Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auch?

02.09.12 11:41 #1
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Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

bestnews ist offline
Beiträge: 5.706
Seit: 21.05.11
Aber AUFWÄRMEN IST DOCH TABU!

Man kann vielleicht auch einfach auf Arbeit kalt essen, was man vorgekocht hat und Abends und oder morgens warm, reine Gewohnheitssache.
Fleisch sollte man bestimmt nicht mitnehmen, Fisch auch nicht, meine ich, das können dann Histaminbomben werden, wenn nicht durchgänig gekühlt wird.

Bzügl. Hit und Familie:
Kullerlugel meint, sie hätte die Hit an die Tochter weitergegeben.
Es kann z.B. auch sein, ihr vertragt alle sehr schlecht Lactose, Gluten z.B., das wird ewig nicht erkannt, dann entwickelt sich daraus eine Hit.
Ich vermute mal bei der in unseren Breiten fast durchgängien Fehlernährung, haben sehr viele Menschen gerade über 50 ne Hit.

Fehlernährung darum, weil wir nicht essen, worauf wir genetisch vor tausenden von Jahren geprägt sind.

Ein Benzinauto wird auch nicht mit Diesel betankt, oder?

Auch für die Seele gut, eine gesunde artgerechte Ernährung für Menschen.

Die Prägung auf das Essen soll bereits vor Ackerbau und Viehzucht geschehen sein, also sind demnach Geteide und Milchprodukte allgemein ein Problem, ob man das nun merkt oder nicht und ob das der Doc. bereits auf der Uhr hat oder nicht, denke ich.
Von der ganzen Lebensmittelchemie und dem Zucker, den Umweltgiften mal ganz zu schweigen.

Alles Gute.

Geändert von bestnews (08.09.12 um 17:56 Uhr)

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Enian ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 02.09.12
Soo.. Ich war gestern beim Arzt:

Ich mache nun am Freitag erst einmal einen Lactose-Intoleranz-Test und danach einen Fructose..

Was ich jedoch sehr verwirrend beim Gespräch mit dem Arzt fand war, dass er meinte, dass man Histaminintoleranz (weil ich speziell über das Thema gesprochen hatte) im Blut feststellen kann und bei den letzten Untersuchungen dieser Wert nie erhöht war.
- Nun hab ich bei meinen Internetrecherchen etc, immer nur gelesen, dass man Histaminintoleranz nur durch eine Diät oder einem Provokationstest feststellen kann .. und der Arzt meint eben, dass es durchs Blut ersichtlich ist

keine Ahnung, was ich davon halten soll?

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

bestnews ist offline
Beiträge: 5.706
Seit: 21.05.11
Hallo Enian,
verabschiede Dich von der Vorstellung, das Ärzte perfekt sind und keine blinden Flecken haben. Ich bin seit fast 40 Jahren hauptsächlich durch ein chronisches Nierenversagen in ärztlicher "Behandlung". Heute bin ich durch langwierige gründliche Recherchen sicher, man hätte meine Nieren ohne Probleme retten können. Bei mir wurde klar eine Zöliakie nicht erkannt.
Die letzten 2 Jahrzehnte kamen immer mehr Symptome hinzu und meine Lebensqualität litt beträchtlich. ich sass, aus heutiber Sicht auf einer Zeitbombe, weil ich ca.75 % der Nahrungsmittel die ich ass, nicht vertrug. Darauf musste ich auch selber kommen. Egal ob die Nephroplogen oder sonstwas für ein Facharzt, alle haben das verpennt!

Also zu Deinen Fructose-und Lactosetests:
Wenn Du die Atemteste machst, musst Du wissen, dass es sogenannte No-Respnder gibt, daher auch kommt vermutlich auch die Versagerquote von bis zu 15% an falsch negativen Tests....Der Allergologe den ich vor nicht langer Zeit dann aufgesucht habe, hat bei mir hier übrigens nur Bluttests auf die genetisch bedingten Varianten gemacht, weil er meinte, das wäre jetzt das Mittel der Wahl.
Leider hat auch er nicht korrekt gehandelt, denn er hat dadurch die erworbene Fructosintoleranz übersehen.....

Histaminintoleranz:
Deinem Arzt fehlt klar Wissen, Deine Recherchen stimmen, der einzig sichere Weg eine Hit nachzuweisen liegt in der Probediät mit anschliessender Provokation.
Ich habe bei mir die Diät selbsständig und aus eigenem Antrieb gemacht und es passte wie die Faust aufs Auge, nach ca. 1 Woche war der Erfolg unübersehbar!
Der später konsultierte Allergolge sah bei mir aufgrund der Symptome klar genau wie ich eine Histaminintoleranz. Das Histamin im Blut war normal (okay ich war auf Diät schon) und das Dao war auch im Rahmen.
Das Dao ist aber nicht zu niedrig, wenn Du eine chronische Hit hast, also sagt das nichts aus. der Histaminwert schwankt erheblich und so hätte ich auch schon ohne Diät einen normalen Wert haben können. Bei der chronischen Form der Hit ist nicht das Dao sonder das Enzym HNMT das Problem und das kann man, meine ich nicht messen. Aber belies Dich dazu hier noch mal auf der Seite oder aber hier:

HIT > Diagnose

Ich halte mich im übrigen seit der Probediät in etwas an diese Tabelle, bis auf dass ich keine Milchprodukte esse und glutenfrei lebe, keinen Zucker.

http://www.histaminintoleranz.ch/dow...lliste_HIT.pdf

Insgesamt ist die Seite die beste die ich zum Thema kenne.

Vertraue Dir und Deinem Verstand und Du fährst am besten.

Interessant vielleicht auch noch für Dich:
Da ich langsam das Gefühl habe, mein Zahnarzt ist ausser dem Allergolgen (den ich abgewählt habe)der einzige, der überhaupt Ahnung hat, was die Nahrungsmittelintoleranzen angeht ,habe ich ihn also gefragt, ob er nicht einen Arzt kennt, der sich hier wirklich auskennt.
Seine Antwort lautete: So gut wie sie sich kundig gemacht haben, werden Sie kaum jemanden finden.....

Sei froh, dass Du hier gelandet bist, ich bin heilfroh!

Alles Gute.

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Enian ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 02.09.12
Ich werde ersteinmal Lactose und Fructose abtesten lassen und danach lasse ich mir Blut auf Histamin und DAO abnehmen. Nach zwei wöchiger Diät (im Internet so beschrieben) werde ich erneut Blutabnehmen gehen und hoffen, dass da Klarheit geschaffen wird. - sollte es mir innerhalb der zwei Wochen besser gegangen sein, werde ich sicherlich die histaminfreie Diät weiterführen.. Es wäre einfach zu schön um wahr zu sein wieder ein normales Leben führen zu können, indem man einfach auf ein paar Nahrungsmittel verzichtet.

Nur eine Frage würde mich da noch interessieren:
Ich lese eigentlich nur von HIT im Zusammenhang mit Nahrung. Nur wie gesagt: Ich esse eigentlich alles, worauf ich Lust habe und zuhause geht es mir meist herrlich, während ich in der Schule fast nur auf der Toilette sitze.

Ist es denn überhaupt möglich, dass durch Nervosität und Stress über einen langen Zeitraum der Histaminwert derart erhöht ist, sodass man solch unangenehme Symptome hat? - dass der Körper praktisch mit dem eigens produzierten Histamin überfordert ist und die Ernährung daneben nur ein kleiner Faktor ist, der den Topf zum Überlaufen bringt?

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Enian,

Ist es denn überhaupt möglich, dass durch Nervosität und Stress über einen langen Zeitraum der Histaminwert derart erhöht ist, sodass man solch unangenehme Symptome hat? - dass der Körper praktisch mit dem eigens produzierten Histamin überfordert ist und die Ernährung daneben nur ein kleiner Faktor ist, der den Topf zum Überlaufen bringt?
Eindeutig JA .

LG K.
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LG K.

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Enian ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 02.09.12
Ergebniss des heutigen Fructosetests (Lactose doch erst demnächst):

Ja, ich bin eindeutig Fructoseintolerant, jedoch nicht im roten Bereicht. Der Arzt meinte ich könne hin und wieder ein wenig Obst zu mir nehmen, sollte aber nicht übertreiben.

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.657
Seit: 17.07.10
Hallo Enian,

bei mir lag es am Brot. Sobald ich gefrühstückt hatte, ging das Theater los. Und abends nach dem Abendbrot konnte ich vor lauter Blähungen nicht schlafen. Morgens gegen 5 Uhr musste ich dann im Laufschritt zur Toilette. Es hat eine Weile gedauert, bis ich es endlich heraus fand. Ich lasse mir nun das Brot vom "Lebe gesund Versand" schicken.
Nun vertrage ich auch wieder jede Menge Obst.

LG Rawotina

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Enian ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 02.09.12
Ich weiß nicht, ob ich das jetzt hier im Forum gelesen habe oder irgendwo im Internet, aber man soll ja, wenn man vermutet eine Histamin-Intoleranz zu haben auch alle anderen Intoleranzen abklären.

Inwiefer stehen Lactose und Fructose mit Histamin im Zusammenhang?
Und was bringt die Erkenntnis Lactose/Fructose-Intolerant in Bezug auf Histamin?

Chronische Verdauungsprobleme mit unbekannter Ursache;wer auc

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Enian,

Inwiefer stehen Lactose und Fructose mit Histamin im Zusammenhang?
Und was bringt die Erkenntnis Lactose/Fructose-Intolerant in Bezug auf Histamin?
Laktose - und Fructoseintoleranzen sind meist genetisch bedingt . Histaminprobleme entstehen oft in Folge von zu viel ....der Abbau ist überlastet oder eingeschränkt. Es ist also eher ein Folge- Symptom. Geht aber nur wieder weg, wenn man die Auslöser der vermehrten Histaminausschüttung erkennt.

Schau Dir einmal an, wie eine ganz normale allergische Reaktion abläuft....Histamin ist da einer der Botenstoffe.

Ein bißchen Intolerant ist man sicher nicht....aber bei der FRuctose kommt es oft auf die Menge an. Es ist sozusagen ein Problem der Aufnahme / Verstoffwechselungskapazität....ich denke mit normalen Fertigwaren, z.B. Riegelchen aus der Schulkantine usw....kannst Du schnell an die Grenzen kommen.

LG K.
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LG K.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.706
Seit: 21.05.11
Hallo Enian,
unerkannte Intoeranzen können zur Histaminintoleranz führen....

Alles Gute.


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