Liebes Hallo! Bin neu hier und suche Rat; chron. Infekt?

08.11.13 20:35 #1
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Alexandra Morena ist offline
Beiträge: 7
Seit: 29.10.13
Ein liebes Hallo an alle!

Mein Name ist Alexandra und ich bin 24 Jahre alt.

Bis vor etwa 8 Monaten war ich eigentlich eine gesunde junge Studentin. Doch im Februar dieses Jahres änderte sich das schlagartig mit einer unglaublich schweren Grippe und einer darauf folgenden Blasenentzündung.

Die Grippe ist nach drei Wochen allmählich ausgeheilt. Was blieb war die Blasenentzündung - die zunächst "nur" bakteriell war und - wie das so üblich ist - mit Antibiotika behandelt wurde. Zwar waren meine Blasenbeschwerden nicht so schnell abgeheilt wie ich es sonst nach Blasenentzündungen gewohnt war, aber ich habe mir zunächst nichts weiter dabei gedacht. Abwarten und Tee trinken halt. Doch bald wurde mir klar, dass das diesmal nichts helfen würde. Die Blasenentzündung schien wieder zurück zu kommen. Also bin ich nach ca. einem Monat mit hefitgen Schmerzen noch einmal zum Arzt um den Urin untersuchen zu lassen. Es gab diesmal allerdings keinen Bakterienbefund. Mir wurde vom Arzt geraten ich solle mich warm halten und viel trinken. Die Blase sei noch von der BE gereizt.

So ging das Spielchen dann einige Wochen. Ohne jede Besserung. Nachdem ich immer wieder bei verschiedensten Urologen vorbeigeschaut hatte, wurde mir schließlich nahe gelegt mich psychosomatisch behandeln zu lassen. Da ich mir keine Hilfe wusste, nahm ich den Rat an und war ca. 6 Wochen in einer Klinik auf der Psychosomatik "behandelt" worden. Dadurch, dass ich mich dort sehr entspannen konnte, sind meine Beschwerden auch tatsächlich zurück gegangen, aber es gab trotzdem immer wieder Schübe aus heitem Himmel.

Mittlerweile ist es wieder so schlimm wie zu Beginn des Aufenthalts.

Es sieht im Grunde alles nach einem chronischen Harnwegsinfekt bzw. einer Insterstitiellen Zystitis aus (ständig starken Harndrang, Schmerzen und zum Teil unterträgliches Stechen in der Harnröhre).

Es gibt hier im Forum einige Threads zu dem Thema. Die sind auch alle unheimlich informativ, aber ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll. Klar, Ernährung ist ein wichtiger Faktor. Das hab ich auch gemerkt, und bin auf vegane Kost umgestiegen. Versuche mich basisch zu ernähren, was zum Teil meinen Zustand auch sehr verbessert hat. Jedoch habe ich mittlerweile das Gefühl, dass ich immer weniger von den Lebenmitteln vertrage. Denn ich bekomme wieder vermehrt Schmerzschübe und habe seit drei Wochen eigentlich ständig gerötete Mandeln/Hals.

Vielleicht ist hier ja jemand zum Austauschen mit ähnlichen Beschwerden im Forum? Vielleicht auch jemand, der Erfahrung mit Lebensmittelallergien hat?

Ich würde mich echt mega freuen.

Ganz liebe Grüße,
Alexandra


Liebes Hallo! Bin neu hier und suche Rat

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Alexandra,

wir hoffen, dass Dir der Austausch hier im Forum helfen wird - herzlich willkommen!

Liebe Grüße,
Malve

Geändert von Malve (11.11.13 um 15:13 Uhr)

Liebes Hallo! Bin neu hier und suche Rat

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.429
Seit: 18.03.12
Guten Morgen,liebe Alexandra

auch ich wareine Betroffene und nach einem jahrzehntelangen Leidensweg konnte ich mit Hilfe des Forums diesen Teufelskreis durchbrechen.
Was mich heute immer noch verwundert ist,dass Urologen überhaupt nicht versuchen Zusammenhänge zu erkennen,um uns dieses elendige Leiden zu ersparen.
Ihre Waffen dagegen sind Antibiotika,Blasenspiegelungen,Impfungen und immer noch wird in vielen Fällen die Harnröhre geweitet und danach beginnt in vielen Fällen der Teufelskreis neu.
Du findest hier in den Threads viele Berichte die dir Mut machen werden,den Weg heraus zu finden.Unsere Geschichten sind individuell,aber der Leidensweg und unsere Schmerzen sind oft identisch.
Wer kennt die Schmerzen nicht,wenn man Rasierklingen pullert und Krämpfe hat,die Blase,der Bauch und einfach alles fürchterlich brennt und weh tut!

Liebe Alexandra,seit ich hier im Forum bin,sah mich kein Urologe wieder und ich schaffte es,indem ich komplett meine Ernährung umstellte,meinen Urin basisch halte,viel viel trinke und bei den klitzekleinsten Anzeichen gegensteuere.
Ich dachte früher auch immer,es muss auch psychisch bedingt sein.So unwahr ist es nicht,denn ich habe eine schwere Zeit durchgemacht und meine Blase meldete sich wieder einmal aber nur,weil ich in dieser Zeit dass regelmäßige Essen und Trinken vergaß.
Ich drücke dir die Daumen,ganz fest,dass auch du es schaffst,diesen Teufelskreis dauerhaft zu durchbrechen.

Liebe Morgengrüße von Wildaster
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Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

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Maira ist offline
Beiträge: 20
Seit: 23.11.12
Liebe Alexandra,
hast Du in letzter Zeit Antibiotika eingenommen? Rachenprobleme (Rötung) sind oft eine Folge davon. Unsere Schleimhäute sind von einer Unmenge von Bakterien besiedelt, die z.B. auch die Schleimproduktion regeln. Bei einer Antibiotika-Behandlung werden nicht nur die krankmachenden Bakerien gekillt, sondern auch die Bakterien, die man als normale Schleimhaut-Flora bezeichnet und natürlich auch die im Darm. Dadurch kommt es zu Dysbalancen. Streptokokken, Staphylokokken und Viren können sich leichter vermehren. Du könntes es mit Hyaluronsäure als Spray oder Bonbon versuchen und natürlich reichlich Joghurt essen, wenn du ihn verträgst. Ich schwöre auch auf Kefir, meine Blase verträgt ihn aber nur in Maßen. Viel Tee trinken, z.B. ist Salbei für den Rachen hilfreich. Man kann sogar damit gurgeln.

Für die Blase kann ich Dir nur einen Arzt empfehlen, der sich mit der interstitiellen Zysttis auskennt. Ich habe diese Krankheit selbst und zum Glück auch einen guten Arzt. Seit ich da eine regelmäßige Behandlung bekomme, habe ich wieder eine gute Lebensqualität. Einiges kann man selbst tun, aber das allein genügt bei IC leider nicht.

Geändert von Maira (10.11.13 um 15:02 Uhr) Grund: Tippfehler

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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.429
Seit: 18.03.12
Hallo Maira,
auch bei mir wurde eine interstitielle Zystitis/ IC diagnostiziert.
Jahrzehntelang rannte ich von Arzt zu Arzt und keiner half mir.Es freut mich,dass du einen guten Arzt gefunden hast,der dir zu einer besseren Lebensqualität verholfen hat.Bitte schreibe doch einmal darüber,was dir geholfen hat.
Ich schrieb ja schon,dass mir die wertvollen Tipps aus dem Forum halfen,aber die ganzen Zusammenhänge verstand ich erst durch das Buch von Siklinde Hakushi,,Was Urologen Ihnen nicht erzählen- Risiko saurer Urin".

Mir geht es nun gut!

Grüße von Wildaster
__________________
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Alexandra Morena ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 29.10.13
Hallo ihr Lieben!

Erst einmal ganz lieben Dank für eure Antworten!

Leider hatte ich in letzter Zeit nicht die Möglichkeit zu antworten. Was ich jetzt allerdings nachholen möchte. Ich war am WE bei einer Homöopathin. Und sie hat mich auf etwas hingewiesen, was ich noch nicht in Betracht gezogen habe: meine Zahnspange!! Ich habe seit Ende Februar eine feste Zahnspange (die Blasenentzündung ging allerdings Anfang Februar los). Was meint ihr dazu? Könntet ihr euch vorstellen, dass die Spange etwas damit zu tun hat?

Es ist nicht so, dass ich vorher nicht schon meine Zähne als Ursache in Betracht gezogen hätte. Allerdings dachte ich dabei eher an meine 4 Amalgamfüllungen. 3 davon hatte ich mir einige Monate bevor meine BE los ging gegen Kunststofffüllungen austauschen lassen (leider ohne Schutzmaßnahmen, denn damals wusste ich von der Quecksilber-Gefahr noch nichts...) Die 4. und letzte Amalgam-Füllung habe ich mir vor etwa 3 Wochen entfernen lassen, diesmal unter Schutzmaßnahmen, allerdings ohne irgendwelche Ausleitungsverfahren bisher? Meint ihr, in dieser Richtung sollte ich noch was machen?

@Maira: Nein, in letzter Zeit habe ich kein Antibiotikum genommen. Ich hatte eines im Februar bekommen, als die BE noch akut war. Und später im April noch eins, da war allerdings schon kein bakt. Nachweis mehr im Urin - weshalb es natürlich auch nichts geholfen hat. Die Rötungen im Rachen kamen als ich versucht habe 2 Wochen auf Rohkost umzustellen. Das war wohl aber zu heftig für meinen Körper. Es ging mir dann 3 Wochen lang richtig schlecht. Seitdem habe ich Gelenk- und Muskelschmerzen und eben diese Rötungen und eitrigen Geschmack im Rachenraum.

@Wildaster: Auch dir danke für deine Antwort. Mein "Problem" ist alt schon die Diagnose allein. Ich habe nie eine Blasenspiegelung machen lassen (wollte das einfach nicht) und eine Blasendehnung schon gar nicht. Hab einfach zu sehr Angst davor. Nun weiß ich halt nicht, ob es tatsächlich IC ist. Ich habe nämlich das Gefühl, dass die Blase selbst gar nicht so schlimm schmerzt. Es ist vielmehr die Harnröhre die ständig zwickt und Schubweise auch so heftig schmerzt, dass ich nur noch in die Knie gehen kann. Naja, und ansonsten halt mehr oder weniger ständiger Harndrang.
Wie waren deine Symptome? Wurde bei dir eine Blasendehung unter Vollnarkose gemacht, oder wie wurde die IC bei dir diagnostiziert?

Lieben Dank schon mal an alle Antwortschreiber! :*
Alexandra

Geändert von Alexandra Morena (12.11.13 um 18:20 Uhr)

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Maira ist offline
Beiträge: 20
Seit: 23.11.12
Ich habe nämlich das Gefühl, dass die Blase selbst gar nicht so schlimm scherzt. Es ist vielmehr die Harnröhre die ständig zwickt und Schubweise auch so heftig schmerzt, dass ich nur noch in die Knie gehen kann. Naja, und ansonsten halt mehr oder weniger ständiger Harndrang.
Das sind eigentlich typische Anzeichen für eine chronische BE. Ob es IC ist, kann ein Arzt nur durch spezielle Untersuchunge herausfinden. Da IC bisher als selten galt (was nicht stimmt, es wird nur aufgrund der geringen Kenntnisse zu wenig diagnostiziert), kennen sich viele Urologen damit nicht aus. Auch im Internet liest man dazu viel Blödsinn. Die charakteristischen Symptome, die da angeführt werden, sind die Symptome im Endstadium. Dieses schlimme Endstadium kann man aber bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung vermeiden. Dafür braucht man einen richtig guten Arzt für die Diagnostik und dann einen, mit dem man die optimale Therapie finden kann.

Ich vertrage zum Beispiel auch viele Rohkostspeisen auch nicht. Gedünstetes Gemüse oder Obst ist da oft besser. Man muss selbst herauis finden, was man nicht verträgt. Das erste, was man vermeiden sollte, sind Kaffee, Schwarztee und Zitrussäfte. Auch viele Stoffe, die man in Fertigprodukten findet (die Stoffe mit den E-Nummern) schaden der Blase. Ich esse deshalb seit Jahren keine Suppen aus der Tüte oder die billigen Fertigspeisen aus dem Tiefkühlregal. Ich koche alles selbst aus guten frischen Zutaten. Wurst esse ich keine mehr. Da ist auch oft viel drin, was den Urin ansäuert und das industrielle "Räuchern" macht die Sache auch nicht besser.

Man kann mit Ernährung einiges an Linderung erreichen. Sollte es aber IC sein, nützt die gesunde Ernährung allein nicht viel. Ein guter Arzt ist das Allerwichtigste.

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ereschkigal ist offline
Beiträge: 41
Seit: 09.11.13
Hallo Alexandra,

ich kann mir gut vorstellen, dass deine Blase auf die Amalgan-Entfernung und damit die Vergiftung reagiert hat. So etwas habe ich auch schon erlebt. Außerdem kenne ich direkte Reaktionen der Blase nach dem Riechen von Haarfärbemitteln oder bei anderen nach dem Haarefärben.

Frauen, die regelmäßig ihre Haare färben, haben ein viel höheres Risiko Balsenkrebs etc. zu bekommen. Denn diese Gifte gehen direkt auf die Blase. Ich habe besonders schlechte Erfahrungen mit Blasenentzündungen und Billigzeugs zum Haarefärben gemacht.

Achtest du darauf, ob du schwer trägst? Dies kann zu einer Schwächung der Blase führen.

Für akute Beschwerden kann ich einen Kamillendampf von unten empfehlen. Schüssel mit heißen Tee in die Toilette stellen, aber bitte vorsichtig sein, damit du dich nicht verbrennst. Dampf kann sehr heiß sein.

Cranberrysaft möglichst Muttersaft eventuell verdünnt stabilisiert auch die Blase.

Bei Schwierigkeiten mit der Scheidenschleimhaut empfiehlt ein Frauenarzt Vitamin D genau in dem Bereich. Neue Erkenntnisse über Vitamin D und Hilfe bei Scheidenentzündungen, Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing | Netzwerk Frauengesundheit - Ratgeber für Frauenheilkunde Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mit Vitamin D in den Leisten einöle, dies den gesamten Beckenbereich beruhigt, auch die Blase. Aber ich habe es nie während einer akuten Entzündung versucht, sondern dies ist eher vorbeugend.

Dir gute Besserung
Ereschkigal

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Alexandra Morena ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 29.10.13
Zitat von Maira Beitrag anzeigen
Das sind eigentlich typische Anzeichen für eine chronische BE. Ob es IC ist, kann ein Arzt nur durch spezielle Untersuchunge herausfinden. Da IC bisher als selten galt (was nicht stimmt, es wird nur aufgrund der geringen Kenntnisse zu wenig diagnostiziert), kennen sich viele Urologen damit nicht aus. Auch im Internet liest man dazu viel Blödsinn. Die charakteristischen Symptome, die da angeführt werden, sind die Symptome im Endstadium. Dieses schlimme Endstadium kann man aber bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung vermeiden. Dafür braucht man einen richtig guten Arzt für die Diagnostik und dann einen, mit dem man die optimale Therapie finden kann.
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Danke für deine Antwort!

Das mit den Symptomen ist wirklich eine merkwürdige Sache. Ich weiß auch nicht, ob das wirklich rüber kam, aber ich habe seit ca. 8-9 Monaten 24 Stunden am Tag Beschwerden. SIe sind zwar an manchen Tagen weniger bzw. sogar stundenweise fast nicht spürbar, aber das kann sich dann von einer auf die andere Sekunde ändern. =(
Harndrang bzw. das Gefühl einer vollen Blase hab ich eigentlich immer. Obwohl das Fassungsvermögen meiner Blase mittlerweile wieder recht gut ist (hab mich lange drauf hintrainiert). Ab und zu kommen das wirklich unerträgliche stechende Schmerzen in der Harnröhre hinzu. (die zum Teil nach ein paar Stunden wieder völlig verschwinden).

Hab irgendwo gelesen, dass das Anfangs-Symptome einer IC sein können. Ich dachte, dass man bei einer chronischen BE auch zwischendrin beschwerdefreie Zeiten hat und oft auch Bakterien nachweisebar sind???

Liebes Hallo! Bin neu hier und suche Rat; chron. Infekt?

Alexandra Morena ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 29.10.13
Zitat von ereschkigal Beitrag anzeigen
Hallo Alexandra,

ich kann mir gut vorstellen, dass deine Blase auf die Amalgan-Entfernung und damit die Vergiftung reagiert hat. So etwas habe ich auch schon erlebt. Außerdem kenne ich direkte Reaktionen der Blase nach dem Riechen von Haarfärbemitteln oder bei anderen nach dem Haarefärben.

Frauen, die regelmäßig ihre Haare färben, haben ein viel höheres Risiko Balsenkrebs etc. zu bekommen. Denn diese Gifte gehen direkt auf die Blase. Ich habe besonders schlechte Erfahrungen mit Blasenentzündungen und Billigzeugs zum Haarefärben gemacht.
Hallo ereschkigal! Danke für deine Antwort =)

Mir ist aufgefallen, dass ich seit meinen Blasenbeschwerden auch viel sensibler auf Parfums und dergleichen reagiere. Ich empfinde den Geruch oftmals als sehr beißend und unangenehm.

Meine Haare habe ich mir nie gefärbt und habe es auch nicht vor. Da ist also schonmal ein Risikofaktor für mich beseitigt wie es aussieht.

Zitat von ereschkigal Beitrag anzeigen
Achtest du darauf, ob du schwer trägst? Dies kann zu einer Schwächung der Blase führen.
Ich denke ich trage nicht schwerer als andere auch. Aber auch hier sagst du etwas, das mir selbst schon aufgefallen ist. Ich kann nicht mehr so schwer tragen, denn das merke ich sofort mit einem unangenehmen Ziehen in der Blase.

Zitat von ereschkigal Beitrag anzeigen
Für akute Beschwerden kann ich einen Kamillendampf von unten empfehlen. Schüssel mit heißen Tee in die Toilette stellen, aber bitte vorsichtig sein, damit du dich nicht verbrennst. Dampf kann sehr heiß sein.

Cranberrysaft möglichst Muttersaft eventuell verdünnt stabilisiert auch die Blase.

Bei Schwierigkeiten mit der Scheidenschleimhaut empfiehlt ein Frauenarzt Vitamin D genau in dem Bereich. Neue Erkenntnisse über Vitamin D und Hilfe bei Scheidenentzündungen, Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing | Netzwerk Frauengesundheit - Ratgeber für Frauenheilkunde Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mit Vitamin D in den Leisten einöle, dies den gesamten Beckenbereich beruhigt, auch die Blase. Aber ich habe es nie während einer akuten Entzündung versucht, sondern dies ist eher vorbeugend.
Danke für diese Ratschläge. Vor allem das mit dem Vitamin D klingt sehr interessant!


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