Schwermetalle (Urintest); meine Krankheitsbilder

14.05.12 18:40 #1
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linotte ist offline
Beiträge: 2
Seit: 08.10.08
Hallo allerseits,

ich möchte ganz kurz stichpunktartig meine Laufbahn als Patientin beschreiben, damit es nich in einen Roman ausartet
Mit 16 Jahren akute Pankreatitis, mit 18 noch einmal. Danach schwere Verdauungsstörungen behandelt mit hoher Einnahme von Pankreatin, Diagnose chronische Pankreatitis, mittlerweile Diagnose revidiert
Dann Hashimoto Thyreoiditis, Behandlung mit L-Thyroxin, Einstellung manchmal sehr schwierig da zwischendurch sehr schwankend, oft unterdosiert, dann wieder überdosiert (Krankenhausaufenthalt aufgrund der zu hohen Dosierung), mittlerweile ganz gut eingestellt.
Nächster Krankenhausaufenthalt aufgrund eines Hormonproblems ausgelöst durch einen sogn. NuvaRing (Verhütungsmittel basierend auf Gelbkörperhormon): plötzliche Muskelschwäche, starke Gewichtsabnahme, Kreislaufkollaps, Schwindel, etc. Nach Entfernung des Rings wieder gut.
Danach akute VitB12 Mangel: Schleier über ein Auge, starkes inneres Zittern, Parasthäsien (sehr schlimm), Mund pelzig etc. nach einigen Spritzen von VitB12 wieder besser geworden, obwohl an einigen Stellen am Körper (Kniekehle, Arm) immer noch sehr empfindliche Nervenstränge + Ameisenlaufen
Dann Magenprobleme: nach Untersuchung Feststellung von Heliobakter Pylori (Eradikationstherapie) + leichte chronische Gastritis.
Feststellung Histaminintoleranz (hat mein Sohn auch): zuwenig DAO vorhanden, Alcohol wird schlecht vertragen (inneres Zittern)
zwischendurch immer wieder viele Blockierungen an Rücken, sehr viele Muskelschmerzen, dauernd erhöhte Muskeltonus (nehme jetzt hoch dosiert Mg)
Manchmal wie Nerven- oder Muskelzittern hinter den Augen: vegetatives Nervensystem wie auf Hochtouren.
Feststellung von Parasiten: einige Kuren um die Dinge los zu werden.
Last but not least: Schwermetallbelastung. Habe mittlerweile 20 Ausleitungen mit Infusionen gemacht. Ich scheine ziemlich verseucht zu sein und es wurde letzte Woche einen Urintest gemacht. Anbei die Werte:

Kupfer: ref.wert: weniger als 60
Chelatspezifischer Orientierungswert: 700
mein Wert: 1.032,44

Mangan: ref.wert: weniger als 4,5
Chelatspez. OW: 10,00
mein Wert: 21,89

Arsen: ref.wert: weniger als 50
Chelatspez. OW: 100
mein Wert: 186,56

Blei: ref.wert: weniger als 5
Chelatspez. OW: 12,00
mein Wert: 28,89

Cadmium: ref.wert: weniger als 0,80
Chelatspez. OW: 1,50
mein Wert: 1,38

Quecksilber: ref.wert: weniger als 1,00
Chelatspez. OW: 18,00
mein Wert: 19,78

So, das ist das Ergebnis nach 20 Ausleitung. Alles ist immer noch mehr als reichlich vorhanden. Vor allen Dingen mache ich mir Sorgen über das Kupfer. Muß ich bei solchen Werten an Morbus Wilson denken? Würde das meine vielseitigen Beschwerden (schlimme Muskelschmerzen etc., aber kein Tremor und keine Gangschwierigkeiten) vielleicht erklären oder liegt es vielleicht an diesem unschönen Schwermetallcocktail?
Ich weiß dass, ich hier eine ganze Latte an Sachen aufgeschrieben habe, aber ich bin manchmal am Ende meines Lateins. Ich ernähre mich gesund, mache Yoga, rauche nicht bis auf eine Partyzigarette (ist zu vernachlässigen), trinke sehr mäßig und trotzdem kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wie es ist, keine Schmerzen im Körper zu haben

Vielleicht kann ein frischer Blick auf meine Geschichte helfen? Bin dankbar für Tips.

Liebe Grüße
Linotte

Noch zur Ergänzung: Test Porphyrie negativ, Borreliose negativ, Rheumafaktor negativ, keine erhöhte Leberwerte


Geändert von linotte (14.05.12 um 18:56 Uhr)

Schwermetalle
Esther2
Auch wenn schon Porphyrie-Test negativ war, auf HPU schauen.
LG, Esther.

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