Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung

02.07.13 21:29 #1
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Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Meiner Ansicht nach reichen drei Tage nicht, dh. meiner Erfahrung nach, sollten mindestens 5 sein.

Schönen Tag.

Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung

boule ist offline
Beiträge: 152
Seit: 09.12.10
Ich hab nur quer den Thread mitgelesen, möchte aber zum Eingangspost kurz was sagen.

-starke Schwäche in den Beinen
-Schwankschwindel und ständig das Gefühl in Ohnmacht zu fallen -was aber nie passiert/ "Watte im Kopf"
-Rückenschmerzen, die wandern. Sie sind also nicht immer an der selben Stelle.
-teilweise das Gefühl, dass das Atmen erschwert ist.
-generell sehr erschöpft und nicht leistungsfähig
-zudem bin ich sehr wetterfühlig, aber das war ich eigentlich immer schon
Diese Symptome hatte ich auch und noch eine ganze Latte weiterer. Das Schwächegefühl in den Beinen oft mit einem nicht schmerzenden andauernden schwer beschreibbarem "Ziehen".

Watte im Kopf findet man unter dem Stichwort brain fog, ist entsetzlich, weil oft lange andauernd.
Das ständige Gefühl in Ohnmacht zu fallen kenne ich auch nur zu gut, ging oft über Stunden, meist morgens.

Einen Teil der Symptome führe ich mittlerweile auf Fehlernährung zurück, einen anderen auf unbehandelte Quecksilberbelastung.

Jedenfalls sind meine Symptome nach Ernährungsumstellung + Supplementierung mit MSM / VC / Magnesiumcitrat / Zink als wichtigste und dann und wann ein paar gehäufte TL Chlorella komplett weg oder aber am verschwinden.

Vor einigen Jahren habe ich am Ende täglich 4-6 Talvosilen ( Paracetamol + Codein ) geschluckt, seit über einem Jahr gar keine Schmerzmittel mehr. Man wollte mir wegen der starken Schmerzen in den Fingerendgelenken auch schon die Gelenke versteifen.

Der einzige fähige Ohrenarzt bei dem ich war hat durch einen einfachen groben Test (50x blind auf der Stelle treten), bei dem ich mich um 270 Grad gedreht habe und einen Meter nach vorne gewandert bin, dann durch einen komplizierten Test festgestellt, das auf dem Weg Gleichgewichtsorgan / Hirn was nicht stimmt, vermutlich HWS. Ist aber erst weggegangen, nachdem ich mehr aus Versehen was gegen die Schwermetallbelastung gemacht habe, gerade Quecksilber scheint sich gerne an die Ganglien zu binden, jedenfalls waren mit einem Schlag auch die Sehstörungen besser, mittlerweile ganz weg.

Es geht m.E. nur durch das Weglassen aller Milch- und Kornprodukte, man muß zwar etwas mehr essen, wenn man sich nur von Gemüse, Obst, Salat Fisch und Fleisch (kein Schweinefleisch) ernährt, aber es scheint zu funktionieren.
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Fruity ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 19.06.13
Da gibts ja rege Diskussionen um diese Weglass- Diät... Muss ich mir erst mal alles durch den Kopf gehen lassen...
An sich denke ich nicht, dass es wahnsinnig viel Schaden anrichten kann, wenn man eine solche Diät bei 5 Tagen ansetzt, da es sich um einen überschaubaren Zeitraum handelt- und man ja grundsätzlich genug Kalorien zu sich nimmt...Der einzige Hacken ist nur, dass die Ernährung sehr einseitig ist. Aber auch hier denke ich, man kann jederzeit abbrechen und auf die gewohnte Ernährung umstellen, wenn man merkt, dass es einem nicht gut tut.

Allerdings gefällt mir der Gedanke nicht, 5 Tage auf alle Lebensmittel verzichten müsste, die ich gerne mag. Denn weder Reis noch Salat gehören zu meinen Leibspeisen Weiter habe ich keinerlei Darm-oder Magenprobleme und bisher auch keinen Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Symptomatik beobachten können, deshalb glaube ich eigentlich nicht, dass bei mir eine Intoleranz vorliegt...

Was mich ein wenig stutzig macht, ist, dass Margie auf das fehlende Kalium hinweist... Ich habe ja tatsächlich jetzt schon einen leicht erniedrigten Kaliumwert. Kann sich dieser Wert tatsächlich innerhalb von 5 Tagen weiter senken?

Ich denke, ich werde meinen Arzt mal auf das Thema Intoleranzen ansprechen. Eventuell kann er einige Tests dazu durchführen und/oder ich lasse mir kinesiologisch austesten, ob es Unverträglichkeiten gibt. Wenn diese Tests in irgendeiner Weise auf eine Intoleranz hinweisen, dann kann ich die Diät immer noch ausprobieren.

Übrigens hatte ich gestern noch einen Termin zum Leistungs EKG... Erfreulich daran war: Herzrythmus/ Sinuskurve/ Herzmuskel---> alles in bester Ordnung. In der Ruhephase danach hat es mich dann allerdings vom Rad geweht... Synkope, starker Blutdruckabfall... Laut Internisten nichts bedenkliches, dass sei nun mal so, wenn man jung ist Gut, allerdings muss er sich nicht mit solchen Ohnmachtsgefühlen rumplagen und durch den Tag schleppen. Medikamente brauche man nicht nehmen... Mehr Sport ist auch nicht nötig, da der Trainingszustand laut EKG recht gut ist. Trinken tu ich genug. Ich wurde also nach meiner Ohnmacht entlassen, ohne irgendeinen Ratschlag... Nachdem bis jetzt anderweitig nichts gefunden wurde, tendiere ich langsam dazu, meine Probleme tatsächlich auf meinen Blutdruck zu schieben... Allerdings hatte ich immer schon solche niedrigen Werte, und bisher selten Probleme damit... Kann sich das eventuell durch irgendwelche Umstände ändern?

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag. Liebe Grüße, Fruity

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Fruity,

wenn Du schon manchmal zu niedriges Kalium hattest und wenn das von einem niedergelassenen Arzt im Serum bestimmt wurde, musst Du eh noch etwas davon abziehen, weil der Wert, wenn er beim niedergelassenen Arzt bestimmt wurde, meist zu hoch ausfällt. Kalium ist extremst störanfällig und steigt an, wenn der Arzt das Blut nicht innerhalb einer halben bis ganzen Stunde zentrifugiert hat und dann auch gleich danach die oben stehende Flüssigkeit in ein 2. Röhrchen umgegossen hat.
Das wird in aller Regel beim niedergelassenen Arzt nicht vorschriftsgemäß gemacht und dann steigt das Kalium an, so dass dann Dein reeller Wert noch niedriger ist.

Ich würde, wenn ich weiß, dass ich einen Kaliummangel habe, nicht mehr als ein paar Stunden auf Nahrungsmittel verzichten, die Kalium enthalten.
Gerade jetzt im Sommer, wenn man viel schwitzt, braucht man auch mehr Elektrolyte, d. h. auch Kalium.

Sinkt der Wert zu tief, bekommst Du Herzprobleme "vom Allerfeinsten". Ich war wegen der Herzprobleme meines Kaliummangels schon wiederholt in Notfallambulanzen. Ich bekam ördentliche Rhythmusstörungen und die bekommt man oft in der Zeit nach ca. 2 Uhr in der Nacht oder frühmorgens, wenn man noch im Bett liegt. Denn je länger man nichts gegessen und getrunken hat, umso niedriger sinkt das Kalium im Körper.
Und man weiß ja nicht sicher, wenn man Herzprobleme hat, ob man nun die vom Kaliummangel hat oder ob es von etwas anderem kommt.

Also ich rate bei vorbekanntem Kaliummangel von solchen einseitigen Diäten ab oder würde den Hausarzt bitten, mir ein entsprechend dosiertes Kaliumpräparat zu geben.
Aber auch das sollte erst mal wegen der genauen Dosierung ausprobiert worden sein, weil man ja nicht weiß, wieviel genau Du davon brauchst.


Wenn Du nach einem Belastungs-Ekg ohnmächtig wurdest, so hängt das evtl. auch mit dem vermehrten Verbrauch einzelner Nährstoffe unter Belastung zusammen, d. h. Du musst sehr vorsichtig sein, Dich nicht zu sehr zu belasten, wenn Du so reagierst.
Warst Du denn zuvor noch nüchtern oder hattest nicht viel gegessen oder getrunken?

Eigentlich sollte so ein Blutdruckabfall gerade vom Arzt dann auch genauer abgeklärt werden, denn normal ist das ja nicht.
Schwer zu sagen, was da hilft. Ratschläge für einen zu niedrigen Blutdruck liest man immer wieder.

Vielleicht hast Du doch eine Histaminintoleranz, denn da kann man niedrigen Blutdruck haben.
Aber auch bei Eisenmangel würde ich das für möglich halten.
Du hast oben geschrieben, dass Du immer wieder Eisen einnimmst. Vielleicht hattest Du gestern dann zu starken Eisenmangel?



LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Boule,

wenn Du nur Gemüse, Obst, Salat, Fisch und Fleisch isst, d. h. keine Kohlenhydrate, wie kommst du dann zu den darin enthaltenen Nährstoffen?
Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant des Körpers.

Woher beziehst Du Deine Energie, wenn Du keine Kohlenhydrate isst?


LG
Margie
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Geändert von margie (26.07.13 um 18:47 Uhr)

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boule ist offline
Beiträge: 152
Seit: 09.12.10
wenn Du nur Gemüse, Obst, Salat, Fisch und Fleisch isst, d. h. keine Kohlenhydrate, wie kommst du dann zu den darin enthaltenen Nährstoffen?
Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant des Körpers.

Woher beziehst Du Deine Energie, wenn Du keine Kohlenhydrate isst?
hauptsächlich Kartoffeln, Trockendatteln, Reis, Bohnen; ich habe stabil 78-81 Kilo seit Ernährungsumstellung bei 193 cm.

Ich fange allerdings nicht an zu diskutieren, ist mein letzter Eintrag hier, der Thread ist ja von jemand anderem. ICH regeneriere mich nämlich, während die meisten Verfechter anderer Ernährungsmethoden hier permanent am jammern sind, weil sie entweder nicht auf die Körner oder die Milch oder auf Beides verzichten wollen, dafür aber teilweise vegetarisch oder gar vegan leben.

2 Sachen noch:

Als ich noch die HIT-HNMT hatte, vertrug ich die ganzen Liberatoren nicht mal in Kleinstmengen, die mir heute bei intaktem Darm gar nicht mehr zu schaffen machen; alle möglichen Beeren und Zitrusfrüchte z.B. vertrage ich heute problemlos durchaus mal im 2-Kilo-Bereich / Tag.

Und selbstverständlich korreliert hoher Milchproduktekonsum mit allen möglichen Krankheiten incl. Osteoporose weil u.a. das Calcium kaum resorbiert werden kann und das Kasein ein Riesenproblem für den Stoffwechsel ist.
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choky ist offline
Beiträge: 255
Seit: 10.09.09
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant des Körpers.
Sicherlich margie, die Kohlenhydrate zählen zu den Nährstoffen ist ABER kein lebenswichtiger Nährstoff. Denn unsere Körperzellen brauchen nur einen gewissen Anteil von Glucose im Blut. Das baut unser Körper auch über Eiweiß und einigen Fettbausteinen auf.


Zitat von margie Beitrag anzeigen

Kartoffeln werden Leberkranken empfohlen, weil sie auch Eiweiße enthalten und die Kohlenhydrate, von denen Leberkranke viel brauchen.
Nun bin ich etwas verwundert, wenn Du damit sagen wolltest, dass Kohlenhydrate für Leberkranke wichtig sind.



Mir fällt außerdem mal wieder auf, dass man scheinbar lieber eine ernsthafte Krankheit haben will. Lebensmittel-Intoleranzen spielen eine verdammt große Rolle. Sie kommen immer häufiger vor und umso getarnter sind sie. Sie machen eine riesige Reihe an Beschwerden und ja, sie können auch wirklich zu ernsthaften Krankheiten führen.

Fruity, wenn ich mir mal so ansehe, was Du so isst, dann würde ich das mit den Lebensmittel-Intoleranzen mal gar nicht so vom Tisch nehmen.

Fruktose nimmst Du beispielsweise sehr häufig zu Dir - jetzt nachdem gesehen - was Du da aufgeschrieben hast.

Du hattest auch einen Zinkmangel oder? Da könnte es eine Verbindung mit der Fruktoseunverträglichkeit geben. Da Zink an das Fruchtzucker gebunden wird und dann einfach ungenutzt mit dem Stuhl ausgeschieden wird.

Wenn wir dann noch was zu der Leber schreiben wollen, Fruktose soll außerdem zu Leberkrankheiten führen.

Im übrigen mit Deinem Gewicht und der Auslassdiät, lass Dich da nicht verrückt machen. Denn während der Zeit wirst Du vermutlich nicht weiter abnehmen. Es ist ja nicht so, als würdest Du da gar nichts essen.

Dir alles Gute.

Gruß
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Wenn ich mich verabschiede, dann nur mit einem All in.

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Choky,


Nun bin ich etwas verwundert, wenn Du damit sagen wolltest, dass Kohlenhydrate für Leberkranke wichtig sind.
Das ist aber Fakt:
Als Faustregel für die Zusammensetzung einer leichten Vollkost für Leberkrankheit gilt deshalb:
10% Eiweiß, und zwar vor allem aus Pflanzen sowie aus Milch und Milchprodukten.

35% Fett, vor allem hochwertige Fette wie Pflanzenöle, Fische,

55% Kohlenhydrate, aus Kartoffeln, Brot, Reis, Müsli, keine »leeren Kalorien« wie Zucker oder Gebäck.
Wenn Leberkranke also rd. 55 % Kohlenhydrate essen sollen, sind diese m. E. schon ein wichtiger Baustein in der Ernährung.
Man muss wissen, dass ein Leberkranker so wenig wie möglich Eiweiß essen sollte, weil er damit die Fäulnisbakterien im Darm vermehrt. Leberkranke können nämlich das Eiweiß nicht richtig abbauen und so kommt es zu Fäulnisbakterien im Darm.

Die Untersuchung eines Stuhls auf die Darmbakterien würde ich immer für sinnvoll halten und wenn Fäulnisbakterien vermehrt sind, würde ich immer zuerst die Leber untersuchen.


Mir fällt außerdem mal wieder auf, dass man scheinbar lieber eine ernsthafte Krankheit haben will. Lebensmittel-Intoleranzen spielen eine verdammt große Rolle
Aber eine Lebensmittel-Intoleranz ist ein Symptom einer (evtl. ernsthaften) Krankheit.
Das Motto des Forums heißt: Das Ende der Symptombekämpfung.
Wenn ich nur eine evtl. Intoleranz auf Fructose und Lactose bei einem Menschen suche, der keine Magen- und Darmprobleme hat, dann suche ich nach einem Symptom.
Intoleranzen können verschwinden, wenn die Grunderkrankung behandelt wird oder wenn es aus anderen Gründen zu einer Besserung der Grunderkrankung kommt.
Also sollte man auch die Grunderkrankung suchen.

Nur die genetisch gesicherten Intoleranzen sind eine ernsthafte Krankheit.
Die erworbenen können verschiedene Ursachen haben (ich wiederhole mich, s. o.).

Wenn wir dann noch was zu der Leber schreiben wollen, Fruktose soll außerdem zu Leberkrankheiten führen.
Nein, so ist das falsch. Nur wenn jemand eine Fructoseintoleranz hat, kann das zu Leberproblemen führen.
Wird Fructose aber vertragen, ist das für die Leber sicher kein Problem.
Auch Leberkranken werden Obst und Fruchtsäfte empfohlen.


Natürlich kann man Lebensmittelunverträglichkeiten untersuchen. Man kann auch prüfen, ob Nahrungsmittelallergien bestehen. Untersuchen kann man viel, fragt sich nur, was sollte man, um die Kosten dafür im Rahmen zu halten, zuerst tun.
Da Fruity keine Magen- und Darmprobleme angibt, hätte ich keine Intoleranzen vermutet, denn Intoleranzen äußern sich doch in heftigen Magen- und Darmproblemen.

Letztlich muss Fruity das entscheiden, wo sie zuerst ansetzen will.
Natürlich kann man diese Tests auf Intoleranzen machen. Sie sollten von der Kasse auch bezahlt werden und sind in der Regel nicht sehr belastend, nur zeitintensiv.
ich würde, falls einer der Tests positiv ist, ihn auch immer wieder wiederholen, denn solche Tests können mal positiv und mal negativ sein - ist bei mir bei Lactose so.
Und man muss dem Arzt bei den Tests auch auf die Finger schauen. Es gibt oft keine einheitliche Testdurchführung, d. h. der eine Arzt macht den Test so, der andere anders...

LG
Margie
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choky ist offline
Beiträge: 255
Seit: 10.09.09
Zitat von margie Beitrag anzeigen


Nur die genetisch gesicherten Intoleranzen sind eine ernsthafte Krankheit.
Die erworbenen können verschiedene Ursachen haben (ich wiederhole mich, s. o.).

Du vergisst bei den ganzen Intoleranzen scheinbar, dass die Nahrungsmittel auch nicht mehr so sind, wie sie mal waren. Und das macht das ganze auch wieder sehr schwer ein zu Ordnen. Das Thema mit der Milch wurde hier ja schon angebracht und Deine Meinung dazu, hast Du ja auch schon geschrieben. Sicherlich bist Du dann auch nicht der Meinung, dass wir Menschen sowieso nie Lactose vertragen haben, richtig?




Zitat von margie Beitrag anzeigen
Nein, so ist das falsch. Nur wenn jemand eine Fructoseintoleranz hat, kann das zu Leberproblemen führen.
Wird Fructose aber vertragen, ist das für die Leber sicher kein Problem.
Auch Leberkranke werden Obst und Fruchtsäfte empfohlen.
Weißt Du, Krebskranke sollen auch das essen, wo nach Ihnen ist. Verstehst Du was ich damit sagen will? Es war schon so gemeint, dass die Fruktose an sich zu Leberproblemen führen soll.

Zitat von margie Beitrag anzeigen
Da Fruity keine Magen- und Darmprobleme angibt, hätte ich keine Intoleranzen vermutet, denn Intoleranzen äußern sich doch in heftigen Magen- und Darmproblemen.

Du scheinst Dich aber auch nicht sehr mit dem Thema beschäftigt zu haben, da Du hier der Meinung bist, die Intoleranzen müssten sich in heftigen Magen- und Darmproblemen äußern. Und das ist nicht so. Bestes Beispiel die Zöliakie. Ja, es ist keine Lebensmittel-Intoleranz, aber ich denke, es ist dennoch ein gutes Beispiel. Denn hier sind die meisten Ärzte auch immer noch der Meinung, jemand der keine heftigen Magen- und Darmprobleme hat, der kann keine Zöliakie haben. Was sehr fatal ist. Hier ist eben das Problem, dass es sich hinter sehr viel verstecken kann und so ist es eben auch bei den Lebensmittel-Intoleranzen.

Aber lassen wir das Thema bzw. sollten wir nicht hier weiter diskutieren. Wie Du schon sagst, Fruity hat nun die und die Meinung.
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Wenn ich mich verabschiede, dann nur mit einem All in.

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo choky,



Es war schon so gemeint, dass die Fruktose an sich zu Leberproblemen führen soll.
Du schreibst "soll", d. h. wer behauptet denn das?

Das glaube ich schon deshalb nicht, weil dann alle Menschen eine Fructoseunverträglichkeit haben würden und vielleicht 2 Drittel aller Menschen (oder gar mehr) leberkrank wären.


Kartoffeln und Obst sind doch keine Lebensmittel, die man meiden sollte?!
Ich denke, dass darin so wertvolle Substanzen enthalten sind, die ein Mensch auch benötigt.


Tierisches Eiweiß kann bei einer vorbelasteten Leber ein Problem sein, das ist bekannt. Das verträgt eine Leber oft nicht und es kommt dann zu Fäulnisbakterien im Darm, die wiederum weitere Folgen nach sich ziehen.

Aber Obst, Kartoffeln und andere Lebensmittel mit Fructose sollen der Leber zusetzen? Nein, kann ich, wie gesagt, mir nicht vorstellen.
Dazu würde ich gern Nachweise (wie Studien dazu) sehen.


LG
Margie
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