Ayurveda und Rizinusöl

13.04.18 17:21 #1
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gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Kürzlich habe ich gelesen: "Auf Dauer kann ein Mensch nur gesund bleiben, so lehrt der Ayurveda, wenn seine Verdauung in Ordnung ist und somit jeden Tag neues, gesundes Körpergewebe entsteht."
In diesem Zusammenhang findet sich folgende Zuordnung:
Magen --> Kapha
Dünndarm --> Pitta
Dickdarm --> Vata

Nun ist mir aufgefallen, daß bislang in keinem der von mir im Internet aufgerufenen Ayurveda-Foren das Thema "Ayurveda und Rizinusöl" angesprochen worden ist, obwohl Ayurveda und Rizinusöl untrennbar verknüpft sind und damit zusammengehören.

Nachdem sich hier im Forum unter "Entgiftung" --> "Entgiftung allgemein" --> "Rizinusöl" seit langen Jahren ein intensiver Gedankenaustausch ereignet, möchte ich dieses Thema hier unter einem anderen Blickwinkel aufgreifen, wobei es interessant wäre, wer im Zusammenhang mit Ayurveda bereits Erfahrungen mit der Einnahme von Rizinusöl gesammelt hat.

Alles Gute!

Gerold

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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Ayurveda und Rizinusöl

pita ist offline
Beiträge: 3.142
Seit: 08.04.07
Hallo Gerold

Die eigene Erfahrung steht noch aus, denn ich mag keine Milch.
Mal sehen, ob ich mich gelegentlich überwinden werde, denn im folgend erwähnten Buch wird Rizinus innerlich angewendet, ausschliesslich mit Milch genommen.
Wir haben festgestellt, dass die Verordnung „Rizinus in Milch“ oft als schädlich für den Darm eingeordnet wird. Diese Auffassung ist falsch, sie trifft für „Rizinus in Milch“ nicht zu.
„Rizinus in Milch“ wirkt im Körper vollkommen anders als reines Rizinusöl. „Rizinus in Milch“ ist ein vollkommen natürliches Mittel, das zu keinerlei Nebenwirkungen führt. Die Rizinusmenge muss allerdings individuell dosiert werden, von einem halben bis zwei Teelöffel täglich. Gandhi hat „Rizinus in Milch“ als eine seiner drei Gesundheitsregeln für ganz Indien verordnet.
http://www.symptome.ch/vbboard/indis...e-rezepte.html
Von prophylaktisch bis therapeutisch wird die Häufigkeit von 2x/Woche bis täglich genannt.

LG, pita

Geändert von pita (13.04.18 um 18:44 Uhr)

Ayurveda und Rizinusöl

gerold ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Im Wiki-Artikel Rizinusöl empfehle ich die Einnahme in der Form, morgens früh auf nüchternen Magen 30 ml Rizinusöl im Mund vor dem Schlucken 15 min lang einzuspeicheln, indem dadurch dessen schlechter Geschmack verschwindet, dieses dünnflüssig wird und beim Durchgang durch den Magen die Magenschleimhaut nicht reizt.

Alles Gute!

Gerold
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Ayurveda und Rizinusöl

gerold ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Zitat von pita Beitrag anzeigen
Von prophylaktisch bis therapeutisch wird die Häufigkeit von 2x/Woche bis täglich genannt.
Dies wird später zu dieskutieren sein.

Liebe Grüße!

Gerold
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Ayurveda und Rizinusöl

pita ist offline
Beiträge: 3.142
Seit: 08.04.07
Hallo Gerold

Ich habe schon länger kein Rizinusöl mehr genommen, plane aber, es demnächst wieder mal zu versuchen. Die Variante "einspeicheln" hatte ich schon versucht und die ist für mich tatsächlich am einfachsten durchzuführen.

Dennoch ist mir klar, dass die verschiedenen Varianten auch verschiedene Wirkungen haben werden und aktuell kann ich das nicht einordnen. Bekannt sind mir: pur (einspeicheln), Orangensaft, Alkohol, Milch und hier warmes Wasser:
Rizinusöl ist ein exzellentes Heilmittel, um das Knochengewebe geschmeidig zu halten und Vata im ganzen Körper zu besänftigen. Allerdings muss es täglich und nur in ganz geringer Menge eingenommen werden, damit es diese Effekte erzielt. Ein Teelöffel zur Nacht mit warmem Wasser ist hierfür völlig ausreichend. Wird mehr konsumiert, dann hat Rizinusöl eine laxative Wirkung, die hier unerwünscht und langfristig auch nicht empfehlenswert ist.
https://www.ayurveda-akademie.org/fi...YAFeb12_01.pdf
LG, pita

Ayurveda und Rizinusöl

gerold ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
pita,
bezüglich dem, was sich alles im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl ereignen kann, verweise ich auf die unzähligen Erfahrungsberichte im betreffenden Forum sowie vor allem auf den Wiki Artikel http://www.symptome.ch/wiki/Rizinus%C3%B6l

Dies hängt damit zusammen, daß ein jeder zufolge der im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl aus der Leber ausgeleiteten Gifte anders reagiert; und da kann es selbst bei einer eingenommenen Dosis von lediglich 30 ml Rizinusöl wirklich heftig werden. Wichtig ist, daß man für den Fall des Auftretens allergischer Hautreaktionen im Analbereich (urtikarielles Exanthem) eine Babycreme im Haus hat. Ansonsten gilt nach meiner Erfahrung:
- Sofern im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl keine Gifte ausgeschieden werden, erfährt man das Abführen mit Rizinusöl als kurz und harmlos.
- Sofern im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl Gifte ausgeschieden werden, erfährt man das Abführen mit Rizinusöl als sich über Stunden hinziehend und alles andere als harmlos mit einem lebhaftem Treiben im Unterleibsbereich.

Alles Gute!

Gerold
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Geändert von gerold (13.04.18 um 21:32 Uhr)

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