Worunter könnte ich leiden?

18.02.12 10:50 #1
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Kann Schlafmangel ein Auslöser sein?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo der himmelmusswarten,

hast Du denn mit den Hinweisen in Deinen anderen Threads etwas anfangen können?:

Schlafmangel hat ganz sicher Auswirkungen auf die Gesundheit:
Der Schlafentzug und seine Folgen für den Stoffwechsel (EUFIC)

Hast Du jemals ein Hormonprofil für die Nebennieren machen lassen?
Hast Du neue Werte für die Schilddrüse?

Hormonselbsthilfe Elisabeth Buchner | Themen | Allgemeines - Hormonstörungen können folgende Symptome verursachen:

Grüsse,
Oregano
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Geändert von Malve (02.06.12 um 23:08 Uhr) Grund: hat sich erledigt; Threads zusammengelegt

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein?

Ginster ist offline
Beiträge: 268
Seit: 12.12.11
Zitat von derhimmelmusswarten Beitrag anzeigen
Da wir zwei kleine Kinder haben (2,5 und 9 Monate) frage ich mich, ob Schlafmangel (ich stehe mehrmals die Nacht auf, die Kinder schlafen schlecht, die kleine trinkt noch Flaschen) Symptome wie Schwindel, HErzrasen, Panikattacken, Unterzucker, Kreislaufprobleme verursachen kann? Ich glaube, dass das alles seit meinem Schlafmangel schlimmer geworden ist. Auch die Ängste, dass ich umfalle.
Heute Morgen hatte ich es wieder. Mir war so komisch. Blutzucker mit 80 aber normal (hatte nur ein Brot und eine Tasse Tee) und Blutdruck auch normal. Dennoch hatte ich das Gefühl, aus den Latschen zu fallen.

Wie bewertet ihr Schlafmangel als Auslöser? Wisst ihr was darüber?
Ich habe dieselben Symptome wie du, dazu kommt noch anfallsweise starke Müdigkeit, so dass ich mich sofort hinsetzen muss und Pause machen muss. Das geht bei mir seit 3 Jahren so. Diagnose: Fibromyalgie (Schmerzen hab ich schon nicht mehr wahrgenommen in meinem verbissenen Willen, "durchzuhalten",); Hashimoto und Nebennnierenschwäche.

Ja, das macht chronisch krank. Schlafstörungen über längere Zeit machen deshalb krank, weil der Körper die dringend benötigten Tiefschlafphasen nicht mehr erreicht. Im Tiefschlaf aber erholen wir uns. Alles andere ist nicht erholsam und macht deshalb dauerhaft krank.

Stress bringt die Neurotransmitter durcheinander. Ein gestörter Neurotransmitterhaushalt hat aber Auswirkungen auf praktisch alle Körperfunktionen, incl. Verdauung, Blutdruck, Kreislauf usw.

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein?

derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Mehr als ein großes Blutbild machen die Hausärzte hier nicht. Und wenn sie da nichts finde, so wie mein Arzt, halten sie einen für bescheuert. Meine letzte Blutuntersuchung war im Januar im Krankenhaus vor einer OP. Keinerlei Rückmeldung. Also nehme ich mal an, dass alles ok war (ok, ich hätte auch fragen können). Und im letzten Jahr war ich im Oktober 2 Tage im Krankenhaus. Auch Blutabnahmen. Damals hatte ich (und habe ich auch jetzt noch) Kribbeln auf der rechten Körperseite und wurde ins MRT gesteckt. Auch ohne Ergebnis.
Ich habe an so vielem angesetzt. Stutzig macht meinen Mann und ich, dass wir exakt die gleichen Symptome haben. Und mein Mann war zuletzte sogar beim Internisten, der ihn (bis auf Darmpilz) für gesund befunden und nix weiter gemacht hat. Man müsste ja zu Spezialisten? Aber wie kommt man dorthin? Ein Hausarzt, der keine Ursache findet, stellt einem ja dann keine Überweisung aus für einen anderen Facharzt.
Also sind wir nun auf den Schlafmangel gestoßen, unter dem wir beide leiden.

Ist es doch "nur" die Psyche???

derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Mittlerweile denke ich, dass ich echt psychische Probleme habe? Ich hatte ja hier schon über die ständigen Mandelentzündungen berichtet, die in einer OP endeten und über den angeblichen Darmpilz, den ich haben soll. Am Donnerstag habe ich mit meiner Tochter ohnehin einen Arzttermin. Dann werde ich den Arzt darauf ansprechen und mal sehen, ob er Untersuchungen veranlasst.

Fakt ist weiterhin: Wenn ich nicht absolut regelmäßig esse, bekomme ich Unterzuckerungserscheinungen. Morgens fühle ich mich immer total "neben der Spur". Als wäre ich gar nicht richtig da. Schwindlig, schlapp, zu nix fähig. Ob es niedriger Blutdruck allein ist, kann ich nicht beurteilen.

Nun ist es aber so, dass es mir am Wochenende besser geht. Denn dann ist mein Mann da und ich habe weniger Angst, dass ich umkippe. Bin ich allein, habe ich fast dauernd Angst, dass ich einfach so ohnmächtig werde.

Wenn ich allein bin, schlafe ich schlechter. Weiß ich, dass ich jemanden um Hilfe rufen könnte, schlafe ich besser. Dann habe ich nachts auch weniger mit Herzrasen zu tun und muss auch nicht nachts was essen.

Hauptsymptome sind derzeit: Schwindel, Herzrasen (irgendwie so innere Unruhe als hätte ich einen Marathon gelaufen), Angst umzukippen und wacklige Beine. Ich habe fast jeden Tag das Gefühl, dass meine Beine total wacklig sind (so wie wenn man eine Grippe bekommt).

Außerdem habe ich Angst vor Krebs oder anderen Krankheiten (MS etc.). Auch vor Diabetis. Vor allem vor Darmkrebs und Brustkrebs. Vor einem Hirntumor habe ich keine Angst mehr seit ich in einem CT war.

Also wird es wohl rein psychisch sein. Was meint ihr?

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein? Psychische Probleme?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.704
Seit: 21.05.11
derhimmelmusswarten,
für mich hört sich das mal wieder sehr nach Nahrungsmittelintoleranzen an.
Lies Dich hier mal in das Thema ein und schaue Dir alle einzeln an.
Die Histaminimtoleranz wird hier am besten dargestellt.

HIT > Symptome

Panikattacken, Schwindel, Unterzucker, Müdigkeit, Herzrasen. Deine Mandelgeschichte könnte für eine Glutenproblematik stehen, heute las ich hier aber, es könnte auch jede andere Nahrungsmittelintoleranz sein.
Dass Dein Partner genau das Gleiche hat ist wirklich seltsam. Wirklch alles genau wie Du oder nur einiges?
Ich kenne ein Paar da tippe ich bei beiden auf eine Problematik mit Milch und Gluten, wenn nicht noch mehr anliegt...

Alles Gute.

Wenn möglich würde ich mir ab und an wenigstens mal nen Babysitter gönnen.....

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein? Psychische Probleme?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo derhimmelmusswarten,

da Du und Dein Mann betroffen seit , könnte es daran liegen das Ihr beide Dinge esst, die zu solchen Symptomen führen....Frauen haben nach Schwangerschaften möglicherweise recht schnell Probleme mit Histamin , denn in der Schwangerschaft wird sehr viel mehr das Abbauenzym DAO gebildet als sonst...um das Baby im Bauch nicht zu gefährden...wenn hinterher die alte Empfindlichkeit wieder da ist und der Stress durch Stillen und geraubtem Nachtschlaf kommt , dann merkt man schnell seine Grenzen....

Ich denke bei Dir auch an Nährstoffmängel ....2 Schwangerschaften recht schnell hintereinander zehren Dich aus....früher gab es den Spruch: Pro Kind ein Zahn....das war auf Mängel zugeschnitten die dann an den Zähnen bemerkbar sind....z.B. Vitamin C....
Wird bei Stress vermehrt gebraucht und kommt durch Nahrung oft nicht genug nach....

Also könntest Du einmal Eure Ernährung bedenken ? Vielleicht liegt da schon der Schlüssel ? Histaminprobleme machen Schlafmangel, Albträume usw....
Was esst Ihr so ....ein Brot und Tee zum Frühstück reicht vielleicht nicht ....Vitalstoffe / Vitamine usw ?????

Es könnte auch sein, das Deine SD- Funktion durch die Schwangerschaft beeinträchtigt ist....Unterzuckerungen sind auch da möglich wie bei Nahrungsmittelintoleranzen....

LG K.
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LG K.

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derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Gibt es denn einen Arzt, der gezielt mit einem Test feststellen kann, was man nicht verträgt? Mein Mann hat ziemlich ähnliche Sachen: ständige Erkältungen, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schwindel. Er hat Bluthochdruck. Ich nicht. Er raucht. Ich nicht. Ich esse noch etwas gesünder als er. Bluttest ergab bei ihm zu hohen Cholesterin und zu hohe Harnsäure. Alles andere ok. Mir wurde seit 2009 dauernd Blut abgenommen (Schwangerschaften). Bis auf einen Eisenmangel in der ersten Schwangerschaft wurde nie was festgestellt. Letzte Blutabnahme war im Januar vor der OP im Krankenhaus. Auch da hat mir niemand was gesagt.
Darmprobleme stehen im Vordergrund. Mein Mann hat oft Durchfall und Blähungen. Ich habe öfter eher Verstopfung. Aber bei Aufregung auch oft Durchfall am Morgen.
Aber mein Mann war ja schon beim Arzt deshalb. Die Ärzte machen ja nichts. Selbst bei nachgewiesenem Darmpilz. Und deshalb denke ich ja, dass meine Ängste und Befürchtungen psychisch sind. Mit dem Histamin das kommt mir schon sehr plausibel vor. Aber auf sich allein gestellt fällt es einem so schwer, was zu unternehmen.
Zu welchem Arzt müsste man denn genau? Und braucht man dafür keine Überweisung? Allergologe?
An der Schilddrüse soll ich ja nix haben. Ich werde wie gesagt den Arzt am Donnerstag nochmal fragen.

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein? Psychische Probleme?

derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Schlechte Zähne habe ich sowieso. Ein Zahn wird wohl bald gezogen. Wurzelbehandlungen, Wurzelfüllung, immer wieder entzündet etc.

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein? Psychische Probleme?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo derhimmelmußwarten,

Die Ärzte machen ja nichts. Selbst bei nachgewiesenem Darmpilz. Und deshalb denke ich ja, dass meine Ängste und Befürchtungen psychisch sind. Mit dem Histamin das kommt mir schon sehr plausibel vor. Aber auf sich allein gestellt fällt es einem so schwer, was zu unternehmen.
Zu welchem Arzt müsste man denn genau? Und braucht man dafür keine Überweisung? Allergologe?
An der Schilddrüse soll ich ja nix haben. Ich werde wie gesagt den Arzt am Donnerstag nochmal fragen.
Mal angenommen, der Arzt kennt sich überhaupt mit HI aus. Was kann er Dir denn schon groß sagen? - Ausprobieren und tun mußt sowieso Du alles.

1. Du könntest ein Ernährungstagebuch führen und da auch Deine STimungen, Schmerzen usw. eintragen im Zusammenhang mit der Ernährung und anderen Ereignissen.
2. Du könntest für ca. 3 Wochen einfach mal möglichst histaminarm essen und trinken. Das bedeutet: frisch kochen, keine Fertiggerichte, die Listen in Bezug auf die Ernährung bei HIT beachten.
3. Einen Allergietest beim Allergologen auf Lebensmittel und die üblichen anderen Allergene machen lassen (Pollen, Hausstaubmilben).
4. Die Zähne möglichst einwandfrei sanieren. Vorher aber bitte gut über mögliche "Fallen" dabei informieren. - Wurzelbehandlungen z.B. sind ein heikles Thema.
5. Bei einem festgestellten Darmpilz gibt es viele Empfehlungen, was die Ernährung und evtl. Medikamente angeht. Die Infos dazu findest Du alle hier im Forum, ebenso wie Infos zu anderen Themen.
6. Hohes Cholesterin ist ein schwieriges Thema; - wie hoch ist es bei Deinem Mann?
Bei erhöhter Harnsäure liegt oft eine Ernährung mit zu viel Fleisch und Süssigkeiten zugrunde... Auch da ist Mann selbst gefordert. Wichtig wäre da, auch mal zu schauen, ob evtl. ein Prädiabetes vorliegt, also eine Tendenz zu Diabetes.

Wie Du siehst, sind das eigentlich alles Dinge, die Du sowieso selbst tun mußt. Es liegt also in Deiner Hand, ob Du sie angehst oder nicht.

Grüsse,
Oregano
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Geändert von Oregano (12.03.12 um 08:48 Uhr)

Kann Schlafmangel ein Auslöser sein? Psychische Probleme?

bestnews ist offline
Beiträge: 5.704
Seit: 21.05.11
Na also, wenn ich das so lese, was bei Deinem Mann so los ist, derhimmelmusswarten, ist das eindeutig was mit dem Essen faul.

Man kann alles selbst austesten und meiner Meinung nach ist es auch das Sicherste. Aber man kann sich auch helfen lassen von versierten Ärzten!
Am besten telefoniert man sich bei Allergologen, Magen-Darm-Spezialisten und Ernährungsmedizinern durch und fragt ob die sich bei der Histaminintoleranz auskennen und was sie für Tests hier machen
Sie sollten nicht das das DAO messen sondern auch das Histamin im Blut bzw. Stuhl. Damit kann man u.U.schon was sehen. Wer also diese zwei Tests auf der Uhr hat, da würde ich schon mal hoffen,dass der Arzt dann nicht ganz unbeleckt ist mit den anderen Intoleranzen.
Bevor ihr loslegt würde ich mir den "Wegweiser Nahrungsmittelintoleranzen" besorgen. Dort könnt ihr sehen, wie ein Experte austestet und was gerne falsch gemacht wird bzw. vergessen.
Leider muss man Ärzte nämlich immer kontrollieren. Man weiss nie, wo sie blinde Flecken haben und glaub mir, alle haben welche!
Letztendlich gilt bei Histaminintoleranz die Probediät ist ausschlaggebend, das ist Standard, also da kommt keiner drum herum!Wenn Ihr die Diät straff durchzieht sollte schnell klar sein, bei mir war es innerhalb weniger Tage. ob es passt. Ihr solltet es dennoch 2 bis 3 Wochen machen. Macht Ihr beide gemeinsam immer alles, dann ist es einfacher!

Hier sind Tabellen zur Ernährung und auch sonst alles zu finden, was Ihr wissen müsst. Ich habe mich mit diesem Wissen selbst ausgetestet und mache die Diät nun dauerhaft.... Wenn in den Tabellen was fehlt, einfach nach dem Nahrungsmittel plus Hit googeln und dann werden Sie geholfen.

HIT > Links > Web-Links

http://www.histaminintoleranz.ch/dow...lliste_HIT.pdf

Besonders bei Fleisch auf Frische achten, Fisch würde ich in der Testphase erst mal meiden. Bitte Biolebensmittel, denn Hitler sind insgesamt sehr empfindlich.

Aber eines sollte Euch klar sein, eine Nahrungsmittelintoleranz kommt nie alleine daher, besonders wenn man schon lange Symptome hat.
Es wird immer mehr, wenn nicht adäquat darauf gegessen wird.

Wenn Ihr Euch also auf den Weg der Suche nach dem falschen Essen begebt, muss Euch klar sein, dass Ihr damit auch Euren Kindern einen riesen Gefallen tut, man weiss, dass Nahrungsmittelintoleranzen weitergegeben werden an die Kinder! Wenn Babys Koliken haben und oder Ausschläge ist Alarmstufe Rot angesagt, hier zeigen sich zuerst Unverträglichkeiten!
Allergene werden auch gerne von der Mutter über die Muttermilch weitergereicht, also wenn Du Weizen isst, bekommt das Kind die Allergene voll ab.

Auch auf sämtliche Allergien austesten lassen beim Allergologen.
Wenn Ihr dann damit durch seit und ne Weile schon umsetzt und es an irgendeiner Stelle immer noch zwickt, wurde etwas übersehen oder es steckt noch etwas anderes dahinter, wie z.B. eine Fehlfunktion der Schilddrüse oder eine Amalgamproblematik oder weiss der Geier.

In jedem Fall lohnt es sich:Ich bin momentan so gesund wie schon ewig nicht mehr und bekomme im Gegensatz zu früher kaum noch Erkältungen und da geht noch mehr und ich bin seit 18 Jahren Dialysepatientin. Man stelle sich vor!

Alles Gute und nur Mut.

PS: Die Lust am Essen habe ich immer noch nicht verloren bzw. ich geniesse nach wie vor nur anders eben!

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