Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstörung

25.06.12 09:19 #1
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Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstö

Tilian ist offline
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Dafür danke ich Dir auch wirklich, Malve und ich werde es auf jeden Fall im Blick behalten.

Geändert von Tilian (25.06.12 um 12:05 Uhr)

Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstö

Tilian ist offline
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Zitat von bestnews Beitrag anzeigen

Ich tippe an erster Stelle auf Nahrungsmittelintoleranzen und Probleme mit Milcheiweiss.
Ich habe die Seite studiert. Da finde ich nur wenige Symptome, mit denen ich die meinen identifizieren kann.


Als Kind könnte ich mir bereits eine nicht erkannte Zöliakie vorstellen.
Als ich diesen Post hier in einem anderen Threat gelesen habe, dachte ich, das könnte eine heiße Spur sein.

Zitat von anonym09 Beitrag anzeigen
Jetzt gebe ich auch noch meinen Tipp ab: Lebensmittelunverträglichkeit.

Ich beschreibe mal, wie sich das auswirkt;
In der Kindheit hat man ab und zu Magenprobleme, Durchfall, evtl. auch Hautausschläge.
Mit der Zeit schaukelt sich das hoch.
Der Darm nimmt nicht genug Nährstoffe auf, weil das Essen nicht richtig verdaut wird.
Es gärt im Darm, deshalb hat man schlechte Leberwerte (wie beim Alkoholiker).
Man hat Mangelerscheinungen, Eisenmangel, magnesiummangel, Caliummmangel, deshalb ist man Antriebslos, hat Muskelkrämpfe und Zuckunegn.
Später kommen, wegen Unterversorgung mit Sauerstoff, Gelenkprobleme dazu.
Im ständig überlasteten Darm siedeln sich Pilze an, deren Stoffwechselprodukte ins Blut gehen und wiederum Symptome wie Kopfschmerzen, Augenringe, Depressionen, Schweißausbrüche hervorrufen.
Das wird immer schlimmer und schlimmer, je länger man sich dem Lebensmittel aussetzt.

Verursacht wird das durch fehlende Enzyme, die der Körper nicht produziert und weswegen er Eiweiße nicht aufspalten kann.
Verbreitet ist das bei Milch und Getreide.
Nicht zu verwechseln mit Allergien und Zöliakie.

Vielleicht erscheint Dir das logisch.
Ich hatte in der Kindheit ja des öfteren Magenprobleme und Unterleibschmerzen.
Heute leide ich immer noch unter häufiger Übelkeit.
Ich habe einen leichten Eisenmangel und Magnesiummangel, leide sehr unter Muskelkrämpfen und habe manchmal Zuckungen, auch im Schlaf.
Gelenkprobleme sind mir ebenfalls nicht fremd.
Wiederkehrende Kopfschmerzen, starke dunkle Augenringe und Depressionen, gehören ebenfalls zu meinem Leben.


Nach dem Lesen des Links habe ich allerdings wieder Zweifel ob das passen könnte.
Auch da finde ich mich nicht so recht wieder.
Kann es denn sein, dass nur die wenigen Symptome zutreffen?

Bei dem, was im Zöliakie-Link steht, passt nur dieses auf mich:
-Verstopfung (auch möglich aufgrund des Eisenmangels)
-Müdigkeit, Erschöpfung
-Übelkeit

Die Symptome für Kinder und Kleinkinder treffen so auf meine Kindheit eigentlich nicht zu.

Ich stelle Dir gleich noch mal nen Link zur Histaminintoleranz rein, der

Bei dem Histaminlink treffen extrem viele Symptome im Nervensystem zu:

Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, nur oberflächliches Dösen ohne Tiefschlaf, Konzentrationsstörungen, Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit, Langsamkeit, Vergesslichkeit, eingeschränktes Abrufen von Erinnerungen, Lärmempfindlichkeit, Suchen von Ruhe und Ereignislosigkeit, Anfälligkeit für Reizüberflutung, Stressanfälligkeit, verminderte Belastbarkeit, Burnout-Gefühl, (Gefühl von geistiger / nervlicher Erschöpfung oder Überarbeitung)
Nervosität (auch ohne äusseren Anlass), Unruhe, Kribbeln,
Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen, verkrampfte Kiefermuskulatur,
Melancholie, Traurigkeit, depressive Verstimmungen, Depressionen (oft ohne erkennbaren Grund), Suizidgedanken, Persönlichkeitsveränderungen, evtl. weitere psychische/neurologische Störungen

Allerdings kaum physische Symptome.

Du wirst gerade auch hier viele Sympt. die das Nervensystem betreffen finden...
Könnte es sein, dass sich eine Unverträglichkeit beinahe nur psychisch bemerkbar macht?

Wichtig:
Dir muss weder beim noch nach dem Essen übel sein, Symptome können erst sonstwann und sonstwie kommen....z.B. Blässe, Schwindel, Konzentrationsstörungen Schmerzen, Probleme mit der Haut, Schlafstörungen bis hin zu Krebs und Organversagen.
Nach dem Essen ist mir ab und zu übel.

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Hallo Tilian,

Ich könnte mir vorstellen, dass nicht alle 6 routinemäßig gemessen werden oder?
Oft werden nur TSH, fT3 und fT4 gemessen. Die Schilddrüsenautoantikörper TRAK, Tg-AK und TPO-AK meist nicht.

Milcheiweiss
Ich habe die Seite studiert. Da finde ich nur wenige Symptome, mit denen ich die meinen identifizieren kann.
Es gibt verschiedene Milcheiweisse. Es gibt eine echte Allergie und eine Unverträglichkeit. Es kann zu einer Histaminauschüttung kommen, welche weitere Symptome verursacht. Dazu kann es eine Abbaustörung dieses Histamins geben, einmal im Darm und einmal in der Leber, jeh nachdem welches Enzym nicht ausreichend vorhanden ist.

Jeh nachdem variieren die Symptome. Es gibt verschiedene Formen der Zöliakie. Der Darm muss nicht betroffen sein.

Mein Tipp ist, diese sachen nicht vorschnell auszuschliessen, wenn die Symptome nicht ganz zu deinen passen.

Am sichersten wäre es Milch- und Getreideprodukte eine zeitlang konsequent zu meiden um zu sehen, ob sich etwas bessert. Dabei sollte man nicht unbedingt auf ein Wunder warten, weil es können ja mehrere Faktoren sein, die eine Rolle spielen.


Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, nur oberflächliches Dösen ohne Tiefschlaf, Konzentrationsstörungen, Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit, Langsamkeit, Vergesslichkeit, eingeschränktes Abrufen von Erinnerungen, Lärmempfindlichkeit, Suchen von Ruhe und Ereignislosigkeit, Anfälligkeit für Reizüberflutung, Stressanfälligkeit, verminderte Belastbarkeit, Burnout-Gefühl, (Gefühl von geistiger / nervlicher Erschöpfung oder Überarbeitung)
Nervosität (auch ohne äusseren Anlass), Unruhe, Kribbeln,
Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen, verkrampfte Kiefermuskulatur,
Melancholie, Traurigkeit, depressive Verstimmungen, Depressionen (oft ohne erkennbaren Grund), Suizidgedanken, Persönlichkeitsveränderungen, evtl. weitere psychische/neurologische Störungen
Eine Histaminintoleranz ist auch eher als Symptom zu sehen und nicht als eigentliche Ursache.

Bei deinen Symptomen ist es sinnvoll sich histaminarm zu ernähren. Das beinhaltet automatisch auch basisch, nickelalearm und gesund, weil man mehr Gemüse essen und auf frische Küche achten muss.

Grüsse
derstreeck

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.699
Seit: 21.05.11
Hallo Tillian,
Du musst nicht alle Symptome einer Zöliakie haben, aber so deutlich wie bei Dir habe ich das noch nie gesehen, gerade auch was Deine Kindheit angeht, aber hier eine sehr gute Auflsitung der Beschwerden im Laufe des Lebens mit Zöliakie falls nicht behandelt , die typisch wären (für alle zum Mitlesen) Gibt aber noch weit mehr....

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Symptome bei Zöliakie / Sprue

Beitragvon valeska » 12 Apr 2004 09:04:15
:arrow: Die Symptome bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen

Die glutenhaltige Ernährung setzt bei Babys in der Regel zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat durch das Zufüttern von z.B. Grießbrei, Nudeln, Keksen usw. ein. Bis die ersten Symptome auftreten, vergehen dann meistens noch weitere 4 bis 6 Monate, so dass bei vielen Kindern die Zöliakie erst zwischen dem 1. und 2. Lebensjahr diagnostiziert wird.

Die Symptome einer typischen Zöliakie bei Säuglingen und Kleinkindern

tritt in der Regel im 1. oder 2. Lebensjahr auf
Durchfall (Diarrhoe), dauerhaft oder periodisch
Produktion massiger, übel riechender Gärungsstühle von hohem Fettgehalt (Steatorrhoe), dauerhaft oder periodisch
ein geblähter bzw. aufgetriebener Bauch mit „plätscherndem Darminhalt“
Wachstumsstillstand bzw. -rückstand
Gewichtsstillstand bzw. -abnahme
Blässe
Appetitlosigkeit, Übelkeit und/oder Erbrechen
Bauchschmerzen und/oder Blähungen
Wesensveränderungen: Weinerlichkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Apathie
Muskelschwäche

Die o.g. Symptome müssen bei einem Säugling oder Kleinkind nicht immer alle gleichzeitig auftreten, es kann auch zur Ausprägung nur eines Symptoms kommen.

Bei Neugeborenen ist es empfehlenswert, von Geburt an bis zum 6. Lebensmonat voll zu stillen und erst dann zuzufüttern, da dies gegen die Symptome von Zöliakie schützend sein soll. Das heißt aber nicht, dass die Zöliakie dadurch verhindert werden kann, es wird lediglich der Zeitpunkt des Auftretens der ersten Symptome verzögert.

Außerdem ist sehr häufig beobachtet worden, dass Kinder, bei denen Zöliakie diagnostiziert wurde, in den ersten Lebensmonaten sogenannte „Schreibabys“ waren.

Die Symptome einer typischen Zöliakie bei Jugendlichen

Produktion massiger Stühle
Appetitlosigkeit
Wachstumsstillstand bzw. -rückstand
verzögerte Pubertät
Blässe

Die Symptome einer atypischen Zöliakie bei Kindern

tritt in der Regel nach dem 2. Lebensjahr auf
Kleinwüchsigkeit
Veränderungen des Zahnschmelzes
Blutarmut (Anämie)

Die Symptome einer latenten Zöliakie bei Kindern

betrifft häufig Familienangehörige von diagnostizierten Zöliakie-Betroffenen
nur anhand des Blutbildes erkennbar (Gliadin-Antikörper)
keine Schädigung der Dünndarmschleimhaut
keine Symptome der typischen Zöliakie

Bei der latenten Zöliakie können die typischen Symptome einer Zöliakie verbunden mit der Schädigung der Darmschleimhaut zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.

Die Symptome einer stillschweigenden Zöliakie bei Kindern

betrifft häufig Familienangehörige von diagnostizierten Zöliakie-Betroffenen oder „Gesunde“
nur Veränderung der Dünndarmschleimhaut
nur Ergebnisse von Labortests positiv
keine Symptome der typischen Zöliakie

:arrow: Die Symptome bei Erwachsenen

Oftmals nimmt die Zeit bis zur eindeutigen Diagnose bei Erwachsenen einen sehr viel längeren Zeitraum in Anspruch als bei Kindern mit Zöliakie, da das gleichzeitige Auftreten aller unten beschriebenen Symptome beim Erwachsenen sehr selten ist oder die Symptome oftmals nur schwach ausgeprägt sind. Dadurch ist es für die Ärzte schwer, unmittelbar auf Zöliakie zu schließen. Im Durchschnitt dauert es ca. 5-8 Jahre, bis beim Erwachsenen die Symptome richtig gedeutet werden und Zöliakie diagnostiziert werden kann.

Die Symptome einer typischen Sprue bei Erwachsenen

Die typische Sprue tritt in der Regel zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr mit folgenden Symptomen auf:

Am häufigsten:

Blutarmut (Anämie)
Übelkeit
Osteoporose
Regelblutung bleibt länger als 4 Monate aus
Verstopfung (auch möglich aufgrund des Eisenmangels)
Müdigkeit, Erschöpfung
Appetitlosigkeit oder auch ständiger Hunger

Eher selten:

Durchfall
Gewichtsverlust
Blähbauch

Die Symptome einer atypischen Sprue bei Erwachsenen

Die atypische Sprue tritt in der Regel zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr mit folgenden Symptomen auf:

nur anhand des Blutbildes erkennbar (Gliadin-Antikörper)
nur Schädigung der Dünndarmschleimhaut, sonst keine weiteren Symptome der typischen Sprue

Zu den häufigsten Begleiterkrankungen der atypischen Zöliakie zählt die Hauterkrankung „Dermatitis herpetiformis Duhring“. Dabei handelt es sich um eine chronische Hauterkrankung, bei der es schübchenweise zu einer stark juckenden und brennenden Bläschen-, oder Fleckenbildung auf der Haut kommt. Diese Erkrankung tritt meist im Alter von 20 - 40 Jahren auf und es ist etwa einer von 100.000 davon betroffen.

Ich war auch immer zu blass, zu leicht , ständig Infekte, Stimmung war auch häufig nicht die beste, Probleme mit den Mandeln, Verdauungsprobleme oder Bauchschmerzen hatte ich nie, ich war auch bis auf die letzten 20 Jahre weder verstopft noch hatte ich städnig Durchfall. Ich bin 46.
Ich habe den morgendlichen Durchfall erst durch die Histaminintoleranz bekommen.
Gluten hat mir Monsterbäuche durch Gase beschert die letzten Jahre vor der glutenfreien Diät.
Wenn Du keinen Durchfall hattest bzw, hast, sagt das nichts aus, nach dem, was Du hier bei dem Zitat von den Zölis liest, hast Du mehr als genug Symptome.
Ach ja, bei mir wurden sämtliche Intoleranzen auch nicht erkannt, ich habe zu 99% auch eine Zöliakie und meine Nierenversagen passt bestens dazu.

Schilddrüse passt auch zu Nahrungsmittelintoleranzen und auch gerne Autoimmunerkrankungen.

Man sieht im Blutbild bestenfalls Eisenmangel, Allergietests birngen NMI auch nicht ans Licht.

Alles Gute.

PS: Die Zöliakie kann man beim Magen-Darm-Spezi austesten lassen, aber bitte richtig und vor allem vollständig!
Bei mir hat der Spezialist auch gnädig über alles Mögliche hinweggesehen.

Es muss auf den Bl,uttest zwingend eine Dünndarmbiospsie ( über den Magen) erfolgen auch wenn der Bluttest negativ, ist, denn das ist er gerne mal auch bei einer Zöliakie, ich bin mit Sicherheit betroffen und eine Freundin hatte den Test auch negariv, dann sah man durch die Biopsie eine Zöliakie!
Vor dem Ganzen sollte 14 Tage verstärkt Glutenhaltiges gegessen werden. Und es müssen an 4 verschiedenen Stellen Gewebsproben entnommen werden auch wenn der Darm erst mal gut aussieht.

Ich würde mich an Deiner Stelle noch mal und zwar mit Deiner Geschichte von Kinheit an beim Zöliakietreff vorstellen!

Alles Gute.

Geändert von bestnews (25.06.12 um 14:18 Uhr)

Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstö

Tilian ist offline
Themenstarter Beiträge: 84
Seit: 25.06.12
Ich muss jetzt erstmal alles gedanklich ordnen und überlegen, wie ich vorgehe.

Auf Euren Rat hin, wäre es sinnvoll für mich, wenn ich in Zukunft Milchprodukte und Getreideprodukte meide, zumindest erst einmal für eine längere Zeit.
Außerdem sollte ich bei meiner Ernährung auf histaminfreie Nahrungsmittel achten.
Zusätzlich sollte ich meine Schilddrüse ordentlich untersuchen lassen und ein Vitamin D Produkt einnehmen, bzw. mich darauf testen lassen.
Wenn sich meine Symptome dadurch nicht bessern sollte ich mich auf KPU testen lassen und MCS nicht vergessen.
Kann man sich auf MCS auch testen lassen?

In einem anderen Threat habe ich gelesen, dass sich manche User ihre Amalgambehafteten Zähne haben ziehen lassen, was bei mir eventuell auch Sinn machen würde, ich habe noch 3 davon.

Macht der Plan so Sinn?
Was haltet ihr davon, habe ich noch etwas vergessen?

Ich muss sagen, bezüglich der Ernährung ist es wirklich sehr niederschmetternd.
Ich frage mich, was ich dann überhaupt noch essen kann, außer Gemüse und Obst und wie ich das durchhalten soll.
Ich weiß aus der Vergangenheit, wie schwer das ist.
Entschuldigt bitte meine Gegreine, ich weiß Euch geht/ging es genauso oder ähnlich und ich sollte einfach dankbar sein, wenn ich mich dadurch wieder besser fühle.
Aber ich habe Angst, dass ich das wovon meine Gesundung abhängt, die strenge Ernährungseinhaltung, nicht schaffe...
Wie oft habe ich schon versucht meine Ernährung umzustellen und wie oft bin ich gescheitert.
Ich habe wirklich Achtung vor Menschen, die so willensstark sind, das zu schaffen und einzuhalten.

Habt ihr Ideen, wie ich herausfinden kann, welche Dinge ich ganz speziell nicht vertrage und welche vielleicht doch?
So, dass ich später wieder einige dazu nehmen kann, wie vielleicht Reis oder Dinkel oder einige Milchprodukte, wie Quark, Naturjoghurt...

Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hallo Tillian,
Du musst nicht alle Symptome einer Zöliakie haben, aber so deutlich wie bei Dir habe ich das noch nie gesehen, gerade auch was Deine Kindheit angeht, aber hier eine sehr gute Auflsitung der Beschwerden im Laufe des Lebens mit Zöliakie falls nicht behandelt , die typisch wären (für alle zum Mitlesen) Gibt aber noch weit mehr....
Bitte halte mich nicht für störrisch, aber ich würde das gern im Einzelnen noch einmal durchgehen, einfach weil ich sicher gehen möchte.

Ich war auch immer zu blass, zu leicht , ständig Infekte, Stimmung war auch häufig nicht die beste, Probleme mit den Mandeln,
Das ging mir ebenso. Außer in meine Babyzeit, wo ich recht dick war, bis ich ca. 3 Jahre alt wurde und von da an plötzlich immer mehr Nahrungsmittel verweigerte, weil ich sie nicht mehr mochte.
Es gab vielleicht 10 verschiedene Dinge, die ich noch aß.
Von daher glaube ich, dass ich schon immer unter Nährstoffmangel gelitten habe und es ist nicht verwunderlich, dass ich sehr schlank war.
Meine Eltern haben das immer dramatisiert und erfolglos versucht mich zum Essen zu zwingen.
Wenn ich heute aber meine Bilder von damals anschaue, finde ich, dass ich als Kind in dem Alter zwar wirklich schlank, aber nicht zu mager war.
Zu klein war ich nicht, blass eigentlich auch nicht, allerdings neigte ich auch zu Infekten.

Verdauungsprobleme oder Bauchschmerzen hatte ich nie, ich war auch bis auf die letzten 20 Jahre weder verstopft noch hatte ich städnig Durchfall. Ich bin 46.
Die hatte ich widerum, soweit ich weiß beginnend im Kleinkindalter.
Ich bin übrigens jetzt auch 46.

Ich habe den morgendlichen Durchfall erst durch die Histaminintoleranz bekommen.
Was denkst Du, wodurch ist die Histamintoleranz plötzlich entsstanden, durch die Zöliakie?
Wann war das bei Dir?
Kann es sein, dass bei mir im Alter von 25 Jahren, als die Symptome plötzlich so heftig und stark auftraten, dieser Tag an den ich mich so gut erinnere, ist es möglich, dass da eine Histaminintoleranz dazukam?
Oder wurde der Nährstoffmangel einfach so akut, dass ich von da an richtig krank war?

Gluten hat mir Monsterbäuche durch Gase beschert die letzten Jahre vor der glutenfreien Diät.
Wenn Du keinen Durchfall hattest bzw, hast, sagt das nichts aus, nach dem, was Du hier bei dem Zitat von den Zölis liest, hast Du mehr als genug Symptome.
Ja, dazu möchte ich gleich nochmal kommen.

Ach ja, bei mir wurden sämtliche Intoleranzen auch nicht erkannt, ich habe zu 99% auch eine Zöliakie und meine Nierenversagen passt bestens dazu.
Das tut mir sehr leid. :(

Schilddrüse passt auch zu Nahrungsmittelintoleranzen und auch gerne Autoimmunerkrankungen.

Man sieht im Blutbild bestenfalls Eisenmangel, Allergietests birngen NMI auch nicht ans Licht.
Ich werde meine Schilddrüse auf jeden Fall gründlich testen lassen.
Was sind Autoimmunerkrankungen beispielsweise?

PS: Die Zöliakie kann man beim Magen-Darm-Spezi austesten lassen, aber bitte richtig und vor allem vollständig!
Bei mir hat der Spezialist auch gnädig über alles Mögliche hinweggesehen.

Es muss auf den Bl,uttest zwingend eine Dünndarmbiospsie ( über den Magen) erfolgen auch wenn der Bluttest negativ, ist, denn das ist er gerne mal auch bei einer Zöliakie, ich bin mit Sicherheit betroffen und eine Freundin hatte den Test auch negariv, dann sah man durch die Biopsie eine Zöliakie!
Vor dem Ganzen sollte 14 Tage verstärkt Glutenhaltiges gegessen werden. Und es müssen an 4 verschiedenen Stellen Gewebsproben entnommen werden auch wenn der Darm erst mal gut aussieht.[/quote]

Denkst Du, ich muss das wirklich unbedingt machen?
Ich habe Riesenangst vor so einer Biopsie.
Genügt es nicht auf Getreide zu verzichten und mich zu beobachten, ob es mir nach einer Weile besser geht?

Ich würde mich an Deiner Stelle noch mal und zwar mit Deiner Geschichte von Kinheit an beim Zöliakietreff vorstellen!
Das mache ich, vielen Dank.

Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstö

Tilian ist offline
Themenstarter Beiträge: 84
Seit: 25.06.12
Ich möchte das hier nochmal genauer durchgehen.

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Symptome bei Zöliakie / Sprue

Beitragvon valeska » 12 Apr 2004 09:04:15
:arrow: Die Symptome bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen

Die glutenhaltige Ernährung setzt bei Babys in der Regel zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat durch das Zufüttern von z.B. Grießbrei, Nudeln, Keksen usw. ein. Bis die ersten Symptome auftreten, vergehen dann meistens noch weitere 4 bis 6 Monate, so dass bei vielen Kindern die Zöliakie erst zwischen dem 1. und 2. Lebensjahr diagnostiziert wird.
Wenn da steht, Die Symptome bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen

Sind dann ausschließlich die Symptome auf die Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Altersklassen begrenzt?
Oder sind dieselben Symptome dann auch bei erwachsenen gemeint, obwohl sie da gar nicht mehr aufgeführt werden?
Das wunderte mich nämlich.

Die Symptome einer typischen Zöliakie bei Säuglingen und Kleinkindern

tritt in der Regel im 1. oder 2. Lebensjahr auf
Durchfall (Diarrhoe), dauerhaft oder periodisch
Produktion massiger, übel riechender Gärungsstühle von hohem Fettgehalt (Steatorrhoe), dauerhaft oder periodisch
ein geblähter bzw. aufgetriebener Bauch mit „plätscherndem Darminhalt“
Wachstumsstillstand bzw. -rückstand
Gewichtsstillstand bzw. -abnahme
Blässe
Appetitlosigkeit, Übelkeit und/oder Erbrechen
Bauchschmerzen und/oder Blähungen
Wesensveränderungen: Weinerlichkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Apathie
Muskelschwäche
Zum Beispiel hier.
In dem Alter, das oben angeführt wird, also das 1. bis 2. Lebensjahr, hatte ich nichts davon.
Wohl aber traten Übelkeit (ohne Erbrechen), Bauchschmerzen und wahrscheinlich auch Blähungen (zumindest nannte meine Mutter die Bauchschmerzen so) ab dem Kleinkindalter auf.
Da wiederum sind diese Symptome abwer nicht mehr angegeben.

Außerdem ist sehr häufig beobachtet worden, dass Kinder, bei denen Zöliakie diagnostiziert wurde, in den ersten Lebensmonaten sogenannte „Schreibabys“ waren.
Das war ich nicht, soweit ich weiß
Warst Du ein Schreibaby?

Die Symptome einer typischen Zöliakie bei Jugendlichen

Produktion massiger Stühle
Appetitlosigkeit
Wachstumsstillstand bzw. -rückstand
verzögerte Pubertät
Blässe
Davon trifft in dem Alter allein die verzögerte Pubertät zu.
Unter Appetitlosigkeit habe ich als Kind gelitten.

Die Symptome einer atypischen Zöliakie bei Kindern

tritt in der Regel nach dem 2. Lebensjahr auf
Kleinwüchsigkeit
Veränderungen des Zahnschmelzes
Blutarmut (Anämie)
Davon trifft in dem Alter nichts zu.
Anämie wurde als älteres Kind bei mir diagnostiziert.
Warum steht das nicht auch in der Spalte für Kinder?
Oder trifft es da nicht mehr zu?

Die Symptome einer latenten Zöliakie bei Kindern

betrifft häufig Familienangehörige von diagnostizierten Zöliakie-Betroffenen
nur anhand des Blutbildes erkennbar (Gliadin-Antikörper)
keine Schädigung der Dünndarmschleimhaut
keine Symptome der typischen Zöliakie

Bei der latenten Zöliakie können die typischen Symptome einer Zöliakie verbunden mit der Schädigung der Darmschleimhaut zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.

Die Symptome einer stillschweigenden Zöliakie bei Kindern

betrifft häufig Familienangehörige von diagnostizierten Zöliakie-Betroffenen oder „Gesunde“
nur Veränderung der Dünndarmschleimhaut
nur Ergebnisse von Labortests positiv
keine Symptome der typischen Zöliakie
Darüber weiß ich leider nichts, inwieweit mich das betreffen könnte oder nicht.
Aber zu diesen nur durch Tests zu bestimmenden Symptome müssten doch sicher auch physische oder psychische Symptome kommen.
Warum steht wohl darüber nichts dabei?

:arrow: Die Symptome bei Erwachsenen

Am häufigsten:

Blutarmut (Anämie)
Übelkeit
Osteoporose
Regelblutung bleibt länger als 4 Monate aus
Verstopfung (auch möglich aufgrund des Eisenmangels)
Müdigkeit, Erschöpfung
Appetitlosigkeit oder auch ständiger Hunger

Eher selten:

Durchfall
Gewichtsverlust
Blähbauch
Ich habe das, was auf mich zutrifft fett markiert.
Ob Anämie zutrifft kann ich nicht sagen, eventuell rührt meine Blässe daher.

Die Symptome einer atypischen Sprue bei Erwachsenen

nur anhand des Blutbildes erkennbar (Gliadin-Antikörper)
nur Schädigung der Dünndarmschleimhaut, sonst keine weiteren Symptome der typischen Sprue
Okay, das müsste ich dann testen lassen.


OT:
Danke einfach mal zwischendurch, für Euer aller Mühe, mit einer nicht ganz einfachen, alles hinterfragenden Patientin.

Ich bin seelisch im Moment so durcheinandergeworfen, zwischen Traurigkeit und der leichten Hoffnung vielleicht wieder gesünder werden zu können.
Aber ich bin wirklich sehr sehr dankbar für Euere Bemühungen und fühle mich hier gut aufgehoben.
Was mir auch sehr gefällt ist der Umgangston und die Freundlichkeit mit der man allen entgegen kommt, man fühlt sich direkt angenommen und das ist so unglaublich wichtig für mich.

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Sascha12 ist offline
Beiträge: 202
Seit: 07.02.12
Hallo Tilian,jetzt habe ich deinen Threat auch einmal gelesen, und versuche hier weniger Chaotisch zu schreiben !
Ist schonmal dein Vitamin D Status geprüft worden der ist bei vielen Krankheiten erniedrigt,du gehst ja auch nicht so oft vor die Tür !
Die Präperate die im Handel sind bringen da nicht viel bei einem ausgeprägten Mangel !
Es wird zwar nicht die Ursache sein aber könnte dir schon etwas helfen da ein Mangel auch zu schweren Depressionen führen kann und zur Muskelschwäche und Knochenerweichung !

Du hast ja viel in meinem Thema gelesen und jetzt wollte ich mal fragen ob bei dir eigentlich schon eine Borreliose ausgeschlossen wurde ?

Das sollte man eigentlich immer,ich habe mal gelesen das in Norwegischen Krankenhäusern bei unklaren Beschwerden immer eine Borreliose ausgeschlossen werden muss !
Vieleicht hast du dich ja mal als Kind angesteckt !
Ich will dir da nichts aufschwatzen,nur weil es bei mir jetzt so war muss das nicht bei jedem sein,dennoch solltest du das prüfen !

Wenn ich genau zurückdenke geht es mir auch schon seit meiner Kindheit schlecht !
Oft ist es bei Borreliose so,das es meistens die eh schon ziemlich labilen trifft weil da die Borrelien am meisten schaden anrichten können (das schwächste Glied der Kette würde ich es nennen)!

Also las es am besten ausschliesen !Aufjedenfall erkenne ich ein haufen Symptome wieder !

bei www.medivere.de gibt es einen test für zu Hause ! der hat mich am Ende in diese Richtung geführt weil die Antikörper ganz hart an der Grenze waren !

Liebe Grüsse Sascha

Geändert von Sascha12 (28.06.12 um 00:09 Uhr)

Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstö

Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Tilian,
auch ich tippe so spontan auf Nahrungsmittel-Allergie.

Aber das dürfte vermutlich nicht alles sein. Ein "Rundum-Test" durch einen Naturheil-Arzt oder (meisstens) Heilpraktiker,der mit einer Bioenergetischen Methode testen kann,wäre da der sicherste Weg.

Was alles man testen sollte,können Sie in meinem Profil nachlesen.
Nachtjäger

Seit 21 Jahren Depressionen, Erschöpfung, schwere Antriebsstö

Tilian ist offline
Themenstarter Beiträge: 84
Seit: 25.06.12
Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Hallo Tilian,
auch ich tippe so spontan auf Nahrungsmittel-Allergie.

Aber das dürfte vermutlich nicht alles sein. Ein "Rundum-Test" durch einen Naturheil-Arzt oder (meisstens) Heilpraktiker,der mit einer Bioenergetischen Methode testen kann,wäre da der sicherste Weg.

Was alles man testen sollte,können Sie in meinem Profil nachlesen.
Nachtjäger
Hallo Nachtjäger.
Danke, für Deinen Post.
Es wäre schön, wenn ich das machen könnte, aber das kann ich mir leider nicht leisten.
Schon allein die Vitamin D Tropfen haben 30 Euro gekostet, sogar da muss ich schon sehr knapsen, dass ich sie überhaupt kaufen konnte.
Das Einzige, was möglich ist, ist das, was die Kasse bezahlt.
Von daher werde ich wohl mit der Ärzteschaft vorlieb nehmen müssen und sehen, was genehmigt wird und auf der anderen Seite Zuhause austesten, was möglich ist.

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Tilian ist offline
Themenstarter Beiträge: 84
Seit: 25.06.12
Zitat von Sascha12 Beitrag anzeigen
Hallo Tilian,jetzt habe ich deinen Threat auch einmal gelesen, und versuche hier weniger Chaotisch zu schreiben !
Ist schonmal dein Vitamin D Status geprüft worden der ist bei vielen Krankheiten erniedrigt,du gehst ja auch nicht so oft vor die Tür !
Die Präperate die im Handel sind bringen da nicht viel bei einem ausgeprägten Mangel !
Es wird zwar nicht die Ursache sein aber könnte dir schon etwas helfen da ein Mangel auch zu schweren Depressionen führen kann und zur Muskelschwäche und Knochenerweichung !

Du hast ja viel in meinem Thema gelesen und jetzt wollte ich mal fragen ob bei dir eigentlich schon eine Borreliose ausgeschlossen wurde ?

Das sollte man eigentlich immer,ich habe mal gelesen das in Norwegischen Krankenhäusern bei unklaren Beschwerden immer eine Borreliose ausgeschlossen werden muss !
Vieleicht hast du dich ja mal als Kind angesteckt !
Ich will dir da nichts aufschwatzen,nur weil es bei mir jetzt so war muss das nicht bei jedem sein,dennoch solltest du das prüfen !

Wenn ich genau zurückdenke geht es mir auch schon seit meiner Kindheit schlecht !
Oft ist es bei Borreliose so,das es meistens die eh schon ziemlich labilen trifft weil da die Borrelien am meisten schaden anrichten können (das schwächste Glied der Kette würde ich es nennen)!

Also las es am besten ausschliesen !Aufjedenfall erkenne ich ein haufen Symptome wieder !

bei www.medivere.de gibt es einen test für zu Hause ! der hat mich am Ende in diese Richtung geführt weil die Antikörper ganz hart an der Grenze waren !

Liebe Grüsse Sascha
Hallo Sascha

Die Gedanken hatte ich mir auch schon gemacht, nachdem ich Deinen Threat gelesen hatte.
Aber ich denke, wenn ich tatsächlich über eine so lange Zeit mit Borreliose infiziert wäre, wären meine Symptome noch um einiges schlimmer.
Momentan ist so ein Test für über 100 Euro auch leider finanziell bei mir nicht drin.
Trotzdem werde ich es im Hinterkopf behalten und falls ich nicht fündig werde, was die Ursachen betrifft, wieder darauf zurückkommen.

Danke


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