Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

10.03.14 14:06 #1
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Sindi ist offline
Beiträge: 13
Seit: 10.03.14
Hallo zusammen,
Bin auf dieses Forum gestoßen, um mir Rat zu holen. Mittlerweile weiß ich nicht mehr weiter.
Meine Geschichte ist lang.
Ich bin 53 Jahre alt, weibl.
1985 Autounfall - Kniescheibenfraktur und Bänderriss. Danach wurde alles nur schlimmer. Ich bekam Husten. Mein Hausarzt verordnete Mittel gegen Bronchitis, nichts half. Ich konnte nicht immer so essen wie ich wollte, erbrach öfter, und nahm ab.
1987 Lungenklinik- Diagnose Lungenfibrose.
Für ein halbes Jahr Cortison, dann kam die Krankheit zum Stillstand(1990 kam meine Tochter zur Welt, die Schwangerschaft war wie ein Jungbrunnen)
Habe ab dieser Zeit 30 Kilo zugenommen, davon ging die Hälfte wieder weg.
Mit zunehmendem Alter entwickelten sich meine Beine zu Elefantenfüßen, mit Gehproblemen. Der Blutdruck steigerte sich in die Höhe, ich mußte Medikamente nehmen. Diese ließen mich so ermüden, dass ich reduzieren musste, die Muskulatur schien zu erschlaffen und schmerzte.
Vor ungefähr 10 Jahren krampften die Füße vor allem bei Belastung. Tage danach konnten sie sich bis zur äußersten Schmerzgrenze verstärken.
Vier Fachärzte + Hautarzt(Allergietest Haustier und Gräser) konnten nicht helfen- keine Diagnose. Ich lebte damit weiter, sehr eingeschrängt.
Dann folgten Ohrenschmerzen, Migräne (hatte ich schon vor meiner Tochter), und Sehstörungen. Habe versucht diese 'Missempfindungen' abzuklären, wieder ohne Erfolg. Eine Stirnhöhlenentzündung wurde zwar diagnostiziert, mit Rotlicht behandelt. Immer wieder juckte die Kopfhaut, und im Gesicht hatte ich Ausschlag. Der Hautarzt meinte, Mischhaut. Den Kopf solle ich mit sehr wenig mildem Schampoo waschen. Etwas Erleichterung brachte diese Maßnahme zwar, aber wirklich weg ging's nicht.
Ich hatte dann aufgegeben, mich wieder damit abgefunden.
Zwischendurch wurde noch ein Reflux festgestellt mit Barret Syndrom, die Magenschleimhaut entzündet.

2010 hustete ich wieder heftig. Kein Mittel half. Der Lungenarzt schickte mich zur Biopsie. Leider hatte ich dort wieder einen Pneumotorax (wie schon 1987).
Am 3. Tag wurde ich entlassen, sollte mich gleich beim Hausarzt melden.
Die nächsten Wochen konnte ich mich kaum auf den Beinen halten, war ein Gefühl wie im Vollrausch. Der Arzt verordnete wieder Cortison.
Nachts hatte ich dann solche Schmerzen in den Beinen, dass ich kaum noch schlafen konnte. Der Kiefer zog und kribbelte ebenso.
Nach wenigen Wochen waren diese Schmerzen fast weg, aber die Schlaflosigkeit blieb. Ich war nur noch müde, die Augen vielen schon im Sitzen zu. Das sehen war schmerzhaft, als drücke etwas von unten auf die Augen.
Meine Arbeit bekam ich sehr selten selber gemacht, mein Mann musste mich unterstützen.
Seit dieser Zeit fällt es mir noch schwer, gebückt oder gestreckt etwas zu arbeiten. Schwindel und Schweißausbrüche sind an der Tagesordnung. Meine Arbeit als Hundefriseurin geht noch am Besten zu erledigen, Mach ich so oft es geht im Sitzen.

2012 erhielt ich zum 1. Mal eine Reha genehmigt.
Ich trank zu dieser Zeit 4 Liter Wasser am Tag, und trotzdem hatte ich noch Durst. Meine Augen waren trocken, ich konnte so gut wie nicht mehr weinen. An den Nagelrändern und am inneren Augenlid waren eitrige Ansammlungen schmerzhaft.
Das Cortison war zu dieser Zeit auf 5 mg heruntergesetzt.
Der Oberkiefer vor allem links spannte, als drückte etwas von innen.
Diese Ärzte der Rehaklinik haben mich wieder aufgebaut.
Irgendetwas müsste ich noch haben.
Die Oberärztin hat dann einen Bluttest machen lassen, bevor ich entlassen wurde.
Leider hat es 2 Monate gedauert, bis der Bericht dann bei meinem Hausarzt ankam. Jedenfalls war der Verdacht dann nahe, dass bei mir eine Autoimmunerkrankung vorliegen könnte, eine Kollagenose. Ich mußte allerdings weitere Blutwerte bestimmen lassen.
Bis zum Termin in der Uniklinik vergingen wieder 3 Monate.
In der Zwischenzeit erhielt ich eine Wurzelspitzenressektion zuerst am linken Oberkiefer, 3 Monate später an 2 Zähnen rechts + Entfernung des Weißheitszahnes. Beide Male wurde die Bache dick und blau bis übers Auge, für eine Woche bin ich ausgefallen.
Wegen Schweissausbrüche und Trockenheit der Schleimhäute hat mir mein Frauenarzt ein Hormonpflaster empfohlen, ganz geringe Besserung.

Ein junger Arzt in der Uniklinik erzählte mir das was ich sowieso schon wusste, und empfahl mir Quensyl, ein Mittel gegen Malaria. Ich könne ja mit meinem Hausarzt besprechen wann ich wiederkommen solle, so etwa in einem Jahr. Blutlabor, Urin und Röntgenuntersuchung wurden dort noch gemacht. Das war dann Ende Juli.
Wieder kein Bericht beim Hausarzt. Die Sprechstundenhilfe meinte dann, ich sollte doch mal selber dort anrufen.
Ende Oktober war der Bericht dann endlich da. Die Diagnose undifferenzierte Kollagenose.
Mein Hausarzt verordnete mir dann das Quensyl.
Doch irgendetwas in mir sträubte sich, dies einfach so hinzunehmen. Dieser Arzt hat sich überhaupt keine Zeit genommen. Alles dort war so unpersönlich und Schnellabfertigung, Hauptsache, man kommt so schnell nicht wieder.
Ich fand dann das Sjoegren Forum. Dort gab es eine Ärzteliste von guten Rheumatologen. Mit eine guten Bekannten-Therapeutin sprach ich darüber.
Ich sollte auf jeden Fall versuchen dort einen Termin zu bekommen, aber es könnte ein halbes Jahr dauern.
Also hab ich dann gleich dort angerufen, wenn's dann sowieso so lange dauert.
Dieses Mal hatte ich Glück. Es war eine junge Ärztin(Assistenzärztin) in der Praxis, die hatte im Dezember noch Termine frei.
Zweieihalb Stunden hat sie mich untersucht und Gespräche geführt. Zwischendurch mit ihrem Chef weiteres Vorgehen besprochen.
Sofort schrieb sie mir ein anderes Medikament auf (Cellsept), das Quensyl reiche niemals bei mir aus. 12 Ampullen Blut hat sie mir ebenso abgenommen.
Hier fühlte ich mich verstanden, und dachte auch dass mir geholfen werden kann.
Im September wurde ein CT gemacht, und diese Tumoren auf der Lunge sind kleiner geworden- ein großer Erfolg!
Mein Mund hat wieder Speichel und ich kann wieder weinen.
Die Müdigkeit hat auch etwas nachgelassen, bin sogar manchmal etwas aufgedreht. Seit der Reha nehme ich am Lungensport teil, mit Fitness an Geräten.

Leider sind meine Ohrenschmerzen stärker geworden, die Kieferschmerzen inklusive. Beim Öffnen des Mundes höre ich ein Knistern oder Knacken, die Mundschleimhaut ist stärker angeschwollen und zeigt Punkte und Blasen. Die Innenseite der Zunge ist gerötet, und brennt. Saure und scharfe Speisen lösen Hustenreiz aus, ebenso immer noch Nüsse und trockenes Brot. Es kratzt dann so, dass die Augen heftig tränen.
Die Kopfschmerzen halten einige Tage an, verstärkt linke Seite. Ohrenschmerzen kommen jetzt öfter auch rechts. Unter den Augen ist immer diese Spannung, als wäre etwas drin.
Der Nacken kippt nach hinten, Muskulatur verspannt, genauso die Kiefermuskulatur. Gelenkschmerzen an Fingern und Handgelenken, Knie und Sprunggelenken haben etwas nachgelassen.
Die Achselhaare sind komplett ausgefallen.

Meinen Zahnarzt habe ich Anfang letzten Jahres gewechselt. Nach der Wurzelspitzenressektion hatte ich entzündetes Zahnfleisch. Der ZA säuberte 2 Mal die Taschen, und beließ es dabei. Ich hätte einfach eine verzögerte Wundheilung.

Der neue ZA zog zuerst den linken Spitzenbehandelten Zahn heraus, weil der keine ruhe gab.
Im Sommer erhielt ich eine Keramikbrücke, dabei mußten 2 Goldkronen weichen, sowie eine Zahnfüllung wegen Karies, und eine war gebrochen.
Seit meinem 17. Lebensjahr ging ich zur jährlichen Zahnvorsorge, nie wurde so geschlampt. Es war wohl richtig den ZA zu wechseln.
Ich hatte ja schon mit 15 meine erste Amalganfüllung (von einem anderen ZA), danach eine Zahnfleischentzündung. An den Milchzähnen wurde auch schon gebohrt.
Mittlerweile sind in meinem Mund noch 3 Amalganfüllungen, 2 Goldkronen und 3 Goldblenden( weiß nicht was darunter ist).
Als Jugendliche Kreislaufprobleme, schwarzwerden und Ohnmacht, Schweissausbrüche. Später haben sie nachgelassen, oder sind nicht mehr so intensiv.

Im Dezember 2012 holte ich mir eine Radiusfraktur des rechten Handgelenks. Es wurde mit einer Metallplatte verschraubt. Im Juni war die Hand so schwer entzündet, dass der Daumen stillgelegt werden musste. Auf dem MRT (Juni 2013) zeigten sich Kleinzystische Veränderungen im Bereich des Köpfchens des Os metatare 3 und 4. Erguss im Bereich der Sehnenscheiden des 2. Strecksehnenfaches. Im August ließ ich die Platte entfernen.
MRT rechter Fuß- Fersensporn und kleinzystische Veränderungen. Deformation Mittelfußknochen.

Im September letzten Jahres ließ ich mich wieder zum HNO überweisen.
Dieser verwies mich zum Kieferorthopäden. Termin im Oktober. Er schaute sich den Aufbiss genau an, und machte ein Röntgenbild.
Eine Kieferorthopädische Behandlung würde ich nicht brauchen, aber eine Aufbissschiene sollte der Zahnarzt anfertigen. Das Röntgenbild zeigte eine Veränderung links, das er aber nicht zuordnen könne. Er werde es an einen Kollegen schicken, und den Bericht dann an meinen ZA weitergeben.
Mein ZA hatte leider keinen Bericht erhalten. Er hat dann in der Ko-Praxis angerufen. Der Arzt rief auch zurück, und mußte gestehen, dass meine Akte verlorengegangen wäre. Besprach aber die Anfertigung der Schiene, und sendete das Röntgenbild.
Die Schiene bringt jetzt etwas Erleichterung, allerdings nur wenige Stunden am Vormittag, da ich sie nur Nachts ertrage.
Vor einigen Wochen kam mir dann in den Sinn, ich könnte evtl. eine Metallunverträglichkeit haben. Ich habe noch nie Modeschmuck tragen können, juckende gerötete Haut war dann normal. Meine Tochter hatte sich vor wenigen Jahren testen lassen, positiv.
Also machte ich eine Termin beim Hautarzt, und erzählte von meinem Problem.
Er veranlasste den Pflastertest; dieser ist dann leider negativ ausgefallen. Die Vertretungsärztin meinte, das Cortison wäre ja das Allergiemittel.
Jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Mein Termin bei der Rheumatologin ist erst in 4 Wochen, die Schmerzen verbreiten sich weiter.

Durch Zufall bin ich durch eine Bekannte(angehende Tierheilpraktikerin) über Impfstoffe informiert worden. Ich wußte nicht, dass im Impfstoff Ouecksilber Aliminium u.s.w. enthalten sind. Habe im Oktober die Grippeimpfung und gegen Lungenentzündung erhalten.
Seitdem haben sich die Schmerzen im gesamten Kopfbereich verstärkt.

Medikamente:
20 mgTriamteren/HCT- Bluthochdruck
40 mg Omeprazol (Barret der Speiseröhre)
10 mg Prednisolon ab 18.1.2014 7,5 mg
Symbicort Inhalator 160/4,5
Cellcept 2 Mal 1000mg
Dekristol 20000 I.E. 1 Mal wöchentlich (seit Dez 2013)

Nahrungsergänzungsmittel:
Magnesium,
Vitamin B Complex
Omega 3 Fischöl 750
Weihrauchextrakt

Augentropfen: (Nach Bedarf)
HYLO-Comod
Bepathen Augensalbe

Kompressionsstrümpfe und Lympfdrainagen wegen Lip-Lympf Ödemen
Aufbissschiene

zusätzliche Diagnosen:
Sehschwäche linkes Auge
Kollagenose mit Nierenbeteiligung
Gastritis-Barrett
Fersensporn beidseitig (rechter Fuß behandelt mit Cortisonspritze und 3 Mal Stosswellen)
Aortenklappensklerose
Bluthochdruck
Kleine Zystchen am Muttermund +Gebärmutterzyste
Nachgewiesene Mutation 187C (Hämochromatose)

Wenn jemand meinen Bericht aufmerksam gelesen hat, und mir einen Rat geben könnte, würde ich mich auf eine Antwort freuen.
Habe am DOnnerstag noch einen Termin beim Neurologen, und Anfang bei einem Hautarzt mit Fortbildung Autoimmunerkrankungen und Umweltmedizin.
Danke schon im Voraus.


Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.399
Seit: 12.05.13
Hallo Sindi,

da hast Du aber eine ganz schön lange und heftige Odyssee hinter Dir, das tut mir wirklich leid.

Das wir uns mal neben Deinen ganzen Diagnosen und Behandlungen einen noch besseren Überblick verschaffen können, könntest Du uns bitte schreiben, was Du so alles isst und trinkst (möglichst genau bitte).

Hast Du zufälligerweise auch aktuelle Leberwerte oder Stuhluntersuchungen zur Hand?

Und hast Du mal einen Schwermetalltest durchführen lassen?

Liebe Grüße Tarajal :-)

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo Sindi

Ich habe erst einmal einige Zusatzfragen an dich:
Zitat von Sindi Beitrag anzeigen
1985 Autounfall - Kniescheibenfraktur und Bänderriss. Danach wurde alles nur schlimmer. Ich bekam Husten.
Hattest du unmittelbar nach dem Autounfall Husten erhalten oder einige Zeit später?
Zitat von Sindi Beitrag anzeigen
1990 kam meine Tochter zur Welt, die Schwangerschaft war wie ein Jungbrunnen
Deine Tochter ist soweit gesund?
Zitat von Sindi Beitrag anzeigen
Mit zunehmendem Alter entwickelten sich meine Beine zu Elefantenfüßen, mit Gehproblemen
Wie meinst du dies? Hast du Wassereinlagerungen in den Füssen? Gefühlsstörungen? Verkrampfen der Zehen? Oder anderes?
Zitat von Sindi Beitrag anzeigen
Der Arzt verordnete wieder Cortison. Nachts hatte ich dann solche Schmerzen in den Beinen, dass ich kaum noch schlafen konnte. Der Kiefer zog und kribbelte ebenso.
Traten die Schmerzen in den Beinen sowie die Kieferbeschwerden als „Nebenwirkungen“ des Cortisons oder unabhängig davon auf? Was genau schmerzte in den Beinen (Muskeln, Gelenke etc.)? Tat das ganze Bein weh? Wie würdest du den Schmerz beschreiben?
Zitat von Sindi Beitrag anzeigen
Schwindel und Schweißausbrüche sind an der Tagesordnung.
Hattest/hast du auch tagsüber Schweissausbrüche oder z.B. besonders nachts?

Wurden deine Hormonwerte schon einmal eingehend untersucht (Schilddrüse, Nebennieren, Geschlechtshormone etc.)?
Zitat von Sindi Beitrag anzeigen
Als Jugendliche Kreislaufprobleme, schwarzwerden und Ohnmacht, Schweissausbrüche. Später haben sie nachgelassen, oder sind nicht mehr so intensiv.
War dies noch vor deinen ersten Amalgan-Füllungen mit 15?

Liebe Grüsse

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.399
Seit: 12.05.13
Danke für die weiteren Nachfragen Kaempferin. :-)

Von mir kommt auch noch eine Frage:

Weißt Du aus welchem Material die eingesetzte Platte bestand?

Lieeb Grüße Tarajal :-)

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Sindi ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 10.03.14
Hallo,

Meine aktuellen Blutwerte kann ich erst morgen nachfragen, es waren gestern nicht alle da.
Der Pflastertest war negativ, könnte auch am Cortison liegen.

Zu deiner Frage Material Platte.
Ich habe sie mitbekommen. Außen metallik-blau. Es sind einige Kratzer drin, sieht aus als wäre sie aus Edelstahl. Die Schrauben sind teilweise ebenso blau, der Rest goldfarben. Es steht noch eine Nummer drauf:5.9823.53 CE1275 und 328556 made in Germany.

Laborwerte stell ich dann noch rein.
Schon mal Danke :-)

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Sindi ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 10.03.14
Hallo,
Der starke Husten kam erst nach dem Autounfall. Bekam auch die Kniescheibe verdrahtet.

Meine Tochter hatte mit 5 Jahren eine Nierenentzündung. Allergie gegen Modeschmuck ist bekannt.
Kreislaufbeschwerden, sie war deshalb schon beim Herzspezialisten, ohne Befund.

Die Schmerzen in den Beinen fingen an mit Wassereinlagerungen. Dann folgte vor einigen Jahren der Schmerz im Fuss, ein heftiger Krampf, zuerst nur am Fuß, später dann die ganze Wade, kribbeln, brennen, ziehen, kann über Stunden anhalten. Der Schmwerz war eher in Muskeln /Gewebe. Besserung mit Cortison.
Der Schmerz im Kiefer kam erst später dazu, wie ein Druck, dazu Trockenheit und Brennen.
Vom Cortison kamen dann noch zittern und Krämpfe in den Händen und Fingern dazu.

Schweissausbrüche kamen wie sie wollen, immer noch.

Schilddrüse ist in Ordnung.

C.M.

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.399
Seit: 12.05.13
Wenn Du bitte so lieb bist und auch noch Deine Ernährung inklusive Getränken möglichst genau schreibst?

Liebe Grüße Tarajal :-)

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Sindi ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 10.03.14
Habe die Frage mit der 1. Amalganfüllung vergessen. An das Alter kann ich mich nicht erinnern, hatte als Kind auch eine Füllung. Der entzündete Zahn war ungefähr mit 15.

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Sindi ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 10.03.14
Hallo,
Meine Ernährung ist eigentlich fast normal. Ich meide Fertiggerichte, allerdings auch Fisch und Innereien. Alkohol nur zu besonderen Gelegenheiten.
Drei mal wöchentlich gibt es Fleisch und Wurst, Käse fast täglich. Wöchentlich 1 Liter Milch vom Biobauern und 1/2 Buttermilch.
Regelmäßig Obst und Gemüse und Salate.
Frühstück Vollkornbrötchen, Brezel oder Müssli. Marmelade, Schinken, Käse.
Täglich 2 bis 3 Tassen Kaffee.
Natürlich nasche ich sehr gerne, auch gerne Kuchen.
Getränke sonst meist Wasser, ab und zu Cola Mix und Fruchtsaftschorle.
Im Sommer akloholfreies Weizen im Biergarten.

Hilfe, könnte ich an einer Schwermetallbelastung leiden?

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.399
Seit: 12.05.13
Wenn ich mir auch mal so Deine Medikamenteneinnahmen betrachte, bist Du zum Einen bisher den rein schulmedizinischen Weg gegangen und hast immer wieder und auch reichlich Cortison bekommen.

Magensäure bzw. Reflux schien bei Dir ja auch lange Zeit ein Thema gewesen zu sein.

Ich schreib Dir hier mal ein paar Nebenwirkungen Deiner Medikamente rein:

Zuerst mal das 40 mg Omeprazol (Barret der Speiseröhre) was man für gewöhnlich mit einer Ernährungsumstellung und Luvos Heilerde hinbekommt.

2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von "Omeprazol Stada 20mg Kapseln" ist erforderlich,
- wenn Sie leber- oder nierenkrank sind und die Funktionsfähigkeit dieser Organe eingeschränkt ist, besonders wenn Sie hohe Dosen einnehmen.
- wenn die Dosis 20 mg betragen oder übersteigen soll und Sie leberkrank sind und die Funktionsfähigkeit Ihrer Leber eingeschränkt ist und Sie eine Kombinationsbehandlung mit "Omeprazol Stada 20mg Kapseln" erhalten (zur Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori) oder zur Behandlung oder Vorbeugung von Geschwüren, die durch bestimmte Schmerz- oder Rheumamittel (nicht-steriodale Antiphlogistika) verursacht sind.
- falls Sie an einer Leberkrankheit leiden und die Funktionsfähigkeit Ihrer Leber stark eingeschränkt ist, sollten Sie Ihre Leberwerte während der Behandlung regelmäßig vom Arzt kontrollieren lassen.
- falls Sie an einer Leberkrankheit leiden und die Funktionsfähigkeit Ihrer Leber eingeschränkt ist, sollten Sie nicht mehr als 20 mg Omeprazol pro Tag einnehmen (siehe auch unter 3.).
- falls Sie "Omeprazol Stada 20mg Kapseln" für längere Zeit, insbesondere wenn Sie "Omeprazol Stada 20mg Kapseln" länger als ein Jahr einnehmen müssen, soll Ihr Arzt regelmäßig den Nutzen und das Risiko einer solchen Behandlung gegeneinander abwägen.
- falls bei Ihnen ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür besteht, sollte Ihr Arzt einen Test auf das Vorhandensein des Bakteriums Helicobacter pylori durchführen. Bei einem Befall des Magens mit diesem Keim sollte dann, wo immer möglich, eine Beseitigung dieses Bakteriums angestrebt werden.
- falls bei Ihnen der Verdacht auf ein Magengeschwür besteht, sollte die Möglichkeit der Bösartigkeit vor Beginn einer Therapie ausgeschlossen werden, da die Behandlung die Symptome verschleiern und die Diagnosestellung verzögern kann.
- falls sie an einer Speiseröhrenentzündung leiden, sollte Ihr Arzt diese mit einer Spiegelung des Magen-Darm-Traktes feststellen.
bei der Wirkstärke 20 mg ist zusätzlich zu beachten:
- falls Sie an einem Geschwür leiden, das durch die Einnahme von bestimmten Schmerz- oder Rheumamitteln aufgetreten ist (nicht-steroidale Antiphlogistika), sollte Ihr Arzt zunächst prüfen, ob Sie das auslösende Arzneimittel absetzen können.
- falls Sie Omeprazol zur Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren, die durch die Einnahme von bestimmten Schmerz- oder Rheumamitteln entstanden sind (nicht-steroidale Antiphlogistika) einnehmen, sollten Sie Omeprazol nur nehmen, wenn Ihr Arzt Sie einer bekannten Risikogruppe zuordnen kann.
- falls Sie Omeprazol in Kombination mit Antibiotika (zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori) oder bestimmten Schmerz- oder Rheumamitteln einnehmen, sollten Sie "Omeprazol Stada 20mg Kapseln" nur mit besonderer Vorsicht einnehmen, da sich die Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln verstärken können. Beachten Sie bitte auch die jeweiligen Gebrauchsinformationen der anderen Arzneimittel.
Andere Warnhinweise:
Wenn Sie Omeprazol mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhter Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmässige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.
Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Omeprazol kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
Ein verringerter Säuregehalt im Magen, wie er auch durch Omeprazol hervorgerufen wird, erhöht die Anzahl der Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Die Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abgabe von Säure im Magen hemmen, führt zu einem geringgradig erhöhten Risiko, an einer Infektion des Magen-Darm-Traktes, wie Salmonellen- und Campylobakter-Enteritis, zu erkranken.
Bei schwerkranken Patienten/Patientinnen sollte die Seh- und Hörfunktion regelmäßig überwacht werden, da Einzelfälle von Blindheit und Taubheit bei der Anwendung von Omeprazol als Spritze (Injektion) bekannt geworden sind.
Jetzt Dein Blutdruckmittel "20 mgTriamteren/HCT- Bluthochdruck"

2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von "Triamteren HCT AL Filmtabletten" ist erforderlich
- wenn Sie eine geringgradig eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30 bis 60 ml/min) haben,
- wenn Ihr Blutdruck zu niedrig ist,
- bei Durchblutungsstörungen der Hirngefäße (Zerebralsklerose) oder der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit),
- bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
- bei erhöhtem Harnsäuregehalt im Blut,
- bei eingeschränkter Leberfunktion,
- bei Verdacht auf Folsäuremangel (z.B. bei schwerer Lebererkrankung oder chronischem Alkoholmissbrauch).
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung entsprechend den Dosierungsanweisungen angepasst werden .
Bei schweren Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) darf "Triamteren HCT AL Filmtabletten" nicht eingenommen werden, da es dann weniger wirksam und sogar schädlich sein kann.
Eine latente oder manifeste Zuckerkrankheit oder Gicht kann sich bei Dauerbehandlung verschlechtern.
Es empfiehlt sich, bei längerfristiger Anwendung die Blutzucker- und Harnsäurewerte, die Serumelektrolyte (vor allem Kalium-, Natrium- und Kalzium-Ionen), Kreatinin, Harnstoff und die Serumlipide (Cholesterin und Triglyceride) regelmäßig vom Arzt kontrollieren zu lassen.
Während der Therapie mit "Triamteren HCT AL Filmtabletten" sollten Sie auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten. Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken: Die Anwendung von "Triamteren HCT AL Filmtabletten" kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile: Bitte nehmen Sie "Triamteren HCT AL Filmtabletten" erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Jetzt kommt das erste Cortison 10 mg Prednisolon ab 18.1.2014 7,5 mg

Welche Nebenwirkungen kann Prednisolon
haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Prednisolon. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bei länger dauernder innerlicher Anwendung (über 14 Tage) von Prednisolon sind ab einer Dosierung von 7,5 Milligramm immer unerwünschte Wirkungen in unterschiedlicher Ausprägung zu erwarten. Einzige Ausnahme ist die Ausgleichsbehandlung (Substitution) von fehlendem körpereigenem Hydrocortison bei Störung der Nebennierenrinden-Funktion.
Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
Innerliche Kurzzeit-Behandlung:
Knochenmasse-Verlust.

Innerliche Langzeit-Behandlung:
Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Hautausschlag, Brennen und Juckreiz.

Örtliche Anwendung am Zahnfleisch:
allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen.

Örtliche Anwendung auf der Haut:
allergische Hautreaktionen.

Innerliche Langzeit-Behandlung:
Nebennierenrindenfunktionsstörung mit Cushing-Syndrom (Vollmond-Gesicht, Fettsucht des Körperstamms), Wachstumsverzögerungen (bei Kindern), Sexualhormonstörungen (ausbleibende Regelblutung, Überbehaarung, Impotenz), Körpersalzzurückhaltung mit Bindegewebswassereinlagerung, vermehrte Kaliumausscheidung, Gewichtszunahme, Glukosestoffwechselstörung, Auftreten von Zuckerkrankheit, erhöhtes Blutcholesterin, erhöhte Blutfettwerte, rote Hautstreifen, Gewebeschwund, Gefäßzeichnung durch die Haut, Steroid-Akne, verzögerte Wundheilung, um den Mund herum lokalisierte Hautentzündung, Änderungen der Hautfärbung, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Arzneimittelausschlag mit Hautrötung und Juckreiz, Muskelschwund, Muskelschwäche, Osteoporose, Knochenabsterben (Kopf des Oberarm- und Oberschenkel-Knochens), Depressionen, Gereiztheit, Hochstimmung, Antriebssteigerung, Appetitsteigerung, Psychosen, durch eine entzündliche Schwellung vorgetäuschte Tumorbildung im Gehirn (insbesondere bei Kindern), Auftreten vorhandener Epilepsie, Erhöhung der Anfallsbereitschaft, Magen-Darm-Geschwüre, Magen-Darm-Blutungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bluthochdruck, Arteriosklerose-Risikoerhöhung, Risikoerhöhung von Gefäßverstopfungen (Thrombosen), Blutgefäßentzündung (auch als Entzugssyndrom nach Langzeittherapie), mäßige Erhöhung der weißen Blutkörperchen, Blutbildveränderungen der roten und weißen Blutkörperchen, Immunabwehrschwächung, Überdecken von allgemeinen Infektionen, Ausbreitung vorhandener Infektionen, Allergien, Linsentrübung (grauer Star), Glaukom (Grüner Star), Netzhauterkrankung.
Und nun das zweite Cortison Symbicort Inhalator 160/4,5

2.1 "Symbicort Turb.160/4,5mcg 60E Dosieraerosol" darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Budesonid, Formoterol oder dem sonstigen Bestandteil Lactose (enthält geringe Mengen Milchprotein) sind.
2.2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von "Symbicort Turb.160/4,5mcg 60E Dosieraerosol" ist erforderlich,
- wenn Sie Diabetiker sind.
- wenn Sie eine Lungeninfektion haben.
- wenn Sie Bluthochdruck haben oder bei Ihnen schon einmal eine Herzerkrankung festgestellt wurde (einschließlich unregelmäßigen Herzschlags, sehr schnellen Pulses, Arterienverengung oder Herzinsuffizienz).
- wenn Sie eine Erkrankung der Schilddrüse oder der Nebennieren haben.
- wenn Sie einen niedrigen Blutkaliumspiegel haben.
- wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken: Die Anwendung von "Symbicort Turb.160/4,5mcg 60E Dosieraerosol" kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Durch eine Anwendung von "Symbicort Turb.160/4,5mcg 60E Dosieraerosol" als Dopingmittel können schwerwiegende Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile: "Symbicort Turb.160/4,5mcg 60E Dosieraerosol" enthält eine Art von Zucker, die Lactose heißt. Wenn Sie von Ihrem Arzt wissen, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben, sprechen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt. Die in diesem Arzneimittel enthaltene Lactosemenge verursacht gewöhnlich keine Probleme bei Personen mit einer Lactoseunverträglichkeit. Der sonstige Bestandteil Lactose enthält geringe Mengen Milchprotein, das allergische Reaktionen hervorrufen kann.
Jetzt kommt das Immunsupressiva Cellcept 2 Mal 1000mg

http://www.deutschesapothekenportal....ten_102009.pdf

Und zu Schluß Dekristol 20000 I.E. 1 Mal wöchentlich (seit Dez 2013), den Beipackzettel habe ich Dir auch wieder als Link gegeben.

www.mibe.de/web4archiv/objects/mb/produkte/gebrauchsinformation/dekristol_20.000_i.e.pdf

Liebe Sindi,

bei diesem harten Drogencocktail klatschen nicht nur Deine Nieren und Dein Herz nicht in die Hände, sondern auch viele andere Symptome können daher kommen.
Vor allem auch weil Medikamente sich unter ungünstigen Umständen potenzieren und Wechselwirkungen eingehen können.

Ich würde Dir dringend empfehlen, Deinen oder vielleicht auch einen anderen Arzt anzusprechen um zumindest die Medikamente auf ein Minimum zu reduzieren und unbedingt auf ihre gegenseitigen Wirkungen zu überprüfen.

Liebe Grüße tarajal :-)


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