Keine Diagnose; Schwindel, Kopfweh, Verspannungen

17.07.12 20:03 #1
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lockheed ist offline
Beiträge: 3
Seit: 17.07.12
Hallo liebe Leser!

Ich weiss nicht wer, oder ob das hier jemand lesen wird- da ich aber alles mögliche ausprobiert habe und nicht mehr weiter weiss, ist es wohl zumindest eine Chance. Da geht´s mir wohl wie den meisten Usern hier.
Also, dann erzähl ich mal meine Geschichte:

Vor etwas mehr als drei Jahren wachte ich jeden Tag mit leichtem Schwindel, Kopfweh und Verspannungen im Hals und Schulterbereich auf. Zuerst merklich auf der rechten Körperhälfte, später auch links, bzw. beidseitig. Alles fühlte sich an, als ob ich einen Filter vor dem Gesicht hätte und mein Konzentrationsvermögen war ebenfalls deutlich gestört.
Damals hatte ich mich nicht für Gesundheitsfragen interessiert, also war der erste Gang der zum Orthopäden. Ergebnis: Röntgen, "Nackensteilstellung", Medikament zur Muskelentspannung, Physiotherapie!
Ok, hat alles nix gebracht, also ging die Suche weiter. Nächster Stopp- Osteopathie. Fand ich sehr interessant und hab mich daraufhin erstmalig mit "Medizin"/Gesundheitsthemen befasst. Da der Osteopath meine Leber im Visier hatte, habe ich mich mit Leberreinigungen befasst und erfolgreich einige durchgeführt. Mein Wohlbefinden steigerte sich enorm (und ich schwöre heute noch auf die Leberreinigung nach Moritz) allerdings blieben die Symptome...
Ein Mesologe stellte Zahngift fest und tatsächlich fand der Zahnarzt beim Röntgen zwei entzündete Zahnwurzeln im rechten Oberkiefer!
Cool, dachte ich- endlich kommen wir den Beschwerden auf die Spur.
Wurzelbehandlung- Symptome immer noch vorhanden. Glauben daran verloren und somit vergessen, die Zähne überkronen zu lassen. Hab mich dann lange nicht um meine Symptome gekümmert und entschieden, dass ich wohl damit leben muss...
Nach etwa 6 Monaten sind dann beide behandelten Zähne am selben Tag auseinander gebrochen... Es folgte eine Wurzelspitzenresektion (da wieder Entzündung), sowie die Ziehung der beiden "Stümpfe". Jetzt habe ich eine Merrylandbrücke und warte auf meine Implantate...
Der Kieferbereich, wo die Zähne waren fühlt sich sehr merkwürdig an (entschuldigung, anders kann ich´s nicht beschreiben) Dort herrscht ein komischer Druck und die rechte Hals/Nachenseite, sowie die rechte Schulter, das Becken und Wade + Fuß sind unter heftigem Zug. Diese Partien befinden sich unter heftiger Spannung und es wird unerträglich.
Mittlerweile lebe ich sehr bewusst und somit hat der ganze Ärger sicher auch seine gute Seite. Allerdings kann ich das Leben nicht mehr genießen, da ich nicht einmal weiss, was die Ursache für meine Beschwerden sind. Mein eigenes Gefühl sagt mir, wenn ich in meinen Körper höre, dass das Problem nach wie vor im Kiefer sitzt! Allerdings hätte ich gern gewusst, ob das möglich ist!?
Können Zahn/kieferprobleme solche heftigen Verspannungen auslösen? Über so lange Zeit? Zumal ich keine Schmerzen im Kiefer habe, nur eben ein seltsames Gefühl.
Masseure und Therapeuten schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich zu ihnen komme und das obwohl ich mittlerweile täglich Yoga (Lockerungsübungen) durchführe. Da ich schon so viele OP´s an besagtem Oberkiefer hatte, glaubte ich einige Zeit, dass das nicht der Problemherd sein kann, da die Entzündung ja jedesmal beseitigt wurde. Allerdings ist da immer noch dieses Gefühl... Da ich es nicht besser weiss, würde ich sagen, dass dort eine Entzündung vorliegt, die ich zum. im Kiefer selbst nicht richtig wahrnehme, da die beiden Zähne ja gezogen sind. Zumindest fühlt es sich an, als ob irgend etwas schwelt.
Zum Zahnarzt muss ich ja in jedem Fall wegen den Implantaten. Hat jemand eine Idee, auf was der Zahnarzt sonst noch achten könnte?
Vielen Dank und euch allen beste Gesundheit!

Keine Diagnose; Schwindel, Kopfweh, Verspannungen

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo lockheed,

Können Zahn/kieferprobleme solche heftigen Verspannungen auslösen? Über so lange Zeit?
Eindeutig: Ja!

Manchmal ist mit der Ziehung solcher Zahnruinen ja die Entzündung im Kiefer nicht wirklich behoben. Es ist wichtig, daß der ganze infizierte Kiefer ausgeschabt wird, damit die Entzündung aufhört.
Der Weg zu einem ganzheitlichen Zahnarzt könnte nützlich sein, wobei man da sehr genau hinschauen muß. Da gibt es sonne und sonne.

Hast Du evtl. Amalgam in den Zähnen? Oder/und andere Metalle, z.B. Gold? Gibt es andere wurzelbehandelte Zähne?

Hier im Forum kannst Du über die SUCHEn viele Threads finden, in denen über Wurzelbehandlungen und ihre Risiken geschrieben wird.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Lockheed,
als Zahnarzt mit über 40-jähriger schulmedizinischer Erahrung und nunmehr 22-jähriger Tätigkeit als "Naturheilkundiger", denke ich über Ihr Problem folgendermassen.
Vorrausgesetzt,es käme wirklich aus dem Zahn-/ Kieferbereich (was denkbar bis wahrscheinlich wäre nach all den OP's ),könnten folgende Dinge eine Rolle spielen:

1.) In den OP-Bereichen,wo die Zähne entfernt wurden,sind Restentzündungen zurück geblieben,wenn der Kiefer angrenzend zu den Wurzelspitzenregionen nicht auch noch gesäubert("ausgefrässt") wurden.

2.) Es könnten sich Narben-Störungen gebildet haben,die den für eine Heilung gesunden Energiefluss stören.

3.) Es könnten Zahnreste zurück geblieben sein,die man im Röntgenbild aber sehen muss.

4.)Es könnte sein,dass sich die Entzündung der Zähne zur Kieferhöhle "durchgefressen" hat und das eigentliche Problem könnte jetzt eine Kieferhöhlen-Entzündung sein. Kann der HNO nicht immer diagnostizieren.

5.)Wurde möglicherweise bei der Wurzelspitzenresektion der oberen Backenzähne die Kieferhöhle eröffnet? Das wäre eine weitere Möglichkeit ,weil durch Entzündung die Öffnung sich dann nicht schliessten kann

Leider,so muss man sagen, hat die Schulmedizin mit Ausnahme der Position 3.) und 5.) keine Möglichkeit,solche Störungen zu erkennen.Das Röntgenbild zeigt nämlich erst sehr spät Veränderungen im Kieferknochen an.

So kann man Ihnen nur raten,sich mal über "Alternative" Untersuchungsmethoden zu informieren.
Nachtjäger

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lockheed ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 17.07.12
Hallo Oregano, hallo Nachtjäger!

Vielen Dank für eure Antwort.
Die Kieferhöhle wurde tatsächlich versehentlich bei der OP geöffnet. Habe auch regelmäßig ne verstopfte Nase.
Mittlerweile fühlen sich auch die benachbarten Zähne seltsam an, da schwelt also bestimmt noch was vor sich hin.
Werde mich auf jeden Fall mal nach einem Zahnarzt mit Weitblick umschauen. Da ich mittlerweile in Indien lebe, denke ich, dass man hier schnell fündig wird.
Ansonsten würde ich gern mal in deiner (Nachtjäger) Praxis vorbeischauen, wenn ich auf Heimatbesuch bin.
Vlt. kannst du mir mal deine Praxisanschrift schicken!?

Vielen Dank noch mal an euch,
ich mach mich jetzt auf die Suche :-)

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lockheed ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 17.07.12
@ Oregano:

Amalgam, oder andere Metalle sind nicht vorhanden. Ich habe noch einen wurzelbehandelten Zahn- der ist allerdings auf der linken, oberen Backenseite und völlig ruhig.

Danke!


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