Zittern, Schwindel, Flankenschmerzen, Appetitlosigkeit, Thrombose

05.12.13 21:46 #1
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Zittern, Schwindel, Flankenschmerzen, Appetitlosigkeit, Thrombos

martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Hallo Darleen
Als hochsensible Persönlichkeit würde ich mich nicht unbedingt bezeichnen...aber die Diagnose diesen Sommer hat mich und den Rest der Familie natürlich schon stark aus der Bahn geworfen und ziemlich mitgenommen! Daher wäre es durchaus möglich, dass meine Flankenschmerzen daher kommen, aber das würde den ganzen Rest, den ich bereits vorher hatte, nicht erklären...

Hmm, Unterzuckerung. Müsste es mir dann nach dem Essen nicht besser gehen? Ich habe noch keinen Zusammenhang mit dem Zittern und Essen entdeckt (manchmal ist es bereits vor dem Essen vorhanden, manchmal auch erst nachher, an manchen Tagen spüre ich so gut wie gar nichts...).

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Zahnfee90 ist offline
Beiträge: 30
Seit: 30.11.13
Hallo,

ich würde Dir DRINGEND empfehlen, entweder selbst die Thrombose und die Folge-Geschichten ans BfArM zu melden, oder Deinen Arzt dazu anzuhalten, das ans BfArM zu melden. Zudem würde ich ihn mal fragen, warum er nicht auf die Pille als Ursache gekommen ist (das würde ich die anderen Ärzte auch fragen!!!!!).
In Frankreich stehen Pillen mit solchen Wirkstoffkombis gerade vor der Marktwrücknahme. Da kam es sogar schon zu Todesfällen. Das Thema ist absolut bekannt (außer vermutlich bei Ärzten...-))
Liest Du HIER:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyproteron
Synthetische Östrogene in Verbindung synthetischem Progesteron sind eh schwer in Verruf gerraten wg. gravierender Nebenwirkungen. Such Dir einen vernünftigen Arzt, der sich mit solchen Arzneimittel-NW auskennt. Wenn Du nicht rauchst und sonst keine Risikofaktoren hast, würde ich mir ernsthaft überlegen, ob Du Dich nicht auch via Arzt an den Hersteller wendest.

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Zahnfee90 ist offline
Beiträge: 30
Seit: 30.11.13
..und gleich noch eine hinterher:
Bist Du auf Thromboembolie untersucht worden? Embolien können auch auf so etwas zurückgehen. Häufig machen sie sich aber in der Lunge bemerkbar.

Allerdings müssten eigentlich die Blutverdünner diesbezüglich was bewirken.

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Zahnfee90 ist offline
Beiträge: 30
Seit: 30.11.13
Sorry, Du lebst in der Schweiz?
Dann heißt bei Euch die Arzneimittelaufsicht vermutlich anders.
Ach ja: Swissmedic. Mit denen solltest Du Dich in Verbindung setzen.

Die Pille, die in Frankreich vom Markt venommen wurde, ist Diane-35. Aber wenn Deine eine ähnliche Hormonkombi hat... Jedenfalls ist das (Thrombose & Co.) unbedingt eine Sache, die der Arzneimittelaufsicht gemeldet werden sollte.

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darleen
Zitat von martina88 Beitrag anzeigen
Hallo Darleen
Als hochsensible Persönlichkeit würde ich mich nicht unbedingt bezeichnen...aber die Diagnose diesen Sommer hat mich und den Rest der Familie natürlich schon stark aus der Bahn geworfen und ziemlich mitgenommen! Daher wäre es durchaus möglich, dass meine Flankenschmerzen daher kommen, aber das würde den ganzen Rest, den ich bereits vorher hatte, nicht erklären...
ich denke eher nicht das du das auf dich projeziert hast


Hmm, Unterzuckerung. Müsste es mir dann nach dem Essen nicht besser gehen? Ich habe noch keinen Zusammenhang mit dem Zittern und Essen entdeckt (manchmal ist es bereits vor dem Essen vorhanden, manchmal auch erst nachher, an manchen Tagen spüre ich so gut wie gar nichts...).
war auch nur so ein Gedanke , Zittern könnte auch von Nebenierenschwäche kommen

reagierst du auf Stress mit Zittern ? oder erkennst du ein Muster ? bestimmte Tageszeiten ?

Nebennierenschwäche (Adrenal Fatigue) | Nebennierenschwäche - Adrenal-Fatigue

liebe grüße darleen

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Hi Zahnfee90

Die Ärzte haben jeweils schon gemeint, dass die Thrombose ev. durch die Pille ausgelöst worden ist (ist ja der bisher einzige "Risikofaktor", den ich aufweise).
Ich selber habe ehrlich gesagt nicht gewusst, dass die Pille, die ich jetzt jahrelang genommen habe, auch zu so einer der "besonders gefährlichen Sorte" gehört. Habe sie halt dazumals vor 7 Jahren verschrieben bekommen, da ich mit Akne zu kämpfen hatte. Damals wurde schon gefragt, ob ich rauche oder es wurde soweit ich mich erinnere auch gefragt, ob in meiner Familie mal ne Thrombose vorgekommen ist, aber als ich beides verneint habe, bekam ich halt diese Pille verschrieben. (Mittlerweile weiss ich, dass beide Grossmütter schon als jung Lungenembolien hatten, d.h. mein familiäres Risiko ist also wohl erhöht) Und ich hatte über all die Jahre (sonst) keine Nebenwirkungen, darum habe ich mich auch nie gefragt, ob ich wechseln sollte...auch in der neuen Praxis, wo ich vor knapp 2 Jahren hingewechselt bin, hat man mich nie wegen eines Pillenwechsels gefragt bzw. mich darauf angesprochen, dass diese Pille eben zu den eher gefährlichen gehört...

Aber ich habe am Donnerstag noch noch nen Termin in der Hämatologie, wo abgeklärt werden soll, ob ich eine Gerinnungsstörung habe. Da werde ich den Arzt sicherlich darauf ansprechen, ob bzw. wie das Ganze an Swissmedic gemeldet werden sollte. Denke nämlich nicht, dass das schon gemacht worden ist...

Wie meinst du das, ob ich auf Thromboembolie untersucht worden bin? Bzw. Embolien können auf was zurückgehen? Auf Thrombosen? Das weiss ich. Bin aber nie noch speziell darauf untersucht worden, ob ich ev. eine (Lungen)Embolie habe/hatte, da ich diesbezüglich keine Anzeichen hätte. Damals wurde bloss ein Ultraschall des betroffenen Beines gemacht, mehr nicht.

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Hallo Darleen
An die Nebennieren habe ich auch schon gedacht. Mir ist da eher ein Phäochromozytom eingefallen (deshalb möchte ich nun eben auch noch das MRT machen lassen). Ich habe schon das Gefühl, dass ich mehr zittere (oder es auf jeden Fall als stärker empfinde), wenn ich mich gleichzeitig gestresst fühle. Es gab aber auch schon Tage/Situationen, wo ich mich eigentlich recht entspannt gefühlt habe, und ich dann das Gefühl trotzdem hatte...
Ein Muster habe ich bis jetzt (leider) noch nicht erkannt, nein.

Gegen ein Phäochromozytom würde allerdings mein Blutdruck sprechen - der ist nämlich immer eher etwas tief (und beim Phäo wäre der ja zu hoch). Würde wieder eher für ne blosse Nebennierenschwäche sprechen.

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Ich habe übrigens heute nochmal meine Blutwerte angeschaut. Bin bisher nie darauf gekommen, die Werte, welche auf der Notaufnahme wegen meiner Magen-Darm-Grippe abgenommen worden sind, anzugucken. Das habe ich heute gemacht. Da sind mir vor allem folgende Werte aufgefallen:
- Glukose war erhöht (6.2mmol/L --> normal wäre anscheinend bis 5.55)
- CRP war erhöht (5mg/L --> normal wäre unter 5 --> ist aber wohl zu erklären durch die Magen-Darm-Grippe)
- Pankreas- Amylase war erhöht (54U/L --> normal wäre 13-53)
- Bilirubin gesamt war aber normal (also nicht erhöht wie im Nov. 2012 und jetzt diesen Nov.), auch die Amylasen (ASAT, ALAT, ALP, LDH und Gamma-GT)

Ist also immer ein bisschen ein hin und her. Im Nov. 2012 war das Bilirubin gesamt zu hoch, Amylasen ok. Im Juni 2013 Bili normal, dafür Glukose und Pankreas-Amylase zu hoch, und jetzt Bili zu hoch und Amylasen anscheinend auch (weiss leider nicht genau, welche und wie hoch sie insgesamt sind, da die Werte meine Hausärztin hat. Die anderen Werte habe ich im System auf der Arbeit gesehen).

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Clematis
Zitat von martina88 Beitrag anzeigen
Die Ärzte haben jeweils schon gemeint, dass die Thrombose ev. durch die Pille ausgelöst worden ist (ist ja der bisher einzige "Risikofaktor", den ich aufweise).
Hallo Martina,

Deine ganzen Symptome inkl. des Schwindels können von der Pille kommen. Diese Nebenwirkungen können dann noch weiteres auslösen, was scheinbar nichts mit der Pille zu tun hat, aber von diesen Nebenwirkungen ausgelöst wurde. Der Schwindel wird höchstwahrscheinlich von Durchblutungsstörungen verursacht, die wiederum eine Nebenwirkung der Pille sein können. Die Pille schwächt auch das Immunsystem, wodurch man für Grippe und andere Infektionskrankheiten anfälliger wird. Setzt Du sie ab, bekommt Dein Körper die Chance alles wieder zu normalisieren.

Die Ärzte, die von der Pille als Thromboseursache sprachen, haben die Dir nicht gesagt, daß Du wegen dieser Thrombose nie mehr die Pille nehmen darfst? Wenn sie Dir das nicht gesagt haben, dann ist das ein schwerer Behandlungsfehler!!!!

Die etwas harmloseren Pillen der 2. Generation darft Du auch nicht mehr nehmen, denn auch sie lösen Thrombosen aus. Auch jede andere Hormontherapie ist in diesem Zusammenhang kontraindiziert - Dein Leben lang, es sei denn es liegen schwerwiegende Gründe dafür vor. Das Risiko, daß Du wieder Thrombosen bekommst, ist um ein vielfaches höher, wenn Du die Pille weiternimmst. Und dann könnte es eine Lungenembolie und/oder Schlaganfall werden.

Geh mal auf diese Seite und informiere Dich über die Pille:
Risiko-Pille
Beim Arznei-Telegramm hast Du hier Zugang zu allen blau markierten Artikeln:
a-t Register

Xarelto ist ein sehr umstrittenes Medikament, das schon viele Todesfälle verursacht hat. Wenn überhaupt Koagulationshemmer, dann sollte es Marcumar sein, bei dem auch die Blutverdünnung regelmäßig kontrolliert wird. Marcumar hat zwar auch Nebenwirkungen, die sind aber lange nicht so heftig wie bei Xarelto.

Von Xarelto wird behauptet, man müsse die Blutgerinnung dabei nicht regelmäßig überprüfen - was bequem erscheint, doch wenn das nicht geschieht, kann auch nicht festgestellt werden, ob es überdosiert wird, und wenn das der Fall ist kommt es zu inneren und anderen Blutungen, die lebensgefährlich sein können. Xarelto wurde ursprünglich nur zum Einsatz bei Operationen, z.B. am Knie, zugelassen, also nur für ganz wenige Anwendungen. Wie es zur Anwendung in anderen Bereichen kam ist nicht so recht nachvollziehbar.

Besser ist ein altbewährtes Medikament wie Marcumar, das die Ärzte genau kennen, einschl. Nebenwirkungen und eine regelmäßige Überwachung der Blutgerinnung. Die Nebenwirkungen von Marcumar kann man zum Teil vermeiden, wenn man gleichzeitig ein Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, das alle Aminosäuren enthält.
Zu Xarelto siehe hier:
CBG - Xarelto: Risiken neuer Gerinnungshemmer
CBG - STICHWORT BAYER 02/2013
CBG - Xarelto
CBG - Xarelto
Bayer-Blutverdünner Xarelto unter Verdacht - SPIEGEL ONLINE
CBG - Xarelto

Also erste Maßnahme ist: Pille absetzen. Es gibt noch andere Verhütungsmethoden, die Deine Gesundheit nicht gleich ruinieren. Zweite Maßnahme: nie mehr Xarelto, auch hier gibt es bessere Alternativen.

Wenn ein Arzt nach Thrombose nicht fordert die Pille abzusetzen, sollte man fluchtartig die Praxis verlassen ...
Wenn ein Arzt Xarelto als Antikoagulanz verschreiben will, sollte man fluchtartig die Praxis verlassen ...
Solche Ärzte verstoßen gegen die grundlegendsten Regeln des Arztberufes!


Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (10.12.13 um 22:39 Uhr)

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martina88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 05.12.13
Hallo Clematis

Ich habe mich vielleicht zum Teil etwas unklar ausgedrückt... aber: ich nehme die Pille nicht mehr, seit ich von der Thrombose weiss und werde sie auch nie mehr nehmen!

Wegen Xarelto: naja, kann schon sein, dass es da negative Meinungen dazu gibt. Ich kenne aber einige, die mit Marcumar mehr Probleme hatten als mit Xarelto (ob die Personen die Nahrungsergänzungsmittel genommen habe, weiss ich allerdings nicht). Stimmt schon, dass man bei Xarelto zwar nix mehr kontrolliert, aber bei der Marcumar-Einnahme schaut man sich ja auch "nur" den Quick-Wert an und kann somit das Blutungs-Risiko etwas einschätzen - aber soweit ich es verstanden habe, auch nicht "erkennen".
Habe hier auch noch 2 interessante Links gefunden:
Ärztezeitung
Deutsche Apotheker Zeitung

Ich denke, jeder Blutungsverdünner trägt seine Risiken mit sich und ich bin froh, muss ich nun keine mehr nehmen! Auf zukünftigen Flugreisen usw. werde ich mir wohl Heparin spritzen.

Liebe Grüsse
Martina


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