Zittern, Schwindel, Flankenschmerzen, Appetitlosigkeit, Thrombose

05.12.13 21:46 #1
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martina88 ist offline
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Seit: 05.12.13
Hallo zusammen

Ich bin neu hier und habe im letzten Jahr so einiges an Untersuchungen hinter mir, bin aber noch nicht wirklich schlauer und hoffe, dass ich hier neue "Inputs" bekomme.
Ich habe versucht, mein letztes Jahr möglichst kurz und doch alles nötige zu notieren:

- Ende Nov. 2012: Schweissausbrüche, schummriger Kopf, das Gefühl ich kippe gleich um, Zittern, Schwindel --> alles in der Schule, während einer ruhigen Lektion (war nicht gestresst oder so)
- 3 Tage später: natives Schädel- CT, ohne Befund
- kurz vor Weihnachten: natives Schädel-MRT, ohne Befund
- April 2013: Schwindelabklärung, ohne Befund (zwischen Weihnachten und Schwindelabklärung: wieder Symptomatik, allerdings etwas weniger heftig und Schwindel eigentlich fast ganz weg, musste leider so lange auf den Termin warten und wollte ihn nicht wieder absagen)
- Juni 2013: Thrombose (TVT) im Unterschenkel (O-Ton Radiologe: "da ist alles zu, was zu sein kann" --> ab V. poplitea, beim Fuss unten war es anscheinend wieder okay), alles ohne wirklich ersichtliches "Risiko" ausser: Pilleneinnahme während ca. 7 Jahren. Ob eine vererbte Gerinnungsstörung vorliegt, wird erst jetzt noch abgeklärt. Therapie: Xarelto während 6 Monaten (habe vor 2 Wochen abgesetzt) und Stützstrümpfe
- 1 Wochen nach Thrombose- Diagnosestellung: heftige Magen-Darm-Grippe mit Flankenschmerzen. War nach Beinahe- Kollaps auf der Notaufnahme. Urinuntersuchung ohne Befund, ich wurde mit Befund "Gastroenteritis" entlassen
- auch im Juni: HÄ stellt Pilzbefall im Darm fest. Therapie: 1 Wochen Medikament (Tabletten), 2 Wochen Diät
- Sept. 2013: auf Urlaubsreise 2-3x Übelkeit/merkwürdiges Gefühl im Oberbauch (und Appetitlosigkeit), komischer Druck im Bauchbereich, ab und zu Luftaufstossen, später jeweils Flankenschmerzen rechts. Ist alles jeweils wieder verschwunden, ohne dass ich etwas dagegen gemacht habe
- seither: immer wieder leichte, dumpfe Flankenschmerzen rechts (ziemlich weit lateral, etwa auf Höhe wo die letzten Rippen sind), wenig Appetit, zwischendurch merkwürdiger Stuhlgang (eher gelblich, klebrig, ziemlich stinkend) und wieder (bzw. nach wie vor) das Gefühl, zu zittern (vor allem an den Armen, manchmal aber auch der ganze Körper)
- Nov. 2013: HÄ untersucht Urin und Blut. Ihre Vermutung: Zittern kommt von Schilddrüse, Flankenschmerzen haben ev. etwas mit Nieren zu tun. Urin war ohne Befund, Schilddrüsen-Werte waren auch okay. Allerdings waren das Bilirubin und die Transaminasen etwas erhöht. Deshalb folgte Abdomen- Sonographie (mit Verdacht auf Gallensteine), war aber auch wieder ohne Befund.

Insgesamt habe ich also seit einem Jahr immer wieder das Gefühl, ich zittere. Anfangs war das überhaupt nicht sichtbar, jetzt habe ich das Gefühl, dass ich es sehe, wenn ich z.B. eine Gabel oder ein Blatt Papier in der Hand halte. Jemand Aussenstehendes hat mich aber noch nie darauf angesprochen (ist also anscheinend nicht so auffällig). Dazu kommen immer wieder Schweissausbrüche, das Gefühl, neben mir zu stehen, manchmal Herzstolpern (oder so stelle ich mir das auf jeden Fall vor), zum Teil auch (wieder) Schwindel und neuerdings eben diese leichten, dumpfen Flankenschmerzen.
Eigentlich scheint alles nicht so schlimm (für Aussenstehende wirke ich völlig gesund), ich bewältige meinen Alltag auch mehr oder weniger normal, und trotzdem frage ich mich, was das alles soll. Mit meiner HÄ habe ich nach dem Sono (hat nicht sie durchgeführt) nicht mehr gesprochen. Irgendwie habe ich keine Kraft mehr, von Arzt zu Arzt zu rennen, wenn sowieso nichts dabei rauskommt. Ich komme mir schon richtig doof vor, vor allem auch, weil ja alles keine offensichtlichen Symptome sind (und es zwischendurch auch Tage gibt, wo ich nichts von all dem spüre). Bin mir am überlegen, ob ich einfach abwarten und hoffen soll, dass es entweder so plötzlich, wie es gekommen ist, einfach wieder weggeht. Oder dass es so schlimm wird, dass es für Aussenstehende ersichtlich ist und mich jemand quasi zum Arzt schickt… wisst ihr, wie ich es meine?

Hat jemand von euch eine Idee, was ich am besten unternehme bzw. was es sein könnte? Ich habe für mich eine "neue" Vermutung (welche ich jetzt noch nicht erwähnen möchte, weil ich zuerst erfahren möchte, was ihr dazu meint) und habe jetzt das "Glück", dass ich im Rahmen einer Studie ein natives Abdomen- MRT durchführen lassen kann. Die Radiologen werden die Bilder dann anschauen (ich arbeite selber in der Radiologie). Zu meiner Vermutung passt allerdings ein Hauptsymptom nicht, darum gehe ich irgendwie davon aus, dass das MRT auch wieder ohne Befund sein wird und ich wieder genau so schlau bin wie vorher…

Danke bereits jetzt für eure Hilfe! Hoffentlich habe ich nichts vergessen - ansonsten werde ich es noch ergänzen. Ne Allergie oder Unverträglichkeit oder so kann es übrigens sehr wahrscheinlich nicht sein, war vor ca. 2 Jahren bei einem Allergologen (wegen eines anderen Problems), da war auch alles in Ordnung.

Zittern, Schwindel, Flankenschmerzen, Appetitlosigkeit, Thrombose

Oregano ist gerade online
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Hallo Martina,

was Du so beschreibst, deutet für mich auf jeden Fall auch auf eine Leber-Problematik hin. Sind denn die Leberwerte inzwischen noch einmal bestimmt worden bzw. sind weitere Leberwerte bestimmt worden?

... Sind die Lebervenen verstopft, droht ein Leberversagen. Mögliche Symptome: Gelbsucht, Zittern, Bewusstseinsstörungen. ...
http://www.apotheken-umschau.de/Vene...-110311_3.html

Keine Reaktion bei Allergietests (wie sind die gemacht worden?) ist ja immerhin schon etwas. Sind auch Intoleranzen getestet worden , soweit möglich?:
Lebensmittel-Intoleranzen - Das Ende der Symptombekämpfung
Stichwortverzeichnis

Speziell zur Histaminintoleranz empfehle ich diesen Link: HIT > Histaminose > HNMT-Abbaustrung

Sind Deine Zähne in Ordnung? Gibt es Wohngifte in Deiner Umgebung? Weißt Du, ob Du Mängel an Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren hast?
Nimmst Du die Pille noch?

Ist Deine Halswirbelsäule in Ordnung? - Am besten wäre es, Du würdest Dir mal einen guten OsteopathIn suchen. Diese Therapeuten finden manchmal Zusammenhänge heraus und können sie behandeln, die Ärzte nicht finden.

Grüsse,
Oregano
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Geändert von Oregano (06.12.13 um 09:16 Uhr)

Zittern, Schwindel, Flankenschmerzen, Appetitlosigkeit, Thrombose
darleen
Hallo Martina

würde auch zusätzlich anhand einiger deiner Symptome die Bauchspeicheldrüse in Betracht ziehen

Probleme an dem Organ kann auch Flankenschmerzen auslösen , auch auf der anderen Seite durch Beeinträchtigung der Gallenblase

liebe grüße darleen

Zittern, Schwindel, Flankenschmerzen, Appetitlosigkeit, Thrombos

martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
@ Oregano:
Nein, die Leberwerte wurden in der Zwischenzeit nicht nochmal angeschaut oder weitere bestimmt. Anscheinend waren sie auch nicht "besorgniserregend" hoch, sondern bloss leicht erhöht. Ne Thrombose bei den Lebervenen halte ich irgendwie für eher unwahrscheinlich, ich hatte ja jetzt ein halbes Jahr mein Blut verdünnt...

Bei den Allergietests wurde (soweit ich mich erinnere bereits 2x) so ein Pricktest gemacht und wohl auch das Blut untersucht. Meine HÄ hat auch bereits früher mal ne Vermutung gehabt, dass ich ne Gluten- und/oder Laktoseintoleranz habe und hat mein Blut wohl spezifisch auf das untersuchen lassen (hab zwar gemeint, dass man das nicht bloss so feststellen kann, aber nun gut). Ich war auch mal bei einem Allergologen wegen anderen Problemen (hatte jahrelang immer nen verschleimten Hals/Nase und chronischer Husten). Den habe ich auf eine mögliche Histaminintoleranz angesprochen. Er meinte aber, dass meine Probleme wohl eher vom Magen-Darm-Trakt herkommen (hat sich den Pricktest und eben die Blutwerte angeschaut, mehr nicht). Diesbezüglich hatte er aber wohl recht, der Schleim und Husten wurde besser nach der "Pilz-Kur".

Ich war im Frühling 2012 das letzte Mal beim Zahnarzt. Bin mir bewusst, dass ich schon längstens mal wieder gehen sollte...weiss also nicht 100%ig, ob mit meinen Zähnen im Moment alles in Ordnung ist.

Wohngifte: keine Ahnung, nicht das ich wüsste...

Mängel: könnte rein theoretisch möglich sein, ich esse nicht besonders viel Gemüse und gar keine Früchte... aber soweit ich mich erinnere, wurde dies auch letztes Jahr oder so von meiner HÄ mal abgecheckt (weil ich früher auch dauermüde war, war aber wohl auch wegen des Pilzes) und sie hat anscheinend nichts relevantes gefunden.

Pille: nehme ich nicht mehr seit die Thrombose diagnostiziert worden ist. Ist auch gut so, meinem Körper hat sie offensichtlich nicht gut getan. Ich hatte nach dem Absetzen noch genau 1x die Abbruchsblutung und seither hatte ich meine Menstruation nicht mehr...

Halswirbelsäule: ist ein "Dauerproblem" bei mir... bin immer wieder verspannt (wegen Fehlhaltung), war auch zwischendurch in der Physiotherapie deswegen. Momentan gehts aber relativ gut, ich merke es einfach zwischendurch mal, wenn ich psychisch gestresst bin.

Osteopathie wäre sicherlich ein guter Ansatz. Müsste nur mal abklären, ob das meine Krankenkasse übernimmt... und dann noch eine gute Adresse finden.

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Zitat von darleen Beitrag anzeigen
würde auch zusätzlich anhand einiger deiner Symptome die Bauchspeicheldrüse in Betracht ziehen

Probleme an dem Organ kann auch Flankenschmerzen auslösen , auch auf der anderen Seite durch Beeinträchtigung der Gallenblase
Daran habe ich auch schon gedacht. Muss dazu vielleicht auch noch was sagen... ne gute Freundin von mir ist z.B. davon überzeugt, dass meine Flankenschmerzen psychisch bedingt sind. Bei jemand aus meinem engsten Familienkreis ist diesen Sommer ein Pankreas-Ca festgestellt worden. Meine Freundin hat das Gefühl, dass ich nun mit dieser Person "mitfühle". Könnte rein theoretisch natürlich schon möglich sein, aber meine Leberwerte waren ja schon bevor ich etwas von der Krankheit dieser Person wusste erhöht und auch mein Zittern usw. waren schon vorher vorhanden.

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo martina,

hier könntest Du einen guten OstepathIn finden: VOD e.V. - Verband der Osteopathen Deutschland

Manche Kassen zahlen inzwischen 6 Behandlungen im Jahr.

Grüsse,
Oregano
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Zahnfee90 ist offline
Beiträge: 30
Seit: 30.11.13
Hallo,
hast Du die Pille hoffentlich abgesetzt?
Möglich: Hormone-Leber-Blutgerinnung-Thrombose?

Welche hast Du denn genommen, bzw. welche Wirkstoffe/Hormonzusammensetzung?

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darleen
Bist du denn eine Hochsensible Persönlichkeit ? dann kann es vorkommen das man Krankheitsbilder annimmt über eine gewisse Zeit

dieses Zittern könnte eine Unterzuckerung sein , die sich auch einstellen kann wenn der endokrine Teil der Bauchsepicheldrüse betroffen ist--> Insulin

liebe grüße darleen

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Hallo Oregano

Danke für den Link, aber ich wohne in der Schweiz aber dank Google werde ich wohl schon etwas passendes finden...

Liebe Grüsse

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Hallo Zahnfee90
Ja die Pille habe ich abgesetzt! Ich werde sie auch nie wieder nehmen... Die Pille, die ich genommen habe, heisst "Minerva". Sie enthält Ethinylestradiol und Cyproteronacetat.
Wie bereits geschrieben, eine Leberthrombose halte ich eher für unwahrscheinlich, ich habe ja jetzt ein halbes Jahr mein Blut verdünnt, dann müsste es ja jetzt rein theoretisch wieder gut sein (wenn es denn so ne Thrombose gewesen wäre). Oder nicht?


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