Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

19.07.13 15:49 #1
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Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
@bestnews:

Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Leute, wie gut, dass dies ein anonymes Forum ist! Auch super, dass niemand weiß, wie mein Haushalt aussieht. Mir geht es echt nicht gut. Ich fühle mich immer schlapper, kann mich nicht konzentrieren, kriege gar nichts mehr auf die Reihe und könnte nur noch heulen. Auf meine Testergebnisse vom Endo muss ich noch bis Freitag warten und ich fange schon wieder an zu grübeln, was ich machen soll, wenn ich wieder keine klare Diagnose bekomme. Ich hatte eigentlich vor, morgen hinzufahren und einen Aufstand zu proben, damit ich wenigstens die Laborwerte bekomme, aber ich hab gar keine Energie dafür.

Außerdem macht mir eine Erkältung mit immer noch eitrigem Auswurf und Halsschmerzen Probleme, die ich schon seit 5 Wochen mit mir rumschleppe. Mein Internist, bei dem ich deshalb vor 2 Wochen war, meinte, das ist nichts Schlimmes, Erkältung halt, wenn es nicht besser wird, bekäme ich eben ein Antibiotikum. Bisher war das aber nie nötig.

Mir kommt es total übertrieben vor, dass ich so reagiere - andere haben viel schlimmere Probleme als ich und so labil bin ich sonst nicht - aber ich habe einfach keine Kraft mehr für gar nichts. Vielleicht gehöre ich doch langsam in die Psycho-Ecke.

Sorry, das musste einfach mal raus. Mal sehen, ob es mir dann später besser geht.
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Liebe Grüße, Bennita

Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

lisa56 ist offline
Beiträge: 17
Seit: 28.07.13
Zitat von Bennita Beitrag anzeigen
Leute, wie gut, dass dies ein anonymes Forum ist! Auch super, dass niemand weiß, wie mein Haushalt aussieht. Mir geht es echt nicht gut. Ich fühle mich immer schlapper, kann mich nicht konzentrieren, kriege gar nichts mehr auf die Reihe und könnte nur noch heulen. Auf meine Testergebnisse vom Endo muss ich noch bis Freitag warten und ich fange schon wieder an zu grübeln, was ich machen soll, wenn ich wieder keine klare Diagnose bekomme. Ich hatte eigentlich vor, morgen hinzufahren und einen Aufstand zu proben, damit ich wenigstens die Laborwerte bekomme, aber ich hab gar keine Energie dafür.

Außerdem macht mir eine Erkältung mit immer noch eitrigem Auswurf und Halsschmerzen Probleme, die ich schon seit 5 Wochen mit mir rumschleppe. Mein Internist, bei dem ich deshalb vor 2 Wochen war, meinte, das ist nichts Schlimmes, Erkältung halt, wenn es nicht besser wird, bekäme ich eben ein Antibiotikum. Bisher war das aber nie nötig.

Mir kommt es total übertrieben vor, dass ich so reagiere - andere haben viel schlimmere Probleme als ich und so labil bin ich sonst nicht - aber ich habe einfach keine Kraft mehr für gar nichts. Vielleicht gehöre ich doch langsam in die Psycho-Ecke.

Sorry, das musste einfach mal raus. Mal sehen, ob es mir dann später besser geht.
Hallo Bennita,
das kommt mir alles sehr bekannt vor. Ich würde auf die Schilddrüse tippen, im schlimmsten Fall Hashimoto.
Ich habe selber Hashimoto, habe auch viel gelesen, in Büchern, in Foren - die Symptome, die du hast passen zwar auch zu anderen Erkrankungen, aber sicher ist es nicht verkehrt, die SD zu testen. Antikörperbestimmung ist auch gut, damit du siehst, ob du Hashimoto hast, wobei es auch Fälle gibt, wo man keine Antikörper findet - warum auch immer.
Schilddrüsengeschichten verursachen allgemein vielfältige Beschwerden. Eine Unterfunktion kann auch alleine für sich ganz schön zu schaffen machen.

Im Anschluss an meine Hashimoto bekam ich dann viele Unverträglichkeiten von Lebensmitteln, u.a. auch die normalen Getreide - also nicht Zöliakie, sondern eine Unverträglichkeit.
Ich wünsche dir, dass du bald Klarheit hast und endlich was tun kannst, dass es dir wieder besser geht.
LG Lisa

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Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Hallo,

so, also ich habe tatsächlich Hashimoto.

Ich war heute in der Praxis, weil ich nicht bis Freitag warten konnte und habe dann ohne Termin mit der Ärztin sprechen können. Allerdings ist sie der Meinung, dass meine Beschwerden einen anderen Grund haben müssen, da meine SD-Werte ja in Ordnung seien (also keine Unterfunktion vorläge). Deshalb müsse ich damit leben und bekomme in naher Zukunft jedenfalls keine Medikation, womit ich natürlich nicht sehr glücklich bin.

Es sind jede Menge Blutwerte getestet worden; ich schreibe hier mal die aktuellen SD-Werte auf und diejenigen, die sonst noch aus der Norm fallen:

TSH basal 1,72 µIU/ml (0,27 - 2,5)
TPO 187,2 IU/l (0 - 35,00)
TSH Rezeptor AK <30 (0 - 1,00)
FT3 2,6 pg/ml (2,2 - 4,4)
FT4 10,20 pg/ml (9,3 - 17)

Vitamin D25 37,3 nmol/l (75-116)
GGLOB ABS 1,73 g/dl (0,5 - 1,5)
GAMM GLOBULINE 24,4% (11,4 - 18,2)

Sonst sind alle Werte im Rahmen, sogar Leuko-, Erythro- und Thrombozyten (Es war diesmal ein anderes Labor als sonst, vielleicht liegt es daran).

@Lisa: Nochmals vielen Dank für deine lieben Worte!
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Liebe Grüße, Bennita

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lisa56 ist offline
Beiträge: 17
Seit: 28.07.13
Hallo Bennita,
darf ich dir ein Forum empfehlen? Die Leute dort kennen sich gut mit SD-Problemen, besonders mit Hashimoto, aus.
Ich selber nehme im übrigen auch noch keine SD-Hormone ein, obwohl ich schon lange Hashi habe. Mir geht es aber nicht wirklich gut damit.

Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen

Viel Glück und liebe Grüße
Lisa

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darleen
so, also ich habe tatsächlich Hashimoto.

. Allerdings ist sie der Meinung, dass meine Beschwerden einen anderen Grund haben müssen, da meine SD-Werte ja in Ordnung seien (also keine Unterfunktion vorläge). Deshalb müsse ich damit leben und bekomme in naher Zukunft jedenfalls keine Medikation, womit ich natürlich nicht sehr glücklich bin.
deine freien Werte sind erniedrigt ,der ft4 und ft3 befinden sich am untersten Rand vom Referenzbereich. leider gibt das der TSH nicht her , aber da du eine Hashimoto diagnostiziert bekommen hast , sollte es kein Problem sein bei einem anderen Arzt eine Medikation zu bekommen , du bist Autoimmun und da sollte die SD entlastet werden durch Thyroxin , um einigermaßen zukünftige Entzündugnschübe zu umgehen , und dir fehlen schlichtweg Hormone

Vitamin D25 37,3 nmol/l (75-116)
dazu hat sie Nichts gesagt ? , du hast ja einen Vitamin D-Mangel der behandelt werden könnte/ sollte

es gibt freiverkäufliche Präparate oder dein neuer Arzt therapiert mit dir zusammen

liebe grüße darleen

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Bennita natürlich gehört ein Vitamin D Mangel auf jeden Fall behandelt, wenn in Deutschland ein Mangel festgestellt wurde, muss die Kosten dafür die Krankenkasse trage, das weiss ich von einem meiner Ärzte in der Dialyse.

Wenn es Hasimoto nun leider doch hast. vergiss bitte nicht, auf eine mögliche Glutenproblematik zu schauen, auch um ein Ansammeln von Autoimmunerkrankungen zu vermeiden.

Wenn der Eindruck nicht trügt, würde ich mich wegen der Behandlung auch an einen anderen Arzt wenden.

Alles Gute.

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Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Nach dem ersten Schock bin ich irgendwie fast froh über die Diagnose - endlich hat das Kind einen Namen und ich rede mir nicht mehr selber ein, dass ich ein Hypochonder bin.

@lisa und darleen:
Vielen lieben Dank! Gut, wenn ihr das auch so seht, bin ich beruhigt. Morgen habe ich einen Termin bei meiner Frauenärztin, die werde ich mal fragen, ob sie einen Arzt kennt, der mir mit meinem Hashi weiterhilft. Auf den Vitamin D-Mangel hat mich die Endokrinologin nebenbei hingewiesen, aber betont, das sei nicht schlimm, das hätten viele Gesunde auch und ich könnte ja mal Vit. D nehmen, müsste es aber nicht. Ich sollte aber vielleicht mal zum Hämatologen, wegen der Gammaglobuline.

Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
natürlich gehört ein Vitamin D Mangel auf jeden Fall behandelt, wenn in Deutschland ein Mangel festgestellt wurde, muss die Kosten dafür die Krankenkasse trage, das weiss ich von einem meiner Ärzte in der Dialyse. Wenn es Hasimoto nun leider doch hast. vergiss bitte nicht, auf eine mögliche Glutenproblematik zu schauen, auch um ein Ansammeln von Autoimmunerkrankungen zu vermeiden.
Gut, da werde ich mich kundig machen, sie hat gesagt, ich müsse das selber bezahlen, danke für den Hinweis! Gluten merke ich mir, muss nur erstmal die Dinge der Reihe nach abhaken und erledigen, aber ich behalte alles im Hinterkopf, was ihr hier geschrieben habt. Danke!!!
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Liebe Grüße, Bennita

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Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Zitat von lisa56 Beitrag anzeigen
Ich selber nehme im übrigen auch noch keine SD-Hormone ein, obwohl ich schon lange Hashi habe. Mir geht es aber nicht wirklich gut damit.

Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen

Viel Glück und liebe Grüße
Lisa
Danke für den Link, werde dort ein bisschen stöbern. Weshalb nimmst du keine Hormone?
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Liebe Grüße, Bennita

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Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Hallo,

ich war heute bei einem (für mich neuen) Internisten. Der hat sich meine Laborwerte angeschaut und nochmal eine Sono von der SD gemacht, weil ich von der Endokrinologin hierüber nur ein paar Zahlen auf einem Notizzettel, aber keinen vernünftigen Befund erhalten habe. Also, er ist der Meinung, meine Beschwerden lassen doch auf beginnende Wechseljahre schließen. Die Sexualhormone sind zwar auch gemessen worden, aber noch nicht aussagekräftig, weil ich bis vor einem Monat hormonelle Kontrazeptiva genommen habe. Meine Frauenärztin (da war ich gestern) tippt aber eher auf Schilddrüse.

Naja, jedenfalls hat sich bei der heutigen Sono Folgendes ergeben: Volumen der SD ist rechts 6,0, links 6,7 ml (bei der Endokrinologin vor 2 Wochen: rechts 12 ml, links 7 ml). Echoarmut oder Inhomogenität liegen angeblich NICHT vor. Der Internist ist nach Betrachtung meiner Antikörper der Meinung, ich habe eine "abgelaufene" Hashimoto, dh. irgendwann hätte ich mal Hashimoto gehabt, aber das sei jetzt überstanden . Bei einer aktuellen Hashimoto seien die TPO-Antikörper bei 6000, also viel höher als bei mir. Als ich das gehört habe, fingen bei mir schon wieder die Tränen an zu laufen. Ich glaube, mehr aus Mitleid als aus Überzeugung und weil er der Meinung war, meine SD sei ein wenig vergrößert , habe ich nun L-Thyroxin 75 verschrieben bekommen . Davon soll ich 2 Wochen lang 1/4, 3 Wochen 1/2 und ab der 6. Woche eine Tablette nehmen. Zur Kontrolle soll ich in 2 Monaten wiederkommen. Denkt ihr, das ist so in Ordnung? Ziel ist seiner Aussage nach ein TSH-Wert von ca. 1.

Eine Empfehlung zum Vitamin D-Mangel konnte er mir nicht machen. Ich habe mir jetzt Tabletten mit 1000 Einheiten gekauft. Vielleicht kann mir jemand sagen, wieviel ich davon nehmen sollte, um den Mangel auszugleichen? Mein Calciumwert ist im Grünen - 2,25 mml/l (2,15 - 2,5).
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Liebe Grüße, Bennita

Geändert von Bennita (01.08.13 um 13:37 Uhr)


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