Nackenschmerzen - psychosomatisch?

16.03.12 13:35 #1
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Nackenschmerzen - psychosomatisch?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo waesserchen,

das hatte ich wegen nachträglicher Änderung überlesen...?

Zur HIT, ich lese gerade, dass die Symptome nach dem Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel auftreten, beim Essen hat sie so allerdings keine Probleme, in Form von Bauchschmerzen, höchstens mal Durchfall. Dieser könnte zwar ein Zeichen für eine HIT sein, die meisten Lebensmittel verträgt sie jedoch problemlos!?

Symptome:


Zitat:
allgemeines Schwächegefühl
Infektanfälligkeit
Gewichtsverlust
Appetitlosigkeit
Erbrechen
"Salzhunger" (Verlangen nach salzigen Nahrungsmitteln)
Schwindel
niedrigen Blutdruck mit Kollapsneigung
bräunliche Verfärbung der Haut, auch an Handflächen und Fußsohlen, Narben, Lippen (nur primäre Form)
Bauchschmerzen
Verstopfung oder Durchfall
bei Frauen eventuell Verlust der Schambehaarung
Verlust der Libido
Unterzuckerungen

Quelle: wikipedia.org

Das ist der einzige, zutreffende Punkt.
Die Beschwerden halten genau 2 Tage an und sind von der Symptomatik her immer gleich:

Kopfschmerzen
Übelkeit/Unwohlsein
Nackenschmerzen
Schüttelfrost

Sie schläft dann fast den ganzen Tag, steht nur auf, um was zu trinken bzw. ggf. mal zur Toilette zu gehen.
Ich würde es als "Migräne" bezeichnen....und es ist genau das, was ein zu viel an HIstamin UND seine Folgehormone zur Stressbewältigung machen.

Gibt es in der Mitte des Monats besonderen Stress ???? Beruflich, finanziell oder ähnlich ?

Starker Stress löst solche Reaktionen in Kurzer Zeit aus....Bauchreaktionen auf Lebensmittel können tagelang später noch kommen....und sind dann meist nicht so stark , eher etwas zeitversetzt.

Stress macht krank....egal woher.

LG
__________________
LG K.

Nackenschmerzen - psychosomatisch?

Balsam ist offline
Gesperrt
Beiträge: 309
Seit: 08.03.12
Zitat von waesserchen Beitrag anzeigen
vor mehr als 20 Jahren hatte sie eine Nierenarterienverengung.

Sie nimmt morgens immer 1x1 Thyroxin, ansonsten keine weiteren Medikamente.

Das was Du ansprichst, mit Verspannung der Nackenmuskulatur, dazu passt bei ihr wohl sehr gut "Zähne zusammenbeißen".
Nun da haben wirs ja. Die meisten Patienten mit Hypothyreose oder Hashimoto sind heute falsch eingestellt (lt. aktueller amerikanischer Studie).

Der Hausarzt wird nur bedingt Ahnung von Schilddrüseneinstellung haben.

Viele schauen nur nach dem TSH..und wenn der in der seit 2003 veralteten Norm liegt sagen sie "Alles OK! Schilddrüse ist gut eingestellt.

Ich empfehle den Besuch eines Radiologen oder Endokrinologen..vielleicht den der sie damals als Schilldrüsenkrank diagnostiziert hat.

Sie hat deutliche Schilldrüsenunterfunktions-Symptome. Sie ist also höchstwahrscheinlich unterdosiert.

Es gibt aber genügend Hausärzte die das offensichtlich nicht wissen udn belassen ihre Patienten ewig auf 50 oder 75 µg Thyroxin. Das sind Einstiegsdosierungen. Damit werden die SD-kranken Frauen regelrecht lahmgelegt.

Schau mal was deine Mutter für eine Dosis gekommt.

Geändert von Malve (14.07.12 um 18:02 Uhr) Grund: Siehe Boardregeln, D.1

Nackenschmerzen - psychosomatisch?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.473
Seit: 26.04.04
Hallo Balsam,

Sie ist also höchstwahrscheinlich unterdosiert.

Es gibt aber genügend Hausärzte die das offensichtlich nicht wissen udn belassen ihre Patienten ewig auf 50 oder 75 µg Thyroxin. Das sind Einstiegsdosierungen. Damit werden die SD-kranken Frauen regelrecht lahmgelegt.
woher weißt Du das - im konkreten Fall? Hast Du die Werte gesehen?
Und 75µg ist eine Einstiegsdosierung? Es gibt Betroffene, für die ist das schon zuviel.

Mit solchen Äußerungen sollte man vorsichtig sein.

Liebe Grüße,
Malve

Geändert von Malve (14.07.12 um 18:10 Uhr)

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Balsam ist offline
Gesperrt
Beiträge: 309
Seit: 08.03.12
Ich lag jetzt nach einer Thyroxindosis-REDUKTION (ich nehme es seit 23 Jahren) 1,5 Jahre so darnieder. Die ärzte spielten lustlos an meiner Dosis rum...dachten immer es muß runter gehen mit der Dosis...jetzt bin ich beim 5. Arzt endlich an einen geraten der sich wirklich damit auskennt und hat mich deutlich höher dosiert als ich sogar VOR der für mit katastrophalen Dosisreduktion bekam.

Ich bin mir ziemlich sicher, habe aber trotzdem im Konjunktiv geschrieben, eben weil ich die Dosis gerne vorher noch in Erfahrung bringen möchte.

Meiner Freundin sind so über 20 Jahre ihres Lebens quasi gestohlen worden...man vegetiert quasi im biologischen "Winterschlaf". Sie bekam über 20 Jahre nur 75µg, eine Einstiegdosierung...nun haben Psychiater sie zur Einstellung der Schilldrüse zurückgeschickt. Mittlerweile bekommt sie schon 125µg...bei ihrem Gewicht noch steigerungsfähig.

Sie war eine sehr hübsche schlanke hochintelligente Frau mit Diplom udn super Karriere....sie ist nicht mehr von Sofa hochgekommen, hochgradig Depressig, Sekretärinnenbuckel, großen Busen, Endometriose, Wirbelsäulern-OP´s. Tja...alles von der zu niedrigen Thyroxin-Dosis eingebrockt worden. und wie ich in SD-Foren bestätigt bekam ist das keine Ausnahme. Ich versuche andere (meist Frauen) vor diesem Schicksal zu bewahren.

Nackenschmerzen - psychosomatisch?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.473
Seit: 26.04.04
Hallo Balsam,

bitte beim Thema der Threaderstellerin bleiben; die von Dir genannten Beispiele müssen nicht für sie zutreffen.

Desweiteren geben wir keine definitiven Äußerungen ab wie
50 oder 75 µg Thyroxin. Das sind Einstiegsdosierungen. Damit werden die SD-kranken Frauen regelrecht lahmgelegt.
. Es ist eine Verallgemeinerung, die im Einzelfall ganz schön daneben gehen kann.

Liebe Grüße,
Malve

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waesserchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 306
Seit: 16.03.12
Die Betroffenen klagen außerdem über Gewichtszunahme, trockene Haut, langsamen Puls und extreme Kälteempfindlichkeit.
Nichts davon trifft zu, eher im Gegenteil, sie ist sehr schlank und nimmt, trotz dass sie viel isst, nicht zu (da sie nur 1x1 Tablette nimmt, ist eine Überdosierung eher unwahrscheinlich, wobei das vermutlich ja eher von der Wirkstoffkonzentration abhängt, oder?).

Ich guck gleich mal, wie die Tabletten heißen bzw. wie hoch die Wirkstoffkonzentration ist.


Meine Google-Recherchen haben mich übrigens zur Östrogendominanz geführt, davon treffen recht viele Symptome zu, u.a auch eine Insuffizienz der Nebennierenrinde.

Nicht dass ich ihr jetzt irgendwelche Diagnosen stelle, aber je mehr man weiß, desto eher kann man die Anzeichen in Verbindung miteinander bringen.



Liebe Grüße

Geändert von waesserchen (14.07.12 um 19:34 Uhr)

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo ,

Nichts davon trifft zu, eher im Gegenteil, sie ist sehr schlank und nimmt, trotz dass sie viel isst, nicht zu.

Wie ist der Stuhlgang ?Schnell und relativ dünn oder ist die Verdauung eher träge ?


Meine Google-Recherchen haben mich übrigens zur Östrogendominanz geführt, davon treffen recht viele Symptome zu, u.a auch eine Insuffizienz der Nebennierenrinde.

Wie alt ist die Mutter nocheinmal ? Ich denke schon, Du bist auf dem richtigen Weg....es spielt oft alles zusammen

Nicht dass ich ihr jetzt irgendwelche Diagnosen stelle, aber je mehr man weiß, desto eher kann man die Anzeichen in Verbindung miteinander bringen.

Genau...
LG K.
__________________
LG K.

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Balsam ist offline
Gesperrt
Beiträge: 309
Seit: 08.03.12
Es gibt auch die Ausnahmen die eben zu dünn sind..also unter Normalgewicht liegen..und die sehr viel essen müssen um einigermaßen ihr Gewicht zu halten.

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waesserchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 306
Seit: 16.03.12
Mal ein kleines Update.

Bei einem Endokrinologen oder Radiologen war sie bisher natürlich noch nicht, nur bei ihrem Hausarzt, welcher ein kleines Blutbild anfertigte, das jedoch ohne Befund war.

Aktuell geht es ihr wieder seit Freitag bzw. seit Samstag sehr schlecht, die Symptomatik ist exakt die gleiche, die ich hier bereits einmal schilderte:

Kopfschmerzen
Übelkeit/Unwohlsein
Nackenschmerzen
Schüttelfrost
Husten

Sie schläft dann fast den ganzen Tag, steht nur auf, um was zu trinken bzw. ggf. mal zur Toilette zu gehen.

Sie so zu sehen, tut mir jedes Mal in der Seele weh :( . Von alleine unternimmt sie überhaupt nichts, 2 bis 3 Tage geht es ihr richtig schlecht (JEDEN Monat!) und wenn die vorüber sind, spielt sie immer alles herunter. Ich dränge sie zu überhaupt nichts (um keinen Widerstand zu erzeugen), sondern rede vernünftig in Ruhe mit ihr darüber, welche Möglichkeiten es gibt (Radiologe, Endokrinologe ... ), aber sie unternimmt einfach nichts und das regt mich in gewisser Hinsicht auf. Es ist ja nicht so, dass es ein, zwei Mal im Jahr auftritt, sondern wirklich jeden Monat (weicht mittlerweile jedoch vom 12./13. ab, wie es z.B gerade der Fall ist).

Ich versteh das einfach nicht. :(



Liebe Grüße


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