Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und und

29.10.13 17:23 #1
Neues Thema erstellen
AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

Yono ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.07.15
Hallo Margie,

Vielen Dank das du nochmal alles neu eingetippt hast

Habe mir gerade mein Blutbild zur Hand genommen. Welches aber nicht auf nüchternen Magen gemacht wurde sondern Mittags im Krankenhaus, weiss nicht ob es etwas verfälscht weil ich eben nicht nüchtern war sondern schon gefrüchstückt habe. Hier die Werte:
Erythrozyten: 4,56 3,90-5,00
Hämoglobin: 13,7 12,0-16,0
Leukozyten: 6,9. 4,0-11,0
Thrombozyten: 146 150-400
MCV: 84,2. 84-98
GPT: 12 <35
Gamma-GT: 10 <38
GOT: 19 <31
Cholinesterase: 6546 4260-11250
Birubin gesamt: 0,63 <1,00
Alkalische Phosphatase: 50 35-104
LDH: 154 <247
Eiweiß gesamt: 7,44 6,40-8,30
Albumin: 4,8 3,5-5,3
Lipase (37c): 32 13-60
Alpha-Amylase: 42 28-100
TSH: 1,66 0,27-4,20
Harnsäure: 17 21-43

So das waren erstmal die Werte vom großen Blutbild aus dem KH.

Zu den Stuhlproben:
Calprotectin: <12,5 <50
Transglutaminase: negativ <20
Antigennachweis: negativ
Salmonellen: negativ
Camphylobacter: negativ
Yerisina: negativ
Shigella: negativ

So jetzt zu der Frage wegen anderen Medikamenten:
Eferoxin 50mg morgens wg. Schilddrüse
Vitamin C Tablette jeden 2ten Tag
Vitamin D Tablette jeden 2ten Tag
Von Heilpraktikerin wo ich auch in Behandlung bin:
Probicult zum Aufbauen der Darmflora 3x1
Und zu 1x täglich zur Hauptmahlzeit 2 Tabletten Pankrearin Laves 10000 - Verdauungsenzyme wegen dem unverdauten (leichte Besserung)

Liebe Grüße

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Yono,

ich bin erstaunt darüber, dass bei Dir sogar die Cholinesterase bestimmt wurde.
Das fiel mir als Erstes auf.
Aber ich will Dir meine Meinung zu Deinen Werten schreiben, da ich selbst mit diesen Werten in eigener Sache sehr viel Erfahrung habe. Ich muss aber dazu sagen, dass ich Laie bin, wenngleich ich mich schon seit ca. 1995 sehr intensiv mit Recherchen zu meinen Problemen und meinen Laborwerten beschäftige:

Erythrozyten: 4,56 3,90-5,00
Hämoglobin: 13,7 12,0-16,0
MCV: 84,2. 84-98
Zunächst sind die Erythrozyten und das Hämoglobin nicht verdächtig.
Hingegen halte ich das MCV schon für verdächtig, weil es bei normalen Erys und normalem Hb höher sein müsste.
Ist MCV immer so niedrig?

Du hast bei diesen 3 Werten ähnliche Werte wie ich. Da ich auch solche Werte bei mir kenne, habe ich natürlich schon weitere Untersuchungen wegen des niedrigen MCVs gemacht.
Niedriges MCV bedeutet, dass man sehr viele kleine, d. h. junge Erythrozyten hat. Das hat man dann, wenn die Erythrozyten vorzeitig absterben, was bei einem Eisenmangel oder auch bei einer (latenten) hämolytischen Anämie (Hämolyse) passieren kann.
Zu viele kleine Erythrozyten haben den Nachteil, dass der Sauerstofftransport, der ja über die roten Blutkörperchen geregelt wird, nicht einwandfrei funktioniert und das wiederum kann zu Beschwerden wie Abgeschlagenheit führen, wenn dieser Prozess beschleunigter verläuft. Und solche Prozesse verlaufen immer wieder mal beschleunigter.
Daher sollte man schon darauf achten, dass dieser MCV-Wert höher liegt.

Ich muss aber dazu sagen, dass Du mit 84 nicht sooo tief liegst, als dass Du davon allein Deine Beschwerden haben kannst. Ärzte werden da erst reagieren, wenn dieser Wert unter 80 liegt.
Meine Werte schwanken zwischen 80 und 86. Ich bin schon froh, wenn ich mal 85 erreiche.

Es geht mir aber darum, anhand der Werte auf evtl. Probleme rückschließen zu können, wie einen evtl. Eisenmangel oder eine latente hämolytische Anämie, denn solche Probleme werden sich immer wieder verstärken und dann auch zu Beschwerden führen.

Vielleicht wurde wegen eines evtl. Eisenmangels das Ferritin (Speichereisen) bei Dir schon bestimmt? Ich schätze, dass es normal war, aber eher im unteren Normbereich liegt?
Da ich bei Dir aber den Verdacht habe, dass etwas mit Deiner Leber nicht stimmt und da Ferritin bei Leberkranken höher ausfallen kann, als ohne Leberkrankheit, würde ich das Zinkprotoporphyrin für den Fall bestimmen lassen, wenn das Ferritin bei Dir nicht mind. bei 70 oder höher liegt.
Zinkprotoporphyrin soll zuverlässiger einen Eisenmangel anzeigen können als Ferritin.
Bei mir trifft das. Zinkprotoporphyrin liegt bei mir schon im Bereich eines Eisenmangels, wenn das Ferritin mit ca. 30 bis 40 noch normal ausfällt.

Was aber als weitere Ursache für das niedrige MCV noch in Betracht kommen kann, ist eine latente Hämolyse (d. h. die oben angesprochene hämolytische Anämie).
Die habe ich auch und bei mir scheint sowohl der latente Eisenmangel wie auch die latente Hämolyse das MCV niedrig zu halten.
Die Hämolyse kann man am besten mit der Bestimmung von Haptoglobin eingrenzen. Ist Haptoglobin erniedrigt oder sehr niedrig würde das für eine solche Hämolyse sprechen.
Dann sollte man deren Ursache klären, denn auch da gäbe es verschiedene Ursachen wie z. B.
-die Leberkrankheit, die ich habe (=Morbus Wilson=Kupferspeicherkrankheit=chronische Vergiftung mit Kupfer aufgrund einer durch Gendefekte gestörten Leberfunktion)
-aber auch einige Blutkrankheiten wie Kugelzellanämie und ähnliche Krankheiten (was bei der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein offenbar vorliegt und nicht immer gleich Schlimmes bedeuten muss)

Also wie gesagt, das niedrige MCV sehe ich als etwas verdächtig an.

Zu Deinen Leberwerten:

GPT: 12 <35
Gamma-GT: 10 <38
GOT: 19 <31
Cholinesterase: 6546 4260-11250
Birubin gesamt: 0,63 <1,00
Alkalische Phosphatase: 50 35-104
LDH: 154 <247

Was auffällt, ist dass GOT höher als GPT ist.
Das kann bei der oben erwähnten Hämolyse der Fall sein. Aber das ist nur dann relevant, wenn nun GOT deutlich höher wäre, d. h. GOT würde bei z. B. 70 liegen und GPT bei z. B. 30.
Generell liegt GOT bei Gesunden unter der GPT und solange GOT noch im Normbereich liegt, kann man daraus noch keinen Befund konstruieren.
Diese ersten 3 Leberwerte sind eigentlich nicht verdächtig.
Ich muss allerdings einschränkend erwähnen, dass man auch mit normalen Leberwerten bereits leberkrank sein kann. Die Leber ist ein großes Organ und kann daher lange bei einer Leberkrankheit noch normal arbeiten und produziert dann auch noch lange normale Leberwerte. Erst wenn eine Leberkrankheit schon weit fortgeschritten ist, gehen dann die Leberwerte hoch. Außerdem gibt es Leberkrankheiten (wie die, die ich habe), wo die Betroffenen oft noch Normalwerte haben oder evtl. auch nur leicht erhöhte Werte.
Hinzu kommt, dass Leberkrankheiten oft schubweise verlaufen und daher die Werte auch deutlich schwanken können.

Was mir auch etwas auffällt, ist die relativ niedrige Cholinesterase. Sie liegt bei Dir deutlich näher am unteren Normwert als am oberen Normwert.
Das muss noch nichts bedeuten. Vielleicht ist sie bei Dir immer schon so gewesen.

Ich selbst hatte früher, bevor ich auf meine Leberkrankheit behandelt wurde, eine noch niedrigere Cholinesterase (je niedriger sie ist umso eher kann eine Zirrhose vorliegen). Heute liegt mein Wert bei ca. 8000. Bei mir steht fest, dass meine Leber schwer geschädigt ist und ich führe die Besserung meines Wertes auch auf die Behandlung meiner Leberkrankheit zurück.
Also wie gesagt, Dein Wert ist nicht sehr hoch, was nichts bedeuten muss, was ich aber beobachten würde an Deiner Stelle.


Bilirubin:
Mit 0,63 ist es unverdächtig. War der Wert schon mal an der oberen Normwertgrenze oder gar erhöht?
Bilirubin kann nämlich bei Vorliegen einer akuteren Hämolyse (s. o.) auch deutlich ansteigen. Falsch niedrige Werte ergeben sich, wenn das Blutserum nicht lichtgeschützt wird (was ich oft beobachte bei Blutentnahmen).

Alkalische Phosphatase:
Mit 50 liegt der Wert sehr tief. Und der Wert wäre noch tiefer, wenn Du nüchtern gewesen wärst.
Diese Konstellation ist bei meiner Leberkrankheit typisch. Deshalb fällt mir das auch sofort auf.

Ich frage daher, ob vielleicht mal ein Arzt bei Dir das Coeruloplasmin und das Serum-Kupfer bestimmt hat?
Das wären die beiden wichtigsten Blutwerte, die bei meiner Leberkrankheit (Morbus Wilson) bestimmt werden müssen. Vielleicht hat ein Arzt diese Werte schon bestimmt, zumal man auch die Cholinesterase bei Dir schon bestimmt hat (was auch nicht üblich ist).

Denn ich sehe, dass auch Deine Harnsäure mit einem Wert von 17 erniedrigt ist. Erniedrigte Harnsäure kommt nämlich auch wieder bei meiner Leberkrankheit vor.

Eiweiß gesamt: 7,44 6,40-8,30
Albumin: 4,8 3,5-5,3
Lipase (37c): 32 13-60
Alpha-Amylase: 42 28-100
TSH: 1,66 0,27-4,20
Eiweiß und Albumin liegen gut. Aber da Du nicht nüchtern warst, muss man das vielleicht etwas einschränken, denn durch Nahrungszufuhr steigen diese Werte natürlich an.
Dennoch denke ich, dass auch im nüchternen Zustand diese Werte noch nicht erniedrigt gewesen wären. Denn sie sinken bei Menschen, die an Muskelmasse verlieren, deutlich ab.
Muskelmasse kann man aus verschiedenen Gründen verlieren, oft eben auch bei Leberkrankheiten.
Ich gehe davon aus, dass Du Fleisch isst, oder?
Denn diese Werte sprechen dafür, dass Du kein Vegetarier zu sein scheinst.

Zum Fleischessen möchte ich sagen, dass Menschen mit Problemen der Leber, der Galle und/oder des Pankreas Fleisch oft nicht gut verstoffwechseln können.
Wenn Fleisch nicht richtig abgebaut werden kann, dann entstehen Fäulnisbakterien. Diese wiederum führen zur Bildung von Ammoniak, was das Gesamtbefinden sehr beeinträchtigt. Ammoniak macht Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Benommenheit, etc.
Zu der Zeit, als ich noch Fleisch gegessen habe, hatte ich viel, viel mehr der Probleme, wie Du sie schilderst.

Die von Dir genannten Stuhluntersuchungen beziehen sich leider nicht auf die Darmflora-Zusammensetzung. Das wäre eine interessante Untersuchung bei Dir. Ich vermute aufgrund Deiner Beschwerden, dass Deine Darmflora nicht gesund zusammen gesetzt ist und dass Du vermutlich zu viele Fäulnisbakterien hast.
Vielleicht kannst Du erreichen, dass eine solche Untersuchung der Darmflora noch gemacht wird? Vor allem solltest Du Dich dann vorher so ernähren, wie Du es bisher immer getan hast. Denn nur so kannst Du erkennen, ob evtl. eine gestörte Darmflora mit ursächlich an Deinen Problemen sein kann.
Wenn Fäulnisbakterien vermehrt sind, wird stets empfohlen, das tierische Eiweiß aus Fleisch in der Ernährung deutlich zu reduzieren. Milchprodukte hingegen sind aufgrund anderer günstigerer Aminosäuren eher zu empfehlen, wobei ich aber nicht den Schwerpunkt auf Milchprodukte legen würde. Ich bin der Meinung, dass man sich so abwechslungsreich wie möglich ernähren sollte.

Lipase und Amylase waren an dem Tag der Blutuntersuchung optimal und wenn Du vorher noch gegessen hast, dann waren sie sogar sehr optimal.
Denn durch Nahrungszufuhr steigen diese Werte auch beim Gesunden etwas an.

Das TSH ist wohl schon unter der Behandlung mit Eferoxin gemessen worden?
1,6 sind nämlich noch tolerabel, d. h. mit 1,6 hast Du sicher keine Unterfunktion. Die Normwerte für das TSH sind ja in der Diskussion. Früher hat man erst bei Werten von über 4,0 eine Unterfunktion angenommen. Heute werden schon Werte um ca. 2,5 für verdächtig gehalten.

Zu den Stuhlproben:
Calprotectin: <12,5 <50
Transglutaminase: negativ <20
Antigennachweis: negativ
Salmonellen: negativ
Camphylobacter: negativ
Yerisina: negativ
Shigella: negativ
Diese Werte sind alle unverdächtig.
Beim Camphylobacter sagte mir eine Laborärztin, dass man den in einer normalen Stuhlprobe oft nicht mehr nachweisen kann. Besser wäre es, wenn man dann einen Abstrich (mit Nährmedium) vom Stuhl im Labor untersuchen lässt.
Aber vermutlich hast Du keinen Camphylobacter, denn da hat man sehr wässrige Durchfälle, soweit ich weiß.

Man könnte den Stuhl auf "Ausnutzung" untersuchen:
Dabei wird geprüft, ob Stärke, Fette und Muskelfasern darin nachweisbar ist. Bei Gesunden darf keines davon nachweisbar sein. Bei Dir wäre diese Untersuchung vermutlich aber positiv. Denn so wie Du es schilderst, hast Du unverdaute Rückstände im Stuhl.

Auch kann man, wie ich schon angesprochen hatte, 3 aufeinander folgende Stühle auf Pankreas-Elastase untersuchen.
Ist diese erniedrigt, spräche dies für eine Pankreasschwäche, die aber wiederum auch die Folge von anderen Störungen - wie einer Leberkrankheit - sein kann.
Aber da Du bereits Enzyme für die Bauchspeicheldrüse nimmst, würde sich davon der Befund vielleicht normalisiert haben, d. h. diese Untersuchungen sollte man machen, wenn Du einige Tage zuvor diese Enzyme abgesetzt hast.

So jetzt zu der Frage wegen anderen Medikamenten:
Eferoxin 50mg morgens wg. Schilddrüse
Vitamin C Tablette jeden 2ten Tag
Vitamin D Tablette jeden 2ten Tag
Von Heilpraktikerin wo ich auch in Behandlung bin:
Probicult zum Aufbauen der Darmflora 3x1
Und zu 1x täglich zur Hauptmahlzeit 2 Tabletten Pankrearin Laves 10000 - Verdauungsenzyme wegen dem unverdauten (leichte Besserung)
Diese Mittel sind sicher alle in Ordnung und können Dir mehr oder weniger gut helfen.
Aber wenn es Dir dennoch nicht wesentlich besser geht, sollte man m. E. weitere Diagnostik betreiben.

Es wurde im Krankenhaus doch sicher auch ein Ultraschall des Oberbauchs gemacht, oder?
Was wurde darin zur Milz und zur Leber ausgesagt?
Waren beide Organe normal groß, d. h. weder zu groß noch zu klein?
Gab es Anhaltspunkte für eine Fettleber im Ultraschall?

So, das waren nun meine Gedanken zu Deinen Werten.
Ìch denke, dass man bei Dir weiter suchen sollte. Vor allem erscheint mir Dein Gewicht deutlich zu niedrig und schon deshalb sollte man versuchen, weitere Ursachen zu finden.
Die Darmspiegelung würde ich machen. Denn vielleicht stellt sich da doch etwas heraus, was Dich weiter bringt.

Ich wurde auch, falls noch nicht geschehen, Coeruloplasmin und Serum-Kupfer mal bestimmen lassen - möglichst in einem Labor, das diese Werte auch selbst bestimmt und möglichst am Wochenanfang, damit das Blut schnell untersucht wird und nicht übers Wochenende im Labor liegen bleibt.
Dafür solltest aber etliche Tage zuvor kein Zink einnehmen - Du nimmst doch kein Zink ein? Zink würde das Kupfer verfälschen.

Ich habe nun sehr viel geschrieben und wenn Du dazu Fragen hast, so stelle diese mir. Ich schreibe lieber etwas ausführlicher, weil ich denke, dass manche Dinge nur verständlich sind, wenn man diese auch versucht, zu begründen.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (13.07.15 um 11:38 Uhr)

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

Yono ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.07.15
Hallo Margie,

ich kann mich nur nochmals bedanken, einfach nur wow! Schade das ein Arzt sich nichtmal so viel Zeit für einen nimmt wie du es tust.

War als Notfallpatient im Krankenhaus da zuvor umgekippt. Deswegen wurde dort auch kein Ultraschall gemacht. Bei meinem letzten Ultraschall im Januar meinte der Arzt es wäre alles ok nur etwas mehr Wasser im Darm. Muss aber dazu sagen das ich im Januar "nur" den breiigen Stuhl hatte und noch nicht so sehr das unverdaute.

Wegen dem MCV Wert.....
stimmt der ist echt etwas niedrig ist, komisch das der Arzt nichts gesagt hat dazu! Wie würde man das denn behandeln? Kommt es bei dieser Krankheit zu den Symptomen mit meinen Stuhlproblemen?
Das heißt also am besten frage ich mal meinen Arzt ob er mir Zinkprotoporphyrin und Haptoglobin im Blut abnimmt? Ferritin wurde bei mir leider nicht abgenommen!

Zu den Leberwerten
Das heißt also das dadurch das mein GOT höher ist als mein GPT etwas nicht stimmen kann mit der Leber? Du schreibst ja bei gesunden Menschen ist es umgekehrt?
Wegen der Cholinesterase, das wurde bei mir zuvor noch nie abgenommen deswegen weiß ich leider nicht ob es schon immer so war.. Das gleiche gilt bei dem Bilirubin Wert.

Alkalische Phosphatase
Dieser Wert sagt also auch etwas über die Leber aus?

Das Coeruloplasmin und das Serumkupfer hat noch kein Arzt bei mir bestimmt. Macht das der Hausarzt? Oder wo hast du es abnehmen lassen? Nehme kein Zink ein!

Zu meinem Essvehalten:
Genau ich esse Fleisch zwar nicht oft vllt. 1-2 mal die Woche und dann nicht viel.
Esse kein Schwein. Wenn nur Geflügel. Rind ganz ganz selten.
Seitdem ich diese Probleme habe achte ich sehr auf meine Ernährung.
Vollkornprodukte vertrage ich leider gar nicht mehr, auch Sahnige und Fettige Speisen sowie viel Gewürztes.
Esse hauptsächlich: Reis, Kartoffeln und Nudeln. Dazu meistens Salate (Eisberg, Chicoree) oder Borkkoli, Möhren, Tomate, Gurken, Basilikum. Morgens und Abends meistens Brot, Brötchen oder Toast.

Darmflora
Für die Darmflora zum Aufbauen habe ich schon 2 Monate Probiogas genommen und jetzt Probicult. Müsste die dadurch nicht mal langsam wieder gut sein? Werde aber meinem Arzt beim nächsten Besuch danach fragen aber so wie ich Ihn immer auf alles drängen muss denke ich nicht das er das macht :( kann man sowas nicht auch im Internet bestellen? Hast du zufällig damit Erfahrungen?

Schilddrüse TSH
Genau die Schilddrüsenunterfunktion wurde bei mir vor 3 Jahren festgestellt seitdem nehme ich täglich 50mg Eferoxin, d.h. zum Zeitpunkt der Blutabnahme war ich schon in Behandlung.

Stuhlproben
Dann werde ich meinen Arzt auch darauf mal ansprechen. Das sehe ich auch als sehr sinnvoll an mit der "Ausnutzung" und den "Pankreas-Elastase" im Stuhl. Hoffe er macht das.
Falls es bei beiden positiv ausfällt, weißt du zufällig was genau das aussagen würde?

Ja weitersuchen werde ich aufjedenfall. Das mit dem Gewicht geht mir auch sehr nah da ich mir gar nicht mehr wohl in meiner Haut fühle, finde es ganz schrecklich so dünn zu sein! Trau mich gar nicht mehr auf die Wage! Das ist ein Punkt der mich sehr sehr mit belastet. Da auch gerade im nahem Umfeld und im Beruf man es immer zu hören bekommt, was einem dann nochmal weniger Selbstbewusst verschafft was ich immoment eh gleich 0 habe.

Liebe Grüße

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Yono,

War als Notfallpatient im Krankenhaus da zuvor umgekippt.
Und was war der Grund für das Umkippen? Hat man die Ursache finden können?

Wegen dem MCV Wert.....
stimmt der ist echt etwas niedrig ist, komisch das der Arzt nichts gesagt hat dazu! Wie würde man das denn behandeln? Kommt es bei dieser Krankheit zu den Symptomen mit meinen Stuhlproblemen?
Das heißt also am besten frage ich mal meinen Arzt ob er mir Zinkprotoporphyrin und Haptoglobin im Blut abnimmt? Ferritin wurde bei mir leider nicht abgenommen!
Wie ich schon schrieb, reagieren die Ärzte oft erst dann, wenn die Werte noch niedriger sind.
Für die meisten Ärzte ist ein Wert, der im Normbereich liegt, wenn er auch an der untersten Grenze liegt, noch ein Normalwert. Daher wird Dein Arzt auch nichts dazu gesagt haben.
D. h. es wird schwierig sein, dazu eine weitere Diagnostik zu bekommen.
Du kannst Deinen Arzt mal auf das Thema “Eisenmangel” ansprechen.
Da Du normale Erythrozyten hast und normales Hämoglobin hast, werden viele Ärzte sagen, dann kannst Du keinen Eisenmangel haben.
Es gibt aber dazu unterschiedliche Auffassungen.
Denn auch bei normalen Erythrozyten und normalem Hämoglobin kann man schon einen Eisenmangel haben, der sich auf das Befinden auswirkt. Dazu gibt es eine Schweizer Studie, wo man ca. 90 Frauen mit dieser Wertekonstellation untersuchte. Die einen bekamen Eisen die anderen ein Placebo. Es stellte sich heraus, dass es den Frauen, die Eisen einnahmen, besser ging. Bei ihnen verschwanden, die für den Eisenmangel typischen Symptome. Bei denen, die ein Placebo bekamen, hingegen nicht. Damit hat man bewiesen, dass auch mit normalem Hämoglobin sich ein Eisenmangel auf das Befinden auswirkt.
Ich weiß natürlich nicht, welche Meinung Dein Arzt zu diesem Thema hat bzw. ob er diese Studie kennt.

Es gibt Ärzte, die bestimmen nur das Ferritin, wenn es um einen Eisenmangel geht. Andere bestimmen anstelle des Ferritins gleich das Zinkprotoporphyrin. Aber diese Ärzte sind eher in der Minderzahl.

Ich muss zugeben, dass es schwer ist, wenn Du nur einen einzigen niedrigen MCV-Wert hast, dazu weitere Diagnostik zu bekommen. Das kann als einmalige Sache dann abgetan werden.

Wenn dieser MCV-Wert öfters mal auffällig wäre, so würde sich eine Ursachensuche eher begründen lassen.
Du solltest vielleicht darauf achten, dass Du immer die Blutbilder bekommst und wenn dieser Wert weiterhin niedrig bleibt oder noch niedriger ist, würde ich das Thema ansprechen.

Wer macht denn die Darmspiegelung bei Dir?
Ist das nicht ein Gastroenterologe?
Denn könntest Du wegen des Haptoglobins auch mal fragen und ihn auf den niedrigen MCV-Wert hinweisen.
Aber wenn auf der Überweisung nur die Darmspiegelung steht, wird der Arzt vermutlich auch nichts weiter tun wollen - weil er es dann wohl nicht bezahlt bekommt.

Als neulich bei einem Internisten mein niedriges MCV ansprach, da sagte der, dass das meist bei Leberkranken so sei. D. h. , wenn das MCV bei Leberkranken niedrig ist, würde dies am ehesten für eine latente Hämolyse als Ursache sprechen.

Falls sich kein Arzt bereit erklären sollte, diese Werte zu bestimmen, hast Du 2 Möglichkeiten:
Entweder abwarten bis irgendwann durch weitere niedrige MCV-Werte und ggf. andere auffällige Werte die Ärzte von selbst die Abklärung vornehmen oder die Werte selbst auf eigene Kosten bestimmen zu lassen und sie, wenn sie auffällig sind, den Ärzten zeigen.

Zu den Leberwerten
Das heißt also das dadurch das mein GOT höher ist als mein GPT etwas nicht stimmen kann mit der Leber? Du schreibst ja bei gesunden Menschen ist es umgekehrt?
Es spricht m. E. eher für eine latente Hämolyse, wenn GOT höher als GPT ist. Oft ist dann noch die LDH erhöht, was bei Dir nicht der Fall war.
Aber solange die Werte im Normbereich bleiben, ist es in der Regel noch nicht schlimm. Wirklich heftige Hämolysen machen viel, viel höhere Werte.
Ich habe das nur erwähnt für den Fall, dass sich das bei Dir mal in anderen, d. h. höheren Dimensionen abspielt. Also angenommen Du hast mal einen GOT-Wert von 100 und eine GPT von 40, dann wäre das aufklärungsbedürftig. Solange aber beide Werte im Normbereich sind, würde ich das nur beobachten.
Es gibt aber auch da noch andere Erklärungen. D. h. eine hohe GOT kann auch noch auf andere Krankheiten hinweisen (Herz, etc.).
Aber ich will da nicht weiter ins Detail gehen, sonst verzetteln wir uns. Denn Deine GOT ist noch ja noch im Normbereich.

Wegen der Cholinesterase, das wurde bei mir zuvor noch nie abgenommen deswegen weiß ich leider nicht ob es schon immer so war.. Das gleiche gilt bei dem Bilirubin Wert.
Ja, dann würde ich das beobachten, wie sich die Werte künftig entwickeln.

Alkalische Phosphatase
Dieser Wert sagt also auch etwas über die Leber aus?
Wenn er erhöht ist, spricht das für einen Gallenstau.
Wenn er niedrig ist, kann es auch ein Hinweis auf den M. Wilson sein.
Aber ich habe es gerade noch mal nachgelesen, welche anderen Ursachen es noch für eine niedrige Alkalische Phosphatase gibt:
Auch bei einer Blutarmut, bei Zinkmangel und bei einer Schilddrüsenunterfunktion kann dieser Wert niedrig sein. D. h. vielleicht spielt dann doch Deine Schilddrüse hier eine Rolle, wenngleich das TSH zur selben Zeit nicht mehr für eine Unterfunktion spricht und daher die -frühere- Unterfunktion eigentlich den Wert nicht beeinflussen sollte.
Auch bei Unterernährung kann der Wert niedrig sein und da Du so schlank bist, könnte sich das evtl. auch auf diesen Wert auswirken.
So gesehen, ist mein Verdacht auf einen evtl. M. Wilson bei Dir schon wieder etwas gesunken. Es gibt bei Dir evtl. noch andere Ursachen für diesen niedrigen Wert.
Wenngleich Du auch noch diese erniedrigte Harnsäure hast…

Dennoch kannst Du versuchen, die beiden Werte Kupfer und Coeruloplasmin mal bestimmen zu lassen. Man weiß ja nie vorher, ob da nicht doch etwas heraus kommen könnte.

Das Coeruloplasmin und das Serumkupfer hat noch kein Arzt bei mir bestimmt. Macht das der Hausarzt? Oder wo hast du es abnehmen lassen? Nehme kein Zink ein!
Der Hausarzt kann es machen, wenn er es will. Vermutlich wird er aber sagen, Du hast normale Leberwerte, so dass Du diese Krankheit nicht haben kannst. Das ist zwar nur die halbe Wahrheit, weil es Patienten gibt, die diese Krankheit mit normalen Leberwerten auch haben.
Es hängt also davon ab, wie “informiert” Dein Hausarzt ist und ob er evtl. bereit ist, auch mal Werte zu bestimmen, die ihm auf den ersten Blick nicht notwendig erscheinen.
Es ist aber leider so, dass die wenigsten Ärzte oder Hausärzte sich mit der Krankheit so gut auskennen, als dass sie dafür viele Werte bestimmen würden.
Ich musste früher oft “Türkliniken-putzen-gehen”, um so nach und nach in der Diagnostik weiter zu kommen. Nicht mal alle Gastroenterologen kennen sich bei solchen Krankheiten gut genug aus.
D. h. Du wirst nur dann erreichen, dass diese Werte bestimmt werden, wenn Du einen Hausarzt hast, der auch mal dann Werte bestimmt, wenn sie ein Patient sich wünscht oder der so besonders gut ist, dass er auch selteneren Krankheiten nachgehen will.
Auch hier sage ich, notfalls musst Du es vielleicht selbst bezahlen oder eben abwarten, bis Du an einen Arzt gerätst, der nochmals bei Dir gründlicher nachsieht.

Vielleicht wärst Du ein Fall für eine Uniklinik. Denn dort ist man doch gründlicher und achtet weniger auf das sog. Budget. Und Dein Gewicht und Deine Verdauungsprobleme sollten eigentlich immer ein Grund sein, Dich in die Gastroenterologie einer Uniklinik zu überweisen.

Zu meinem Essvehalten:
Genau ich esse Fleisch zwar nicht oft vllt. 1-2 mal die Woche und dann nicht viel.
Esse kein Schwein. Wenn nur Geflügel. Rind ganz ganz selten.
Seitdem ich diese Probleme habe achte ich sehr auf meine Ernährung.
Vollkornprodukte vertrage ich leider gar nicht mehr, auch Sahnige und Fettige Speisen sowie viel Gewürztes.
Esse hauptsächlich: Reis, Kartoffeln und Nudeln. Dazu meistens Salate (Eisberg, Chicoree) oder Borkkoli, Möhren, Tomate, Gurken, Basilikum. Morgens und Abends meistens Brot, Brötchen oder Toast.
Ja, eigentlich hört sich das nicht so an, als dass Du Dich falsch ernährst. Du isst sogar Kohlenhydrate, was ich gut finde, wenn es um den Verdacht auf Leber- und Bauchspeicheldrüsenstörungen geht.
Leberkranken werden oft vermehrt Kohlenhydrate empfohlen und nicht zuviel Eiweiße, insbesondere tierisches Eiweiß aus Fleisch kann bei Leberkranken eben ein Problem sein.
In Maßen sollte man es aber essen können und so wie Du Dein Fleischverzehr schilderst, würde ich darin nicht das große Problem sehen.

Darmflora
Für die Darmflora zum Aufbauen habe ich schon 2 Monate Probiogas genommen und jetzt Probicult. Müsste die dadurch nicht mal langsam wieder gut sein? Werde aber meinem Arzt beim nächsten Besuch danach fragen aber so wie ich Ihn immer auf alles drängen muss denke ich nicht das er das macht :( kann man sowas nicht auch im Internet bestellen? Hast du zufällig damit Erfahrungen?
Es kommt auf die Ursache auch an, ob die Darmflora sich bessert. Diese Mittel haben manchmal den Nachteil, dass sie vielleicht nicht immer den Darm erreichen, d. h. evtl. schon im Magen abgebaut werden.
Meinst Du “mit im Internet bestellen” die Untersuchungen auf die Darmflora (Dysbakterie-Untersuchung)?
Es gibt umweltmedizinische Labore, die auf solche Untersuchungen spezialisiert sind wie GANZIMMUN oder Biovis. Googele mal nach diesen Laboren, wenn es Dich interessiert.
Die schicken Dir, wenn Du dort anrufst, auch das Untersuchungsmaterial zu. Der Arzt kann dann den Anforderungsschein ausfüllen bzw. unterschreiben, wenn er die Untersuchung für sinnvoll hält.
Evtl hätte es auch Sinn, zu einen Arzt für Umweltmedizin zu gehen, wenn der Hausarzt diese Untersuchungen nicht machen will. Es gibt Ärzte, die sie meines Wissens für sinnvoll halten und sie anordnen. Ich weiß allerdings nicht sicher, wie es derzeit damit ist, dass die Kassen diese Untersuchungen bezahlen.

Schilddrüse TSH
Genau die Schilddrüsenunterfunktion wurde bei mir vor 3 Jahren festgestellt seitdem nehme ich täglich 50mg Eferoxin, d.h. zum Zeitpunkt der Blutabnahme war ich schon in Behandlung.
Ja, eigentlich spricht das gegen eine Unterfunktion zum Zeitpunkt der Blutabnahme bei den von Dir geposteten Laborwerten.

Stuhlproben
Dann werde ich meinen Arzt auch darauf mal ansprechen. Das sehe ich auch als sehr sinnvoll an mit der "Ausnutzung" und den "Pankreas-Elastase" im Stuhl. Hoffe er macht das.
Falls es bei beiden positiv ausfällt, weißt du zufällig was genau das aussagen würde?
Beides würde m. E. für eine Bauchspeicheldrüsenschwäche (Pankreasinsuffizienz) sprechen. Diese kann man aber aus unterschiedlichen Ursachen heraus haben.
Sogar bei “meiner” Leberkrankheit heißt es in den Leitlinien (zu fast allen Krankheiten gibt es sog. Leitlinien für die Ärzte), dass man bei dieser Leberkrankheit auch eine Bauchspeicheldrüsenschwäche haben kann.
Aber natürlich kann man diese Schwäche auch aufgrund anderer Ursachen haben.

Was man auch noch untersuchen könnte, sind die Gallensäuren im Stuhl.
Die können auch Hinweise auf das sog. Gallensäure-Verlust-Syndrom liefern. Dabei hat man Durchfälle (chologene Diarrhoe), die mit einer übermäßigen Ausscheidung der Gallensäuren im Stuhl verbunden sind.
Hier ein Link dazu:
Gallens?ureverlustsyndrom tritt auf, wenn der Endteil des D?nndarms beeintr?chtigt ist

Es ist leider so, dass man viele Symptome bei vielen verschiedenen Krankheiten finden kann und erst die Häufung von Symptomen, die für eine bestimmte Krankheit sprechen, kann dann manchmal den Verdacht auf eine bestimmte Krankheit lenken.
Und natürlich braucht man auch etwas Glück, d. h. den richtigen Arzt, der den richtigen “Riecher” hat.

Ich will Dich ja nicht entmutigen:
Aber bei mir dauerte es viele Jahre, bis klar war, dass ich überhaupt leberkrank bin und bis ich wusste, welche Leberkrankheit es denn ist.
Denn bei mir waren die Leberwerte sehr lange unverdächtig und man hat lange “im Nebel herumgestochert”. Auch ich bekam oft genug zu hören, alles sei doch nur psychisch. Die übliche Diagnose eben, wenn die Ärzte nicht weiter wissen und Erklärungen suchen.

Ich will damit nicht sagen, dass Du nun unbedingt leberkrank sein musst. Vielleicht ist es auch eine Störung im Darm, wie diese Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn oder ganz was anderes.
Man sollte in Deinem Fall eben nach vielen Seiten offen bleiben und vieles abklären.

Ja weitersuchen werde ich aufjedenfall. Das mit dem Gewicht geht mir auch sehr nah da ich mir gar nicht mehr wohl in meiner Haut fühle, finde es ganz schrecklich so dünn zu sein! Trau mich gar nicht mehr auf die Wage! Das ist ein Punkt der mich sehr sehr mit belastet. Da auch gerade im nahem Umfeld und im Beruf man es immer zu hören bekommt, was einem dann nochmal weniger Selbstbewusst verschafft was ich immoment eh gleich 0 habe.
Ja, ich kann das gut verstehen, dass Dir das Gewicht Sorgen macht.
Das ist auch das Argument, das Du den Ärzten immer wieder nennen solltest. Denn manche denken vielleicht noch, dass Du absichtlich hungerst, wenn Du es nicht betonst, dass das nicht der Fall ist.
Ich meine, dass Du das Gewicht auch als einer der wichtigsten Gründe nennen solltest, wenn es darum geht, weitere Diagnostik zu bekommen.

Wurde denn mal nach Parasiten gesucht?
Ich will nun nicht behaupten, dass Du welche haben musst.
Aber im Rahmen einer gründlichen Abklärung wäre das auch noch ein Aspekt.
Warst Du öfters mal im Ausland?
Wenn ja, hat sich danach in Deiner Verdauung etwas verschlechtert?

Hast Du Haustiere?
Ich frage deshalb, weil man auch mal sich von Haustieren Parasiten holen kann. Ich habe selber Katzen und da war kürzlich der Verdacht auf Lamblien, die auch auf den Menschen übertragbar sind und die auch Durchfälle machen können.
Bei Hunden kann der sog. Hundebandwurm und bei Katzen, die viel in der Natur sind, auch der Fuchsbandwurm eine Rolle spielen.
Und es gibt sicher noch andere parasitäre Krankheiten, die man bekommen kann.

Aber vielleicht wurde das auch schon geprüft?

So, ich hoffe, dass Du doch den einen oder anderen Hinweis für Dich nutzen kannst. Wichtig ist, dass Du nicht locker lässt und die Ärzte dazu bringst, Dich weiter gründlich zu untersuchen.

Lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (13.07.15 um 17:07 Uhr)

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Yono,

was man in Deinem Fall aber auch noch machen sollte, ist eine Untersuchung der Vitamine und Mineralstoffe auf evtl. Mängel. Denn bei Deinem Gewicht und den Verdauungsproblemen ist es höchst wahrscheinlich, dass Du Mängel an Nährstoffen hast.
Durch Durchfälle verliert man doch einiges an Nährstoffen.

Sinnvoll wäre es, wenn man folgende Vitamne und Mineralstoffe im Blut untersucht (Ich hoffe, ich vergesse nun keinen wichtigen Wert):
Vitamin A, D, E und K:
Das sind die fettlöslichen Vitamine, die oft bei solchen Problemen wie Deinen vermindert sind.
Bei den fettlöslichen Vitaminen sollte man immer wieder prüfen, wie hoch die Blutwerte sind, wenn man diese Vitamine einnimmt. Denn sie werden vom Körper gespeichert und können im Übermass (Z. B. bei Vitamin A) auch schädlich sein.

Vitamin B12 und Folsäure:
Schon wegen der niedrigen Thrombozyten sollte man dies untersuchen. Zwar spricht das niedrige MCV eigentlich gegen einen Mangel an diesen beiden Vitaminen, weil bei Mangel an B12 oder Folsäure, das MCV eher zu hoch ist, aber ich würde dennoch zumindest ein Mal diese Werte bestimmen lassen.

Magnesium, Kalium, Zink, Eisen (besser Ferritin und noch besser Zinkprotoporphyrin).
Mängel an diesen Mineralstoffen gibt es häufiger.

Natürlich kann man, auch versuchen, die B-Vitamine komplett untersucht zu bekommen (ist nicht ganz billig...):
Neben B12 und Folsäure gibt es noch die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und Pantothensäure.
Oder aber Du nimmst einfach einen Vitamin-B-Komplex ein, um hier evtl. Mängel entgegen zu wirken.
Die B-Vitamine sind wasserlösliche Vitamine und werden vom Körper ausgeschieden, wenn man zuviel davon nimmt. Bei extremen Überdosierungen (z. B. bei B6) kann es aber zu Überdosierungssymptomen dennoch kommen. Mit einem B-Komplexpräparat erreicht man aber solche Überdosierungen nicht.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


Optionen Suchen


Themenübersicht