Geschwollene Nasenschleimhäute

14.06.13 17:47 #1
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Ylenia ist offline
Beiträge: 3
Seit: 23.07.12
Hallo,nun hat es doch noch geklappt,dass ich eins meiner gesundheitlichen Problemen schildern kannda ich nicht gewöhnt bin in einem Forum mitzumachen,hatte ich ziemliche Schwierigkeiten weiter zukommen und daher
hat man auch seit meiner Registrierung nichts mehr von mir zu lesen bekommen.

Nun zu meinem Problem:Seit vielen Jahren habe ich immer wieder geschwollene Nasenschleimhäute,vor 29 Jahren hat ein HNO Arzt mir aufgrund heftigem andauerndem(15x) nacheinander Niesen die Schleimhäute herausgefroren,wow war das zuerst eine Befreiung!Bald darauf kamen die Probleme zurück,später wurde eine Verkrümmung der Nasenscheidewand festgestellt und korrigiert und gleichzeitig Polypen enfernt.
Nach einer gewissen Zeit haben sich Zysten in der Nase gebildet,auch diese wurden rausoperiert.Scheinbar habe ich auf irgendetwas eine Allergie die sich unvermittelt durch anhaltendes Niesen äussert.Manchmal ich habe längere Zeit Ruhe,bis auf die geschw.Schleimhäute,dann muss ich urplötzlich wieder niesen.Allergietest wurden zweimal auf typische Allergene gemacht,beide mit negativem Befund.Laut Arzt sei es sehr aufwendig und vielleicht nie herauszufinden,auf was ich so stark reagiere.Bei einem Besuch einer Bekannten traten die Symptome unvermittelt auf,beim nächsten Besuch bei derselben Person passierte gar nichts.Einmal traten die Symptome in einem Schmuckladen auf,wirklich urplötzlich,auch meine Begleitung staunte über die Heftigkeit!Kennt jemand diese Problematik?Gruss,Ylenia


Geschwollene Nasenschleimhäute

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.206
Seit: 15.05.13
Hallo Ylenia,

schön, dass Du es geschafft hast. Eine neue Erfahrung kann hilfreich sein.

Zu Deinem Problem fällt mir als Ursache ein: Zähne, die mit allergisierenden Stoffen behandelt wurden (Metalle, Amalgam, Kunststoff, Zahnspangen, Implantate etc.). Ich kenne das Problem mit den Schleimhäuten aus eigener Erfahrung, habe es nämlich seit 25 Jahren.

Neben Zahnfüllungen waren es bei mir auch Schadstoffe im Schlafraum (Teppichboden aus Kunststoff). Habe lange gebraucht, um darauf zu kommen. Auf der mühsamen Suche nach der Ursache konnte ich sehr viel lernen.

Grüße, Miglena

Geändert von MiglenaN (14.06.13 um 18:14 Uhr)

Geschwollene Nasenschleimhäute

Ylenia ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 23.07.12
Hallo Miglena,danke für deine Antwort

Ich habe Amalgam und auch Kunststofffüllungen,ich müsste also diese entfernen,aber mit welchem Material würde dann wieder aufgefüllt?
Ganz sicher ist es auch nicht, ob ich wirklich auf diese Füllungen allergisch reagiere...

Es ist wirklich schwierig,weil ich das alles aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen müsste ohne eine Garantie zu haben,dass das Problem danach beseitigt ist.

Aus deinen letzten Worten entnehme ich dass das Problem bei dir noch nicht gänzlich verschwunden ist,habe ich recht mit meiner Annahme?

Lieber Gruss,Ylenia

Geschwollene Nasenschleimhäute

pixelschubser ist offline
Beiträge: 186
Seit: 30.05.13
Hallo,

Habe so ein ähnliches Problem. Schonmal an Duftstoffe Parfüm deo Haarspray etc. Gedacht? Kenn das aus meinem Familienkreis heftige niesattacken nach Berührung mit den Stoffen.

Geschwollene Nasenschleimhäute

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.206
Seit: 15.05.13
Hallo Ylenia,

ich habe viele Jahre gebraucht, um dahinter bzw. darauf zu kommen. Ich bin mir 100% sicher bezüglich der Ursachen bei mir. Im Laufe der Zeit verschlimmert sich der Zustand und wird chronisch: hätte ich es früher gewusst, wäre es für mich sicher besser gewesen. Ich habe mit der Entfernung des Teppichbodens und meiner Zahnfüllungen eine deutliche Besserung erreicht und gerade noch verhindern können, dass ich schwerst krank werde. Man verträgt immer weniger und hat immer mehr Beschwerden. Ich hatte Glück, auch wenn etwas verspätet, denn heute kann ich mehr Lebensmittel essen und mehr Stoffe vertragen als vor der Entfernung. Meine Nase ist auch besser geworden, allerdings sind meine Schleimhäute nach so vielen Jahren der Exposition mit den Auslösern ziemlich geschädigt, so dass ich nicht weiß, ob es jemals wieder so wird wie früher, aber ich bin zuversichtlich und erst einmal dankbar für den jetzigen Zustand.

Was bei Dir vorliegt, weiß ich nicht, das musst Du schon selber herausfinden, was nicht einfach ist, weil die meisten Ärzte nichts finden können (Zeitmangel oder Mangel an Interesse oder zu wenig Fachwissen?). Mein eigenes Beispiel sollte für Dich eine Anregung sein, nach der möglichen Ursache zu suchen. Ich hoffe, Du wirst dabei Glück haben, denn viele finden nie heraus, was sie haben und warum. Ich persönlich hatte Glück gepaart mit Wissbegierde, Lernbereitschaft und konsequentem Vorgehen. Eine Garantie kann Dir niemand geben, auch kein Arzt und, ich fürchte, nicht einmal der liebe Gott. Das ist das Problem. Und gleichzeitig die schwierige Aufgabe.

Alles Gute und viele Grüße,
Miglena
__________________
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

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Mingus ist offline
Beiträge: 556
Seit: 19.11.04
Zitat von Ylenia Beitrag anzeigen
Ich habe Amalgam und auch Kunststofffüllungen,ich müsste also diese entfernen,aber mit welchem Material würde dann wieder aufgefüllt?
Ganz sicher ist es auch nicht, ob ich wirklich auf diese Füllungen allergisch reagiere...
Hallo Ylenia,

du kannst ja nicht nur auf Amalgam allergisch reagieren, sondern es kann allein durch seine starke Giftigkeit schwere chronische Entzündungsprozesse herbeiführen.
Welche Ersatzmaterialien für Dich in Frage kommen, solltest Du durch praktische Tests (bsp. Probe des Materials für ein paar Stunden im Mund behalten) und entsprechenden Bluttest herausfinden.
Genauso solltest Du schauen, ob Du tote, wurzelgefüllte Zähne in Deinem Mund hast. Diese sondern ebenfalls schwere Gifte ab und führen zu chronischen Entzündungsreaktionen.
Die Zähne nicht nur auf allergisierende sondern auch auf giftige und entzündungsfördernde Faktoren zu prüfen ist deshalb so wichtig, weil Dein Körper ja 24h am Tag damit konfrontiert wird und sie zudem in HNO / Kopfnähe liegen.

Natürlich sollte man dennoch aufmerksam beobachten und prüfen, ob es noch andere Faktoren gibt, Allergisierende Stoffe bsp.
- in der Wohnungsreinrichtung
- in Körperpflegeartikel
- bei bestimmten Nahrungsmittel
usw.

Leider ist unsere Medizin heutzutage mit kurzzeitig angebundenen Hausärzten und vielen Fachärzten so ausgelegt, dass meist die Ursache nur dort gesucht wird, wo auch die Probleme direkt auftreten.

Ich rate dir darüber hinaus ebenfalls, dass Du dir selbst weiteres Wissen aneignest. Das bedeutet dann nicht, das man sich anmaßt, insgesamt mehr als ein Arzt zu wissen. Man kann jedoch versuchen, vernachlässigte Themen und Lücken zu füllen, besonders wenn diese verschiedene Fachrichtungen gleichzeitig betreffen. Zu guter letzt kennt niemand Deinen eigenen Körper so gut wie Du.

VG,
Mingus


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