Verstopfte Nebenhöhlen - Zusammenhang mit Sehnerv/Glaukom?

21.10.13 22:42 #1
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RookyLuna ist offline
Beiträge: 15
Seit: 12.06.12
Ich hoffe, ich bin in diesem Bereich mit meinem Beitrag richtig.

Kann es sein, dass, wenn man stark erkältet ist, und die Nebenhöhlen verstopft sind und anschwellen, die auf die Augen drücken, bzw. auf den Sehnerv, und so den Sehnerv beschädigen bzw. den Augeninnendruck erhöhen, und dass sich das negativ auf ein Glaukom auswirkt? (zB Glaukomanfall)
Oder wird dadurch eine Netzhautablösung begünstigt?
Oder ist das anatomisch gar nicht möglich?
Bei mir besteht der Verdacht auf ein Glaukom, mache vorsorglich eine Therapie seit ein paar Monaten, und ich bin gerade extrem erkältet. Und mir tun die Augen weh.
Hab beim Augenarzt angerufen, aber es ist nicht möglich mit ihm selbst zu sprechen. Die Assistentin hat nachgefragt, und die Antwort war: Ja, ist möglich, muss sich der Arzt anschauen. Ich fürchte aber, dass sie meine Frage falsch verstanden hat, und gefragt hat, ob der Druck, den ich spüre, mit dem Augeninnendruck zusammenhängen kann (also ein Druck, unabhängig von der Erkältung). Na das ist möglich, das weiß ich auch.

Eine andere Ärztin, keine Augenärztin, eine Bekannte von mir, hat gesagt, nein das geht nicht, weil der Sehnerv gerade nach hinten verläuft und die Nebenhöhlen wo anders liegen. Möchte mir den Termin morgen beim Augenarzt in der Früh sparen, würde mich lieber ordentlich ausschlafen wo's mir eh nicht gut geht.

Dazu muss ich noch sagen, mein Sehnerv ist auch "beschädigt", oder zumindest entzündet. Habe letztes Jahr und heuer einen Test machen lassen, FAEP, Sehnervuntersuchung, da ist das rausgekommen. Vielleicht ist das wichtig zur Beatwortung meiner Frage.

Kann mir hier auch wer was dazu sagen?


Glaukom - Beschwerden? Glaukomanfall?

RookyLuna ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 12.06.12
Hallo liebe Community,

kennt sich jemand mit Glaukom, Augendruck und Glaukomanfall aus?

Ganz kurz zu mir:

Ich bin 27 Jahre alt und aufgrund verschiedenster Tests (Gesichtsfeldmessungen, Nervenfaseranalyse (GDX)) wurde beschlossen, dass ich mit einer vorsorglichen Glaukomtherapie anfangen soll. Seit August verwende ich Azopt-Augentropfen. Wenn ich nicht drauf vergesse, nehme ich sie 2x täglich. Die Werte bei mir sind grenzwertig - man kann ein Glaukom nicht ausschließen, aber auch nicht feststellen. Ich habe übrigens auch schon länger trockene Augen! Seit über einem Jahr habe ich auch eine Sehnervschädigung (festgestellt durch ein Neurologisches Labor - FAEP-Untersuchung).

Des öfteren habe ich augen Schmerzen. Ein Druckgefühl, ein Stechen, ein Ziehen - meistens und vor allem beim Bewegen der Augen. Aktuell wieder.

Deswegen war ich schon mehrmals beim Augenarzt als "Notfall", also ohne Termin, und der Druck wurde kontrolliert, Netzhaut, Hornhaut - alles wurde untersucht. War bestimmt schon mehr als 3x der Fall - neben den regulären 2 monatlichen Terminen. Der Druck war jedes Mal in Ordnung. Letztes Mal - weil ich wegen Augenbeschwerden dort war - das war vor knapp 2 Wochen - war der Druck bei - ich glaube - 11 und 12. Da hatte ich aber eine Nebenhöhlenentzündung - auch die Stirnhöhlen waren betroffen. Daher vielleicht die Beschwerden.

Die Entzündung ist jetzt so gut wie abgeheilt, ich nehme noch Medikamente, aber es ist laut HNO Arzt nichts mehr eitrig. Allerdings hat er ja die Stirnhöhlen nicht untersucht.

Jedenfalls:

Seit etwa 3-4 Tagen tun mir die Augen wieder weh - eigentlich hauptsächlich das linke Auge. Die Schmerzen (fühlt sich eigentlich an wie Kopfschmerzen - aber halt im Augapfel) sind nicht ständig da, aber oft gibt es einen Stich, und dann merke ich es wieder für mehrere Stunden, dann wieder kurz nicht, usw.

Wäre das ein Glaukomanfall - oder eben eine Druckerhöhung - würden die Symptome dann nicht viel stärker ausgeprägt sein? Sehverschlechterung hab ich keine. Schleiersehen usw. habe ich immer - Glaskörpertrübungen. Ich sehe Schleier, Schatten, Schlieren, Punkte, alles mögliche. Leider. ** Wie lange halten Symptome einer Druckerhöhung und auch eines Glaukomanfalls an, bevor sie ganz schlimm und gefährlich werden?** Das würde sich ja nicht so wie bei mir über Tage hinziehen - ohne deutliche Sehbeschwerden? Das 1. Mal ist es mir jetzt wieder am Samstag - also vor gut einer Woche aufgefallen, der Stich im linken Auge.

Kann mir wer einen Rat geben?

Ich bin schon ziemlich überfordert mit der Situation, vor allem, weil ich ja nichtmal weiß, ob ich ein Glaukom habe oder nicht. Die Assistentinnen schauen schon immer komisch, weil ich wirklich, wirklich oft dort bin, und eh nie was gefunden wird (zum Glück !!!!!)

Tut mir leid, dass es länger geworden ist. Ich suche dann noch meine Werte von der GDX-Untersuchung raus, falls ihr damit was anfangen könnt. Danke schon mal vorab - ich hoffe, hier kann mich jemand beruhigen!


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