! Schnelle Ermüdung, Blähung, Verstopfung, Blutarmut sind Phänomene, die ich schon immer hatte.

Meiner Ansicht nach ist die Ausbildung der Ärzte, zum grossen Teil durch die Pharma gesteuert und die will GEwinne satt und also wird versucht die Medizin von Heilung fernzuhalten.Dachte früher die Leute spinnen die so denken, jetzt bin ich genau an dem Punkt...
<<<<<<< Da stimme ich dir leider voll zu. Früher habe ich die Leute für "verrückt" gehalten, die zum Heilpraktiker gingen, um sich alternative Behandlungsmethoden zu suchen und das Heilpraktikertum etc für "Scharlatanerie"! Es schmerzt einfach, die Sachen am eigenen Leib spüren zu müssen und dabei eines Besseren belehrt zu werden!

Grüße, Edgar

Geändert von Edgarus (29.05.14 um 12:32 Uhr)

Erhöhte Harnsäure

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
@Claudia:

Also von Fructoseunverträglichkeit verstehst Du , margie, entschudlige bitte leider nicht viel.
Wern mit Fructose Probleme hat, verträgt so gut wie keine Früchte Banane ist so ziemlich die Ausnahme, selbst bestimmte GEmüse und Mandeln werden zum Problem im allgemeinen.
Ich glaube, wir schreiben aneinander vorbei.
Es geht bei der Frage nach den Ursachen von Edgarus erhöhter Harnsäure nicht darum, ob er Fruktose verträgt, sondern ob bei ihm Fruktose zu dem erhöhten Harnsäurewert führt siehe auch das Thema dieses Threads).
Das hat mit einer Fruktoseunverträglichkeit nichts zu tun.
Natürlich könnte er dazu noch eine Fruktoseunverträglichkeit haben. Man kann immer Läuse und Flöhe gleichzeitig haben.
Aber primär war doch die Frage, ob er wegen erhöhter Harnsäure gar keine Fructose mehr essen sollte.

Dass sehr viel Fruktose die Harnsäure erhöhen soll, wird ja behauptet. Ich will das auch nicht ausschließen, dass das so ist, sehe aber bei ihm als Hauptgrund für die erhöhte Harnsäure auch die Blutdruckmittel wie er es selbst herausgefunden hat, siehe seinen Beitrag oben mit der lfd. Nr. 4.
Sicher wird dann alles Zusätzliche, was die Harnsäure erhöhen kann, noch den Blutwert um ein paar weitere Zehntel ansteigen lassen, auch viel Fructose.

...und letztlich sollte er noch irgendetwas essen dürfen:
Keine Milch wegen evtl. Milchunverträglichkeit und evtl. Lactoseintoleranz,
keine Kohlenhydrate, weil es auch Argumente gegen Kohlenhydrate gibt,
fructosehaltigen Lebensmittel auch nicht und
wenn er nur mal angenommen, eine Glutenunverträglichkeit noch hätte:
Bleibt denn dann noch etwas übrig, was er essen kann?
Fleisch sollen Leberkranke wenig essen (siehe oben wegen der Aminosäuren) und wegen der erhöhten Harnsäure sollte Edgarus auf jeden Fall Schweinefleisch meiden...

@Edgarus:
sowie Elektrolyte, außer Kalium etwas erhöht (5,9 - Norm: 3,5-5,1).
Hier zeigt sich genau das Problem, das ich oben ansprach:
Entweder Du hast vor der Blutentnahme sehr viel Obst und Fruchtsaft gegessen/getrunken oder eine hoch dosierte Kalium-Tablette eingenommen, was ich alles nicht glaube, dann wäre das Kalium in der Höhe vielleicht noch erklärbar.
Oder aber, was viel wahrscheinlicher ist, die Arztpraxis hat hier geschlampt. Ein Kaliumwert von 5,9 ist nämlich gigantisch hoch und kann durch Fehler nach der Blutentnahme zustande kommen:

Wenn das Blut nicht innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Blutentnahme zentrifuigert, abpippetiert und getrennt wird, kommen so hohe Kaliumwerte zustande.
D. h. diese Arztpraxis würde ich meiden, wenn man dort solche Fehler macht.

Denn der hohe Kaliumwert dürfte am ehesten durch unkorrekte Abnahme zustande gekommen sein.
Auch bei mir ist das schon passiert. Da wurde das Blut am Vortag abgenommen und erst am Folgetag ins Labor geschickt. Ich hatte einen Wert von 5,1 und habe sonst immer Werte um 3,4 bis 3,9.
Vor allem nutzt Dir ein falscher Kaliumwert nichts und bei der Einnahme von Wassertabletten sollte man den Wert immer kontrollieren.

Du kannst dann hinter alle anderen Blutwerte, die in dieser Praxis bestimmt wurden, insbesondere wenn es um Noradrenalin, Adrenalin, Normetanephrin, Metanephrin und andere sehr störanfällige Werte geht, ein großes Fragezeichen machen.
Noradrenalin, Adrenalin, Normetanephrin und Metanephrin fallen ab, wenn sie nicht korrekt behandelt werden. Diese Werte müssen sogar sofort nach der Blutentnahme, nicht erst nach 30 Minuten abzentrifugiert werden (möglichst in einer Kühlzentrifuge, die nicht jeder Arzt hat), danach muss sofort das Plasma vom Blutkuchen getrennt werden und sofort eingefroren werden. Am nächsten Tag erst sollten die Proben ins Labor gehen, wenn sie 24h durchgefroren sind.
Wenn diese Arztpraxis das Kalium nicht korrekt bestimmen kann, dann wird sie noch mehr Probleme haben, störanfällige Hormone richtig zu bestimmen.
Das machen sehr viele Ärzte falsch - auch niedergelassene Endokrinologen (habe ich gerade wieder erlebt).
Wenn der Clonidintest auch in dieser Arztpraxis gemacht wurde, würde ich auch die dabei abgenommenen Laborwerte für fraglich halten.

Bei mir geht es wegen des Verdachts auf ein Phäochromozytom bzw. Paragangliom auch stets um diese Werte. Beim niedergelassenen Arzt sind die Werte bei mir stets normal, wenn ich die Blutentnahme im Labor machen lassen, sind die Werte stets erhöht.
Nur in der Uniklinik hatte ich ein erhöhtes Normetanephrin im Urin, sonst ist es immer im Normbereich.

Da Deine Werte wie Noradrenalin, Normetanephrin im Urin und Plasmametanephrin bei diesem Arzt sogar schon mal leicht erhöht waren, würde ich fragen, ob sie nicht noch höher wären, wenn die Arztpraxis alles ganz korrekt durchführt. Ich gehe mal davon aus, dass dieselbe Arztpraxis auch das fast gigantisch hohe Kalium bestimmt hat und dass diese Arztpraxis dann ähnliche Fehler bei diesen Laborwerten macht.

Zum Sammelurin:
Wichtig ist, dass der Urin in einem abgedunkelten Behälter gesammelt und gekühlt wird, dass das Probenröhrchen ebenfalls lichtgeschützt ist. Ferner muss die Urinprobe sofort ins Labor, d. h. wenn man morgens das Sammeln beendet, muss der Urin sofort (und gekühlt) in die Arztpraxis. Manche Labore/Ärzte verlangen, dass man die Proben vorher noch einfriert und mit Kühlakkus sie dann transportiert.
Nicht nur die Plasmawerte auch die Urinwerte sind störanfällig und sie fallen ab, wenn nicht alles korrekt gehandhabt wird.
Bei meinem erhöhten Normetanephrin in der Uniklinik hatte mir die Klinik ein lichtgeschütztes Urinröhrchen für die Urinprobe gegeben und ich musste die Urinprobe mit Kühlakkus transportieren.
Bei anderen vorangegangenen Sammelurinen bekam ich immer keine lichtgeschützten Urinröhrchen und auch hinsichtlich des Transportes der Proben gab es keine Hinweise auf Kühlung.

Ich weiß, dass Du wenig Zeit hast und ich verstehe, dass Du daher versuchst, alles unter einen Hut zu bringen.
Wenn Dir eine Uniklinik zu zeitaufwendig ist (muss es aber nicht sein, denn dort bekommt man auch Termine), dann würde ich mal zu einem anderen Arzt als dem, der das Kalium bestimmt hat, gehen. Es sollte ein Endokrinologe sein, wenn es um die Frage eines Phäochromozytoms geht. Endokrinologen gibt es auch einige, wenn auch nicht immer am Wohnort.
Hier eine Suchmaschine, die mir meine Krankenkasse manchmal nennt:
Arzt, Krankenhaus, Pflegeheim

Denn wenn bei Dir die Harnsäure durch die Blutdruckmittel erhöht ist und es gäbe eine mögliche Ursache für den Bluthochdruck wie ein Phäochromozytem, dann wärst Du mit der Beseitigung des Phäochromozytoms gleich 2 Probleme los. Den Bluthochdruck und die erhöhte Harnsäure.

D.h. wenn Du die Blutdruckmittel und die Wassertabletten nicht mehr benötigen würdest, hättest Du doch viel mehr Lebensqualität.

Aber es muss ja auch nicht unbedingt ein Phäochromozytom bei Dir sein, da es noch einige andere mögliche Ursachen für Bluthochdruck gibt.

Vielleicht kannst Du Dich auch mal für Arztbesuche bei Deinem Arbeitgeber frei bekommen?
Oder ggf. "krank machen"? Letztlich bist Du ja krank und auch Deinem Arbeitgeber sollte es Recht sein, wenn Du alles tust, damit es Dir besser geht.

Aber wie ich oben schon schrieb:
Du musst entscheiden, was Dir am wichtigsten ist und was für Dich am ehesten in Frage kommt.
Du kennst Deinen Fall besser als wir hier und kannst einschätzen, ob die hier gegebenen Hinweise für Dich brauchbar sind.

LG
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Blutarmut/Eisenmangel (+)
Ich muss dazu nun doch nochmals nachfragen:
Blutarmut hast Du auch?
Hast Du also zu wenig Hämoglobin? Zu wenig Erythrozyten? Wie hoch ist das MCV im Blutbild? Wie die andere Werte des Blutbilds?

Wenn nur das Eisen im Serum bisher bestimmt wurde und wenn Du wenig eisenhaltige Nahrungsmittel isst wie Fleisch, dann ist das Serumeisen vermutlich nicht hoch.
Dann wäre das Ferritin und die Transferrinsättigung wichtig, um zu sehen, ob Du nun Eisenmangel hast oder nicht (siehe oben, wo wir das schon mal angesprochen hatten).

Wenn im Blutbild eine Blutarmut sich zeigt, dann können es je nach Ursache der Blutarmut verschiedene Blutbildwerte auffällig sein. MCV ist bei Eisenmangel oft erniedrigt (aber es gibt auch andere Ursachen für niedriges MCV wie bestimmte Blutkrankheiten). Generell ist bei jeder Blutarmut das Hämoglobin niedrig.

LG
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Edgarus ist offline
Themenstarter Beiträge: 117
Seit: 02.03.11
Hallo Margie,
alle genannten Werte wurden bei einem niedergelassenen Endokrinologen durchgeführt. Soweit ich mich erinnern kann, waren die Kaliumwerte bei mir immer schwankend, mal in die untere und mal in die obere Grenze. Ich vermute, zu dem Zeitpunkt habe ich tätsächlich Kaliumtabletten eingenommen, weil der Wert, der sich zuvor beim Hausarzt herausstellte, niedrig war.
Urin sammelte ich damals daheim tagsüber, bewahrte im Kühlschrank im mkir ausgehändigten speziellen Behältern. Am nächsten Tag habe ich dann in der Praxis abgegeben. Ich bin den Anweisungen eins zu eins gefolgt.
Letztes Jahr wollte ich für meine Probleme ins Krankenhaus zur Kur für Behandlung/Diagnose überwiesen werden. Meine Ärztin sagte, dies würde meine KK nicht genehmigen. Ich war daraufhin bei meiner KK. Von meiner KK hatte ich dann Info erhalten, dass dies gar kein Problem darstellt, falls meine Ärztin die medizinische Notwendigkeit bescheinigt! Als ich dies wieder meine Ärztin erzählte, machte sie wieder einen großen Bogen, dass wir alles ohne Krankenhaus/Kurbehandlung auf die Reihe kriegen können. Dann war ich nie wieder bei dieser Ärztin!
Im Prinzip kann ich alle erforderlichen Maßnahmen/Prozeduren nicht nebenbei erledigen. Das ist mir zu stressig und sehr zeitaufwendig. Was ich aber machen kann, ist in absehbarer Zeit ein Krankenhausaufenthalt!
Grüße :-)


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