Magen-Darm-Probleme - immer noch

29.08.07 21:08 #1
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Magen-Darm immernoch

Moni88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Rohkost ja deshalb, weil ich ich nach warmem Essen noch schläfriger werde. Deshalb dachte ich, es wäre das Beste, zumindest für eine Zeit lang aber je mehr ich weglasse, um so schlimmer werden die Beschwerden, so hab ich das Gefühl.

Magen-Darm immernoch

Moni88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Zitat von Sternchen Beitrag anzeigen
Hautärzte machen solche Tests, fand ich zwar merkwürdig aber selbst der
Allergologe wo ich vorher war machte solche Tests nicht.
Aber woher soll der denn wissen, was der testen muss, wenn ich mit allem Probleme habe oder machen die auf alles einen Test?

Magen-Darm immernoch

Sternchen ist offline
Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
ja, das ist so ein Test bei dem auf mehrere Nahrungsmittel getestet wird.
aber nur so standart Nahrungsmittel, wie Obst, Gemüse und Nüsse.
Der Test wird von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, da kann man nicht viel erwarten...aber immerhin etwas.
auf Gluten und Milch wir dabei aber glaube ich nicht getestet, das sind noch extra Test wenn ich mich nicht irre.
Habe ich nicht testen lassen, bei der Milch merkt man es ja relativ schnell ob man sie verträgt.
__________________
LG
Sternchen

Magen-Darm immernoch

Moni88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Wie gesagt, ich hatte ja am Anfang vermutet, dass es Milch wäre. Also hab ich sie weggelassen, dann hatte ich mit Eiern Probleme, also hab ich die auch weggelassen und dann wurde die Müdigkeit nach dem (vorallem) warmen Essen immer schlimmer und ich hatte zunehmend immer mehr Probleme, Durchfall usw. So weit ich weiß, macht ja der Internist Tests auf Laktoseintolleranz. Da ich ja morgen dort hingehe, kann es ja sein, dass der evtl. auch Laktose testet.

Magen-Darm immernoch

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo,

gelb-weiß belegte Zunge
Magen-Darmkrämpfe
Blähbauch
gelegentlich Aufstoßen
Kopfschmerzen unmittelbar nach dem Essen
Fiebergefühl (Temperatur aber normal)
Schüttelfrost unmittelbar nach dem Essen
unregelmäßiger Stuhlgang
Müdigkeit nach dem Essen
Schwindel nach dem Essen (auch Benommenheit
)

Hört sich das nicht sehr nach Candida an?

Viele Grüße
Erika

Magen-Darm immernoch

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Warum wird man nach dem Essen müde?
Bestimmt kennen Sie das: Sie haben ein köstliches Essen genossen und fühlen sich anschließend etwas matt oder aber richtig müde. Kein Wunder, denn Ihr Körper ist jetzt mit der Verdauungsarbeit beschäftigt. Dazu braucht er viel Blut. Das fehlt jetzt an anderen Stellen, z. B. im Gehirn. Je nach Zusammensetzung der Mahlzeit können auch eine Unterzuckerung oder ein hoher Serotoninspiegel Ursachen der Müdigkeit sein.
Verdauungsarbeit macht müde
Was passiert eigentlich, wenn wir essen? Sobald die Nahrung in unsere Verdauungsorgane, also in Magen und Darm, gelangt, veranlasst das unseren Körper Blut aus anderen Geweben und Organen in den Bauchraum umzuleiten. Denn dort wird das Blut gebraucht, beispielsweise für die Aufnahme und den Abtransport von Nährstoffen. Während dieser Zeit ist in anderen Bereichen die Blutmenge und damit auch die Menge an gelösten Sauerstoff geringer. Den Sauerstoffverlust spüren wir besonders im Gehirn. Wir werden müde.

Unterzuckerung durch Insulin
Wenn wir kohlenhydratreiche Mahlzeiten aufnehmen, kommt es zu einem Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut und zu einer verstärken Ausschüttung des Hormons Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Das Insulin fördert den Einstrom des Zuckers in die Körperzellen, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Bei manchen Menschen kann die Insulinsekretion nach dem Essen so stark ansteigen, dass es dadurch zu einem rapiden Abfall des Blutzuckers, zur so genannten "reaktiven Unterzuckerung" kommt. Da unser Gehirn aber auf den Blutzucker als Energiequelle angewiesen ist, kann seine Leistungsfähigkeit für eine gewisse Zeit eingeschränkt sein. Die Folge: Müdigkeit.

Tryptophan und Serotonin
Der Eiweißbaustein Tryptophan und der Botenstoff Serotonin spielen ebenfalls eine Rolle bei nahrungsbedingter Müdigkeit. Wenn die Aminosäure Tryptophan aus der Nahrung freigesetzt ist, gelangt sie über ein spezielles Transportsystem über das Blut ins Gehirn. Dort wird sie zu Serotonin umgewandelt. Serotonin wirkt harmonisierend auf das Zentralnervensystem, macht gute Laune, weniger schmerzempfindlich und ängstlich, aber auch ein wenig schläfrig. Die Wirkung des Trypotophans nutzt man auch in der Medizin. So wird es in hohen Dosen als Mittel gegen Schlafstörungen eingesetzt.

Auch einige Lebensmittel enthalten natürlicherweise besonders viel schlafförderndes Tryptophan:
Erd- und Haselnüsse
Hart- und Weichkäse
Fleisch und Wurstwaren
Eier
Fisch
Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen
.............
Müdigkeit - Essen macht schlapp

Hier werden ja eine ganze Reihe an Möglichkeiten genannt, warum Du nach dem Essen so müde wirst.
Ist eigentlich Dein Zucker mal überprüft worden und zwar nicht nur der Nüchternzucker sondern auch der Zucker nach dem Essen und ca. 2 Stunden danach?
Interessant finde ich auch die Lebensmittel mit hohem Tryptophan-Gehalt...

Gruss,
Uta

Magen-Darm immernoch

Sternchen ist offline
Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Uta,

das ist sehr interessant, den ich habe das auch manchmal mit der Müdigkeit.
Besonders wenn ich vorher lange nichts gegessene haben und dann relativ viel esse.
Das ist dann ein Gefühl als wenn der Blutdruck absinkt.
Deshalb esse ich lieber mehrere kleine Mahlzeiten.
__________________
LG
Sternchen

Magen-Darm immernoch

Moni88 ist offline
Themenstarter Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Danke für den Link Uta. Das ist wirklich erstaunlich. Ich hatte es glaube ich noch nicht erwähnt aber ich muss immer mindestens alle zwei Stunden etwas essen, weil ich sonst ein Gefühl der Unterzuckerung bekomme und ich dann Kreislaufprobleme bekomme, weshalb ich schon desöfteren ins Krankenhaus abtransportiert wurde. So auch letztes Jahr im Oktober. Allerdings war mein Zucker erstaunlicherweise höher als der angegebene Referenzwert. Nachdem ich also entlassen wurde, habe ich zu Hause noch etwas gegessen und bin dann zum Arzt gegangen. Die hatte mir dann einen Termin zur Blutabnahme wegen Zuckertest gegeben. Außerdem hatte ich ihr auch von den Hypoglykämischen Anfällen erzählt und da hatte sie einen Schnelltest gemacht. Ich hatte 1 1/2 Stunden vorher gegessen und war total unterzuckert. Sie meinte dann nur, ich sollte regelmäßig essen und nachdem bei dem Bluttest auch nichts rauskam, war das Thema erledigt.

Magen-Darm immernoch

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Unterzuckerung passt auch zu Candida.

Viele Grüße
Erika

Magen-Darm immernoch

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hypoglykämie, das Wort bedeutet Unterzuckerung im Blut im Gegensatz zu der Diabetes, der Überzuckerung. Was ist das für eine geheimnisvolle Krankheit, über die hier in Deutschland kaum jemand spricht, kaum ein Arzt, der es wissen müsste, aber nicht daran glaubt?

90% der Fälle: Nervosität - Erschöpfung - Verwirrtheit - Schwindel - Zittern - Ohnmächtig werden - Schwächeperiode - Depression - Kopfschmerzen - Lärmempfindlichkeit.

60-80% der Fälle: Schlaflosigkeit - Ängstlichkeit - Vergesslichkeit - Verdauungsbeschwerden - Pulsbeschleunigung - Muskelschmerzen - Taubheitsgefühle - Unentschlossenheit - Jucken der Augenlider

40-60% der Fälle: Geistig durcheinander - Zucken im Körper - Sexuelle Unlust -Unsoziales Benehmen - Losschreien - Allergien - Asthma - Konzentrationsmangel - Schleicher vor den Augen - Krämpfe in den Beinen
Weitere auftretende Fälle können Muskelzucken, Impotenz, Heißhunger, Herzneurosen, Klamme Haut, Stottern, Alpträume, Alkoholismus, Herzklopfen, Trockene Haut, Phobien (Ängste vor etwas), Störungen der Schilddrüse, Hautausschläge, Colitis, Ohrensausen, Senilität, Panik, Überaktives Kind, Rheuma, Arthritis, Magen- und Darmgeschwüre, Nervöser Zusammenbruch sein.
Findest Du Dich wieder bei einigen oder vielen Symptomen, die Du jahrelang hast, aber keine Heilung erfolgte?
Zugegeben, alle Symptome können auch andere Ursachen haben. Wenn Du aber bisher vergeblich von einem Arzt zum anderen gerannt bist, mit dem Ergebnis: Gesund oder gar zum Psychiater auf die Couch überwiesen wurdest, so suche Dir einen Arzt, der etwas von dieser geheimnisvollen, versteckten Krankheit weiß und den 6-stündigen Blutzucker-Toleranztest macht.
Hypoglykämie
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Oraler Glukose-Belastungstest erkennt Diabetes und seine Vorstufen

Auch bei einem Nüchtern-Blutzucker von 110 bis 125 mg/dl Plasmaglukose herrscht Alarmstufe rot: Schon dieser "Prädiabetes" erfordert als Vorstufe der Zuckerkrankheit eine Therapie. Sie setzt zuerst auf Bewegung und Gewichtsabnahme. Dieselbe Diagnose gilt, wenn der Blutzucker zwei Stunden nach dem Trinken einer speziellen Glukoselösung über 140 mg/dl steigt.

Denn: Nur der Glukose-Belastungstest erkennt sicher, ob die Bauchspeicheldrüse bei schnell steigenden Zuckerwerte genügend Insulin ausschüttet.
Der orale Glukose-Toleranztest ist zwar oft weniger exakt reproduzierbar als die Nüchternzucker-Werte. Dafür erkennt er Diabetes oder seine Vorstufen sensibler, so die amerikanischen Fachärzte.
Beim oralen Glukose-Toleranztest trinken Erwachsene eine Lösung mit 75 g Traubenzucker in 300 ml Wasser. Kinder erhalten 1,75 g Traubenzucker je Kilogramm Körpergewicht.

Was vor dem Blutzucker-Test zu beachten ist:
Vor dem oralen Glukose-Belastungstest sollten Sie sich drei Tage lang kohlenhydratreich ernähren, d.h. 100 bis 150 g Kohlenhydrate pro Tag.

Mindestens acht Stunden vor der ersten Blutentnahme in der Praxis und bis zum Abschluss des Tests dürfen Sie nicht essen, trinken oder rauchen.
Diabetes News: Was der Blutzucker wirklich aussagt

Vielleicht wäre es wirklich sinnvoll, diesen Glukose-Toleranz-Test mal zu machen. Es gehen eben ein paar Stunden drauf, weil man immer wieder messen lassen muss.
Im Prinzip kann man diesen Test auch selbst durchführen:
Die Glukose-Lösung besorgen und ein Blutzuckermeßgerät. Dann die Lösung trinken und in den entsprechenden Abständen messen.

Grüsse,
Uta


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