Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und und

29.10.13 17:23 #1
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Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und und

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Marika,
ich würde auch die Geschlechtshormone prüfen lassen, wie schon erwähnt ist das Thema Progesteronmangel, Östrogendoninanz ein heisses Thema, das Probem ist nur, dass normale Bluttests das häufig nicht ans Licht bringen,deswegen der Speicheltest, ich habe den auch im www bestellt....
Ein derartiges Hormonungleichgewicht kann auch Allergien auslösen.
Zahnherde sind im übrigen immer wichtig, versteckte werden oft übersehen.

Dann wie wurde Lactose Fructose ausgetestet? Für mich klingt das nämlich ziemlich nach Fructose, passt auch zum Untergewicht. Die Atemtests sind nicht wasserdicht, es gint sogenannte NONResponder und das sind immerhin mindestens 10%.
Wie lange hast Du denn glutenfrei gelebt und wie strikt? Alles gehört raus, auch die normale Sojasauce. Aber normal ist das so kein gutes Vorgehen, man testet beim Gastroenterologen erst die Zöliakie aus, dann selbst die Glutensensibilität.

Die DAO und das Histamin im Blut zu messen, führt häufig zu nichts, denn die Variante mit niedrigem DAO ist nur eine Spielart der Histaminintoleranz. Warum das die Ärzte nicht berücksichtigen werde ich nie begreifen. Die Probediät ist die einzig wahre Diagnostik.

HIT > Einleitung

Entgiftung würde ich auch mal als Thema begreifen, passt zur Leber....Kann man sich hier gut einlesen.

Und mit Sicherheit hast Du ne Menge Nährstoffmängel....

Alles Gute.
Claudia,

PS: Ich habe alle Unverträglichkeiten und vermutlich auch den Progesteronmangel /Östrogendominanz und durfte das alles selbst erkunden....

Geändert von bestnews (30.10.13 um 09:53 Uhr)

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Marika87 ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 22.09.13
Hallo Claudia,

erstmal danke für die ganzen Info's. Das selber rauszufinden hat bestimmt sehr lange gedauert oder? Geht es dir denn jetzt gut damit? Ich habe mich mittlerweile auch damit abgefunden das meiste selber auszuprobieren, halte aber dennoch lieber Rücksprache mit meinem Arzt.

Beim Lactose und Fruktosetest wurde natürlich nur der Standard Atemtest gemacht. Da ich jedoch noch nie viel Süßes gegessen habe und erst recht im letzten Jahr auf Grund meines Magen/ Darm nicht konsumiert habe, es sich jedoch keine Verbesserung eingestellt habe, würde ich es auschließen. Werde es aber noch einmal testen, in dem ich mich eine Weile fruktosearm ernähre.
Danach werde ich auch noch mal eine Probediät bzgl. Histamin machen.

Das mit dem glutenfrei leben habe ich erst nach der Magenspiegelung und Blutunersuchung, also nach dem Zöliakie ausgeschossen wurde,
angefangen und das auch relativ konsequent über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten. Anfangs hatte ich auch eine Besserung, die aber nicht lange angehalten hatte.

Viele Grüße,
Marika

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Marika,
zuerst bin ich aus dem Gluten raus und die Besserung war phänomenal, dann kamen so einige nervige Symptome wieder genaus wie bei Dir......Ich würde sagen, die Verschlechterung erfolgte nach etwa 3 Monaten.
Heute weiss ich, dass es die Symptome der Histaminintoleranz waren, die wieder kamen. Den Tipp nach der Hit zu gucken kam von hier. Davor bin ich aber experimentell komplett aus den Milchprodukten raus, brachte wieder ne Besserung. Die Histaminarme Ernährung war dann ein sehr grosser Erfolg.

Ich würde sagen ich hatte in etwa 30 Symptome, trockene Haut etc, eingerechnet und bin den weitaus grössten Teil nun los, der Rest ist so gut wie komplett wesentlich milder. Also das Ganze lohnt sich mehr als, steht und fällt aber immer noch klar mit der Diät.

Nun bin ich in der Entgiftungsabteilung gelandet, weil ich denke, die Hit hat damit zu tun und eventuell auch die Fructoseproblematk. Gluten halte ich per se , genau wie Milchprodukte für Störer im Organismus. Nur dass ich so stark auf das Gluten reagiert habe , hat meiner Ansicht einen speziellen Grund.

Fructose ist sowohl im Obst, Gemüse als auch im Zuckerzeug drin, dann kann man auch noch auf Sorbit reagieren , soll bei vielen so sein die mit FRuctose ein Problem haben.
Ich hatte klassische Symptome, stand alles schön in einem Buch und hatte hier auch schon einiges zum Glück darüber mitbekommen, ausserdem habe ich eine spezielle Auslassdiät gemacht über einige Tage und die Symptome verschwanden fast gänzlich unter Reis, Öl, Meersalz und Fleisch (ausser Schwein) fast gänzlich.

Mittlerweile ist alles so weit möglich auch schulmedizinisch bestätigt.

Alles Gute.
Claudia.

Geändert von bestnews (30.10.13 um 22:36 Uhr)

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

Yono ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.07.15
Hallo Marika,
ich weiß dein Beitrag ist schon was her, aber versuche trotzdem mal mein Glück und vllt siehst du es ja ! Habe exakt die gleichen Symptome wie du! Nur das bei mir zu sem breiigen Stuhl noch unverdaute Nahrung kommt. Vielleicht hast du ja schon was rausgefunden und dir geht es wieder super ! Bin nämlich so verzweifelt, renne von einem Arzt zum anderen und keiner nimmt mich wirklich ernst :( wäre dir aufjedenfall unendlixh dankbar wenn du zurück schreibst.

Liebe Grüße

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Histaminintoleranz gerade bei diesen Symptomen und morgens breiiger Stuhl......

Die Hit ist nicht gerade selten , nicht leicht zu diagnostizieren und wird oft übersehen. Ich habe wegen der Dialyse ständig mit Ärzten zu tun, keine hat Ahnung, was ne Hit ist, naja durch mich jetzt ein wenig...einer hat die mit Sicherheit auch, das sieht man ihm schon an...der weiss noch nicht mal wie das Wort Hit buchstabiert wird.

SIGHI > Einleitung

Ich habe auch viele Gespräche gerade mit den Schwestern in der Dialyse , nachdem was ich so höre, haben die fast alle chron. Geschichten und Probleme mit der Verdaung . Die eine ist erst 25 und hat schon ganz viel am Hacken gerade auch hormonell und ganz sicher auch ne Hit. Ärzte versagen hier auch. Ich tippe auf Gifte als Hintergrund, Umweltthema, schlecht Ernährung , sprich konventionell und vielleicht schon von der MUtter im Mutterleib so einiges an Giften mitbekommen.

Leider sehe sich hier viele gezwungen sich selbst zu behandeln. GEht mir auch zu grossen Teilen so, gerade auch bei der Histaminintoleranz und einer starken Belastung mit Giften.

Alles Gute.
Claudia

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Yono,

Marika war zuletzt 2014 in diesem Forum aktiv. Es ist daher fraglich, ob sie Deinen Beitrag liest.

Was mir aber aufgefallen ist an ihren wie auch Deinen Beschwerden, dass diese für ein Problem im Bereich von Leber, Bauchspeicheldrüse und / oder Gallenblase sprechen könnten.
Vielleicht ist bei Deinen Untersuchungen da schon etwas aufgefallen?

Ich würde also die Verdauungsorgane genauer untersuchen lassen.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Yono ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.07.15
Hallo,
danke für die schnelle Antwort! Wie erkenne ich eine Histaminintolleranz? Bzw wie wird es festgestellt? Nochmal kurz zu meinen Untersuchungen bis jetzt:
-Laktose und Fruktosetest waren negativ
-Zöliakie im Blut auch negativ
-normales blutbild bis auf thrombozyten leicht erniedrigt alles in Ordnung
- stuhluntersuchung auf bakterien negativ
-habe eine Schilddrüsenunterfunktion ist aber durch eferoxin 50 mg gut eingestellt
- aufgeund von zyklusstörungen hormontest im interbet gemacht wo rauskam das ist eine Östrogendominanz habe
Aber inwieweit das jetzt was mit meinen Verdauungsproblemen (breiiger Stuhl, unverdautes, Blähungen, nach zu gewürztem oder sahnigem, fettigem Essen Durchfall) zu tun hat weiss ich nicht, zumal der Arzt alles auf Reizdarm schiebt!
Bin weiblich, 22 und untergewichtig (1,73 und 53 kilo vor 1 jahr noch 59 kilo bevor alles anfing)
Ach man verzweifelt echt!! :((
Kapsel mich schon total von meinen Freunde. Ab weil ich mich so unwohl in meiner Haut fühle..

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Yono ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.07.15
Hallo Margie,
daran habe ich auch schon gedacht aber mein Arzt hat es sofort abgetan und meinte Darmspiegelung wofür ich nächsten Monat auch einen Termin habe. Kommt mir so vor als ob er nur Geld machen möchte.. War davor auch schon bei einem anderen der hat aber außer Stunlprobe auch nix gemacht und meinte sofort Darmspiegelung. Man ist einfach so aufgeschmissen wenn die Ärzte einen nicht richtig untersuchen!!
Weißt su zufällig was genau der Arzt untersuchen müsste?
Liebe Grüße und vielen Dank

AW: Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme und und un

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Ich würde fragen, was denn bitte die Darmspieglung ans Licht bringen soll. Dann diese Aussage überprüfen und oder hier mal zur Diskussion stellen.
Ich weiss nur, bei mir hat das damals nichts gebracht, hatte damals schon die Unverträglichkeiten inc. Zöliakie ....Ich meine, das Darmspieglungen so häufig angedient werden, ist eher Hilflosigkeit. Ehe man gar nichts macht....

Alles Gute.
Claudia.

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Yono,

ich hatte gerade einen relativ langen Beitrag fertig und bin auf eine falsche Taste gekommen: Alles war weg.
Deine weiteren von Dir genannten Beschwerden würden m. E. auch zu einem Problem im Bereich der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder/und der Galle sprechen:
Blähungen, Untergewicht, Durchfall, breiiger Stuhl
Erniedrigte Thrombozyten kann man bei Leberkrankheiten haben, aber auch bei einem Mangel an Vitamin B12 und an Folsäure.
Zyklusstörungen gibt es bei bestimmten Leberkrankheiten auch (z. B. bei meiner Leberkrankheit M. Wilson).

Das Untergewicht kann aber auch noch durch zuviel Schilddrüsenhormone gefördert werden. Da muss man wirklich aufpassen, ob Du nicht doch zuviel davon nimmst.

Hast Du Deine Blutwerte zu Hause?
Wenn ja, wie sehen folgende Werte aus:
Erythrozyten, Hämoglobin, Leukozyten, Thrombozyten, MCV
wie die Leberwerte?
Da vermutlich nicht alle Leberwerte bestimmt wurden, nenne ich mal die Leberwerte:
GPT; GGT; GOT, Cholinesterase (CHE), Bilirubin, Alkalische Phosphatase, LDH, GLDH.
Bei manchen dieser Werte kann auch ein niedriger oder zu niedriger Wert für eine Leberkrankheit sprechen.
Bei Untergewicht wäre auch das Eiweiß und das Albumin wichtig.
Für die Bauchspeicheldrüse sind wichtig:
Lipase, Amylase
Bei Gallenproblemen kann die Alkalische Phosphatase auffällig sein.

Eine Darmspiegelung würde ich der Vollständigkeit halber schon machen lassen. Es gibt Darmerkrankungen, die man ausschließen sollte wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa.

Eine Histaminintoleranz ist nicht immer leicht festzustellen.
Die Diaminoxidase (DAO) ist dafür ein wichtiger Wert, der auch wenig störanfällig ist.
Ist sie erniedrigt, wäre das ein Hinweis.
Auch das Histamin (im EDTA-Plasma oder im Heparin-Vollblut) kann man bestimmen. Das ist aber ein störanfälliger Wert, wo der Arzt sich gut auskennen sollte, sonst wird er falsch negativ.
Und zuletzt kannst Du einen Eigenversuch probiieren, indem Du ca. eine Woche lang ein Antihistaminikum tgl. einnimmst. Cetirizin z. B. gibt es in kleinen Packungen rezeptfrei in der Apotheke.
Da Antihistaminika müde machen, solltest Du es dann evtl. abends nehmen, wenn Du diesen Versuch machen wolltest. WEnn es Dir unter Antihistaminika besser geht, würde das für eine Histaminintoleranz sprechen.
Aber diese wiederum kann als Ursache eine Leber - oder eine Nierenkrankheit haben.

Was genau wurde denn mit den Stuhlproben untersucht?
Hast Du die Befunde?

Man könnte noch die Pankreas-Elastase im Stuhl bestimmen. Das sollte man dann aber aus 3 aufeinander folgenden Stühlen machen, weil man nicht immer bei nur einer Probe einen erniedrigten WErt findet.
Auch die Zusammensetzung der Darmflora wäre sicher wichtig. Ich denke, die ist bei Dir gestört zulasten von Fäulnisbakterien.

Wie ernährst Du Dich im wesentlichen?
Viel Eiweiß? Viel Fette? Kohlenhydrate?

Was nimmst Du evtl. an weiteren Medikamenten ein?
Nimmst Du auch Nahrungsergänzungsmittel?

So, ich hoffe, dass ich nun nichts vergessen habe von meinem ersten Beitrag.

Lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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