Streptokokken/Entzündung.

10.05.12 18:41 #1
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jonerr ist offline
Beiträge: 1
Seit: 10.05.12
Hallo erstmal , ich bin hier neu
Ich bin 46 Jahre alt .
vor 3 Tagen wachte ich mit schüttelfrost und halsschmerzen auf und dachte es währe nur eine erkältung .
Im laufe des tages fiel mir das laufen immer schwerer also beschloss ich mich zum Arzt zu gehen.
dieser stellte eine Streptokokkenenzündung in meinem hals fest und verschrieb mit antibiotika.
Als ich zuhause war , stellte ich fest , dass sich auf meinen schmerzenden gliedern (Beide Arme und beine) rote pöckchen bildeten .
erst waren es nur ein paar an meinem unterschenkel und dann wurden es immer mehr und auch an den armen.
Laufen konnte ich nur noch mühsam weil meine beine so sehr weh taten...
Meine tochter (die beim arzt arbeitet) kam vorbei um mich abzuholen.
er gab mir eine sptitze und sagte mir das es besser wird .
er stelle außerdem eine blutenzündung fest in höhe von 75 ( ich hab keine ahnung von sowas er sagte nur das das noch im norm liegt. )
am Tag danach (Heute) sollte ich nochmal zum arzt gehen weil mein zustand sich nicht verbessert hat.
er sagte das die roten punkte warscheinlich eine allergische reaktion auf die antibiotika sind und nahm mir mal wieder blut ab...
und ich habe noch eine gelenkenzündung die angeblich von den streptokokken im meinem hals stammen (?)
aus diesem grund fällt mir das laufen auch so schwer.
Der Blutwert der vorher bei 75 lag liegt jetzt bei 175 das beunruhigt mich sehr.
Der arzt war auch rathlos.
Hat jemand von euch eine ahnung was das seien könnte ?
Kann mir vielleicht auch jemand sagen ob dies sogar tötlich enden könnte ? :o
(um ehrlich zu seien handelt es sich hier nicht um mich sondern um meine mutter :/ )

Streptokokken/Entzündung.

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo jonerr,

Deine Mutter ist also 46 Jahre und hat diesen Streptokokkeninfekt?
Es wäre schon interessant zu wissen, um welchen Blutwert es sich handelt bei dem, der angestiegen ist bis auf 175.

Das könnte der Antistreptolysintiter sein. Da wäre 175 zwar hoch, aber noch nicht erschreckend hoch:

Antistreptolysin-Titer (ASL-Titer) und Anti-DNAse B-Titer (ADB)

Streptolysin O und DNAse B sind Stoffwechselprodukte von Streptokokken-Bakterien. Der Nachweis von Antikörpern gegen Streptolysin O oder DNAse B weist somit auf eine Auseinandersetzung des Immunsystems mit Streptokokken und damit auf eine vorausgegangene Infektion hin.

Normalbereich (Blut) Quelle:[TLD]
Antistreptolysin-Titer: ≤ 200 IU/ml
Anti-DNAse B-Titer: ≤ 200 U/ml

Indikation
Verdacht auf Streptokokken-Folgekrankheiten wie akutes rheumatisches Fieber und akute Poststreptokokken-Glomerulonephritis

Hinweise
Der Test ist nicht geeignet zum Nachweis einer akuten Infektion mit Streptokokken. Aussagekräftig sind außerdem nur hohe Titer (> 1:300) oder ein vierfacher Titeranstieg. Ggf. muss der Titer also mehrfach bestimmt werden.
Antistreptolysin-Titer (ASL-Titer) und Anti-DNAse B-Titer (ADB): Apotheke, Notdienst, Apothekennotdienst, Notdienstsuche,...: Apotheke, Notdienst, Apothekennotdienst, Notdienstsuche, Arzneimittelvorbestellung, Apotheker

Der Ausschlag kann gut eine Reaktion auf die Antibiotika sein.
Medikamente - Allergie - Arneimittelallergie - Diagnose - Therapie
Ein Antihistamin aus der Apotheke kann helfen. Und Deine Mutter sollte sich den Namen dieses Antibiotikums merken, damit sie es nicht mehr nimmt.

Sie sollte sich schonen und evtl. noch ein Antibiotikum aus einer anderen Gruppe nehmen (was hatte sie genommen?), um die STreptokokken wirklich loszuwerden.

Für eine rheumatische beziehungsweise postinfektiöse Endokarditis kommen als Ursachen nur beta-hämolysierende A-Streptokokken infrage. Streptokokken der Gruppe A sind die Erreger von Erkrankungen wie Scharlach, Mandelentzündung und Rachenentzündung, Mittelohrentzündung und akute Infektionen der Haut (z.B. Erysipel oder eine Pyodermie). Die beta-hämolysierenden Streptokokken sind außerdem bei zehn Prozent der gesunden Kinder und Erwachsenen im Rachen zu finden.

Die beta-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A verursachen die rheumatische beziehungsweise postinfektiöse Endokarditis nicht, indem sie am Herzen zu einer Infektion führen, sondern indem sie dort eine Autoimmunreaktion auslösen. Die Erreger besitzen Eiweißteilchen, die denen auf der Oberfläche von Körperzellen sehr ähneln. Die Antikörper des Immunsystems, die eigentlich gegen die Eiweißteilchen der Streptokokken gerichtet sind, greifen dadurch fälschlicherweise eigene Zellen an. Außerdem binden Streptokokken an die Zelloberfläche, wodurch das Immunsystem die körpereigenen Strukturen weiter zerstört. Darin haben die Krankheitsbilder rheumatisches Fieber und rheumatische Endokarditis ihre Ursachen.
Rheumatische Endokarditis (postinfektiöse Endokarditis) Ursachen - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Falls Deine Mutter fragwürdige Zähne hat, wäre es sicher gut, das kontrollieren zu lassen, damit nicht da evtl. eine Quelle für Bakterien sitzt.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.


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