Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symptome

29.09.13 10:38 #1
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Piratin ist gerade online
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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich hoffe, ich habe die richtige Rubrik gewählt. Ich möchte hier schildern was in meinem Körper vorgeht und evtl. ein paar Anregungen bekommen.
Vorweg: Ich bin gesundheitlich ein sehr optimistischer Mensch und sicher, dass es für fast alles eine Lösung gibt. Ich habe noch lange nicht alles ausgeschöpft.

Die beiden störendsten Symptome sind für mich momentan das Kribbeln in den Füßen und die Neurodermitis.
Das Kribbeln in den Füßen begleitet mich mittlerweile durchgehend fast ein 3/4 Jahr. Polyneuropathie wurde ausgeschlossen. Ich habe auch immer sehr kalte Füße, es sei denn kurz nach dem Aufwachen oder Spazierengehen. Drei paar Socken und Wolldecke machen meine Füße, wenn sie ruhig liegen nicht warm.
Zu dem Kribbeln ist wohl zu sagen, dass ich schon ganz lange oft sehr geschwollene Füße und Knöchel habe. Vor allem der rechte Fuß ist nun mittlerweile fast durchgehend irgendwie geschwollen. Außerdem ist er "breitgelatscht". Hier ist wohl irgendeine Fehlstellung. Der Neurologe meinte auch, die Missempfindung kann von den Gelenken kommen? Vitamin-B12-Mangel wurde ausgeschlossen laut Bluttest. Allerdings habe ich recherchiert, dass dies gar nicht durch den normalen Bluttest festgestellt werden kann?
Vor einigen Jahren wurde bereits festgestellt, dass eine Venenklappe im rechten Bein kaputt ist.
Krampfadern habe ich auch leichte und Besenreißer. Ich schätze mal, dass es ein Durchblutungsproblem ist oder fehlgestellte Knochen auf irgendwelche Nerven drücken oder eine Kombi?
Nun zur Neurodermitis: Habe ich seit Geburt an. Als Kind war es sehr schlimm, hatte teilweise blutige, offene Beine und konnte nicht laufen. Nun, meine früheste Kindheit war für mich ein emotionales Desaster. Dann hatte ich als Kind lange nichts, abgesehen davon, dass ich immer so weiße Flecken im Gesicht hatte. Ich bin eigentlich dunkelhäutig. Ich habe das schon bei vielen dunkelhäutigen Menschen gesehen. Aber nur bei Menschen mit mittlerem Teint, ich schätze mal, die so wie ich ein weißes Elternteil und ein schwarzes haben.
Dies bekam ich damals weg mit Epogam Nachtkerzenöl-Kapseln.
Mit 13 Jahren hatte ich dann nochmals einen Schub. Es hat lange gedauert, bis man rausfand, dass ich unter Sonnenallergie leide. Ich habe dann immer die Ladivalcreme gegen Sonnenallergie benutzt und kam einigermaßen gut durch den Sommer. Ansonsten hatte ich eine auffallend schöne Haut, um die mich alle beneidet haben. Vor allem hatte ich nie Unreinheiten, da die Neuro-Haut ja eher trocken ist.
Bis dieses Jahr. Schon im Frühjahr fing es an, dass sich mein chronisches Ekzem an der Hand verschlimmerte und weitere Stellen hinzukamen. Sonne wurde überhaupt nicht mehr vertragen.
Ich weiß nicht, ob es durch die Sonne ausgelöst wurde, aber ich habe jetzt einen Schub wie schon seit Jahren nicht mehr. Ich bin mittlerweile 31 und hatte wie gesagt meinen letzten Schub mit 13 Jahren. Zwischendrin hatte ich sogar mal fettige Haut.
Die habe ich jetzt auch und zwar habe ich sogar Unreinheiten und teilweise riesen Pickel im Gesicht und nebendran sehr, sehr trockene und entzündliche Stellen, die eben auch weiß sind.
Ich habe zuerst die Siriderma-Serie probiert. Das ist eine basische Kosmetikserie für Neurodermitis. Anfangs hat sie auch sehr gut geholfen. Aber beim nächsten Schub wurde es durch die Siriderma schlimmer und ich griff wieder zum Cortison. Mittlerweile denke ich, ich hätte die Entgiftung durch Siriderma länger durchhalten müssen.
Da ich aber nicht ständig Cortison nehmen will, habe ich es nun wieder abgesetzt.
Ich mache regelmäßig basische Bäder, die mir sehr gut tun. Außerdem nehme ich Vitamine, Zink, Calcium und Nachtkerzenöl. Ich habe auf Anraten meines Arztes meine Ernährung umgestellt und eine Darmsanierung gemacht. Dieses Arzt meinte, auch das Kribbeln in den Füßen könne durch die Unverträglichkeiten kommen. Ich weiß leider nicht genau gegen was ich allergisch bin, nur von ein paar Stoffen noch aus meiner Kindheit. Er meinte ien Allergietest würde ca. 100€ kosten. Ich dachte immer, das sei eine KV-Leistung.
Jedenfalls esse ich nun vegan und glutenfrei. Vegetarisch bin ich eh schon lange.
Ich nehme auch Schüsslersalze, Nr. 2, 6 und 8. Mein chronischer allergischer Schnupfen, den ich nun auch schon seit mehreren Wochen hatte ist nun so gut wie weg. Ich weiß nicht, ob es an den Schüsslersalzen liegt oder an den anderen Maßnahmen. Ich habe gelesen, dass die Haut bei der Heilung immer als letztes dran kommt. Also abwarten.
Was ich nun auf jeden Fall in Angriff nehmen will ist die Entfernung von meinen Amalganfüllungen. Ich werde mich mal durchlesen und schauen, ob es da irgendwelche Zusammenhänge gibt.
Ich muss vielleicht auch noch erwähnen, dass ich die letzten Monate emotional viel an mir gearbeitet habe, vor allem an sehr alten Kindheitsthemen. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch etwas mit den Symptomen, vor allem der Haut zu tun hat und alter Ballast entgiftet wird.

Ich danke allen, die bis hierher gelesen haben und bin gespannt, ob hier jemand irgendwelche Zusammenhänge erkennen kann. Für Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Piratin

Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symtome

dmps123 ist offline
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Was ich nun auf jeden Fall in Angriff nehmen will ist die Entfernung von meinen Amalganfüllungen. Ich werde mich mal durchlesen und schauen, ob es da irgendwelche Zusammenhänge gibt
Die korrekte Entfernung ist das wichtigste und alles was dann folgt baut darauf auf. Also das wichtigste ist wirklich ALLE sichtbaren Amalgamstücke aus dem Mund zu bekommen und dabei die richtigen Schutzmassnahmen zu verwenden. (Wird hier im Wiki genau beschrieben)

Die meisten Zahnärzte machen es nicht richtig, selbst die die behaupten sie kennen sich aus.

Eine falsche Entfernung ist schlechter als die Füllungen zu belassen, die Probleme beginne oft erst richtig nach einer unsachgemässen Amalgamentfernung.

lg

Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symtome

Piratin ist gerade online
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Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Die korrekte Entfernung ist das wichtigste und alles was dann folgt baut darauf auf. Also das wichtigste ist wirklich ALLE sichtbaren Amalgamstücke aus dem Mund zu bekommen und dabei die richtigen Schutzmassnahmen zu verwenden. (Wird hier im Wiki genau beschrieben)

Die meisten Zahnärzte machen es nicht richtig, selbst die die behaupten sie kennen sich aus.

Eine falsche Entfernung ist schlechter als die Füllungen zu belassen, die Probleme beginne oft erst richtig nach einer unsachgemässen Amalgamentfernung.

lg
Ach herrjeh...und wie findet man heraus, wer es richtig macht? Oder sollte man dann evtl. erst testen lassen und erst dann entfernen, wenn es wirklich damit zu tun hat?

Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symtome

Airon ist offline
in memoriam
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Seit: 24.04.13
Hallo Piratin.

zu allererst gebe ich dmps recht, der /die vor einer "einfach" mal Amalgam Entfernung warnt. Der Schuss kann schwer nach hinten losgehen! Im Moment einer Entfernung wird ein Vielfaches des Quecksilbers mit den Mundschleimhäuten in Verbindung gebracht, als normal, wenn das Quecksilber in den Zähnen in Ruhe gelassen wird.
Versteh' mich nicht falsch: Quecksilber in den Zähnen "Kann" zu einem Problem werden und "kann" auch als Auslöser verschiedener Erkrankungen dienen. Aber noch katastrophaler wäre eine Überschwemmung des Körpers damit, durch unsachgemäße Entfernung, denn dann kann es, "wenn" das Quecksilber eine große Rolle spielen sollte, zu einer Explosion der Neurodermitis kommen. Aber frage dich doch selbst einmal, ob sich irgend etwas "verändert" hatte, als Dir das Quecksilberamalgam eingesetzt wurde. Wenn kurz hinterher Verschlechterungen auftraten, solltest Du
vielleicht tatsächlich Dich doch mit dem Gedanken einer "vorsichtigen" Entfernung (mehrmals) anfreunden.
Übrigens sollte der Zahnarzt keinesfalls "drauflosbohren". sondern es gibt Techniken das Quecksilber zu umbohren und in einem Stück "herauszupflücken". Spezielle Technik- frag einfach mal die Zahnärzte in deiner Umgebung und lass Dich informieren. Notfalls kontaktiere den Zahnärzteverband, die können Dir sicher besser weiterhelfen.
Wenn allerdings keinerlei Reaktionen direkt oder kurz nach nach einsetzen des Hg's zu verzeichnen waren und Du schon vorher die Neurodermitis hattest, dann... die Entscheidung liegt bei Dir.
Nur kurz noch anzumerken: Die Haut kommt bei der Heilung nicht zuletzt dran, sondern die Schleimhäute.
Das sieht man ganz besonders schön bei der Neurodermitis. Es beginnt häufig mit Heuschnupfen, (kann Heuschnupfen auch direkt überspringen) mutiert durch falsche Lebensweise oder auch unterdrückender Behandlung zu Neurodermitis und diese Erkrankung kann , wenn nichts Einschneidendes geschieht, auch ins Asthma münden.
Ein Heilungsprozess läuft dann häufig so schnell wie ein Film rückwärts ab.
Das Ganze nennt man regressive Vikaration. Ein Neurodermitiker, der Heuschnupfen bekommt und die Hauterscheinen verschwinden, macht egal was richtig, ein Neurodermitiker, der immer stärker Asthma bekommt, macht was falsch. Die Psyche spielt bei Neurodermitis übrigens meist eine zentrale Rolle mit.
Manchmal vielleicht nur zu einem Anteil von 10 % (nur um mal eine Zahl zu nennen) häufiger allerdings eher zu 80 und mehr Prozent. Leicht daran zu erkennen, dass so ziemlich jeder Neurodermitiker an der Haut aufblüht, sobald er unter Stress gerät. Aber auch jede andere Situation, in der die Psyche belastet wird, führt zum gleichen Ergebnis. Aber richtig ist, dass häufig bei einem erfolgreichen Entgegenwirken der Ausgangspunkt einer Erkrankung, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, die falsch behandelt - (Kopfschmerztabletten schlagen nur das Symptom tot, beseitigen aber nicht die Ursache) - sich ihren Weg in eine andere Erkrankung hinein bahnen.
Nehmen wir einmal das Beispiel Rheuma. (positive Vikaration). Wird das Rheuma erfolgreich behandelt ohne Maßnahmen der "Hau drauf" Mentalität zu gebrauchen, wird der Ausgangspunkt Kopfschmerz wieder erscheinen. Dann kommt es halt nur noch darauf an, die Kopfschmerzen richtig zu deuten und zu behandeln,
zum Beispiel durch entsprechende Ernährung, viel Bewegung an frischer Luft, Kneippsche Güsse etc.
Jetzt noch ein Wort zu Deinem Kribbeln in den Füssen: Kann natürlich -zig Ursachen haben.
Ich würde erst einmal an einfachere Massnahmen denken: B-Komplex B1-B6-B12 in Tabletten- oder besser noch in Spritzenform ist denkbar, auch wenn im Blut nichts gefunden wurde. Leber ist auch denkbar. Ich würde sowieso jedem Neurodermitiker (und nicht nur dem / ihr) raten ein Mariendistelpräparat ab und an einzunehmen. (Kann auch als Tee genommen werden) Stärkt das Organ Leber auch wenn man kein Alkohol oder Medikamente einnimmt sehr zu empfehlen. Dann wären da noch die Nieren, die bei Deinen Symptomen eine Rolle mitspielen könnten. (Bezugnahme auf deine geschwollenen Füße)
Lass Dir doch mal das Blut auf die Nieren testen. (Kreatininwert). Was noch im Raum stünde, ist ein Lymphstau, der häufig bei Neurodermitikern als Begleiterscheinung vorkommt. Aber das vielleicht ein anderes Mal.
Wenn Du nicht direkt drauf kommen solltest, über Ausschlussverfahren wirst Du's schon schaffen.

Erst Mal alles Gute und
Liebe Grüße

Airon

Geändert von Airon (29.09.13 um 14:32 Uhr) Grund: Fehler in Orthografie

Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symtome

dmps123 ist offline
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Seit: 05.09.08
Ach herrjeh...und wie findet man heraus, wer es richtig macht? Oder sollte man dann evtl. erst testen lassen und erst dann entfernen, wenn es wirklich damit zu tun hat?
Keine Angst es ist nicht kompliziert, man muss nur selbst kontrollieren ob es der ZA richtig macht, anstatt blind zu vertrauen. Im WIKI unter "Amalgam" wird es erklärt.

Das Wort "Dreifachschutz" sagt schon alles.. Eine externe Sauerstoffquelle zum Atmen + ein Kofferdam ist das Minimum. Darunter sollte man es nicht machen. Ausserdem sollte der ZA Sanierungen von sich aus anbieten, nicht dazu gezwungen werden müssen. Wenn er nicht an das Amalgamproblem glaubt schützt er seine Patienten auch nicht gut.

Lies mal hier:

http://www.symptome.ch/wiki/Entfernu...f%C3%BCllungen
http://www.symptome.ch/wiki/Amalgam

Da steht schon alles.

lg

Geändert von dmps123 (29.09.13 um 14:35 Uhr)

Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symtome

Piratin ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 750
Seit: 29.09.13
Zitat von Airon Beitrag anzeigen
Hallo Piratin.

zu allererst gebe ich dmps recht, der /die vor einer "einfach" mal Amalgam Entfernung warnt. Der Schuss kann schwer nach hinten losgehen! Im Moment einer Entfernung wird ein Vielfaches des Quecksilbers mit den Mundschleimhäuten in Verbindung gebracht, als normal, wenn das Quecksilber in den Zähnen in Ruhe gelassen wird.
Versteh' mich nicht falsch: Quecksilber in den Zähnen "Kann" zu einem Problem werden und "kann" auch als Auslöser verschiedener Erkrankungen dienen. Aber noch katastrophaler wäre eine Überschwemmung des Körpers damit, durch unsachgemäße Entfernung, denn dann kann es, "wenn" das Quecksilber eine große Rolle spielen sollte, zu einer Explosion der Neurodermitis kommen. Aber frage dich doch selbst einmal, ob sich irgend etwas "verändert" hatte, als Dir das Quecksilberamalgam eingesetzt wurde. Wenn kurz hinterher Verschlechterungen auftraten, solltest Du
vielleicht tatsächlich Dich doch mit dem Gedanken einer "vorsichtigen" Entfernung (mehrmals) anfreunden.
Ich habe diese Füllungen soweit ich weiß schon seit meiner Kindheit. Später wurde ja nur noch Porzellan etc. verwendet. Und die Neuro ist ja schon von Geburt an. Ich dachte da eigentlich mehr an das Kribbeln in den Füßen bezüglich Langzeitschäden.


Zitat von Airon Beitrag anzeigen
Nur kurz noch anzumerken: Die Haut kommt bei der Heilung nicht zuletzt dran, sondern die Schleimhäute.
Das sieht man ganz besonders schön bei der Neurodermitis. Es beginnt häufig mit Heuschnupfen, (kann Heuschnupfen auch direkt überspringen) mutiert durch falsche Lebensweise oder auch unterdrückender Behandlung zu Neurodermitis und diese Erkrankung kann , wenn nichts Einschneidendes geschieht, auch ins Asthma münden.
Ein Heilungsprozess läuft dann häufig so schnell wie ein Film rückwärts ab.
Das Ganze nennt man regressive Vikaration. Ein Neurodermitiker, der Heuschnupfen bekommt und die Hauterscheinen verschwinden, macht egal was richtig, ein Neurodermitiker, der immer stärker Asthma bekommt, macht was falsch.
Ich hatte als Kind schlimmen Heuschnupfen, der sich irgendwann auswuchs. Später noch manchmal Atemprobleme. Und jetzt eben diesen chronischen (allergischen?) Schnupfen. Dieser hat sich jetzt aber die Tage seit den o.g. Maßnahmen sehr gebessert. Die Haut allerdings nicht. Was besagt das nun?
Apropos Schleimhäute: Ich hatte schon immer mit Herpes zu kämpfen und die letzten Jahre besonders mit Aphten.
Nach diesen Maßnahmen hatte ich die ersten Tage auch Aphten und Zahnfleischentzündung.

[/QUOTE]
Die Psyche spielt bei Neurodermitis übrigens meist eine zentrale Rolle mit.
Manchmal vielleicht nur zu einem Anteil von 10 % (nur um mal eine Zahl zu nennen) häufiger allerdings eher zu 80 und mehr Prozent. Leicht daran zu erkennen, dass so ziemlich jeder Neurodermitiker an der Haut aufblüht, sobald er unter Stress gerät. Aber auch jede andere Situation, in der die Psyche belastet wird, führt zum gleichen Ergebnis. [/QUOTE]

M.M.n. hat jede Krankheit eine energetische Ursache und Bedeutung. Ich versuche auch alle Ursachen zu lösen. Dennoch möchte ich meinem Körper nun auch helfen. Die letzten drei Jahre waren für mich ziemlich schwer und sehr stressig, viel runtergeschluckter Ärger, Frust etc..

Zitat von Airon Beitrag anzeigen
Jetzt noch ein Wort zu Deinem Kribbeln in den Füssen: Kann natürlich -zig Ursachen haben.
Ich würde erst einmal an einfachere Massnahmen denken: B-Komplex B1-B6-B12 in Tabletten- oder besser noch in Spritzenform ist denkbar, auch wenn im Blut nichts gefunden wurde.
Instinktiv dachte ich daran als erstes. Woher kriegt man das?


Zitat von Airon Beitrag anzeigen
Leber ist auch denkbar. Ich würde sowieso jedem Neurodermitiker (und nicht nur dem / ihr) raten ein Mariendistelpräparat ab und an einzunehmen. (Kann auch als Tee genommen werden) Stärkt das Organ Leber auch wenn man kein Alkohol oder Medikamente einnimmt sehr zu empfehlen. Dann wären da noch die Nieren, die bei Deinen Symptomen eine Rolle mitspielen könnten. (Bezugnahme auf deine geschwollenen Füße)
Lass Dir doch mal das Blut auf die Nieren testen.
Airon
Das Mariendistelpräparat steht schon auf meinem Einkaufszettel zwecks Entgiftung. Ich trinke auch fleißig Salbeitee und esse Knobi.
Irgendwann in meiner Jugend hatte mal eine Ärztin festgestellt, dass meine Leber- oder Nierenwerte schlecht seien. Ich hatte das damals nicht weiter verfolgt.
Mein jetziger Arzt hat das (so sagt er...) alles durchgecheckt und sagte, alle Blutwerte seien unauffällig. Das wurde schon unabhängig von dem Kribbeln wegen unerklärlicher Bauchschmerzen gemacht und dann nochmal später andere Blutwerte, eben Vit. B12 etc..
Die Bauchschmerzen, da bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, dass das der sog. Mittelschmerz ist, da sie immer zu einer best. Zeit im Zyklus auftreten.
Ich denke mal, es dauert ja auch ein paar Wochen bis so eine Ernährungsumstellung anschlägt. Außerdem habe ich gerade erst das Cortison abgesetzt und jetzt kommt natürlich alles raus.
ABER wie gesagt, Schnupfen ist sehr viel weniger.

Das mit der Amalgamentfernung scheint ja dann doch eine größere Sache zu sein und auch kostspielig. Nun weiß ich auch weshalb meine 0-8-15-Zahnärztin das gar nicht eilig hatte, es rauszunehmen. Es scheint aber schon ein paar Spezialisten in Köln zu geben.

Bezüglich des Amalgam finde ich schon noch das ein oder andere was auf mich zutrifft. Um nicht deprimiert zu sein, muss ich mich schon meist sehr anstrengend und Menschenscheu bin ich auch. Dies ist die letzten Jahre auch komischerweise schlimmer geworden. Auch bin ich sehr licht- und lärmempfindlich, Tinnitus hatte/habe ich auch. Mein Nervenkostüm ist sehr dünn. Ich glaube auch einen Nagelpilz zu haben. Bin mir da allerdings nicht sicher.
Ich kann mich jetzt auch erinnern, dass da mal vor ein paar Jahren was rausgebrochen ist aus den Zähnen, etwas dunkles. Ich habe mich damals nicht damit befasst.

Geändert von Piratin (29.09.13 um 18:35 Uhr)

Neurodermitis, Kribbeln in den Füßen u.a. Symtome

Piratin ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 750
Seit: 29.09.13
Ich habe jetzt erst mal einen Termin in einer ganzheitlichen Zahnarztpraxis gemacht zur Beratung. Außerdem will ich nun meinem Hausarzt auf die Nerven gehen, dass er mir Vit. B 12 spritzt.
Der Fließschnupfen ist weg, es ist nur noch ganz, ganz wenig Schnupfen da. Dasist doch eigentlich gut, oder nicht? An der Haut ändert sich leider nur sehr, sehr langsam was. Das Ekzem an der Hand geht merklich zurück, dafür habe ich morgens Augen wie ein Preisboxer und mein Hals ist komplett voller Ausschlag, juckt und brennt...:-( Habe gestern Bratis mit Ketchup gegessen, ich glaube, das kam gar nicht gut. Außerdem einen Riegel mit Bitterschoki-Überzug und Bananenchips. Auf Zucker bzw. Schoki zu verzichten fällt mir sowas von schwer, dass ist ´ne richtige Sucht. Muss dringend firsche Bananen kaufen, dann geht´s einigermaßen.
Außerdem war mein rechtes Bein die letzten Tage sehr geschwollen und schwer. Seit meinem Basenbad gestern ist es ein wenig besser.
Trotzdem-Schnupfen ist weg, also muss irgendwas richtig laufen.

Hatte ich geschrieben, dass ich keinen Alkohol vertrage? Ich fühle mich danach manchmal eine ganze Woche lang müde und traurig, ängstlich. Das heißt doch auch, dass die Leber nicht gut arbeitet, oder was meint ihr?
__________________
Alles von mir Geschriebene entspricht einzig und allein meiner Meinung ohne Allgemeingültigkeit.

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dmps123 ist offline
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Seit: 05.09.08
Hatte ich geschrieben, dass ich keinen Alkohol vertrage? Ich fühle mich danach manchmal eine ganze Woche lang müde und traurig, ängstlich. Das heißt doch auch, dass die Leber nicht gut arbeitet, oder was meint ihr?
Ja das kann sein. Oder es kann sein dass die Leber eigentlich gut arbeitet aber überlastet ist, durch körpereigene Toxine zb. Candida, Bakterien im Darm usw.

Auf Zucker bzw. Schoki zu verzichten fällt mir sowas von schwer, dass ist ´ne richtige Sucht
Das könnte eventuell auch mit Darmpilzen zusammenhängen.

lg

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Piratin ist gerade online
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Seit: 29.09.13
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Ja das kann sein. Oder es kann sein dass die Leber eigentlich gut arbeitet aber überlastet ist, durch körpereigene Toxine zb. Candida, Bakterien im Darm usw.


Das könnte eventuell auch mit Darmpilzen zusammenhängen.

lg
Ja, das ist einleuchtend. Und mit meinem Zuckerkonsum habe ich meiner Darmflora keinen Gefallen getan. Und dazu haufenweise Nudeln mit Tomatensauce und überhaupt massig Tomaten und Ketchup, wo ich doch weiß, dass ich das nicht essen darf. Ich könnte mich Ohrfeigen, so Raubbau an meinem Körper betrieben zu haben, wo es mir jetzt all die Jahre gesundheitlich und vor allem hauttechnisch so gut ging... Könnte gerade nur heulen.
Ich werde jetzt wirklich brav Diät halten, will endlich wieder normal aussehen!
Aber ein Lichtblick ist, dass das Ekzem welches schon am längsten da ist, stark zurückgeht. Die Haut schält sich ab und erneuert sich scheinbar. Das ist doch ein gutes Zeichen oder?

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Wow, was Du Dir alles trotz besserem Wissen ernährungsmäßig so alles angetan hast, da wundert mich ehrlich gesagt nichts mehr. :-)

Aber da muss man wohl auch ein wenig masochistisch für veranlagt sein ...

Die meisten Neurodermitiker tun sich schwer damit auf irgendetwas verzichten zu müssen, warum nicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten wie: "Nö, das brauche ich eigentlich gar nicht, ich suche mir mal was anderes leckeres aus anderen Zutaten aus...".

Liebe Grüße Tarajal :-)


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