6 1/2 Jahre Krank ohne wirklichen Befund - Ideen?

20.10.12 12:43 #1
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Akad ist offline
Beiträge: 18
Seit: 19.10.12
Hallo Zusammen,

ich möchte mich kurz vorstellen, ich bin m, 32 Jahre als, Dipl.-Betriebswirt und komme aus Oberbayern.

Meine Krankengeschichte begann im Januar 2006. Ich hatte während des Studiums mächtig Stress hatte, zusätzlich 2 Projektleitungen, mehrere Wochen nur ca. 3 Stunden Schlaf pro Nacht, aufgepuscht mit Alkohol und Koffein, als ich eine richtig üble Erkältung bekam. Diese wurde mit Antibiotika behandelt, da sie sich zur handfesten Bronchitis ausbreitete. Eine Pause konnte und wollte ich mir nicht gönnen.

Die AB haben die Symptomatik zwar gebessert, aber nicht behoben. Eines Abends ging nichts mehr...quasi vom Schreibtisch in die Notaufnahme und auf Intensivstation - Herzmuskelentzündung.

Selbst dort habe ich mir meinen Laptop mitbringen lassen (ich kannte das Personal von meiner Zivildienstzeit) und habe mich während des einwöchigen Krankenhausaufenthalts unter AB, Kortison und Tranxilium auf die kommenden Klausuren vorbereitet.

Nach 1 Woche wurde ich entlassen, es hiess, alles abgeheilt, keine bleibenden Schäden. Mir ging es wieder richtig gut. Einzig Betablocker sollte ich nehmen.

Ca. 4 Wochen danach bekam ich eine richtig heftige Panikatacke, die einen Notarzteinsatz erforderte. Von diesem Moment an ging es stetig bergab.

Schwindel, Benommenheit, extreme Erschöpfung, innere Unruhe, Sehstörungen, Interessensverlust, ich war 3 Monate ans Bett gefesselt.

Mir wurde eine Depression mit begleitender Generalisierter Angststörung diagnostiziert.

Trotz diverser Antidepressiva (ich habe bis heute ca. 12 verschiedene versucht) wollte sich keine Besserung einstellen. Psychisch war ich gut drauf, aber die Sehstörungen, Schwindel, Derealisation, Benommenheit blieben stark bestehen.

Mit Mühe und Not beendete ich mein Studium und fand auch eine gute Stelle. Diese musste ich allerdings im März 2011 aufgeben, da es gesundheitlich wieder extrem schlechter wurde. Also wieder Psychologe und Psychiater.

Organisch schein/scheint alles bestens. Einzig auffällig sind dauerhaft leicht erhöhte Entzündungswerte, Leukos schwanken immer zwischen 11.000 und 14.000, CRP und BSG teilweise leicht erhöht. Es wird aber keine Ursache gefunden.

Im Mai letzten jahres wurde erneut ein MRT Schädel gemacht um MS auszuschliessen. Was ich auf den Bildern SELBST sah erschrak mich gehörig. Die Diagnose lautete "walnussgrosse Mukozele im linken Sinus ethmoidalis und walnussgrosse Zyste im linken Sinus maxiliaris". Ich forderte daraufhin die MRT Bilder aus 2006 an...und was sah ich dort? Die beiden Geschwulste in gleicher Grösse und Lokalisation.

Mir wurde davon 6 Jahre lang nichts gesagt. Es hiess nur lapidar: chronische Sinusitis. Hier ein Bild dazu:



Ok, also wurde das ganze Zeug dieses Jahr Mai saniert...

Der erhoffte Erfolg blieb allerdings aus...Es wurde zwar etwas besser, dennoch sind diverse WECHSELNDE Beschwerden geblieben. Auch gibt es eine ausgeprägte tagesdynamik. Meist ist es Morgens und Nachmittags schlechter, gegen Mittag und Abend besser.

Symptome:

Verschwommenes Sehen, Halos um Lichtquellen, Starbursts, Lichtempfindlichkeit
Schwindel
Benommenheit
extreme Muskelverspannungen HWS und BWS
Zittern der Hände
depressiv-ängstliche Verstimmung
Wesensveränderung
Libidoverlust
Interessensverlust
innere Leere
Erschöpfung
Stressintoleranz
Hautläsionen, die nach ein paar Tagen nekrotisch werden, es bleiben dunkle Narben zurück
Übelkeit, Apetitverlust
Medikamentenunverträglichkeit


Was bisher gemacht wurde:

rheumatologische Abklärung: ANA 1:80 (grenzwertig, ohne Ursache)
Kalium 3,8 (3,6-5,1)
Natrium 141 (135-145)
MCH und MCHC meist an der unteren Grenze trotz ausreichender Flüssigkeitsversorgung (3-5 Liter/tgl)
EBV:
EBV VCA IGG AK: 311 (<20)
EBV VCA IGM AK: <10 (<20)
EBV EBNA AK 433 (<5)
Borreliose, negativ
Blutkultur, negativ
Neurologische Abklärung o.B. bis auf eine Trochlearisparese rechts unbekannter Ursache
Augenarzt o.B. Sehkraft bei 120 %
internistische Abklärung, Blutdruck, Puls, Schilddrüse Echo, alles o.B.
Hautbiopsien (5 Stück), diese zeigen eine tiefreichende fibrosierende Entzündung unbekannter Ursache
Leukos dauerhaft leicht erhöht Arzt schiebt dies aufs Rauchen
Psychiatrtische Abklärung Diagnose s.h. oben
Psychotherapie ohne Erfolg
Endokrinologie, o.B.
Therapie bei mehreren Heilpraktikern, ohne Erfolg
Gastroskopie, Ösophagitis, 2 cm grosse axiale Hiatushernie und Ulcus duodeni OHNE Beteiligung von Helicobacter
(wurde mit Esomeprazol behandelt)

ACTH Stimulationstest Ergebnis steht noch aus.

Was mir aufgefallen ist:

Mein Nüchternblutzucker ist meist grenzwertig knapp unter 110 und steigt trotz Zuckeraufnahme (Cola, kaffee mit Zucker, ausgedehnte Mahlzeiten) so gut wie nie über 100. Heisst er ist 1 Stunde nach einer mahlzeit meist niedriger als im nüchternen Zustand. Ich habe nachgelesen, es heisst dass ein gesunder nach mahlzeiten unter 140 liegen sollte. Allerdings sollte der BZ doch nach einer Mahlzeit zumindest kurzzeitig höher sein als der Nüchternwert, oder bring ich da was durcheinander?

Zudem hatte ich rückblickend betrachtet den Eindruck, dass die Beschwerden deutlich weniger wurden, ich insgesamt entspannter wurde unter Behandlung mit Prednisolon (wurde mir wegen der Hautgeschichte, der Herzmuskelentzündung und im Mai 2012 bei der pansinusOP gegeben)

Auch geht es mir meist vor bestehenden "Terminen" deutlich schlechter, wenn diese vorbei sind geht es schlagartig besser.

Seht ihr da einen Zusammenhang? Insbesondere da ja Cortisolmangel auch solche Probleme hervorrufen kann?

Ich bin verzweifelt auf der Suche nach einer Ursache...

Ich schliesse nach 6 Jahren Leidensweg eine psychische Beteiligung nicht gänzlich aus, jedoch sehe ich diese nicht als ursächlich an. Insbesondere nicht, da psychotherapeutische/ psychiatrische Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen.

Ich möchte einfach nur meine Gesundheit wieder zurück und meine Lebensqualität von vor 6 jahren.

Habt ihr vielleicht eine Idee?

Schon mal vielen Dank für eure Antworten.

Edit: Auf Alkohol verzichte ich nun seit über 3 Monaten komplett, davor habe ich täglich 2-3 Bier getrunken (Schnaps oder anderes so gut wie nie), brachte aber auch keine Änderung...

Vorgestern wurde beim Hautarzt ein Hefepilz der Haut festgestellt und aufgrund weisser Beläge auf Zunge und Wangenschleimhaut der Verdacht auf Candida geäusset, das Ergebnis der Kultur steht noch aus.

Geändert von Akad (20.10.12 um 12:59 Uhr)

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Akad,

Endokrinologie, o.B.
Was wurde denn alles endokrinologisch gesehen untersucht?
- Schilddrüse
- Nebennieren
- männliche/weibliche Hormone
?
Könntest Du die Werte bitte hier einstellen?

Wenn Du einen Candida auf der Haut hast, könntest Du auch einen im Darm haben. Das wirkt sich dann auf verschiedene Art und Weise aus und führt u.a. zur Frage, ob Du Amalgam oder Palladium oder andere Metalle zustätzlich in den Zähnen hast?
Candida

Medikamenten- und Alkoholunverträglichkeit und noch so einiges mehr kann mit einer Histaminintoleranz zusammen hängen. Die könntest Du Dir durch den ständigen Stress, aber auch durch Medikamente eingefangen haben.
HIT > Symptome

Andere Intoleranzen (Fruktose-, Sorbit-, Laktose-, Glutenintoleranz) wären auch möglich (s. Wiki), ebenso wie Allergien.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Magg ist offline
Beiträge: 1.782
Seit: 26.06.10
Magnesiummangel wg Stress, Alkohol, Koffein etc. Von der Operation hätte ich dir abgeraten.

Initiative Magnesiumhilfe

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Akad ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 19.10.12
Guten Morgen,

wenn ich ehrlich bin, weiss ich gar nicht genau, welche Werte der Endo alles mitmachen wollte. Es hiess nur: ACTH und ein paar andere Werte. die Ergebnisse bekomme ich erst Morgen, daher kann ich sie noch nicht einstellen.

Zum Thema Haut und Pilz...

Bei dem Pilzbefall der Haut handelt es sich lt. Aussage Hautarzt um

"Pityriasis versicolor"

Den Verdacht auf Candida äusserte er nur aufgrund der weissen Beläge der Mundschleimhäute. Das Ergebnis des Abstrichs erhalte ich auch erst.

Amalgam oder andere Metalle habe ich keine im Körper, Löcher in den Zähnen habe ich nicht, lediglich eine Kunststoffversiegelung. Ansonsten Gebiss tip top. Die Mandeln sind mit 6 Jahren entfernt worden, alle 4 Weisheitszähne mit 12 oder 13 Jahren.

Die Operation musste durchgeführt werden, da die Mukozele knochenverdrängend gewachsen ist.

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ChriB ist offline
Beiträge: 455
Seit: 17.01.09
Hallo, Akad,

Zitat von Akad Beitrag anzeigen
Bronchitis, Herzmuskelentzündung, Schwindel, Benommenheit, Erschöpfung, innere Unruhe, Sehstörungen,

entspannter unter Behandlung mit Prednisolon

vor bestehenden "Terminen" deutlich schlechter, wenn diese vorbei sind geht es schlagartig besser.
sind Gifte ausgeschlossen ?

- Laserdrucker und bedrucktes Papier, Sick Building Syndrome -> http://www.symptome.ch/vbboard/gifte...ank-toner.html

- Ausgasende Möbel, Teppiche, Holzschutzmittel etc.

LG

ChriB
__________________
Laserdrucker und damit bedrucktes Papier können toxische, metallhaltige Stäube freisetzen.

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Akad ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 19.10.12
Gifte sind ausgeschlossen. Ich bin mittlerweile auch umgezogen.

Der ACTH Test ergab wohl auch keinen Treffer. Habe die Werte zwar noch nicht selbst gesehen, aber Endo meinte die Werte seien Bilderbuchmässig.

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Esther2
Mit Magnesium wäre ich vorsichtig. Es füttert diverse Infektionen und stützt die Bildung von Biofilmen.

Ansonsten glaube ich nicht, dass du mit der komplexen Problematik "eine" Lösung finden kannst. Auch wenn es ursprünglich vielleicht EINEN Auslöser gab, hast du in der Zwischenzeit sicher zig Probleme, die gelöst werden wollen. Nur in Summe ist Besserung zu erwarten.

Es ist total selbstverständlich, dass nach jahrelanger Krankengeschichte Psychothemen eine Rolle spielen. Aber es ist leider Standard in unserem Medizinsystem geworden, dass all die vielen Patienten, die sehr krank sind und bei denen man trotzdem nichts findet, auf die Psychoschiene gestellt werden. Ich persönlich kenne niemanden, der dort gesund geworden ist.

Es gibt viele kleine Tipps, die dich vielleicht weiterbringen, aber sicher genauso viele, die nur Geld kosten und nix bringen. Und bis du sie alle durchprobiert hast, bist du nicht nur arm, sondern auch alt. In diesem Sinne solltest du meiner Ansicht nach sehen, dass du (schnell) jemanden findest, der Erfahrung hat und deine Beschwerden und Befunde anders interpretieren kann als es die klassische Schulmedizin tut. Denn jeder noch so objektive Laborbefund, jedes noch so tolle Röntgen muss anschließend von jemandem interpretiert werden, der weiß, was er da sehen oder behandeln will/kann/sollte.

LG, Esther.

P.S.: Von der NNH-OP hätte ich dir auch abgeraten. Auf jeden Fall braucht das eine Nachbehandlung im Sinne von Nasenspülungen etc. Die OP behebt das Problem nur strukturell, die Infektion wird damit etwas behindert, aber wirklich ausgeräumt? - Glaube ich nicht.

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Akad ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 19.10.12
So, nun habe ich zumindest ein paar Aussagen und ein Blutbild vom Rheumatologen vorliegen.

Der Rachenabstrich wegen weiss belegter Zunge und Mundschleimhaut war komplett negativ. Also keine Pilze.

Das Blutbild vom Rheumatologen am 15.10.12 ergab diese Ausreisser:

Leukos: 12.720 (-10.000)
CRP: 7,2 (< 5.0)
ANA: 1:80



Er schlägt eine Knochenszintigrafie vor, da er eine leichte Entzündung diagnostiziert hat.

Worüber ich verwundert bin...ich war einen Tag, also nur 12 Stunden vorher in der Notaufnahme, weils mir so schlecht ging...da hatte ich folgende Blutwerte:

Leukos: 13.600 (-9.800)
CRP: 0,5 (- 0,9)

Dass das CRP relativ schnell reagiert ist mir bekannt, aber dass die Leukos so schnell sind, ist mir relativ neu. Hinzufügen muss ich, dass ich keinen Infekt habe. Weder Schnupfen noch Halsschmerzen, noch sonst was...

Also scheint doch da irgendwas zu brodeln...?! Die Werte sind sicherlich nicht dramatisch erhöht, aber deutlich über der Norm...was könnte denn sowas noch verursachen?

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Ich schliesse nach 6 Jahren Leidensweg eine psychische Beteiligung nicht gänzlich aus, jedoch sehe ich diese nicht als ursächlich an. Insbesondere nicht, da psychotherapeutische/ psychiatrische Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen.

Ich möchte einfach nur meine Gesundheit wieder zurück und meine Lebensqualität von vor 6 jahren.

Habt ihr vielleicht eine Idee?
Eventuell würde ich eine Intoxikation mit Schwermetallen prüfen lassen (Quecksilber bzw. Amalgam)

Seht ihr da einen Zusammenhang? Insbesondere da ja Cortisolmangel auch solche Probleme hervorrufen kann?
Eine Nebennierenschwäche könnte schon eine Rolle spielen insbesondere bei Erschöpfung und Panikattacken. Deine Beschreibung (wenig Schlaf, chron. Stress/Belastung kann da bei der Entstehung beteiligt sein) passt auch dazu.

http://www.adrenal-fatigue.de/

Zitat von adrenal-fatigue.de
niedriger Blutzucker / Hypoglykämie
chronische Müdigkeit / Energiemangel
geringe Stresstoleranz
niedrige Körpertemperatur / Frieren
Gehirnnebel / schlechte Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis
geringe Energie / Müdigkeit
Depressionen / Ängstlichkeit
Bindegewebsschwäche / schlechte Wundheilung
Immunstörungen / Allergien / wiederkehrende Infektionen
nicht Zunehmen oder nicht Abnehmen können
geringe Libido
Chronisches Erschöpfungssyndrom / Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome)
Verdauungsstörungen
Reaktion auf Inhalantien
Schwindel bei schnellem Aufstehen
starke morgendliche Anlaufschwierigkeiten
Verlangen nach salzigen, fetten oder proteinreichen Lebensmitteln (Käse, Fleisch)
benötigt Kaffee oder Stimulantien um Morgens in Gang zu kommen
Energiemangel am Morgen und Nachmittags (15-17 Uhr)
kurzzeitige Besserung nach Mahlzeiten
Besserung wenn Stress nachläßt, z.B. Urlaub
Tendenz zum Zittern unter Druck
lg

Geändert von dmps123 (25.10.12 um 10:53 Uhr)

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Akad ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 19.10.12
So, nun habe ich weitere Befunde...

Erstmal die lt. Endo unauffälligen Blutwerte:

Immunglobulin A: 99 mg/dl (40-350)
Immunglobulin G: 877 mg/dl ( 650-1600)
Immunglobulin M: 112 mg/dl (50-300)

IGF-l (Somatomedin): 213 mg/dl (115-307)

Cortisol vor ACTH: 16,8 ug/dl (4,3-22,4)
Cortisol 30 Minuten: 23,8 ug/dl
Cortisol 60 Minuten: 28,2 ug/dl

Testosteron: 5,4 ng/dl (2,41-8,27)
DHEAS: 169,5 ug/dl (34,5-568,9)


Scheint also wirklich nichts auffälliges zu sein...

Nun kommt das Ergebnis der Knochenszintigraphie:

Mässiggradige Kapselbetonungen der Schultergelenke mit glenoidaler Akzentuierung. fokale Speicherverdichtung in Projektion auf die Sutura coronaria links parasagital. Akzentuiert der glenoidale Schultergürtel mit fokalen Mehrspeicherungen, desgleichen Betonung der unteren/mittleren HWS frontal und beider SCG. Gering akzentuiert beide ISG, auffällig die Insertionsbereiche von Hüft und Kniegelenken bds, sowie das OSG links deutlicher als rechts. Fokale Mehranreicherung des linken Olecranon. Steilstellung der oberen und mittleren HWS mit diffus verstärkter Speicherung.

Es finden sich Kapselreizprozesse der Schultergelenke bds. glenoidal betont, zudem eine fokale Hyperminerali´sation der Suttura coronaria links parasagittal. Auffällig die vermehrte Mineralisation der distalen Kapselansatzbereiche in Hüft und Kniegelenken, geringer auch des linken OSG. Die fokale Hypermineralisation des linken Olecranons kann posttraumatischer natur sein, insgesamt kein primär malignitätsverdächtiger össärer Befund.

Bei Leukozytose und CRP Erhöhung sollte möglichst im Schub eine Leukozytenszintigraphie zur Abklärung einer pathologischen Leukozytenansammlung erfolgen.



So...und was heisst das jetzt? Krebs scheint wohl nicht zu den Verdächtigen zu gehören...für mich stellt sich das so dar...diverse Veränderungen an Gelenken, die nicht normal sind, eine Ursache wird nicht genannt, ebensowenig eine Therapie.


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