Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und einiges mehr...

24.06.13 20:33 #1
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darleen
Kürzlich bin ich bei einer Endokrinologin gewesen. Probleme aufgrund der Nebenniere konnten definitiv ausgeschlossen werden.

Hallo endlesstired

Es kann ja auch eine Nebenierenschwäche sein

Eine Nebenierenschwäche ist schwer zu diagnostizieren bei den Endokrinologen--> wenig anerkannt dort, bzw. die Kentnisse über Schwächen nicht im Lehrbuch steht sowie es keinen Abrechnungsschlüssel dafür gibt, so war es jedenfalls noch bis vor Kurzem
ein Speicheltest würde dir eventuell weiterhelfen

Bei den Schilddrüsen hat sie einen TSH-Wert von 4.07 (0.25-4.00) sowie einen T4 (frei) Wert von 11.7 (6.8-18) festgestellt. Sie glaubt zwar nicht, dass die Probleme von der Schilddrüse kommen, hat mir aber trotzdem empfohlen 0.25mg Tirosint zu probieren. Dieses habe ich nun seit 2.5 Monaten und bisher keine Veränderungen bemerkt. Zudem hat die Endokrinologin eine sehr breite Abklärung gemacht und keine Auffälligkeiten festgestellt.

Bei der Substitution mit Schilddrüsenhormonen kann man natürlich bei Kleinstdosen --> 25µg nicht stehen bleiben , weil dein Körper sich umstellt auf einen *künstlichen* Hormonkreislauf, da deine SD , sobald sie Hormone von Außen bekommt ihre Dienste peu a peu einstellt , so das du ,bis zu deiner Enddosis --> individuell--in einer Unterdosierung steckst , die oft große Stufen beträgt, das heißt deine SD zieht sich mehr zurück als du von Außen zuführst und so eine noch gößere Untrverorgung vorrübergehend vorliegen kann

mit 25µg wirst du nicht weit kommen, spätestens nach 6 Wochen hätten die Werte überprüft werden müssen und die Dosis nachjustiert werden müssen , dann wieder 6 Wochen Haltung und erneut nachjustieren ect.ect.

Also bitte nicht aus den Augen verlieren


liebe grüße darleen

Geändert von darleen (30.07.13 um 10:42 Uhr) Grund: tippfehler

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Tesla101 ist offline
Beiträge: 115
Seit: 23.06.13
Hallo endlesstired,

dein TSH ist viel zu hoch. Der obere Grenzwert wurde 2003 auf 2,5 mU/l abgesenkt, da bist du mit 4,07 weit drüber (als schnelle Quelle Wikipedia)

Die meisten Wald- und Wiesenärzte, aber auch Krankenhäuser haben davon aber nichts mitbekommen und arbeiten noch immer mit dem alten Grenzwert.
Auch Labore geben teilweise noch immer den alten Referenzwert an. Bei meiner selbstbezahlten Laborauswertung steht dann aber wenigstens noch dabei, dass ab 2,5 eine latente Unterfunktion im Spiel sein kann.

Ist 0,25 mg Tirosint viel? Vielleicht reicht die Menge nicht, wenn der Mangel größer ist? Ich würde die Ärztin mal auf den Sachverhalt ansprechen.

P.S.: Hatte Darleens Beitrag übersehen. Sie sagt ja, dass die Menge Tirosint nicht sehr viel ist. Also vielleicht wirklich nochmal mit der Ärztin reden.

Geändert von Tesla101 (30.07.13 um 10:45 Uhr) Grund: Hatte Darleens Beitrag übersehen

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darleen
Hallo endlesstired

um jetzt keine Irrtümer aufkommen zu lassen

Was bekommst du an Tirosint ?

0,25 mg das wären glaube ich 250 µg --> (bin keine guter Umrechner )

oder bekommst du 0,25 µg Tirosint , das wären dann 25µg

sollten es tatsächlich 250 µg sein , wär das schon eine heftige Dosis

liebe grüße darleen

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endlesstired ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 30.08.10
Liebe Kaempferin

Ich kann mich eigentlich schon noch an den Beginn erinnern. Nur die Symptome waren einfach sehr unspezifisch. Abgeschlagenheit und Müdigkeit (insbesondere am Morgen), allgemeines Unwohlsein, Benommenheit ("Schleier vor den Augen").

Zu dieser Zeit hatte ich gerade meine ersten Prüfungen an der Uni durch und hatte Bedenken, ob ich diese bestehen werde. Dazu kam ein leichter Autounfall (Auffahrunfall, allerdings ohne Schleudertrauma) und ein leicht gewalttätiger Übergriff auf mich (wurde grundlos angegriffen und geschlagen, allerdings keine körperlichen Verletzungen erlitten). Natürlich beinhalten all diese Ereignisse das Thema Stress.

Ich habe gelesen, dass eben HPU auch durch besonders stressgeprägte Situationen/Phasen ausgelöst werden kann...

Beste Grüsse
endlesstired

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endlesstired ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 30.08.10
Hallo Darleen

Die SD-Werte wurden nach rund sechs Wochen überprüft. Die Endokrinologin hat gmeint, dass ich nun ganz normale Werte aufweise und somit mich auch dementsprechend besser fühlen müsste, wenn die Ursache meiner Beschwerden bei der SD liegen würde. Die Dosis von 0.25 ist die schwächste Dosis. Eine Steigerung hat sie mir nicht empfohlen. Was noch zu erwähnen ist, dass ich relativ schlecht auf das Medikament reagiert habe, d.h. ich habe mich unwohl gefühlt, Herzrasen, Atemprobleme. Diese haben sich auch über längere Zeit so gehalten und sind nicht nach wenigen Tagen wieder verschwunden.

Bezüglich des Speicheltests: Kann dies in jedem Labor gemacht werden?

Danke für deine Zeit.
Beste Grüsse
endlesstired

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darleen
Hallo Darleen

Die SD-Werte wurden nach rund sechs Wochen überprüft. Die Endokrinologin hat gmeint, dass ich nun ganz normale Werte aufweise und somit mich auch dementsprechend besser fühlen müsste, wenn die Ursache meiner Beschwerden bei der SD liegen würde.
Hallo endlesstired

für eine richtige Übersicht der Hormonlage fehlt ertmal ein Wert --> ft3 , und
beim Betrachten des TSH --> zu hoch, (vorrausgesetzt er zeigt richtig an --> störanfällig) und das Ft4 was unter der 50% Marke sitzt könnte hier noch eine Unterdosierung vorliegen


Die Dosis von 0.25 ist die schwächste Dosis. Eine Steigerung hat sie mir nicht empfohlen. Was noch zu erwähnen ist, dass ich relativ schlecht auf das Medikament reagiert habe, d.h. ich habe mich unwohl gefühlt, Herzrasen, Atemprobleme. Diese haben sich auch über längere Zeit so gehalten und sind nicht nach wenigen Tagen wieder verschwunden.
Reaktionen geschuldet aus den Dingen die ich oben schon schrieb --> noch weiter abgesenkte Werte


dir könnte noch eine Zweitmeinung helfen bei einem Spezialisten , der mal Alle SD Parameter abnimmt

nebst den Antikörper
TPO-AK
Tg-Ak
TRAK
und Sonographie

Bezüglich des Speicheltests: Kann dies in jedem Labor gemacht werden?
gehe mal auf die SuFu hier im Forum , du wirst fündig werden , alle Labore machen das nicht

liebe grüße darleen

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Ladypink2002 ist offline
Beiträge: 11
Seit: 29.07.13
Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Bei den Schilddrüsen hat sie einen TSH-Wert von 4.07 (0.25-4.00) sowie einen T4 (frei) Wert von 11.7 (6.8-18) festgestellt. Sie glaubt zwar nicht, dass die Probleme von der Schilddrüse kommen, hat mir aber trotzdem empfohlen 0.25mg Tirosint zu probieren. Dieses habe ich nun seit 2.5 Monaten und bisher keine Veränderungen bemerkt.
Also deine Werte sind Grauenvoll,.. allerdings fehlt der wert Ft3 und Antikörper und wenn ich das Lese das deine Probleme NICHT durch die SD Werte kommen kann empfehle ich Dir DRINGENDS den Arzt zu wechseln!!
Bei mir war das damals genauso der Arzt sagte hast ne Leichte Veränderung aber nix Schlimmer 3 Jahre später ein neuer Arzt, kam dann raus das ich Hashimoto habe eine Autoimmunerkrankung -.- ÄRZTE haben was SD angeht fast kaum eine Ahnung LEIDER

Lass dir von deinem HA eine Überweisung zum Nukleamediziner geben, gehe dort hin lass dich da Untersuchen...

0,25µg ist auch nicht viel an Hormone wenn ich deine werte so sehe, denke du benötigst eine Steigerung wäre in dem Fall 0,50µg aber auch " Tirosint " hab ich nie gehört muss mal schauen was das sein soll...

Du musst nicht Unbedingt zum Arzt wegen der Steigerung kannst auch einfach 2x0,25µg nehmen Morgens!! Aber da du Unerfahren bist sollte das anhand eines Arztes passieren...

Lies dich bisschen ein im Internet was die SD angeht, und glaub nicht immer den Ärzten was die sagen tue ich auch nicht mehr, manchmal glaube ich die haben Ihren Titel bei Lotto Gewonnen

LG

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Ladypink2002 ist offline
Beiträge: 11
Seit: 29.07.13
Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Was noch zu erwähnen ist, dass ich relativ schlecht auf das Medikament reagiert habe, d.h. ich habe mich unwohl gefühlt, Herzrasen, Atemprobleme. Diese haben sich auch über längere Zeit so gehalten und sind nicht nach wenigen Tagen wieder verschwunden.
Also hast du doch was gespürt von den Tabletten..., das sind keine "Direkten" Nebenwirkungen, das sind Symptome anhand deiner UF durch die Tabletten wie z.B Frauen die in den wechsel Jahren kommen, bei den geht auch alles drunter und drüber Schwitzen,Herzrasse,Aggresionen etc.

Und um die zeit mit dem Herzrassen zu Überbrücken hilft Beta-Blocker, und bei Steigerung verschwinden auch die Symptome oder werden Schlimmer so das man endweder wieder runter gehen muss mit der Dosierung ODER den hersteller wechseln aber daher auch das Wort "Du musst EINGESTELLT werden"

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endlesstired ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 30.08.10
Zitat von darleen Beitrag anzeigen
für eine richtige Übersicht der Hormonlage fehlt ertmal ein Wert --> ft3 , und
beim Betrachten des TSH --> zu hoch, (vorrausgesetzt er zeigt richtig an --> störanfällig) und das Ft4 was unter der 50% Marke sitzt könnte hier noch eine Unterdosierung vorliegen
Hallo Darleen

Bezüglich ft3: Dieser ist leider nicht auf meinem Labor-Befund aufgeführt. Ich werde diesem Hinweis nachgehen. Ich kann mich erinnern, dass die Endokrinologin gesagt hat, dass die Antikörper bei mir i.O. seien. Allerdings liegen mir auch hier keine Werte vor.

Du schreibst, eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten wäre sinnvoll. Ist eine Endokrinologin demnach nicht die richtige Person? Was denkst du über Ultraschall? -> entspricht wohl der Sonographie wenn ich das richtig verstanden habe...

Danke und Grüsse
endlesstired

Geändert von endlesstired (30.07.13 um 18:15 Uhr)

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darleen
Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Hallo Darleen

Bezüglich ft3: Dieser ist leider nicht auf meinem Labor-Befund aufgeführt. Ich werde diesem Hinweis nachgehen.
Hallo endlesstired

Eben deswegen , eine Endokrinologin die keinen Ft3 genommen hat , nebst einen Ultralschal--> sonographie

mus man nur staunen , das ist eine unvollständige Diagnostik, auch fehlen die Antikörper--> also ist die Aussage--> es liegt nicht an der SD für übereilt

Deswegen Zweitmeinung beim Nuklearmediziner oder eben einen anderen Endo

bitte, liebe grüße darleen


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