Krank ohne Diagnose

23.08.13 10:33 #1
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Krank ohne Diagnose

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Hallo Julia,

wann ist das letzte mal bei Dir eine Blutuntersuchung auf die kompletten Leberwerte gemacht worden?
Und was kam dabei heraus?

Versuchen wir es jetzt erst mal mit erster Hilfe:

Besorge Dir bitte in der Apotheke das homöopathische Medikament "Aurum D 30" die kleinste Menge (10 ml) und nimm je nachdem was Du bekommst 1 mal in der Woche 10 Globuli oder 10 Tropfen unter die Zunge.
In diesem Fall spielt es keine Rolle ob Globuli oder Tropfen.

Wenn Du schon grade in der Apotheke bist hol Dir bitte auch Legalon (Mariendistel), bitte nach Vorschrift einnehmen.

Dann ersetze doch bitte den Apfel-Birnen-Tee mit mindestens 1 Liter Ingwertee am Tag und zusätzlich 2 Litern gutem Wasser wie Volvic (kein Leitungswasser). Bitte nichts aus dem Kühlschrank trinken!

Rezept Ingwertee:

Frische Ingwerwurzel

ein Stück schälen und 2 - 3 cm in kleine Würfel schneiden

1 Liter gutes Trinkwasser in einen Topf geben

1 gehäufter Eßlöffel brauner Zucker wenn er vertragen wird oder Stevia

Das Wasser mit dem kleingeschnittenen Ingwer aufkochen und 10 Minuten weiter köcheln lassen.
Bevorzugt Morgens 1/2 Liter und Abends 1/2 Liter trinken.

Wenn der Tee alle ist kannst Du den Topf wieder mit Wasser auffüllen und erneut aufkochen wie oben schon gehabt. Das geht auch noch mal ein drittes mal.

Der Tee ist scharf unterstützt die Leber, den Magen und den Darm.

Viel Erfolg und gute Besserung!

Liebe grüße Tarajal :-)

Krank ohne Diagnose

margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Carina und Tarajal,

es ist nicht so einfach, eine evtl. Leberkrankheit festzustellen.
Ich habe nicht geschrieben, dass man das schon hätte feststellen müssen, wenn Du eine kranke Leber hättest. Ich habe geschrieben, dass man das, wenn man die Leber in Verdacht hätte, feststellen würde können. Aber es ist oft nicht einfach, eine Leberkrankheit festzustellen.
Dazu bedürfte es einiger Untersuchungen. Nicht nur mal die Leberwerte bestimmen und wenn die in Ordnung sind, den evtl. verhängnisvollen Schluss ziehen, dass die Leber nichts haben kann.

Man kann mit einer Leberzirrhose vollkommen normale Leberwerte haben. Solange die Leber noch einigermaßen arbeitet, d. h. sie kompensiert ist, sind die Leberwerte oft normal.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich denke, Du bist leberkrank. Ich wollte nur den evtl. Irrtum ausräumen, dass man jede Leberkrankheit so einfach und nebenbei bei einer Untersuchung hätte bemerken müssen.

Die grüne Stuhlfarbe ist mir aufgefallen. Das könnte ein Hinweis auf Störungen der Gallenfunktion sein.
Du nimmst Kreon ein. Das wiederum nimmt man, wenn die Bauchspeicheldrüse zu schwach ist.
Galle, Bauchspeicheldrüse und Leber stehen in enger Verbindung zueinander.
Vielleicht ist da doch bei einem dieser Organe eine Ursache für Deine Beschwerden?




Zu den Empfehlungen von Tarajal an Julia (wieso an Julia und nicht an Carina?):
Mariendistel bringt für die Leber gar nichts. Das ist rausgeworfenes Geld. Das sagen nicht nur die meisten Leberärzte, sondern ich selbst habe das Zeug sehr lange (mind. 1 Jahr) genommen ohne jeglichen Erfolg. Ich habe noch eine fast volle Packung Legalon, die ich bald wegwerfen werde.
Aber ich will niemanden daran hindern, diese Erfahrungen auch zu machen.


Was mir etwas gebracht hat, ist Ursodeoxycholsäure (eine Gallensäure). Das ist der Wirkstoff in Urso, Ursofalk, Ursochol, etc.
Diese Gallensäure hat meine Leberwerte ganz enorm reduziert. Aber sie ist verschreibungspflichtig.


Aurum ist eine Substanz, die wohl aus Gold hergestellt wird.
Auf Gold kann man auch allergisch sein. Ich bin auf Gold allergisch und ich wäre vorsichtig mit Substanzen, die zu den Schwermetallen gehören.


LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Krank ohne Diagnose

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Hallo Margie,

die grüne Farbe des Stuhls kann auch durchaus von den Chlorophyll-Tabletten kommen, genauso wie Spinat den Stuhl grün färbt.

Ich habe keineswegs aufgrund von Deinen Schlüssen auf Julias Problematik meine Aussagen getroffen.
Auf die Leber kam ich wie Du anhand meiner Fragestellung schon ganz am Anfang vom Thread lesen kannst schon weit vorher.

Würde man immer von den Problemen eines Menschen auf die Probleme aller Menschen schließen können, hätten wir doch gleich die Lösung für alle parat - oder auch nicht.

Deine Allergie auf Gold kannst Du genauso wenig auf andere Menschen beziehen und hat schon aber so überhaupt nichts mit dem homöopathischen Wirkungsprinzip des Mittels Aurum zu tun.

Wenn Mariendistel bei Dir nichts gebracht hat ist das eher die Ausnahme als die Regel.
Während Legalon die Leber im Allgemeinen unterstützt, ist Dein Ursofalk sehr symptomspezifisch hauptsächlich auf die Auflösung von Gallensteinen beschränkt.

Hattest Du denn auch einen starken süßlich/metallischen Körpergeruch (um den es hier in diesem thread ausdrücklich geht) und braune Fingernägel mit Rillen, Verstopfung (vielleicht einmal in der Woche aufs Klo) und Knochen- und Gelenkschmerzen bevor Du Dein Dir helfendes Medikament bekommen hast?

Das Wirkungsspektrum von Legalon ist für den Leberstoffwechsel- und entgiftungsprozess wesentlich größer.

Liebe Grüße Tarajal :-)

Krank ohne Diagnose

margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Tarajal und hallo Carina,

Ich werde hinter Tarajals Beitrag meine Anmerkungen in rötlicher Schrift machen, weil ich sonst einen Teil vergessen würde.

die grüne Farbe des Stuhls kann auch durchaus von den Chlorophyll-Tabletten kommen, genauso wie Spinat den Stuhl grün färbt.
Ok, wenn diese Tabletten grün sind, dann hast Du sicher Recht. Ich nahm Chlorophyll-Tabletten noch nie - u. a. sehe ich auch hier die Gefahr einer möglichen Allergisierung bzw.evtl. Histaminproblematik - als Leberkranke bin ich histaminintolerant und habe viele Allergien und weiß, dass man bei vielen Medikamenten vorsichtig sein muss.

Ich habe keineswegs aufgrund von Deinen Schlüssen auf Julias Problematik meine Aussagen getroffen.
Die Themenstarterin heißt doch Carina und nicht Julia.

Auf die Leber kam ich wie Du anhand meiner Fragestellung schon ganz am Anfang vom Thread lesen kannst schon weit vorher.
Ein Punkt, wo wir dasselbe vermuten (Leber).

Würde man immer von den Problemen eines Menschen auf die Probleme aller Menschen schließen können, hätten wir doch gleich die Lösung für alle parat - oder auch nicht.
Das ist schon richtig, nur bin ich, wenn ich weiß, dass ich als Leberkranke Dinge nicht vertrage oder sie bei mir nicht wirken, vorsichtig mit Ratschlägen, weil ich mir sage, bei anderen wird es nicht viel anders sein.

Deine Allergie auf Gold kannst Du genauso wenig auf andere Menschen beziehen und hat schon aber so überhaupt nichts mit dem homöopathischen Wirkungsprinzip des Mittels Aurum zu tun.
Nun ich weiß, dass Menschen, die gegen eine bestimmte Substanz allergisch sind, auch auf die homöopathische Version dieser Substanz reagierten. Zum zweiten kann Carina histaminintolerant sein, so dass sie vielleicht mit neuen Substanzen sehr vorsichtig sein muss.
Gerade wenn sie leberkrank wäre, wäre das sehr wahrscheinlich und sie hat auch Beschwerden nach dem Essen, die teils auch mit einer Histaminintoleranz in Verbindung stehen könnten.

Wenn Mariendistel bei Dir nichts gebracht hat ist das eher die Ausnahme als die Regel.
Wenn Legalon so wirkungsvoll wäre, würde es von jedem Leberarzt empfohlen werden, d. h. da es das nicht wird, sondern da davon abgeraten wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass es anderen so viel hilft.
Aber wie gesagt, ich denke, vielleicht sollen diejenigen, die sich davon eine Wirkung erhoffen, es einfach ausprobieren.
Ich spreche immer nur von meinen Erfahrungen an mir selbst oder aber von Erfahrungen aus dem, was ich durch Ärzte oder eigenes Nachlesen zu einem Thema weiß.
Hast Du es denn probiert und es hat bei Dir gewirkt?

Während Legalon die Leber im Allgemeinen unterstützt, ist Dein Ursofalk sehr symptomspezifisch hauptsächlich auf die Auflösung von Gallensteinen beschränkt.
Nein, Ursofalk ist keineswegs allein zur Auflösung von Gallensteinen.
Es wird sogar bei bestimmten Magenproblemen eingesetzt (Rückfluss von Gallensäuren) und es wird vor allem auch bei sehr vielen Leberkrankheiten eingesetzt.

Ich habe keine Gallensteine und ich nehme Ursofalk wegen meiner Leberkrankheit (Morbus Wilson).
Ursofalk soll bei sehr vielen Leberkrankheiten die Leberwerte bessern. Es wird von Professoren für Gastroenterologie empfohlen. So kam ich z. B. zu Ursofalk.


Hattest Du denn auch einen starken süßlich/metallischen Körpergeruch (um den es hier in diesem thread ausdrücklich geht) und braune Fingernägel mit Rillen, Verstopfung (vielleicht einmal in der Woche aufs Klo) und Knochen- und Gelenkschmerzen bevor Du Dein Dir helfendes Medikament bekommen hast?
Ich hatte schon mal einen vorher nie gekannten Körpergeruch für einige Stunden. Ich kann aber nicht genau sagen nach was.
Ich vermutete bei mir das Problem mit dem Ammoniak, weil ich mir so den Geruch, der bei zuviel Ammoniak entsteht, vorstellen könnte. Aber da das nur einmal war, konnte ich die Ursachen anhand von Laborwerten nicht klären.
Rillen in den Fingernägeln habe ich auch, mehr Quer- als Längsrillen, d. h. einzelne Nägel quer, einzelne längs. Ich habe aber keine bräunlichen Verfärbungen. Verstopfung habe ich eher selten.

Knochen-und Gelenkschmerzen?
Oh, das habe ich überlesen. Wenn Carina leberkrank sein sollte, würde das ein Hinweis auf eine ganz bestimmte Leberkrankheit sein - die Eisenspeicherkrankheit. Sie beginnt bei Frauen oft mit den Wechseljahren und wenn ich das richtig verstanden habe, ist Carina gerade in den Wechseljahren.

Das Wirkungsspektrum von Legalon ist für den Leberstoffwechsel- und entgiftungsprozess wesentlich größer.
Ich glaube wie gesagt, nicht mehr an die Wirkung von Legalon.
Bei der Leber hilft oft eine Diät (siehe Leberdiäten), die je nach Schweregrad der Erkrankung anders aussehen kann. Sportliche Betätigung ist gut für die Leber. Und Kaffee wird von Leberexperten ausdrücklich erlaubt (man sollte aber bei Histaminintoleranz den Kaffee nur in Maßen trinken).
Und ansonsten gibt es einige behandelbare Leberkrankheiten wie die Eisenspeicherkrankheit, die Kupferspeicherkrankheit. Wenn man diese beiden Krankheiten bzw. eine davon hätte, wäre es wichtig, dass man die Art der Leberkrankheit genau untersucht


Ein Gedanke kommt mir noch wegen der Beschwerden von Carina:
Carina, Du nimmst offenbar Hormone ein wegen der Wechseljahre. Deine Beschwerden sind seit ca. 2 Jahren.
Waren diese Beschwerden schon vor der Hormoneinnahme da?
Oder kann es evtl. sein, dass die Hormoneinnahme diese Beschwerden verstärkt hat?
Angenommen Du wärst leberkrank, so wären Hormone für die Leber eher schädlich. Ich nehme wegen meiner Leberkrankheit keine Hormone, weil sie eben bei Leberkranken sich oft verschlechternd für die Leberkrankheit auswirken.


LG
Margie
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Krank ohne Diagnose

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Sorry, ich habe gestern zu flüchtig geschaut, die Threadstellerin heißt natürlich Carina und nicht Julia.
Danke für die Erinnerung margie und sorry an euch Beide.

Margie, Du hast aber eine ganz bestimmte Lebererkrankung, die nicht mit den ganz speziellen Symptomen von Carina übereinstimmt, nämlich den ausgesprochen stark anhaltenden süßlich/metallisch riechenden Körper- und Ausscheidungsgeruch der immer tagelang anhält, oder?
Jede Problematik hat ihre eigenen Ausdünstungen und Ausscheidungen.

Und was die Homöopathie angeht, da sollte man sich wirklich richtig gut mit auskennen wenn man sie einsetzt.

Da ich grundsätzlich kein Freund von Hormonen bin und diese auch sehr stark in den Organismus eingreifen würde ich sie zumindest mal probeweise für wenigstens zwei Wochen absetzen und schauen was passiert.

Es gibt wesentlich hilfreichere Methoden als mit Hormonen einen natürlichen Stoffwechselprozess zu vergewaltigen. Die können nicht nur auch ganz gewaltig auf die Stimmung schlagen sondern nehmen immer direkten Einfluss mit auf unser Gesamtkörperhormonsystem wie auch auf das Bauchhirn.

Also Carina, mit den Hormonen tust Du Dir und Deinem Körper erst Recht nichts Gutes an und Du kannst uns glauben, Du benötigst sie normalerweise nicht um durch die Menopause zu kommen.

Liebe Grüße tarajal :-)

Krank ohne Diagnose

margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Tarajal,
Hallo Carina,

Margie, Du hast aber eine ganz bestimmte Lebererkrankung, die nicht mit den ganz speziellen Symptomen von Carina übereinstimmt, nämlich den ausgesprochen stark anhaltenden süßlich/metallisch riechenden Körper- und Ausscheidungsgeruch der immer tagelang anhält, oder?
Jede Problematik hat ihre eigenen Ausdünstungen und Ausscheidungen.
Das sehe ich nicht so.
Wenn es diese Sache mit dem Ammoniak sein sollte, dann kann die jeder Leberkranke, egal welche Leberkrankheit er hat, bekommen.
Das hängt dann immer vom aktuellen Zustand der Leber ab und der wiederum wird stark beeinflusst durch Nahrungsmittel, die die Leber nicht mehr gut verstoffwechseln kann.
Solche Nahrungsmittel können z. B. der Genuß von sehr vielem tierischen Eiweiß sein.
Sicher spielen da noch andere Faktoren auch mit rein, vielleicht unverträgliche Medikamente (evtl. gar die Hormone?), vielleicht eine länger bestehende Dysbakterie (Ungleichgewicht der Darmbakterien) mit evtl. vielen Fäulnisbakterien, vielleicht auch andere Magen-, Darmprobleme.

Diese Sache mit dem Ammoniak wäre nicht spezifisch für eine bestimmte Leberkrankheit.

Soweit ich weiß, bekommt man diese Ammoniak-Problematik auch bei Harnstoffzyklusdefekten, eine seltenere Stoffwechselstörung.

Ich weiß nun nicht, ob dieser Geruch, den Du Carina hast, davon kommt und ich weiß nicht, welche anderen möglichen Ursachen es für Gerüche sonst noch gibt.

Ich habe jedenfalls den Eindruck, wenn ich diese Beschwerden lese, dass da die Leber und die anderen Verdauungsorgane sehr wesentlich beteiligt sein könnten.

Weil ich mir Gedanken über eine evtl. Eisenspeicherkrankheit machte, wollte ich noch folgendes erfragen:
Die Eisenspeicherkrankheit wäre verbunden mit einer Eisenüberladung, weil die Leber aufgrund von Gendefekten Eisen nicht ausscheiden kann.

Bei Frauen, die diese Krankheit haben, beginnen die Symptome oft erst eine gewisse Zeit nach dem Ausbleiben letzten Menstruation, d. h. nach . Wechseljahren. Denn durch die Menstruation wird die Eisenüberladung bei Frauen abgebaut.
Hat also eine Frau mit dieser Krankheit keine Menstruation mehr, so kann sich das Eisen im Körper ansammeln.

Daher meine Frage an Carina:
Wurde eine gewisse Zeit nach der letzten Menstruation mal ein Eisenstatus im Blut gemacht, d. h. folgende Werte bestimmt:
Ferritin
Transferrinsättigung
Transferrin
Eisen

Und waren die beiden ersten Werte und das Eisen eher hoch?
Das Transferrin wäre bei der Eisenspeicherkrankheit eher niedrig.

Mit Homöopathie kenne ich mich nicht aus. Ich bin, was Homöopathie angeht, sehr skeptisch, dass man damit viel erreichen kann.
Aber auch hier denke ich, soll jeder seine Erfahrungen selbst sammeln.

Hormone:
Schwer zu beurteilen, ob diese nun wirklich nur Vorteile bringen, wie es manche Ärzte behaupten.
Ich für meinen Fall sehe das Problem, dass ich wegen meiner Leber besser keine einnehmen sollte.
Aber vielleicht mag das in anderen Fällen auch anders sein. Dazu fehlt mir dann die Erfahrung, das zu beurteilen.
Man sollte aber bei Medikamenten, die im Beipackzettel einen lange Liste von möglichen Nebenwirkungen haben, immer kritisch bleiben.
Man hat sicher nie alle diese Nebenwirkungen, aber eine davon hat man meistens. Und dann stellt sich die Frage, ob der Vorteil des Medikaments so viel höher ist, als der Nachteil durch die Nebenwirkung.



LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (25.08.13 um 12:29 Uhr)

Krank ohne Diagnose

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Ich Zitiere mal Carina:

Ich habe meine Ernährung drastisch ändern müssen und seit fast 12 Monaten esse ich folgende Nahrungsmittel : Glutenfreie Nudeln, Karotten, Bauernbrot ohne Hefe und Butter. Ohne Gewürze ohne Soßen nur mit Salz.
Außerdem hat das Problem mit der starken Ausdünstung nach ihrer eigenen Aussage auf Seite 1 bereits vor ihrer Menopause angefangen.

Das ihre Darmflora von vorne bis hinten nicht stimmt ist höchst wahrscheinlich und dass eine Histaminintoleranz der Fall sein kann auch gut möglich. Ich würde da eher mal komplett von den Getreideprodukten weggehen und auf gedünstetes Gemüse ausweichen.

Zitat von Margie:
Mit Homöopathie kenne ich mich nicht aus. Ich bin, was Homöopathie angeht, sehr skeptisch, dass man damit viel erreichen kann.
Aber auch hier denke ich, soll jeder seine Erfahrungen selbst sammeln.
Wie gut, dass wir da schon wesentlich mehr praktische Erfahrung haben als Skepsis zu pflegen.
Die Homöopathie nach Hahnemann ist ja auch mit über 250 Jahren älter als unsere heutige Schulmedizin und in Deutschland arbeiten alleine über 60.000 Ärzte danach, von den Heilpraktikern mal ganz zu schweigen.

Ammoniakgeruch ist übrigens sehr deutlich von einem süßlich-metallischen Geruch zu unterscheiden.

Liebe Grüße Tarajal :-)


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