"Eisblock" im Rücken! Welche Ursache?

30.08.07 13:05 #1
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maxlohnee ist offline
Beiträge: 83
Seit: 21.08.07
Ich bin 14 Jahre und werde seit Anfang des Jahres auf Borreliose
behandelt. Habe Zithromax = oral / 30 Tage Doxy = intravenös / 28 Tage Rocephin = intravenös hinter mir = alles ohne Erfolg.
Habe drei Schichtaufnahmen MRT von Kopf, Nacken und Hüfte machen lassen
= ohne positiven Befund!
Hatte vor 5 Jahren Zeckenstich mit Wanderröte = wurde 12 Tage mit
Antibiotika behandelt. Hatte letztes Jahr im Sommer wieder einen Zeckenstich
= ohne Wanderröte!
Elisa 320 = positiv // Westernblot= Bande 39 + 41 // Bartonellenwert leicht
erhöht.
Meine Symptome seit letztem Herst: Nackenschmerz / Schwindel / Sehstörung/ Empfindungsstörungen bei warm / kalt - Berührung / ganz ganz
starkes ständiges kribbeln im Rückenbereich und dadurch totales frieren und
eisiges Gefühl = Eisblocks dort / Kribbeln dann auch in den Armen und Beinen
und auch im Gesicht. Ich trage ständig Tag und Nacht obenher 7 Anziehsachen und sogar seit Dezember letzten Jahres ständig lange Unterhose
und Thermohose darüber.Komme absolut nicht mehr zum schwitzen. Sobald ich was Kaltes anpacke, bekomme ich sofort
starkes kribbeln in dem Finger / Hand und alles versteift sich dort irgendwie
und die Fingergelenke fangen an zu schmerzen und knacken.
"Quietscht" beim malen / schreiben mal mein Buntstift wird durch dieses
Geräusch mein kribbeln und frösteln noch viel schlimmer.
Habe "nebenbei" noch alle Arten von Lebensmittelallergien.


Was kann das mit dem Eisbeutel / inneren Frieren / Kribbeln auf sich haben??

Ist es vielleicht doch keine Borreliose?

Kann da vielleicht auch was mit der Schildddrüse / Diabetis / Rheuma / Stoffwechsel / Mangelernährung zu tun haben?
Woher kommt dieses Kribbeln / Eisbeutelgefühl / Was ist nur mit meinen
Nerven los??

Habt ihr Tipps u. Ratschläge für mich?

Julia

"Eisblock" im Rücken! Welche Ursache??

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Julia,

das einzige, was ich vermuten kann, ist, dass es keine Borreliose ist. Bei sooo viel Antibiotika hätten sich die Beschwerden bessern müssen, wenn es Borreliose wäre. Wenn ich ehrlich bin, ich hätte auch bei einem noch positiveren Befund so viel Antibiotika gar nicht erst eingenommen, denn bei so langer Therapie sind Antibiotika auch nicht ungefährlich. Man züchtet sich andere Keime, denn Antibiotika wirken immer nur gegen ein bestimmtes Spektrum an Keimen. Wenn man dann längere Zeit, darunter verstehe ich mehr als 10 Tage dasselbe Antibiotikum nimmt, können sich andere Bakterien, die man im Körper hat und gegen die das Antibiotikum nicht wirkt, vermehren. Und man hat ja eine Vielzahl von Bakterien im Körper, die, wenn das bakterielle Gleichgewicht nicht gestört wird, auch nicht pathologisch sind.
Solche Bakterien können aber pathologisch werden, wenn sie sich vermehren, weil durch ein Antibiotikum andere Bakterien plötzlich nicht mehr da sind, wenn also das Gleichgewicht gestört ist.

Ich würde daher auch mal in diese Richtung suchen.
Vielleicht hat sich durch die Antibiose ein ganz anderer Keim vermehrt, der nun Probleme macht. Resistente Keime sind immer wieder häufig:
Staphylokokken aureus, Streptokokken, Pseudomonaden
Betr. Staphylokken aureus kann man das Anti-Staphylolysin bestimmen, betr. Streptokokken das ASL, evtl. die Anti-Streptodornase B, Anti-Streptokinase und auch betr. Pseudomonaden gibt es einen Antikörperwert.

Vielleicht kam es auch zu einem Pilzwachstum, was ja bei Antibiotika sehr häufig ist und vielleicht macht ein Pilz nun noch zusätzlich Probleme.

Ansonsten wäre sicher mal eine sehr ausführliche Blutuntersuchung sinnvoll. Wie sind die Entzündungswerte z. B.? Ist das Blutbild normal? Sind Leber-, Nierenwerte o.k.? Elektrolyte o.k.? Schilddrüsenwerte? Eisenmangel? Vitamin B 12 ? Folsäure ? Vitamin A?
Wie ist der Stuhl?
Vielleicht würde man da eine Auffälligkeit feststellen, die eine Richtung anzeigt.

Ja, das wären meine Ideen. Evtl. hilft auch mal "Googeln", indem man die Symptome eingibt. Manchmal kommt da auch ein Hinweis, an den bisher noch nicht gedacht wurde.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

"Eisblock" im Rücken! Welche Ursache??

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Julia,
Kann da vielleicht auch was mit der Schildddrüse / Diabetis / Rheuma / Stoffwechsel / Mangelernährung zu tun haben?
Woher kommt dieses Kribbeln / Eisbeutelgefühl / Was ist nur mit meinen
Nerven los??
Sind denn Schilddrüse, Diabetes, Rheumafaktor, mögliche Mängel an Spurenelemenen und Vitaminen nie untersucht worden? Das sollte unbedingt gemacht werden. Vielleicht hast Du ja auch durch die lange Antibiose inzwischen Mängel?
Ist Deine Wirbelsäule mal ganz genau angeschaut worden? Hattest Du evtl. einen Unfall, bei dem Du ein leichtes Trauma erlitten hast?
Wie sieht es mit Vitamin B, vor allem B12 aus?

Ich würde an Deiner Stelle mal zu einem Neurologen gehen, falls noch nicht geschehen.

Grüsse,
Uta

"Eisblock" im Rücken! Welche Ursache?

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Julia,

zufällig lese ich gerade folgendes:
www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?icd=1845
Symptome
Anämische Patienten fühlen sich meist müde und sind in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Sie sehen blass aus, ihre Schleimhäute und auch die Augenbindehäute sind heller als bei gesunden Menschen. Damit das Blut trotz der www.aok.de/bund/tools/medicity/glossar_med.php?id=1599 genügend Sauerstoff zu den Zellen transportieren kann, schlägt das Herz schneller. Schon bei geringer körperlicher Anstrengung neigen die Patienten zu Herzklopfen und Atemnot. Häufig sind sie kälteempfindlicher als Gesunde.

Auswirkungen Je nach www.aok.de/bund/tools/medicity/glossar_med.php?id=1599form gibt es verschiedene Auswirkungen. Bei der Eisenmangelanämie ist es beispielsweise so, dass sie den Körper schwächt, aber nicht lebensgefährlich ist. Auch bei der Vitamin-B12- und Folsäuremangelanämie entstehen keine bleibenden Schäden, sofern sie rechtzeitig behandelt wird. Unbehandelt kann sie zu Rückenmarksschäden und damit zu dauerhaften neurologischen Ausfällen führen (v. a. an den Beinen)
Da auch von neurologischen Ausfällen die Rede ist, würde ich auf jeden Fall alle Formen einer Anämie ausschließen lassen.
Anämien können verschiedene Ursachen haben, siehe in der angegebenen Fundstelle unter "Ursachen".

Gruß
margie


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"Eisblock" im Rücken! Welche Ursache?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo julia,

darf ich hier bitte ein buchzeichen setzen, weil ich dein kapitel weiter verfolgen möchte?
ich würde eventuell auch gene mal was dazu schreiben, doch jetzt komme ich nicht gerade dazu.

herzlich willkommen übrigens noch im forum.

viele liebe grüsse von shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.


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