Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

20.03.13 20:58 #1
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exfrg
eine betroffene verträgt kein mehl, kein obst, kaum gemüse mehr.

Sie ist mit NEMs bestens aufgestellt. Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Typ 1 od 4) gibt es kaum welche, diese Nahrungsmittel werden gemieden.

sie hat nachgew. keine zöliakie. Aber eine stark dezimierte physiologische Darmflora u häufig breiige Stühle, Blähungen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Fettleber usw. In keiner der zig Stuhluntersuchungen finden sich Pilze, der Stuhl wurde direkt im Labor abgegeben, und weiters noch andere Labore beauftragt.

sie leidet an depressiven episoden.

Häufig koliken als kind im darmbereich. später schlechte zähne.
zähne verschieben sich immer noch mit 65 jahren.
leichtes ziehen in der lebergegend.
darmprobleme über jahrzente.
schon seit vielen jahren arthritis
manchmal ist sie leicht verwirrt, wie abwesend.

Ltt: deutlich pos. reaktionen auf verschiedenste virale u bakterielle erreger

Fruktose-Atemtest: pos.

1) wie kann sie wieder gesund werden?
2) wo liegt wohl die eigentliche ursache der störung?

lg
frego

Geändert von exfrg (20.03.13 um 22:19 Uhr)

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

Magg ist offline
Beiträge: 1.782
Seit: 26.06.10
Stuhluntersuchungen sind nicht besonders hilfreich beim Feststellen von Pilzen im Darm. Ein negatives Ergebnis schließt nichts aus.

Hat die Person vielleicht Amalgam im Mund?

Ansonsten ist das ein ziemlich dürftiger Beitrag. Ist schwer mehr zu sagen.

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome
exfrg
Themenstarter
Zitat von Magg Beitrag anzeigen
Stuhluntersuchungen sind nicht besonders hilfreich beim Feststellen von Pilzen im Darm. Ein negatives Ergebnis schließt nichts aus.

Hat die Person vielleicht Amalgam im Mund?

Ansonsten ist das ein ziemlich dürftiger Beitrag. Ist schwer mehr zu sagen.
Nein, kein Amalgam mehr drin.

hab noch mehr ergänzt, was mir eingefallen ist.
danke.

Geändert von exfrg (20.03.13 um 22:17 Uhr)

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo frego,

Zitat von frego Beitrag anzeigen
...wo liegt wohl die eigentliche ursache der störung...
Ich denke, dass man die Hauptursache bereits gefunden hat, bis anhin jedoch nicht/zu wenig ernst genommen und entsprechend nicht/ungenügend behandelt hat. Alle genannten Beschwerden werden meiner Meinung nach hauptsächlich durch eine Infektion verursacht. Selbst Nahrungsmittelunverträglichkeiten können in diesem Zusammenhang manchmal auch nur temporär auftreten (bis Patient von Infektion geheilt ist). Ein paar Bakterien/Viren/Pilze/Parasiten können leider all diese Beschwerden verursachen - und noch viel mehr! Es gibt natürlich sehr viele verschiedene mögliche Erreger. Aufgrund der Symptome kommen mir ganz spontan Yersinien in den Sinn. Andere Erreger sind sicherlich auch denkbar.

Zitat von frego Beitrag anzeigen
Ltt: deutlich pos. reaktionen auf verschiedenste virale u bakterielle erreger
Je nachdem, welche Erreger hier angezeigt haben, ist dies natürlich sehr ernst zunehmen und entsprechend zu behandeln. Vielleicht kannst du die einzelnen Werte mal hier reinstellen?

Zitat von frego Beitrag anzeigen
wie kann sie wieder gesund werden?
Ganz einfach: Primär muss der Erreger, welcher diese Symptome verursacht, eliminiert werden. Allenfalls sind auch mehrere Erreger beteiligt. Nebenbei muss natürlich auch das Immunsystem gestärkt werden. Denn es stellt sich schon die Frage, warum die Infektion erst wirklich zum Problem für den menschlichen Körper wurde. Dazu sind meiner Meinung nach z.B. folgende Dinge zu überdenken/verbessern: Schwermetallbelastungen, Elektrosmog, geopathische Belastungen, Schimmel oder weitere Umweltbelastungen, Vitamin-/Nährstoffmangel, Säure-Basen-Haushalt, Darmflora generell (sehr wichtig fürs Immunsystem), psychische Belastungen/Stress.

Alles Gute und lg

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome
exfrg
Themenstarter
Zitat von Kaempferin Beitrag anzeigen
Je nachdem, welche Erreger hier angezeigt haben, ist dies natürlich sehr ernst zunehmen und entsprechend zu behandeln. Vielleicht kannst du die einzelnen Werte mal hier reinstellen?
s. anhang

Selbst Nahrungsmittelunverträglichkeiten können in diesem Zusammenhang manchmal auch nur temporär auftreten (bis Patient von Infektion geheilt ist).
kannst du mir vielleicht den zusammenhang erklären? das finde ich sehr spannend, den zsh zwischen infektion und nahrungsunverträglichkeiten...

...warum die Infektion erst wirklich zum Problem für den menschlichen Körper wurde. Dazu sind meiner Meinung nach z.B. folgende Dinge zu überdenken/verbessern: Schwermetallbelastungen, Elektrosmog, geopathische Belastungen, Schimmel oder weitere Umweltbelastungen, Vitamin-/Nährstoffmangel, Säure-Basen-Haushalt, Darmflora generell (sehr wichtig fürs Immunsystem), psychische Belastungen/Stress.
ok wenn sie die diagnostik aller punkte angehen würde, dann wär sie wahrschl. eher verstorben als geheilt.

darmflora schrieb ich ja bereits, starke dysbiose.
stress, vielleicht n bisl mehr als normal, aber als kind wohl eher nicht.

vitamin/nährstoffmangel: schrieb ich bereits: NEMs sind optimal eingestellt.

Schwermetallbelastungen: wie soll man die herausfinden? ob sie welche im körper hat, weiss ich nicht.

säure - Basen haushalt: ich würds mal so sagen: keine puffer vorhanden.
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Geändert von exfrg (20.03.13 um 22:54 Uhr)

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo frego!

Zitat von frego Beitrag anzeigen
Schwermetallbelastungen: wie soll man die herausfinden?
Kann z.B. mittels Haaranalyse (via Hausarzt), Urintest (via Heilpraktiker/Naturarzt) und/oder kinesiologischem Muskeltest (via Kinesiolog) getestet werden. Alle obigen Punkte hatte ich nur zusätzlich der Vollständigkeit halber aufgeführt. Ich persönlich würde den Fokus auf eine mögliche Infektion legen und diese entsprechend behandeln. Alles andere ist meiner Meinung nach derzeit nicht relevant beziehungsweise zweitrangig.

Zitat von frego Beitrag anzeigen
...kannst du mir vielleicht den zusammenhang erklären? das finde ich sehr spannend, den zsh zwischen infektion und nahrungsunverträglichkeiten...
Pauschal kann ich dir diese Frage leider nicht beantworten. Ich denke, je nachdem, welche Erreger relevant sind, je nachdem welche Nahrungsmittel nicht vertragen werden, wäre der Zusammenhang wohl anders. Lediglich meine Vermutung. Ich selbst vertrage aufgrund einer Infektion auch diverse Lebensmittel nicht:
Beispiel Weizen: Meine Erreger lieben Weizen. Irgendwie wird dieser von denen für deren Stoffwechsel benötigt. Wenn ich folglich Weizen einnehme, dann freuen sie sich so richtig und spielen in meinem Körper noch verrückter als sonst schon.
Beispiel Histaminen: Eigentlich würde ich z.B. über genügend Enzyme zur Verwertung von Histaminen verfügen. Trotzdem nehme ich seit Monaten (praktisch) keine Histaminen zu mir, da ich diese absolut nicht mehr vertrage. Komischerweise ist mein Histamin-Spiegel trotzdem relativ hoch. Warum? Histamine werden nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern können auch vom Körper selbst produziert werden, z.B. wenn dieser Stress hat. Mit Stress ist nicht nur der "psychische Stress" gemeint, sondern insbesondere der "körperliche". Mein Körper beispielsweise hat aufgrund vorliegender Infektionen einen riesen Stress, der kämpft und kämpft gegen was an und schüttet Histamine in riesigen Mengen aus. Wenn ich nun zusätzlich viele Histamine zu mir nehmen würde, so würden sich gewisse Symptome noch verstärken. Aber auch durch das strikte Meiden von histaminreichen Produkten (sowie auch unter kurzfristigen Einnahmen von Anti-Histaminika) würden sich die Symptome entweder gar nicht oder höchstens minimal verbessern.
Gerade wenn der Magen-Darm-Trakt u.a. auch von der Infektion betroffen ist bzw. die Darmflora generell gestört ist, dürfte dort einiges durcheinander geraten sein. Womöglich gelingt es dem Körper unter diesen Voraussetzungen nicht mehr z.B. bestimmte Enzyme zu produzieren und folglich einige Nahrungsmittel korrekt/vollständig zu verwerten.
Alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind natürlich nicht infektionsbedingt und folglich "temporär". Ich wollte nur sagen, in manchen Fällen ist dies durchaus möglich.


Zitat von frego Beitrag anzeigen
...Erreger...
Nun, welcher Erreger ist (resp. wohl eher welche Erreger sind) hier wohl der hauptsächliche Bösewicht? Auch wenn ich persönlich von einer Infektion ausgehen würde: Es tut mir leid, aber hellsehen kann ich leider auch nicht. Ich schreib nun trotzdem einfach mal auf, was mir durch den Kopf geht - ohne Garantie auf Korrektheit:
Aufgrund jahrelanger Darmprobleme hätte ich den Ursprung der Infektion im Darm vermutet (z.B. Pilze, Yersinien etc.). Arthritis kann beispielsweise durch Yersinien, Chlamydien (Trachomatis & Pneumoniae) sowie Borrelien ausgelöst werden. Auch ein Zusammenhang zwischen Arthritis und EBV wird diskutiert. Der LTT für Chl. Trachomatis war positiv (aber nur leicht). An dieser Stelle muss folgendes erwähnt werden: Ich nehme an, es wurde ein "Sammeltest" gemacht. Dieser liefert jedoch nicht in jedem Fall korrekte Resultate. Beispielsweise könnte der LTT für Chl. Trachomatis in einem "Einzeltest" eher noch höher ausfallen. Zudem habe ich von Einzelfällen gehört, bei welchen der LTT für Yersinien im Sammeltest noch negativ war, im Einzeltest hingegen stark positiv! Aufgrund meiner Vermutung des Ursprungs im Darm sowie aufgrund der vorliegenden Arthritis kam ich auf die Yersinien. Keine Ahnung. Vielleicht würde es sich lohnen, nochmals einen Einzeltest dafür zu machen. Ebenso für Chl. Trachomatis.
Ich bin mir nicht sicher. Aber ich hätte erwartet, dass der LTT für Candida bei ziemlich jedem positiv ausfallen würde. Pilze hat wohl jeder. Es ist jedoch eine Frage des Gleichgewichts in der Darmflora, ob diese letztendlich krank machen oder nicht. Trotzdem würde ich diesen Erreger auch weiterhin in Betracht ziehen.
Mit Viren kenne ich mich nicht sehr gut aus. Aber ich glaube, dass die div. Herpesviren und Cytomegalieviren, z.B. im Gegensatz zu EBV, gut mit Virostatika behandelt werden könnten. Es gibt leider keinen Test, welcher einen kausalen Zusammenhang zwischen einem bestimmten Erreger und Symptomen beweisen kann. Der LTT für Cytomegalievirus finde ich schon sehr hoch! Ich frage mich, ob die Betroffene nicht versuchsweise 1-2 Wochen Virostatika dagegen einnehmen und einfach einmal schauen könnte, ob sich irgend etwas ändert!?
Ein positiver LTT für EBV ist natürlich nicht gut und könnte auch eine Vielzahl der Symptome erklären. Gerade bei den Leberproblem denke ich, dass dort typischerweise nicht viele Erreger in Frage kommen dürften. Mir selbst wäre dort spontan nur EBV in den Sinn gekommen. Aber es gibt sicherlich auch noch mehr.
Zu Tetatoxoid und Toxoplasmose kann ich nix sagen. Da kenn ich mich nicht aus.

Ich persönlich würde im vorliegenden Fall von mehreren Erregern ausgehen. Sorry, mehr kann ich leider auch nicht sagen!
LG

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo frego,

ich habe bisher auch keine bestätigte Zöliakie. Sollte aber diese Tests wiederholen, wenn ich mich vorher monatelang mit Getreide vollgestopft hätte....damit die Tests auch aussagefähig sind.
So viel zur Aussage von solchen Tests.

Ich habe auch nur ganz wenig echte Allergien , ganz winzige Antikörperwerte und nur wenige, unrelevante Pseudoallergien . Nach den gängigen Tests (auch aufwändige Tests).

Erst bei der Prüfung des Immunstatus wurde festgestellt , das ich andauernde, also floride Allergien haben muss. Über bestimmte Interleukinwerte. Und das ich (dadurch ?) nicht genug Antikörper bilde , und man somit meine Allergien nicht feststellen kann.
Und der Wert für mein "Immunsystem" , dieser Darmschleimhautwert ? war viel zu gering.

Auf Deine Fragen bezogen kann das auch heißen, , mit oberflächlichlichen Standardtests findet man eventuell keine Allergien .
Man sollte also selbst versuchen, heraus zu finden, was alles Reaktionen verursacht.

Denn sonst rufen diese Reaktionen genau das ´hervor, was Kaempferin über Histamin und Immunsystem schreibt.
Reaktionen, die nach meiner Meinung sehr weit verbreitet sind. Erst recht, wenn schon länger Medikamente die Leber belastet haben.
Das Immunsystem ist dadurch völlig überlastet und kann kaum irgendwelchen Erregern wiederstehen.

Allerdings wird diese Sytuation verbessert, wenn man dem Körper ALLE nötigen Nährstoffe zuführt, die er braucht . Bei mir war damals sicher Vit C ein limitierender Faktor. Ca 5 g täglich haben nicht gereicht. Nachgemessen. Mit der doppelten Menge ging es mir stetig besser.
Auch die Hormone der Person würde ich überprüfen lassen.

Ich würde, auch in Anbetracht der von Dir angesprochenen Zeit mit der Ernährung anfangen.

Fructoseintoleranz bedeutet fast immer, das es auch Probleme mit Getreide und komplexer Stärke gibt. So wie vor allem mit "Zucker- Arten" aus Mais und Getreide...also Fruktosesirup usw. , Maltose, Dextrose und wie die Sorten alle heißen.

Der Dr. Ledochowski beschreibt das auch sehr gut kurz und knapp in seinen Büchern.

Z.B. Wegweiser Nahrungsmittelintoleranzen.

Mein Rat wäre also, die Ernährung zu optimieren und dann weiter zu sehen.

Sind bei den Nährstoffen auch Aminosäuren dabei ?
Was meinst Du mit "bestens aufgestellt " ?

Eine ältere DAme erzählte mir auch stolz, was sie alles nimmt an Nährstoffen. ES war dann ein A-Z Produkt vom Discounter.....

LG K.
__________________
LG K.

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo frego,

ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an.

Um es noch einmal klar zu stellen:
Es gibt mehrere Intoleranzen, nicht nur die FI, nämlich:
- Sorbit-, Laktose-, Histamin-, Gluten-Intoleranz (es muß keine Zöliakie sein, die man bei der Ansicht der Darmzotten sieht).

Auf Laktose-Intoleranz gibt es auch einen Atemtest oder Bluttest, die oft klare Ergebnisse bringen.
Es reicht, eine dieser Intoleranzen und/oder Allergene nicht zu beachten, um alle Symptome zu entwickeln, die Deine Betroffene hat.

Was mir noch auffällt:
Nein, kein Amalgam mehr drin.
Sie hatte also Amalgamfüllungen? Wie sind die entfernt worden und wann? Hat sich dadurch an den Beschwerden etwas verbessert? Wurde in irgendeiner Form ausgeleitet? Was ist jetzt in den Zähnen drin?
Amalgam kann krank machen - giftig durch Quecksilber-Anteil

Eine Schwermetallbelastung kann zu Unverträglichkeiten führen und sie kann den Darm schädigen .
Amalgam Informationen

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo

Ich halte die Sache mit den Erregern als eine Folge einer Grunderkrankung, die ich in der Leber, dem Pankreas und der Galle vermuten würde.
Man hat keine Fettleber, wenn die Leber gesund ist.

Überhaupt:
Wie wurde die Fettleber denn diagnostiziert?
Oft wird nur deshalb, weil die Leber leicht vergrößert ist im Ultraschall und weil ab und an mal die Leberwerte erhöht sind, von einer Fettleber gesprochen und tatsächlich hat der Patient eine Fibrose oder gar eine (partielle) Zirrhose.

Ich selbst habe das wiederholt erlebt:
Fotos aus 1996 von meinem linken Leberlappen zeigen kleine Höcker. Leberärzte sehen das als eine Zirrhose an.
Histologisch wurde vom rechten Leberlappsen eine Probe untersucht: Fibrose

Wenn Ultraschall gemacht wird, sagen die Ärzte: Fettleber

Histologische Untersuchungen und Fotos der Leber sagen aber mehr aus, wie das Bildschirmgewitter beim Ultraschall, wobei es da noch vom Untersucher und dem Gerät abhängt, was herauskommt.

Daher würde ich den Begriff Fettleber immer zuerst einmal in Frage stellen. Wenn keine Biopsie gemacht wurde, dann erst Recht.

Leberkranke haben oft Gelenkschmerzen und Arthritis. Bei Autoimmun-Leberkrankheiten und bei der Eisenspeicherkrankheit ist das normal.
Oft haben Leberkranke rechtseitige Schulterschmerzen. Rechts deshalb, weil rechts die Leber sitzt und ausstrahlt in die Schulter.

Ich würde raten, die Ursache der "Fettleber" zu finden und dann Schritt für Schritt an die Folgeerkrankungen herangehen.

Natürlich ist das Immunsystem bei einer Leberkrankheit geschädigt.

Natürlich ist auch die Darmflora bei einer Leberkrankheit nicht in Ordnung, weil die Leber Eiweiß nicht mehr richtig verstoffwechseln kann und es zu Fäulnisbakterien kommt.

Auch die Anfälligkeiten für virale Erreger würde ich einer kranken Leber zuschreiben.


Breiige Stühle und Unverträglichkeit von Obst:
Das Pankreas könnte daran Schuld sein.
Pankreas-Elastase im Stuhl würde ich mal bestimmen lassen.


LG
Margie


Anmerkung:
Die Stadien von Lebererkrankungen sind:
Fettleber
später dann Fibrose
später dann Zirrhose

Fettleber bedeutet nicht, dass man zuviel Fett gegessen hat. Das kann zwar auch dazu beitragen, ist aber nicht ursächlich.
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (21.03.13 um 07:51 Uhr)

Das Pferd von hinten aufzäumen; verschiedene Symptome
exfrg
Themenstarter
vielen dank an alle!

hier die antworten auf die vorschläge und fragen:

1. Amalgam, sonstige Schadstoffe: Amalgam vor ca. 20 Jarhen entfernt, Haaranalyse ist gemacht worden, kam nichts bei raus, ist aber meines Erachtens nur bei bestimmten Vergiftungen aussagekräftig
Urinanalyse Labor bremen ist gemacht wordern, ebenso stuhl: negativ
umfangreiche blutanaylsen bei umweltmediziner dr. Bart.

2.allergietests: LTT, BDT, IgE : wie zuvor beschrieben. Intoleranz FI und auch Latkose, wie sie mir mitteilte, sie nimmt keine laktosehaltigen lebensmittel mehr zu sich.

3. darmparameter wie calprotectin, epx und alle anderen die herborn und ganzim. anbietet : normal

4. und noch einmal: NEMs sind optimal eingestellt, natürlcih nicht discounter.
NEMs ala kukl., eingestellt durch klinik am bodensee, überwacht durch labor rost. u. andere.

5. hormone: östrogenpflaster ist jetzt aufgeklebt, umfassender hormonstatus bei renommiertem endokrinologen labor in dortmund

6. infektionen: dass ltt einzeltests angeblich höher ausfallen kann ich aus eigener erfahrung nicht bestätigen. leichte diff. ja, aber keine wesentlichen unterschiede.

virostatika wurden bislang nicht eingenommen, halte ich auch für sinnvoll, jedoch ist die leber nicht so ganz in ordnung, da manchmal erhöhte leberwerte auftreten.

7. Leber: Hab mir eben die Befunde zukommen lassen: Fettleber und Fibrosierung ist durch Biopsie bestätigt. Kein Verdacht auf MW, kein hinweis auf Hämochromatose, keine Autoimmunerkrankung (wdh. sehr mfangreiches Screening).

8. Pankreas: ist in Ordnung. Elastase im Stuhl normal. Die Einnahme von Enzymen bringt nichts.

Geändert von exfrg (21.03.13 um 23:08 Uhr)


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