Husten, Schmerzen beim Einatmen - seit ca 5 Monaten

07.06.12 18:33 #1
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Lelljen ist offline
Beiträge: 5
Seit: 07.06.12
Hallöchen.. Ich hätte nie gedacht, dass es mal soweit kommt damit, dass ich wirklich den Rat in einem Forum aufsuche, aber so langsam verzweifle ich wohl.
Kurz zu mir: Ich bin 22 Jahre alt, mache meine Ausbildung zur Krankenpflegerin (ist vielleicht wichtig anzugeben, weil ich damit auch in Kontakt mit mehreren Erregern kommen könnte).
Ich hatte vor ca 5 Monaten eine Erkältung + Nasennebenhöhlenentzündung. Das wurde nicht mit ABs behandelt, ich habe es innerhalb von 3 Tagen auskuriert und war auch krank geschrieben. Der Schnupfen und die Kopfschmerzen waren weg. Dann fing der morgendliche Husten mit Auswurf an. Erst habe ich mir natürlich nichts gedacht, ich dachte, es wären vielleicht noch Folgen der Erkältung. Nach ca 2 Wochen hatte ich den Husten immer noch - nur Morgens, jeden Tag ohne Ausnahme. Ich hatte (und habe) mit meiner Ausbildung viel zutun, deswegen habe ich den ersten Arztbesuch sehr weit hinausgezögert (ich weiß, dass das ein wenig dumm war). Ich ging also erst nach ca 2 Monaten zum Arzt, hatte in der zwischenzeit auch einen Urlaub im Süden hinter mir. Ich hatte auch gehofft, dass ich mich in dem Urlaub erhole, dem war nicht so.
Der Hausarzt hat relativ wenig untersucht und mir sofort ein AB verschrieben. (ich weiß leider nicht mehr, welches..). Das habe ich eine Woche genommen und es hat absolut gar nichts bewirkt. Bin also nochmal zum Arzt. Der verschrieb mir gleich noch ein anderes AB (ich glaube, es war AmbroHexal). Zusätzlich dazu noch "Cyclocaps - Budesonid" und, da ich ihm sagte, dass ich bei stickiger Luft wirklich schlecht Luft bekomme noch "Solosin Tropfen". Habe das alles auch eine Woche genommen, hat nichts bewirkt.. Das war schon wirklich frustrierend. Ich bin danach nicht mehr zu ihm gegangen, sondern zu einem HNO, weil mein Hausarzt auch meinte, es könne vielleicht auch irgendwie mit einer verschleppten Nasennebenhöhlenentzündung zusammen hängen.

Ich bin dann also zum HNO. Der hat ein bisschen rumgesucht und meinte, dass eine Nebenhöhle vielleicht wirklich entzündet sein könnte. Wurde dann zum röntgen geschickt. Der Arzt dort meinte, er könne da nichts sehen. Morgen habe ich wieder einen Termin beim HNO. Es läuft wohl auf eine Überweisung zum Pneumologen hinaus (eigentlich schon längst überfällig, ich weiß...).

Aktuell sieht es so aus: Ich huste immer noch jeden Morgen (seit ca 5 Monaten, ohne Ausnahme), Sputum ist grün (habe erst vor ca 4 Wochen drauf geachtet, weiß nicht, ob das immer gefärbt war) und es ist auch einiges, was ich da morgens abhuste. Tagsüber huste ich ab und an mal, räusper mich, bis der Schleim abgehustet ist. Es sammelt sich immer ein bisschen. Was mich aber tagsüber am meisten mitnimmt, sind die Schmerzen beim tiefen Einatmen. Da tun mir die Bronchien (unter dem Kehlkopf) dann weh, manchmal sehr, manchmal weniger, aber eigentlich immer. Ich merke schon, wie ich manchmal eine leichte Schonatmung habe. Bei Anstrengung ist es ganz schlimm, bin schnell außer Atem und kann schon beim normalen Laufen keinen Satz mehr sprechen, ohne zwischendurch abzubrechen. Ich atme dann in vielen, flachen Atemzügen... Ich bin nicht übergewichtig und vor der ganzen Sache hatte ich auch keine Probleme beim Laufen. Wenn ich gelacht habe, kriege ich erstmal kaum mehr Luft, weil jedes Einatmen weh tut. So langsam zerrt die Situation sehr an meinen Nerven. Ich kann auch gar nicht mehr ausschlafen, weil ich spätestens um 7 Uhr wach bin, um alles abzuhusten. Ich bin ja kein Langschläfer, aber bis 9 Uhr würde ich am Wochenende schon gerne mal liegen bleiben...

Habt ihr Ideen, was es sein könnte? Asthma ist schon in den Raum geworfen worden (vom HNO), aber passen die Symptome dazu..? Ich möchte auch wissen, auf was ich beim nächsten Arztbesuch achten sollte, was ich vielleicht mal ansprechen kann... Und vielleicht habt ihr ja Ideen, wie ich wenigstens die Symptome ein wenig lindern kann... Auf der Arbeit wird es damit auch immer anstrengender, ist ja oft auch viel Gerenne...

LG,
Lelljen

Husten, Schmerzen beim Einatmen - seit ca 5 Monaten

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo,

dazu einige Tipps:

1. Da eine Resistenz gegen die verschriebenen Antibiotika vorliegen könnte, bestünde die Möglichkeit, ein natürliches Antibiotika (Angocin) zu versuchen.
2. Trinken Sie ausreichend Wasser (30 ml/kg)?
3. Trinken Sie 3 x tgl. 1 Tasse Thymian-Tee (Wasser dabei anrechnen).

Gruß

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Lelljen,

wie Forgeron schon unter 1) schreibt, wäre es gut, ein Antibiogramm auf der Suche nach dem Erreger und dem passenden Antibiotikum machen zu lassen, nachdem Du jetzt schon zwei verschiedene hinter Dich gebracht hast , und das auch noch ohne ERfolg.
Gut, dass Du einen Termin beim Lungenarzt hast!

Was auf jeden Fall kein FEhler wäre: Inhalieren mit Salzlösung!
Inhalieren mit Salzwasser - salz247.de

Es klingt schon so, als ob der Husten noch mit der Erkältung zusammen hängt.
Trotzdem: Bist Du evtl. Pollenallergiker? Davon fliegen seit Anfang des Jahres viele herum und könnten allein oder zusätzlich für Husten sorgen.
Oder hast Du evtl. in Deinem Schlafzimmer ein neues Möbelstück oder Teppich/Bettwäsche/Drucker usw. , die für Irritationen sorgen könnten?

Sind Sie durch Ikea-Möbel vergiftet worden?



Oregano
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Lelljen ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 07.06.12
Zitat von Forgeron Beitrag anzeigen
Hallo,

dazu einige Tipps:

1. Da eine Resistenz gegen die verschriebenen Antibiotika vorliegen könnte, bestünde die Möglichkeit, ein natürliches Antibiotika (Angocin) zu versuchen.
2. Trinken Sie ausreichend Wasser (30 ml/kg)?
3. Trinken Sie 3 x tgl. 1 Tasse Thymian-Tee (Wasser dabei anrechnen).

Gruß
Vielen Dank für die Antwort!
Angocin kenne ich noch gar nicht.. Kann ich das in der Apotheke bekommen?
Ich versuche auf jeden Fall ausreichend zu trinken, meistens 1,5L, habe vorher weniger getrunken und erst mit der Ausbildung angefangen, mehr darauf zu achten... Manchmal ist es zwar noch etwas zu wenig, aber ich besser mich.
Ich werde es mal mit Thymian-Tee versuchen!



Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Hallo Lelljen,

wie Forgeron schon unter 1) schreibt, wäre es gut, ein Antibiogramm auf der Suche nach dem Erreger und dem passenden Antibiotikum machen zu lassen, nachdem Du jetzt schon zwei verschiedene hinter Dich gebracht hast , und das auch noch ohne ERfolg.
Wo kann ich denn das Antibiogramm machen lassen?

Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Es klingt schon so, als ob der Husten noch mit der Erkältung zusammen hängt.
Trotzdem: Bist Du evtl. Pollenallergiker? Davon fliegen seit Anfang des Jahres viele herum und könnten allein oder zusätzlich für Husten sorgen.
Oder hast Du evtl. in Deinem Schlafzimmer ein neues Möbelstück oder Teppich/Bettwäsche/Drucker usw. , die für Irritationen sorgen könnten?
Aber die (auch eigentlich sehr leichte) Erkältung ist doch schon 5 Monate her.. Der Husten kam auch erst ein bisschen später... Kann das wirklich noch zusammen hängen? Ich habe mich in der Zwischenzeit ja auch schon gut mal geschohnt.
Was Allergien angeht: Ich hatte nie welche... Und ich habe mir auch nichts neues gekauft.

Der Husten ist zZ auch mein kleineres Problem.. Heute morgen habe ich kaum Luft kriegen können. Konnte nur unter Schmerzen tief Luft holen und kaum mehr ausatmen, wollte schon fast etwas panisch werden... Das hat sich dann im Laufe des Tages wieder etwas gebessert, die Schmerzen sind aber immer noch da. Ich habe gestern noch versucht, einen Termin beim Pneumologen zu kriegen... Aber die haben erst übernächste Woche Montag etwas frei. Ich glaube, bis dahin halte ich es nicht mehr durch...

Husten, Schmerzen beim Einatmen - seit ca 5 Monaten

Jutta Maria ist offline
Beiträge: 81
Seit: 19.12.11
Hallo Lelljen, was ich nicht verstehe. warum wurde ein Antibiotikum gegeben, es kann doch auch was Virales sein. Wurde die Lunge geröntgt. So wie das klingt, würde ich auf eine kalte Lungenentzündung tippen, also ohne Fieber. Die Symptome starke Schmerzen und Atemnot!

LG
Jutta

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Lelljen,

das Antibiogramm wird im Labor, wo auch die Bakterienkultur angelegt wird, gemacht.
Wenn Du allerdings einen Virus hast, dann nützt das natürlich gar nichts.

Angocin kann man in der Apotheke einfach so kaufen.

Wann gehst Du denn zum Lungenfacharzt?

Grüsse,
Oregano
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Lelljen ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 07.06.12
Hallo!

Ich weiß nicht, ob es ein Virus ist. Ich habe bisher übernächste Woche Montag einen Termin. Das ist mir aber noch ein bisschen zu spät, deswegen werde ich versuchen, nächste Woche irgendwann einen Termin zu kriegen. Da wird dann wahrscheinlich auch ein Thoraxröntgenbild gemacht.
Von einer kalten Lungenentzündung hatte ich auch noch nichts gehört... Da gibts es zZ noch so einiges, was möglich wäre - mehr werde ich wohl erst beim Pneumologen erfahren. Ich hoffe, ich kriege bald einen Termin...

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Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo,

Apotheke? Ja!

Gruß

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Lelljen ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 07.06.12
Hallo nochmal..
Jetzt ist der Pneumologenarztbesuch schon ein Weilchen hin. Es wurde eine Lufu gemacht, die zeigte, dass meine Lungenkapazität (glaube ich) sehr gering sei und ich wohl nicht richtig ausatme, Blut auf Allergien getestet (negativ) und ein Thorax gemacht (nichts auffälliges). Beim abhorchen hörte der Arzt ein "Knistern", das er untypisch für Asthma fand, anderes wieder klang für ihn danach. Deswegen gab er mir ein Cortisonspray mit (1-0-1) und ein Notfallspray für Atemotanfälle, die ich nach Belastung hatte.
Das nehme ich jetzt auch schon seitdem (ca 2 1/2 Wochen). Aber abgesehen davon, dass der Husten minimal besser geworden ist, merke ich keine positive Veränderung. Im Gegenteil, die Atemnot wird immer schlimmer.

Ich arbeite zZ im ambulanten Pflegedienst und muss alle paar Minuten Treppen hoch und runter steigen. Allein der Gedanke an die Treppen und Raucherwohnungen hat mich zum verzweifeln gebracht. Hatte ich es mal geschafft, oben anzukommen, keuchte ich erst ein paar Minuten, bis ich sprechen konnte. Das Notfallspray hat nicht geholfen. Seit ein paar Tagen ist es noch schlimmer geworden (seitdem es so warm ist, meine ich...). Auf der Arbeit hatte ich so eine Atemnot, dass ich panisch wurde. Ich wurde nach Hause geschickt und krank geschrieben. Die Ärztin gab mir eine Spritze (subcutan) gegen Allergie, obwohl die Ergebnisse des Pneumologen negativ waren. Gebracht hat sie nichts. Bin jetzt seit 3 Tagen krank geschrieben und schone mich, aber es geht immer schlechter. Ich kann kaum aufstehen und laufen, ohne noch schwerer Luft zu bekommen, Morgens dachte ich, ich ersticke. Habe heute den Termin vorverschoben, den ich beim Pneumologen hatte, da ich nicht glaube, dass die Sprays mir helfen.

Ich mache mir große Sorgen.. Wie soll ich meine Ausbildung so schaffen? Ich mache mir auch generell Sorgen um meine Gesundheit.. Was könnte das sein? Ich habe wirklich Angst.. Es gibt seit Wochen keine Minute mehr, in der ich frei und uneingeschränkt atmen kann, ständig laufe ich auf Sparflamme, wenn ich tief einatem, habe ich Schmerzen, die mich wieder zum flachen Atmen zwingen.

Als nächstes wird wohl ein CT gemacht.. Und was der Arzt noch so vor hat, weiß ich nicht..

Geändert von Lelljen (06.07.12 um 22:21 Uhr)

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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Halo
wir wissen alle,dass schulmedizinische Allergie-Test's oft unzureichend sind.
Ich denke ,dass da doch eine Allergie hinter Ihren Problemen stecken könnte.
Das kann von Nahrungsmitteln,Pollen,Hausstaub etc. natürlich alles sein.

Ein Test mit einer Bioenergetischen Methode durch einen HP wäre da sicher gut.

Wenn Sie das zeitlich oder finanziell nicht können,könnten Sie natürlich auch auf "Gut Glück" mal mit einer Auslass-Diät beginnen. Da würde ich als erstes die Kuhmilch-Produkte strikt meiden.Wo überall Kuhmilch-Information drin ist,können Sie hier nachlesen: Kuhmilchunverträglichkeit - die Ausgrenzung ist nicht so einfach, wie es zunächst scheint

Als nächstes dann Weizen (mal googeln) und dann Ei.

Damit hätten Sie die echten Allergiien durch.

Dann die ebenso wichtigen Intoleranzen : Lactose,Fructose,Gluten und Histamin.

Zugegeben,das ist ein steiniger Weg,aber es könnte sein,dass Ihre Symptome sich innerhalb weniger Tage bessern,wenn Sie schon mal mit der Kuhmilch-Abstinenz beginnen,weil diese Allergie am häufigsten vorkommt.
Nachtjäger


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