Lähmung im Gehirn; alles scheint verlangsamt

13.12.13 20:48 #1
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thukydides ist offline
Beiträge: 52
Seit: 13.12.13
Mich überkommt seit einigen Monaten Lähmungen im Gerhirn (Scheitel links und hinten, ein Taubheitsgefühl, ganze Hirnregionen wirken auf einmal bleiern). Habe kürzlich ein MRI gemacht, wo so wie es aussieht nichts festgestellt werden konnte. An was könnte ich erkrankt sein?

Lähmung im Gehirn

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.214
Seit: 15.05.13
Hallo thukydides,

willkommen im Symptome-Forum.

Ja, schwierige Frage, es ist allerdings beruhigend zu wissen, dass es womöglich laut Untersuchungsergebnis keine organischen Veränderungen sind. Spontan fallen mir Funktionsstörungen ein, die als Ergebnisse bestimmter Störungen oder Mängel des Gehirnstoffwechsels entstehen können. Auch Zahngifte bzw. Allergien und Unverträglichkeiten gegen Dentalstoffe, die das Immunsystem oder das Nervensystem reizen, fallen mir da spontan ein.

Grüße, Miglena
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Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Lähmung im Gehirn

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Hallo thukydides,

Taubheitsgefühle im Kopf können was mit den Neurotransmittern zu tun haben. Bei einem erhöhtem Histaminspiegel im Körper, kann es zu diesen Symptomen kommen, da Histamin wieder Einfluss auf die anderen Neurotransmitter hat.

Was Du haben könntest ist so nicht zu beantworten, dazu bräuchte man mehr Infos. Wie hat es angefangen und gibt es noch weitere Symptome?

Mal ein Beispiel: Es könnte auch theoretisch auch von einer Allergie kommen.

Ich hoffe erstmal, es beruhigt Dich zu wissen, dass die Ursache selbst nichts mit deinem Gehirn zu tun haben muss.

Ich würde zuerst meinen Vitamin B12 Status überprüfen lassen, sprich die Methylmalonsäure im Urin bestimmen lassen. (Das Gesamt-B12 im Blutserum, was vielleicht schon mal getestet wurde ist nicht ausreichend.)

Grüsse
derstreeck

Lähmung im Gehirn

Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.897
Seit: 26.07.09
Ich muss ehrlich sagen , thukydides, ich kann es mir nicht wirklich vorstellen und auch nicht nachempfinden, was Du meinst mit bleiernem Gefühl im Gehirn oder auch Lähmungs-, Taubheitsgefühl im Gehirn.

Ansonsten gibt es ja nicht nur MRT-Untersuchungen. Was wurde bei Dir damit gezeigt, die Durchblutung des Gehirns?

Liebe Grüße, Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.429
Seit: 18.03.12
Hallo thudkydis,
ich kann dich verstehen und hatte ähnliche Erfahrungen gemacht.Aber die Ursache weiß ich auch nicht.
Ich bekam häufig vom Scheitel an, bis zum Hinterkopf,einen Krampf und danach war ein Taubheitsgefühl für kurzer Zeit vorhanden.Es geschah meistens auf Arbeit und es war ein sehr erschreckendes Gefühl.
Aber in dieser Zeit hatte ich viel mit Krämpfen,teilweise am ganzen Körper,zu tun.
Seit gut einem Jahr hatte ich diese Krämpfe im Kopf nicht mehr.
Hält es bei dir lange an?Bei mir war in 20 Minuten alles wieder vorbei,nur dieses schlimme Gefühl hielt sich lange.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe,dass auch du bald beschwerdefrei wirst.

Liebe Grüße von Wildaster
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Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.086
Seit: 07.04.10
Zitat von thukydides Beitrag anzeigen
seit einigen Monaten Lähmungen im Gerhirn (Scheitel links und hinten, ein Taubheitsgefühl, ganze Hirnregionen wirken auf einmal bleiern).
hallo thukydides,

Meinst Du vielleicht Taubheitsgefühl an der Kopfhaut? Hast Du Ausfälle, die auf Funktionsstörungen im Gehirn hinweisen könnten?

Ansonsten, wenn es sich um Gefühlsstörungen im äußeren Bereich handeln sollte, könnte es an Problemen in der Halswirbelsäule liegen - es könnten sensible Nerven eingeklemmt sein.... man kann da durchaus das Gefühl bekommen, als läge etwas Inneres vor...

Wie sieht es mit deiner Halswirbelsäule und allgemein mit Deiner Haltung aus?.

Lähmungen im Gehirn kann es nicht geben; nur Muskeln können gelähmt sein -

Alles Gute, mondvogel
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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Rota ist offline
Beiträge: 2.558
Seit: 22.07.08
Hallo, thukydides

Bei mir kann es vorkommen, daß ich durch eine Straße gehe und mich so ein Gefühl befällt wie Du es beschreibst. Wenn ich mich dann umsehe, finde ich ausnahmslos irgend eine funktechnische Einrichtung. Wenn ich dann in irgendeinem Hausflur verschwinde um dieser Quelle auszukommen, geht das Gefühl wieder weg.

Hast Du in Deiner Wohnung oder daneben elektromagnetische Störfelder?

Kommt das Gefühl beim, oder nach dem Telefonieren mit einem funkbetriebenen Telefon?

Dann kann sich so ein Gefühl auch nach Weingenuß einstellen, oder nach Industriezuckergenuß.
Im Effekt handelt es sich dann um Magnesiummangel, dem Du mit 2 Brausetabletten abhelfen könntest.

Wenn Du im Google mal eingibst "Die Muskeln des Kopfes", dann wirst Du sehen, daß sich unter der Kopfhaut eine Sehnenplatte befindet an deren Anschluß sich Muskeln befinden. Diese können nervlich irritiert werden. In Bewegung, aber auch aufgrund von Störungen spürbar fühlt sich dann das Gebiet, verkrampft an. Besonders bei Magnesiummangel.

Viel Glück bei Deiner Recherche

LG Rota
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Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Geändert von Rota (14.12.13 um 14:05 Uhr)

Lähmung im Gehirn

thukydides ist offline
Themenstarter Beiträge: 52
Seit: 13.12.13
Vielen Dank für Eure Antworten.

Der Anfang der Symptome ist schwer bestimmbar, da ich dazumal oft Schlafmittel (Surmontil 25mg) eingenommen habe und diese die Symptome sozusagen übertüncht haben. Ich würde aber auf Ende August - September tippen. Ursprünglich habe ich die Symptome dann auch den Schlafmitteln zugeschrieben (die ich anschliessend aber fast komplett abgesetzt habe.) Und dann haben die Alarmglocken ganz fest zu läuten begonnen.. Eine Zahnfüllung musste ich im Frühjahr machen. Ich trinke keinen Alkohol, nur Mineralwasser.

Glücklicherweise scheinen die Lähmungen (ich meinte keinen physiologischen Zustand sondern mein Sinnesempfinden) nun etwas verschwunden zu sein - sie hielten ca. 5 Minuten an, ich schien sie in einem gewissen Rahmen auch ganz bewusst auslösen zu können. Was ich in letzter Zeit eher habe sind stechende Kopfschmerzen, die mit den Regionen korrelieren, wo die Schädelplatten aufeinander treffen (Scheitelregion). Nicht bloss links, sondern nun auch rechts.

Es könnte tatsächlich etwas mit der Wirbelsäule bzw. Halswirbelsäule zu tun haben (-> Scheuermann). Jedenfalls habe ich mir ein Theraband gekauft, um meine Rückenmuskulatur wieder etwas aufzubauen und versuche einmal die Woche Schwimmen zu gehen.

Einen Bluttest hat die Hausärztin damals gemacht, Anomalien hat sie dabei keine festgestellt, der Zinkwert war etwas hoch. Ich habe eine Woche später noch auf eigene Faust einen DNA-Test gemacht, auf dessen Ergebnis ich noch warte.

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.897
Seit: 26.07.09
Zitat von thukydides Beitrag anzeigen
... ich schien sie in einem gewissen Rahmen auch ganz bewusst auslösen zu können.
Damit bleibst Du m.E. nach sehr allgemein und unbestimmt.
In welchem "gewissen Rahmen" meinst Du?
Und Du sagst, es "schien" Dir so?
... auf eigene Faust einen DNA-Test gemacht ...
Was für einen DNA-Test, also einen genetischen Test, meinst Du?

Gruß, Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Lähmung im Gehirn

thukydides ist offline
Themenstarter Beiträge: 52
Seit: 13.12.13
Ich schätze: Über die Anspannung von gewissen Muskelgruppen im Nacken (evtl. hat es wie gesagt mit der Lage meines Kopfes zur Wirbelsäule zu tun.
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