Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

19.07.13 15:49 #1
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Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Bennita,
was heisst Nierenprobleme liegen bei Euch in der Familie, welche konkret?

Ich bin seit 40 Jahren Nierenpatientin und habe chronisches Nierenversagen bei 20 Jahren Dialyse mittlerweile. Glomerulonephritis, Autoimmunerkrankung. Passt perfekt zu meinem Problem mit Gluten, vermutlich Zöliakie.
Das Problem mit dem Gluten wurde Jahrezehnte übersehen sowohl bei mir als auch bei meinem Onkel, vermutlich hat mein Bruder da auch gut mit zu tun. Ich bin durch einen Zufall selbst drauf gestossen. Wir hätten im Traum nicht gedacht, dass wir Lebensmittel nicht vertragen. Kein Arzt hat das je geblickt geschweige denn untersucht.
Gluten kann Nierenerkrankungen verursachen! Ich hatte nie Schmerzen oder dergleichen und meine Nierenerkrankung ist auch durch eine Zufall nur sehr früh aufgefallen. Sollten sich die Werte nicht bessern, würde ich mal nach einer Zöliakie und Glutensensibilität schauen. Schilddrüse passt auch perfekt ins Bild.

Zliakie - Gluten-Unvertrglichkeit - Anzeichen & Symptome der Zliakie

Es gibt verschiedene Arten der Zöliakie, unter anderem auch eine stille Form.

Alles Gute.

Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Zitat von yelly Beitrag anzeigen
du könntest ihm ja das verkaufen , das es ein Zeitersparniss für ihn wäre, wenn du vorher schon sehen könntest was zu fragen wäre, als ad hoc regieren zu müssen erst bei der Besprechung , aber ob das auf Interesse beim Arzt stösst, wer weiss das schon
Habe ich ja, und ich habe gesagt, ich hätte die Werte aber gerne vorher, denn es ginge ja um meine Belange und ich war nicht des Arztes wegen beim Arzt. Aber ein informierter Patient ist anstrengend, das habe ich mir auch schon gedacht.

Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel...

Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hallo Bennita,
was heisst Nierenprobleme liegen bei Euch in der Familie, welche konkret?

Ich bin seit 40 Jahren Nierenpatientin und habe chronisches Nierenversagen bei 20 Jahren Dialyse mittlerweile. Glomerulonephritis, Autoimmunerkrankung. Passt perfekt zu meinem Problem mit Gluten, vermutlich Zöliakie.
Das Problem mit dem Gluten wurde Jahrezehnte übersehen sowohl bei mir als auch bei meinem Onkel, vermutlich hat mein Bruder da auch gut mit zu tun. Ich bin durch einen Zufall selbst drauf gestossen. Wir hätten im Traum nicht gedacht, dass wir Lebensmittel nicht vertragen. Kein Arzt hat das je geblickt geschweige denn untersucht.
Gluten kann Nierenerkrankungen verursachen! Ich hatte nie Schmerzen oder dergleichen und meine Nierenerkrankung ist auch durch eine Zufall nur sehr früh aufgefallen. Sollten sich die Werte nicht bessern, würde ich mal nach einer Zöliakie und Glutensensibilität schauen. Schilddrüse passt auch perfekt ins Bild.

Zliakie - Gluten-Unvertrglichkeit - Anzeichen & Symptome der Zliakie

Es gibt verschiedene Arten der Zöliakie, unter anderem auch eine stille Form.

Alles Gute.
Hallo bestnews,

lieben Dank für deine Nachricht.

Mein Vater hatte Nierensteine, einige Verwandte Gicht und es gab auch Nierenkrebs.

Ich habe eine Zeitlang Brot mit viel Gluten gebacken, um Mehl wegen der Kohlenhydrate zu ersetzen, hatte aber selbst zu dieser Zeit keines der beschriebenen Symptome.

Liebe Grüße,
Bennita

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Leider hat es nichts zu sagen, wenn Du nicht diese Symptome hattest, ich hatte auch nicht alle, war nur nierenkrank, hatte nen Blähbauch und sehr leichte Gelenkschmerzen in den Fingern, die Zähne sind sehr schlecht und ich hatte auch Probleme mit der Schidldrüse, hat man mir die Hälfte weggeschnitten.
Niemand kann wissen, ob er Probleme mit Gluten hat, das weiss man bestenfalls nach einer fachgerechten Diagnositik, ich spreche hier von der Zöliakie.
Meine Ärzte in der Dialyse kennen nicht den Zusammenhang zwischen Gluten und Nierenerkrankungen und es fast alles Nephroplgen die seit Jahrzehnten arbeiten!

Die Zöliakie wird bei Erwachsenen im Durchschnitt erst nach 13 Jahren erkannt, das habe ich hier erst vor kurzem von jemandem erfahren, der bereits einige Autoimmunerkrankungen angesammelt hat und der auf meinen Tipp hin einen Experten konsultiert hat. Der Experte ist sich so gut wie sicher, dass eine Zöliakie vorliegt, der Hausarzt fand die Vermutung seltsam! Die Untersuchungen bei Dr. Schuppan laufen bereits.

Zöliakie
Außerdem werden heute neben einer aktiven Zöliakie weitere Verlaufsformen unterschieden: Bei der silenten Zöliakie weisen Patienten eine (fast) vollständige Zottenatrophie auf, haben jedoch keine oder nur geringe unspezifische Symptome, insbesondere keine Zeichen einer Ernährungsstörung.
Auch für eine entzündliche Erkrankung der Schilddrüse, die Hashimoto-Thyreoiditis, die ebenfalls als Autoimmunerkrankung gilt, wurde ein wechselseitig gehäuftes Auftreten zusammen mit einer Zöliakie beschrieben. Eher bei Erwachsenen kann es zu einem bläschenförmigen Hautausschlag mit starkem Juckreiz (Dermatitis herpetiformis Duhring) kommen. Nur etwa ein Zehntel von ihnen hat Symptome seitens des Magen-Darm-Traktes.
Ich würde dem an Deiner Stelle nachgehen und wenn Du es untersuchen lässt, dann vorher nach einer Adresse beim Zöliakietreff nachfragen, denn den Diagnostik wird nicht immer fachgerecht durchgeführt!

Alles Gute.



Zöliakie

Geändert von bestnews (24.07.13 um 12:07 Uhr)

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yelly
Zitat von Bennita Beitrag anzeigen
. Aber ein informierter Patient ist anstrengend, das habe ich mir auch schon gedacht.
Ja leider , und erwähne bloß nicht das internet , das könnte zu Schnappatmungen führen , eingentlich unsinnig , ich würde mich als Arzt freuen , wenn mich Patienten auf Dinge hinweisen , die man noch überprürfen lassen könnte an die ich als Arzt , wegen fehlender Infos/Beobachtung vielleicht nicht kommen würde , aber nein lieber nicht , unerwünscht

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sollarus ist offline
Beiträge: 46
Seit: 03.07.13
Hallo
"Internet führt zu Schnappatmung"Ja sogar auch Dect Schnurlostelefone )das ist leider nicht ganz aus der Luft gegriffen (Elektrosensibilität,Gehirntumoren,Krebs,Beryllios e uvm.)
All diese Krankheiten sind nur sehr schwer vom Arzt zu erkennen,Amalgam u Impfungen verstärken diese Strahlung(Matrix) ungemein.
Und überhaupt es gibt eine übergeordnete Ziesetzung nachzulesen in "codex alimentarius"
schöne Grüße

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hitti ist offline
Beiträge: 1.862
Seit: 26.02.12
Zitat von Bennita Beitrag anzeigen
Gerade habe ich beim Endokrinologen angerufen und um meine Laborergebnisse gebeten, damit ich mich auf den Termin Ende nächster Woche vorbereiten kann. Leider ohne Erfolg. Die werden nämlich immer erst nach der Besprechung herausgegeben, damit sich die Patienten "keine Sorgen" machen. Das beruhigt mich natürlich sehr.
Ja, dieses Vorgehen kenne ich allerdings von anderen Ärzten auch. Es kann wirklich sein, dass die Person das am Telefon allgemein und grundsätzlich für das Vorgehen in der Praxis meinte. Muss also nicht bedeuten, dass "Du" Dir keine Sorgen machen musst, sondern dass sie das aus diesen Gründen grundsätzlich nicht machen.

LG

hitti

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Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Ich würde dem an Deiner Stelle nachgehen
Hallo bestnews,

vielen Dank, ich werde die Sache auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

Meine Prioritäten gehen zur Zeit in Richtung
-Schilddrüse
-Nebennieren
-Amalgam/ Quecksilber.

Diese Geschichten möchte ich erstmal abklären und dann weiter sehen.

Liebe Grüße,
Bennita

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Bennita ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 19.07.13
Zitat von yelly Beitrag anzeigen
Ja leider , und erwähne bloß nicht das internet
Internet? Was ist das denn?

Zitat von yelly Beitrag anzeigen
eingentlich unsinnig , ich würde mich als Arzt freuen , wenn mich Patienten auf Dinge hinweisen , die man noch überprürfen lassen könnte an die ich als Arzt , wegen fehlender Infos/Beobachtung vielleicht nicht kommen würde
Ja, ich würde mich glaub ich auch freuen!

Zitat von hitti Beitrag anzeigen
Ja, dieses Vorgehen kenne ich allerdings von anderen Ärzten auch. Es kann wirklich sein, dass die Person das am Telefon allgemein und grundsätzlich für das Vorgehen in der Praxis meinte. Muss also nicht bedeuten, dass "Du" Dir keine Sorgen machen musst, sondern dass sie das aus diesen Gründen grundsätzlich nicht machen.
Ja, dass es als allgemeine Regelung für die Praxis gilt, hab ich auch so verstanden. Trotzdem kann ich es nicht nachvollziehen. Ich gehe doch zum Arzt, weil ich Infos haben möchte und die bekomme ich nicht, wann ich möchte, sondern der Arzt bestimmt den Zeitpunkt? Und das Argument hinkt einfach. Bei "guten" Werten mache ich mir keine Sorgen (jedenfalls nicht wegen dieser Werte). Bei "schlechten" Werten mache ich mir Sorgen, egal, durch wen ich wann davon erfahre. Aber das ist ja mein Problem und nicht das des Arztes, denn ich bin ja schon groß. Aber angenommen, dem Patienten "keine Sorgen" zu machen, sei die Philosophie der Praxis, wie passt dann die Geschichte mit der SD-Sono dazu, die ich anfangs schon erwähnt habe? Die Untersuchung lief wortlos ab, danach wollte sich die Ärztin ebenso wortlos von mir verabschieden. Auf meine Frage, was denn nun die Sono ergeben hätte, wurde mir gesagt, die "Architektur" meiner SD sei "nicht regelgerecht", aber dazu würde ich heute nichts Näheres erfahren, sondern erst, wenn die Blutergebnisse da seien. Hm? Ich habe keine Ahnung, ob meine SD nun zu groß, zu klein, zu knotig, zu sonstwas ist. Ob das wohl auch eine Aussage war, um mich als Patientin zu schützen? Oder verändert sich die "Architektur" meiner SD noch nachträglich, je nachdem, wie die Blutergebnisse ausfallen? Ich wollte ja keine Interpretation, sondern nur die nackten Tatsachen, und die sind mir jetzt zum 2. Male verweigert worden. Das regt mich einfach ein bisschen auf, sorry.

Einen schönen Tag, an alle, die bis hierhin gelesen haben.

Geändert von Bennita (25.07.13 um 08:27 Uhr)

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Genau darum ging es mir, Dich zu sensibilisieren. Habe gestern gerade von einer Frau gelesen die hat Hashimoto und nahm auch immer mehr zu. Sie muss sich glutenfrei ernähren. Hoffen wir, Du hast keine Autoimmunerkrankung und auch ansonsten nichts Schlimmes!

Wäre schön, wenn Du uns dann weiter auf dem Laufenden hälst.

Als Literatur kann ich Dir auch noch grundsätzlich " Die wundersame LeberGAlleKur" von Andreas Moritz empfehlen, er erklärt in dem Buch, dass die Leber oft krank ist und dass die Schulmedizin das nicht erkennt und warum die Leber so viele gesundheitliche Probleme zeitigen kann. Natürlich erläutert er dann auch noch, wie man die Kur durchführt, gibts hier auch als Thread, aber das Buch scheint mir unabdingbar.

Viel Erfolg wünsche ich Dir! bin auch gerade mit dem Thema Amalgam beschäftigt, nachdem ich mich da lange nicht rangetraut habe , weil ich ja Dialysepatientin bin.


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