Insulinintoleranz/-resistenz?

29.01.14 19:18 #1
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Insulinintoleranz?

Polarstern15 ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 26.06.12
oh sorry, meine tatsächlich Insulinsresistenz.
Also, wird es wohl besser sein, wenn ich mal einen Test beim Arzt machen lasse.
Wissen tue ich nichts, denke mir das nur. Was soll es denn anders sein, wenn ich so stark mit Unruhe und Herzrasen auf Kohlenhydrate reagiere. Bei einem großen Teller Nudeln geht es mir 2 Tage richtig mies. Richtigen Heißhunger rund um die Uhr und Muskeln zittern, Schwäche.
Blutzuckermessung zeigt aber weder Unter noch Überzucker an. Und ich habe gelesen, dass Insulin im Blut, diesen ständigen Heißhunger auslöst. Also wie bei vielen, die schnell verfügbare Kohlenhydrate essen. Insulinspiegel steigt sofort nach Verzehr und sinkt genauso schnell, bis in die Unterzuckerung.
Heute habe ich diese Schwäche nicht gehabt, da nur halbes Vollkorn, Rest Eiweiß und Fett. Immer noch keinen Hunger.
Ja, ich habe dass Gefühl, dass meine Muskeln nach essen nicht genug Energie bekommen. Eher anfangen zu Zittern. Wo andere Menschen nach dem Essen gestärkt sind, muss ich mich hinlegen, als hätte ich ne Droge verpasst bekommen. Weiß aber auch nicht, ob Zuckerspiegel im Blut gleichzusetzen ist, mit Versorgung der Muskeln und anderen Geweben, die Zucker benötigen.
Ich glaube nur das Gehirn ist nicht abhängig von Zuckeraufnahme durch Insulin. Das läuft irgendwie anders chemisch ab.. Blut-Hirn-Schranke u.ä.
Über dises MSM muss ich mich erst informieren.

Insulinintoleranz?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.704
Seit: 21.05.11
1 Woche glutenfrei ist viel zu wenig, Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat jeder, nur der eine mehr, der andere weniger. Gluten würde ich einfach mal über den Gastro austesten lassen. Das ist der korrekte Weg , jedenfalls für die Zöliakie, dafür musst Du aber längere Zeit unter Glutenlast gestanden haben, sonst bringt das nichts.
An Deiner Stelle würde ich auch mal die Schilddrüse anschauen und auf Progesteronmangel, Östrogendominanz. Alle diese Dinge können ne Menge auslösen, kommen sehr oft vor und werden häufig nicht erkannt.
Progesteronmangel , Östrogendominanz würde ich über den Speicheltest selbst machen, übers Blut ist das schwer zu sehen .

strogen-Dominanz: Progesteron - Gelbkrperhormon

Alles Gute.
Claudia.

PS: Sonst frag mal per PN Kullerkugel an, sie hat sich sehr viel mit KHs beschäftigt.

Insulinintoleranz/-resistenz?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Polarstern,

Du ahnst es sicher richtig, Dein Insulinhaushalt ist nicht ganz im Lot. Ich kenne Deine Symptome von früher sehr gut.
Und weiß heute, das bei Reaktionen auf unverträgliche Nahrung auch zu viel Insulin ausgeschüttet wird.Mit en von Dir beschriebenen Folgen. Aber es passiert noch mehr ....siehe allergische Reaktionen ( von denen es nicht nur die bekannten Sofort Reaktionen gibt) .

Kennst Du das Thema : Histaminintoleranz ? Gibt es hier im Forum gute Infos dazu.
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LG K.

Insulinintoleranz/-resistenz?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.704
Seit: 21.05.11
Habe ich auch und hier est bekam ich den entscheidenden Tipp. Ärzte kennen sich so gut wie nicht damit aus oder kennen das Krankheitsbild gar nicht, so meine Erfahrung und ich habe ständig mit Internisten/Nephrologen zu tun.

HIT > Einleitung

Mein Onkel hat es und meine beste Freundin auch. Ich vermute so spätestens über 40 haben es ne Menge.....

Alles Gute.
Claudia.

Insulinintoleranz/-resistenz?

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Ich denke, das mit der Insulinresistenz ist klar. Wenn man nicht Diabetiker werden will, dann haelt man am Besten die kohlenhydratarme Diaet ein, kombiniert mit viel Frischpflanzenkost, aber nur wenig Fruechten.
Dazu MSM und Konsorten, je nachdem, wo man Maengel/Bedarf vermutet.
Wenn dann noch die Hormone untersucht werden, dann -optimal.

Muss nicht unbedingt Glutenproblem oder HIT sein, kann man aber natuerlich andenken, man weiss ja nie
Ich z.B. habe 3 Jahre glutenfrei gelebt, aber das war es definitiv nicht.

In diesem Sinne viel Erfolg!

Insulinintoleranz/-resistenz?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Ich denke, das mit der Insulinresistenz ist klar.
Finde ich nicht. Weil es nicht immer nur eine Resistenz sein muss. Im Zuge allergischer Reaktionen wird eben auch zu viel Insulin ausgeschüttet.

Das kann auch bei kohlenhydratharmen Histaminbomben z.B. passieren. oder bei einer Allergie auf Milcheiweiss , oder Reaktionen auf diverse Stoffe, die man nie für möglich gehalten hätte weil sie doch alle essen ?

Ärzte vermuten hinter Insulinresistenz meist nur ein Zuviel des guten Essens und kaum Bewegung.....und das kann gänzlich falsch sein.
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LG K.

Insulinintoleranz/-resistenz?

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Ja schon KuKu, bin ich auch ganz deiner Meinung, aber in DIESEM Fall scheint es nicht so zu sein, da sie auch nach Kartoffeln oder Reis diese Symptome hat, aber z.B. nicht nach ganz wenig Vollkorn und sogar nach Bier.
Deshalb wirkt es auf mich relativ klar.
Aber wie geschrieben, natuerlich kann man auch nach diesen Dingen Ausschau halten.
Der liebe Koerper ist ja ein kompliziertes Teil

P.S.: Auch mir geht es besonders nach Hartweizennudeln elendig! Da gehen noch eher Kartoffeln, etc... Die scheinen besonders heftig auf den Blutzuckerspiegel zu wirken, interessanterweise bei mir schlimmer als sogar Weissbrot!

Geändert von dadeduda (30.01.14 um 20:16 Uhr)

Insulinintoleranz/-resistenz?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Ich rate einfach, genau zu beobachten, wann, nach welchem Essen usw. die Reaktionen kommen.
Also ein Ernährungstagebuch zu führen.

Es war immer nur von "2 Teller Nudeln" " zwei Brötchen" die Rede usw.
Die wurden sicher nicht blank verzehrt. Und was da noch alles dabei war, weiß hier keiner.

Warum Bier nun verträglicher ist ? Ich denke, das scheint nur so.
Alkohol wird vorrangig abgebaut und wäre bei Bier eine Kohlehydratbombe.

Kartoffeln haben einen sehr hohen glykämischen Index . Da müßte es auch schlimm sein ......es wird andere Gründe geben.
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LG K.

Insulinintoleranz/-resistenz?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Polarstern,

hast Du eigentlich die Atemtests auf Laktose- und Fruktose-Intoleranz schon hinter Dir oder habe ich da etwas überlesen?

Wenn z.B. die Laktose (ein Zucker) nicht abgebaut werden kann wegen Laktasemangel, dann bleibt der Blutzucker länger erhöht bzw. es dauert länger, bis die Glucose in den Zellen drin ist. Gleiches dürfte für die Fruktose gelten.

Kennst Du eigentlich diesen Thread?: http://www.symptome.ch/vbboard/fruct...enhydrate.html

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (30.01.14 um 22:31 Uhr)

Insulinintoleranz/-resistenz?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Oregano,

Wenn z.B. die Laktose (ein Zucker) nicht abgebaut werden kann wegen Laktatmangel, dann bleibt der Blutzucker länger erhöht bzw. es dauert länger, bis die Glucose in den Zellen drin ist. Gleiches dürfte für die Fruktose gelten.
es gibt Ärzte, die messen am Blutzuckeranstieg nach dem Trinken einer Laktoselösung , ob der Patient Laktose verdauen / aufspalten kann oder nicht. Steigt der Zuckerspiegel NICHT an, liegt eine LI vor.
Abgebaut wird der Zucker dann erst im Dickdarm durch Vergärung o.ä. , und das kann den Blutzucker später auch wieder erhöhen.

Bei Fruktosegenuss steigt der Zuckerspiegel gar nicht, es wird unabhängig vom Insulin verstoffwechselt .
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LG K.


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