Ayurveda: Ghee als Chelatbildner

21.02.06 20:17 #1

Ernährung und Behandlung (z.B. Kuren) im Umfeld der traditionellen indischen Medizin
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Ayurveda: Ghee als Chelatbildner

oli ist offline
Männlich oli
Beiträge: 1.933
Seit: 13.08.05
Hi Flower

Also ich habe Dich doch nicht relativiert, habe Dir eher Recht gegeben. Aber ich glaube, so meintest Du das auch.

Wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du das schaffst, mit dem Teufelskreis und, dass Du nach Indien fährst. Ist auf jeden Fall mal ne Reise wert. Wenn man dort klar kommt. Die einen lieben es, die andern hassen es. Dazwischen gibt es nur ganz wenig...

Was für therapeutische Massnahmen unternimmst Du denn momentan, wenn DMPS kontraindiziert ist und Du, wie wir ja alle wissen Chlorella ablehnst ?

Viele Grüße
Oli

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner
Anne B.
Hi Oli ,

da halte ich mich natürlich auch an die Empfehlungen des großen Meisters (Daunderer) und nehme deswegen erstmal gar nichts zur Entgiftung. Wenn ich länger darüber nachdenke, warum und wieso das nicht geht, bin ich schon ziemlich traurig...
Die radikale Therapie steht noch aus, ebenso der notwendige Umzug aus meiner Wohnung...Bin noch in der Planung. - Na ja, du weißt ja vielleicht selbst, wie steinig dieser Weg ist. Aber ich empfinde ihn auch als eine riesengroße Chance. Mir ist, als ob sich ein Tor ganz weit aufgetan hat.
Deine Worte gingen übrigens runter wie Ghee.

Lieben Gruß für dich
von Flower

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner

Lynx ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 17.12.05
Hi flowerpower,
was hindert Dich eigentlich daran weiterzusuchen? Vielleicht gibts auch andere Lösungen jenseits von DMPS und Chlorella, die selbst der große Meister (noch) nicht kennt.
Wenn Du fündig wirst bitte ich um Infos.
Gruß, Lynx

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner

Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.372
Seit: 25.10.04
Hallo,

folgendes habe ich noch in meinem Ayurveda-Buch über Ghee gefunden:

" Im Ayurveda gilt es als Lebenselexier, denn es wirkt verjüngend und zellregenerierend.
Ghee unterstützt auch die Bildung von Ojas (Ojas ist das subtile Endprodukt der Verdauung und essentiell für den Aufbau gesunder Körpergewebe), wodurch es den Gewebestoffwechsel und die Abwehrkräfte stärkt.

Ayuervedischen Beobachtungen und wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge senkt Ghee den Cholesterinspiegel...ebenso dient Ghee der Entgiftung , denn es bindet fettlösliche Umwelt- und Körpergifte und leitet sie aus. Die Einnahme von Ghee ist in Verbindung mit der Panch-Karma-Kur möglicherweise eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, Amalgam- Verunreinigungen des Körpers zu beseitigen..
Ghee macht Speisen bekömmlicher, intensiviert ihren Geschmack und bewahrt beim Dünsten die Vitamine der Nahrungsmittel. Zudem stärkt es die Verdauungskraft, Agni.
Die Gheemenge muss jedoch individuell angepasst sein- eine kleine Menge entfacht Agni, zu große löschen es.
Es stärkt die Sehkraft und kühlt übermäßige Hitze. Zudem ist es ein natürlicher Radikalfänger und enthält die Vitamine A, E, Niacin und die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen."

Hört sich wirklich vielversprechend an, zumal ich Buttergeschmack lieber mag als den Geschmack von Kokosfett, mit dem ich jetzt koche. Das mit der Entgiftungsfähigkeit sei dahingestellt...

Ich werde auf jeden Fall versuchen, mir welches selber herzustellen.

Schönen abend noch
Kerstin

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner
Anne B.
Hi Lynx,

versprochen - falls ich fündig werden sollte, gebe ich Bescheid. Würdest du das Zeug dann für mich ausprobieren und mir danach sagen, ob es geholfen hat ? (Ich experimentiere nämlich nicht ganz so gern wie ihr. Das habe ich nur einmal gemacht, und zwar mit übertrieben vielen Vitamin-E-Kapseln. Danach wurde eine riesige Kieferzyste aktiv und ich wäre fast gestorben... Das nur so als kleiner Tip am Rande für Leute, die nicht glauben wollen, dass sie seit Jahr(zehnt)en viel Eiter in ihren Kiefern mit sich herumrumtragen.)

Ansonsten denke ich mal, dass der große Meister schon selbst genug nach Entgiftungsmitteln gesucht und damit rumexperimentiert hat, wie alle großen Meister es halt machen... Schließlich ist er ja genauso wie wir vom Amalgam/Gold betroffen. - Über seine freiwilligen und unfreiwilligen Selbstversuche kann man übrigens auch auf seiner Seite nachlesen (in: Zusatzartikel zu Daunderers Biografie - "Selbstversuch..."). Das erklärt zumindest mir so manches ...

Grüße von Anne

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner

Lynx ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 17.12.05
Hi Anne,
meine Idee ist: es müßte doch möglich sein den Körper langsam zu entgiften und dazu verschiedene Mittel parallel zu benutzen, vielleicht sogar natürliche Mittel, die nicht so starke Nebenwirkungen, aber in ihrer Kombination eine kraftvolle Hauptwirkung haben. Mich interessiert an diesem Punkt gerade die Ayurvedische Medizin, die auch Lebensmittel einsetzt, um den Körper zu heilen (Gewürze, Fette, Kräuter, Nahrungsmittel). So soll zB Vollreis Giftstoffe binden und ausleiten.
Gruß, Lynx

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner
Anne B.
Hallo Lynx,

da gebe ich dir durchaus recht, dass Nahrungsmittel oder auch Kräuter/Gewürze positive Wirkungen auf den Körper haben und ausgleichend wirken können. Sicher werden auch stets mit der Ernährung Schwermetalle und andere Gifte, allerdings sicher nur in geringer Menge, täglich ausgeschieden. Es hängt aber auch von der Schwere der Vergiftung ab und von der individuellen Stoffwechsellage. Das, was die Sache aus meiner Sicht so problematisch macht, ist die Tatsache, dass sich die Metalle aus Zahnfüllungen auch im Kiefer ablagern, worunter sich Eiter bildet. Andererseits wandern die Metalle stetig weiter ins Gehirn, wo sie fest deponiert werden und z. T. irreparable Schäden anrichten. Die im Kieferknochen abgelagerten Gifte können auch durch die beste Entgiftung nicht mehr herausgeholt werden, sondern nur noch operativ. Auch eine Entgiftung des Gehirns ist nicht so ohne weiteres möglich, vor allem, wenn Allergien vorliegen und sich später Autoimmunkrankheiten einstellen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit - je schneller die Gifte aus dem Körper gelangen, was ja niemals vollständig passieren kann (wie will man das prüfen?), umso günstiger die Heilungschancen.

Haben sich bereits Hirnsymptome mit untergegangenem Gewebe eingestellt, sind die Aussichten nicht besonders rosig. Mein Amalgam ist bereits vor 6 Jahren mit großer Sorgfalt entfernt worden. Zur Ausleitung habe ich damals Chlorella genommen. Vor ca. 2 Jahren habe ich nun bei mir eine Psychoseneigung und verstärkte Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen festgestellt, was für mich inzwischen immer schwieriger zu beherrschen ist. Hinzu kommt ein Multiallergiesyndrom, dass sich ebenfalls schleichend entwickelt hat. Ich habe damals wirklich geglaubt, dass es nach Entfernung des Amalgams zumindest zu keiner Verschlechterung meines Gesundheitszustandes durch weitere Metallablagerungen im Gehirn kommen könnte. Ein fataler Irrtum.

Das ist es eigentlich, worauf ich hier hinweisen möchte. Wenn immer wieder gesagt wird, man könne auch mit sanften Mitteln allmählich ausleiten und wieder gesund werden, bekommen viele Menschen ein völlig falsches Bild. Solche Sprüche wie "zur Not kann man ja immernoch als Gegengift DMSA/DMPS einsetzen" entstehen oft aus großer Unwissenheit. Wenn sich erstmal Hirnsymptome und Allergien eingestellt haben, sind diese nachweislich wirksamsten Mittel oft kontraindiziert und natürliche Präparate können nur noch Linderung verschaffen. Eine vollständige Genesung ist dann m. E. unmöglich. Das Leben hat nunmal Grenzen.

Ich verweise auch auf Olis Hinweis, dass das Ziel der ayurvedischen Heilkunst lediglich die Vermeidung von ernsthaften Erkrankungen ist, indem man versucht, den Auslöser der Erkrankung zu verstehen und ungesunde Angewohnheiten abstellt. Schwere chronische Folgeerkrankungen durch Schwermetallvergiftungen kann man damit wohl eher nicht heilen oder verhindern, aber vielleicht lindern. Das muss allen Menschen klargemacht werden, es gibt genügend traurige Beispiele zum Vorzeigen. Warum begreifen das so wenige Menschen?

Viele Grüße
Anne

Nachtrag
Anne B.
Die wenigsten Menschen merken überhaupt, dass sie psychotisch sind. Das ist ein heimtückischer und schleichender Prozeß und m. E. gar nicht so selten, wie man glauben könnte. Es sind nicht immer nur Menschen, die optische oder akustische Halluzinationen haben. M. E. bleiben die meisten Fälle sogar unerkannt, die Betroffenen erscheinen oft nur etwas verrückt und übertrieben in ihren Ansichten. Aber das ist ja heute nichts ungewöhnliches mehr, man ist halt anders als die anderen und oft sogar damit beliebt. Wohl dem, der es rechtzeitig erkennt (meistens fehlt die Einsichtsfähigkeit) und noch handeln und ausgleichen kann. Der durch Nervengifte (nicht allein nur Zahnarztgifte)eintretende psychische und körperliche Verfall währt oft Jahre bzw. Jahrzehnte. Etliche sterben später im Rausch, der wird dann auf Alkohol- oder Drogenmißbrauch reduziert...Andere werden zu tyrannischen Nervensägen. Viele ziehen sich einfach auch nur zurück und vereinsamen allmählich. Das ist das, was ich sehe. Schaut euch genau unsere immer zahlreicher werdenden verhaltensauffälligen Kinder an (was inzwischen ja "normal" ist, weil fast alle so sind) - das kann niemals nur schlechte Erziehung, Pubertät oder falsche Ernährung sein.

Auyrveda in allen Ehren - aber dafür ist es in unseren Breiten in meinen Augen längst zu spät.

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner

samadhi ist offline
Beiträge: 216
Seit: 17.09.05
Hallo Anna,

was ist es denn dann? Eine ererbte Schwermetallvergiftung mit anschließender Psychose? Wäre in den Kindern dann etwas stoffliches nachzuweisen oder findet das alles auf feinstofflicher Ebene statt? Könnten nicht auch vererbte oder erworbene Allergien oder Unverträglichkeiten (Basisallergie) mit Auslöser dafür sein? Vielleicht kommt alles zusammen...

Eine allgemeine Neigung zu Depressionen und Gedächtnis- u. KOnzentrationsproblemen wurde in einer Studie als ernährungsbedingt festgestellt.
Großbritannien: Studie zeigt Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und veränderten Ernährungsgewohnheiten

"Changing Diets, Changing Minds: how food affects mental health and behaviour"

Montag, 16. Januar 2006
Für das "Mental Health Project" hat die Mental Health Foundation zusammen mit Sustain, der Alliance for better Food and Farming, erforscht, wie die heutige Lebensmittel-Herstellung das Gleichgewicht von Schlüsselnährstoffen beeinflusst hat. Signifikante Veränderungen in der Lebensmittelproduktion haben danach nicht nur die Menge der essenziellen Fettsäuren, Vitamine und Minerialien verändert, sondern auch die Ausgewogenheit der Nährstoffe in der Nahrung gestört. Die industriell produzierende Landwirtschaft hat darüber hinaus zahlreiche Pestizide in den Kreislauf eingeführt und durch die heute übliche Fütterung die Körperfett-Anteile der Tiere verändert. Das Ergebnis ist eine Verringerung der Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren in der Bevölkerung während dessen der Konsum von Omega-6-Fettsäuren gestiegen ist. Der Studie zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen diesem Ungleichgewicht und dem gleichzeitigen Vitamin- und Mineralien-Mangel und Depressionen sowie Konzentrations- und Gedächtnis-Problemen.

Beide Organisationen haben die britische Regierung unter anderem dazu aufgefordert, finanzielle und politische Maßnahmen zu ergreifen, um sicher zu stellen, dass für die Menschen auch in Zukunft eine große Vielfalt von Nährstoff-reichen Lebensmittel nicht nur verfügbar, sondern auch bezahlbar ist.

Ganze Meldung lesen

Report "Changing Diets, Changing Minds: how food affects mental health and behaviour" (PDF Datei)

Weitere Informationen:
www.mentalhealth.org.uk
Quelle: http://www.bio-siegel.de/index.php?i...23&tt_news=126

Passt vielleicht nicht unbedingt in diesen Thread....

Ayurveda: Ghee als Chelatbildner
Anne B.
Ja samadhi, ich gebe dir recht. Viele Faktoren spielen eine Rolle. Oft wird es allerdings nur auf den genetischen Faktor geschoben und auf qualitativ schlechte Nahrungsmittel. Die meisten Menschen hoffen, dass es sie nicht betrifft und versuchen erstmal durch eine gesunde Lebensweise ihre Defizite auszugleichen, statt Diagnostik zu betreiben. Wie kann es sein, dass ein Kind sehr heftig auf Quecksilberverbindungen reagiert, obwohl es nie mit Amalgam in Kontakt gekommen ist? Angeblich organisch gesund. Wir alle wissen, das Quecksilber sich im Gehirn anreichert, bei einer Allergie ist also stets das Gehirn betroffen. Dieses Kind ist psychisch auffällig und weigert sich zur Schule gehen. Ich habe um eine weitere Diagnostik kämpfen müssen. Eine Panoramaaufnahme zeigte (dem zuvor skeptischen Zahnarzt "Ich bin doch kein Psychologe, die Zähne sehen alle in Ordnung aus"), dass unter den Weisheitszähnen und zwei weiteren Zähnen Eiter liegt und im Kiefer Zysten sind. Hätte ich nicht auf diese Diagnostik bestanden, wäre dieses Kind lediglich zum Psychologen geschickt worden - und mit gesunder Ernährung und Lebensweise wäre das Leiden verschleppt und verschlimmert worden. Wie vielen Menschen mag es so gehen?

Deshalb tut sich jeder Mensch Gutes, wenn er immer nachschaut, inwieweit er belastet ist - mit Hilfe von wissenschaftlich anerkannten Fakten. Nur ein Giftstopp und eine gesunde Lebensführung/Ernährung kann wirklich dauerhaft Erfolge zeigen. Was einen krank macht, muss man erst herausfinden, wir Menschen sind nicht alle gleich. Die rechtzeitige Diagnostik (Allergietests, Röntgen) bringt die meisten Punkte, wenn man nichts verschleppen will.

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