Impfung von Säuglingen vermeiden und 3 Jahre warten

22.02.07 12:59 #1
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Impfung von Säuglingen vermeiden und 3 Jahre warten

Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Hallo Borrelia,

du kannst deine Kinder impfen so viel du willst. Du trägst dafür die Verantwortung.
Wenn du dich mit der Thematik etwas näher beschäftigtest, würdest du feststellen, dass Impfungen höchst problematisch sein können und Impfschäden viel häufiger sind, als die die offiziell anerkannt werden.
Nichtimpfen durchzuhalten ist viel anstrengender als impfen zu lassen. Pharma und Schulmedizin üben ja mächtig Druck aus. Es wäre deshalb nett, wenn du Eltern, die nicht impfen, nicht mangelnde Verantwortung unterstelltest.

Viele Grüße, Horaz

Impfung von Säuglingen vermeiden und 3 Jahre warten

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Borrelia:Ich bin mir nicht sicher,ob die Eltern,die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen,dieser Verantwortung bewußt sind.

Nun, ich denke beide Seiten sind sich der Verantwortung bewußt im Handeln.
Viele setzen sich eben bewußt mit der Thematik auseinander, ob sie nun impfen oder nicht.
Es sollte beides respektiert werden, weil es auch pro und contra gibt.

Ich hatte beruflich (Physiotherapeutin) mit schwerstbehinderten Kindern, sowie Erwachsenen gearbeitet (viele Impfschäden) und bin somit
zu meiner Einstellung gekommen.

Viele Grüße

Angie

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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Horaz, du warst jetzt schneller, aber du sprichst mir mit deinen Worten aus der Seele.

Viele Grüße

Angie

Impfung von Säuglingen vermeiden und 3 Jahre warten

chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Hallo Borrelia,

so wie du deine Erfahrungen mit den diversen Erkrankungen hast, habe ich schon viele Erlebnisse mit Erkrankungen durch Impfungen, Impfnebenwirkungen oder Erkrankungen trotz Impfung. Vielleicht zeigt das auch die eigene Focussierung auf.

Ich für meinen Teil habe es mir alles andere als leicht gemacht und sah mich nach der Geburt unserer Tochter einem wahren Bombardement bzgl. Impfkampagnen ausgesetzt. Deshalb dachte ich zunächst auch, dass impfen eine gute Sache sei. Was mich jedoch immer wieder stutzig machte, waren die Reaktionen der Ärzte auf meine Nachfrage nach Nebenwirkungen und Wirkungsdauer der Impfungen. Auch fragt ich nach, ob es nicht sinnvoller sei jeden Impfstoff einzeln zu verabreichen. Die erste Kinderärztin fertigte mich mit einem: "Das wird halt so gemacht und damit Basta!" ab. Daraufhin wechselte ich den Kinderarzt und dieser erklärte mir dann auch, dass er die 6-fach Impfung überhaupt nicht mehr impfen würde, da er gerade auf einem Pädiaterkongress erfahren hätte, dass dieser Impfstoff häufig zu bleibenden Sehschäden führen würde. Im Grunde hätte mich das stutzig machen sollen, aber aufgrund dieser Aussage wägte ich mich in falscher Sicherheit und dachte, dass dieser Mann doch sehr vertrauenswürdig sei. Ich ließ unsere Tochter also impfen... leider... denn nach der 2. Impfung schrie sie stundenlang, schrill und laut - sie war völlig außer sich und ich hatte mein Kind so noch nie gesehen. Der Kinderarzt lehnte jeder Verantwortung ab und erklärte mir sogar, dass dies überhaupt nichts mit der Impfung zu tun hätte. Unsere Tochter hatte allerdings danach eine deutliche Retardierung! Danach setzte ich mich mit der Thematik intensivst auseinander. Ich diskutierte mit Ärzten und Biologen, mit den Herren der Stiko und alle wollten mir weißmachen, dass doch alles in Butter sei und ich doch im Grunde die Verantwortungslose Mutter. Tja, bis dann auf einmal der 6-fach Impfstoff vom Markt genommen wurde, da er als gefährlich eingestuft wurde und häufig bleibende Sehschäden zu verzeichnen seien - das war sage und schreibe ca. 4!!!! Jahre nach dem Pädiaterkongreß. Ich persönlich finde das unglaublich. Leider ist das auch kein Einzelfall. Ich könnte hier wahrscheinlich bis morgen früh schreiben, von Kindern, die trotz Impfung Hirnentzündung bekommen hatten, von den vielen, vielen Kindern die erhebliche Impfnebenwirkungen gerade nach der Masernimpfung haben. Und ich bin immer wieder erstaunt, dass ich, obwohl in der Generation geboren die alle Kinderkrankheiten durchlebt mußen, nicht einen Menschen kenne, der durch eine Kinderkrankheit zu Schaden gekommen wäre. Woran das liegt weiß ich auch nicht, jedenfalls an einem kann es nicht liegen - an meinem "kleinen" Bekanntenkreis. Ich bin nämlich schon sehr viel herumgekommen und kenne eine Unmenge an Menschen. Ich bin da wirklich sehr erstaunt drüber... aber wie schon erwähnt - es ist vielleicht der Focus.

Welchen Schuh ich mir als Mutter jedoch nicht mehr anziehe, ist der, dass ich verantwortungslos sei und eine allgemeine soziale Verpflichtung meinen Mitmenschen gegenüber. Da denke ich, dass jede Frau wohl für sich selbst die Verantwortung übernehmen könnte und den Titer bestimmen lassen kann um die Kinderkrankheiten abzuklären. Das wäre eine viel bessere Sache, da das Gehirn dann ausgereift ist und nicht mehr ganz so viel Schaden entstehen kann, wie bei den kleinen, unreifen Zellen. Warum hast du das denn nicht machen lassen? Wie sah es denn mit deiner Verantwortung aus? Wieso muß man denn immer die Anderen für alles Verantwortlich machen, wenn die Verantwortung doch bei jedem einzelnen liegt. Ich sehe mich als verantwortungsvolle Mutter für unsere Tochter an und dafür trage ich auch die Verantwortung... aber ich trage nicht die Verantwortung für die nächste Schwangere, die es nicht auf die Reihe kriegt sich selbst einen Impfschutz aufzubauen. Schon mal überlegt, dass die Impfungen nur sehr begrenzt wirken? Sei froh, dass du die Kinderkrankheiten mal durchgemacht hast - so hast du meist einen lebenslangen Schutz auch ohne Impfung. Und ich habe unserer Tochter einen Nestschutz weitergeben können, da ich selbst alle Kinderkrankheiten hatte - deshalb hätte es mich auch nicht interessiert, wenn sich ein krankes, ungeimpftes Kind im Wartezimmer aufgehalten hätte... allerdings kommt das so gut wie nie vor, da bei dem kleinsten Verdacht der Patient gar nicht die Tür zum Wartezimmer passiert ;-)

Ich denke, es ist immer sinnvoll auch die andere Seite zu betrachten, bevor man von Verantwortungslosigkeit spricht

Mit besten Wünschen

Chiara

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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Hallo Chiara,

darf ich fragen wie es deiner Tochter jetzt geht?

Viele grüße

Angie

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Liebe Angie,

ja, du darfst fragen ;-)

Es geht ihr mittlerweile recht gut. Ein paar motorische Probleme sind noch vorhanden, vor allem bei der Feinmotorik, aber es wird, Stück für Stück. Für mich fügen sich in der letzten Zeit auch wieder ein paar Puzzleteile zusammen und ich kann verstehen, wieso es bei ihr so heftig angeschlagen ist. Aber dass es ihr heute so gut geht, dass sie von ihren Altersgenossen kaum noch zu unterscheiden ist, geht nicht auf das Konto der Ärzte. Was wir dahingehend erlebt haben, ist irgendwie auch heute noch für mich unfaßbar. Das hieß für uns in den vergangenen Jahren sehr viel an Eigenverantwortung übernehmen, sehr viel ausprobieren, neue Wege gehen, die noch nicht wissenschaftlich anerkannt waren, viel Glück mit guten Therapeuten haben und natürlich mußten wir, obwohl wir wirklich faire Therapeuten hatten, schon einiges an finanziellen Mitteln aufbringen. Das alles hat mir die weiter die Augen gänzlich geöffnet bzgl. unserem System... im Grunde dreht sich alles nur darum möglichst viel und schnell Geld zu machen (und impfen ist ein ganz, ganz großes Geschäft) und wenn dann mal was schief geht, dann ist man sowas von aufgeschmissen und keiner der behandelnden Ärzte hat sich auch nur eine einzige Stunde den Kopf darüber zerbrochen, ob er die Verantwortung zu tragen hätte oder wie er ihr helfen könnte. Das war schon ein verdammt heftiges Armutszeugnis, aber repräsentativ für unser System. Und tatsächlich bin ich überzeugt, es wird noch viel, viel schlimmer werden - leider...

Mit besten Wünschen

Chiara

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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Liebe chiara,

Es freut mich sehr,daß es deinem Kind gut geht und ihr Mittel und Wege gefunden habt, die richtigen Therapien herauszufinden.
So etwas macht mürbe, braucht sehr viel Kraft und Energie .., da ist die ganze Familie gefordert.

Klar, impfen bringt schnelles Geld, wobei ich auch glaube, daß viele Ärzte gar nicht wirklich wissen, was sie da tun. Ich kenne auch Ärzte, die würden ihre Kinder nicht ohne weiters impfen (leider die Minderheit)

Alles Gute für euch

Mit respektvollen Grüßen

Angie

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Borrelia ist offline
Beiträge: 2.407
Seit: 31.07.08
Hallo zusammen,

es tut mir Leid,ich wollte niemandem hier "Verantwortungslosigkeit" unterstellen...

Ich gebe es ehrlich zu:ich weiß nicht,inwieweit die derzeitigen Impfstoffe eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.Und inwieweit das Ganze von der Pharmaindustrie und der Ärzteschaft heruntergespielt wird.

Für mich war halt das Risiko,daß meine Kinder an natürlichen Infektionen wie Masern,Polyomyelitis,usw. erkranken und schwere Schäden davon tragen,einfach größer als das Risiko,an der Impfung selber zu erkranken (das belegen Studien).

Meine Mutter (1935 geboren) hat mir oft erzählt,wieviel Kinder es im Rollstuhl damals gab (Polyo), als sie Kind war und in diesem Behinderteneinrichtung waren alle Kinder offensichtlich wegen natürlichen Infektionen schwer erkrankt.

Ich kenne aber niemanden,der einen Impfschaden gehabt hatte (was nicht bedeutet,daß es Impfgeschädigte nicht gibt),dafür 2 Personen,die an "harmlosen" Kinderkrankheiten schwer erkrankt bzw. gestorben sind...darum war meine Entscheidung von Anfang an fest,meine Kinder impfen zu lassen (und das schon in den ersten Lebenswochen,da die Infektionen in dieser Zeit am Häufigsten sind und am Schwersten verlaufen).

Was der Nestschutz anbelangt:ich fürchte,seine Wirkung wird überschätzt.Ich weiß nicht mehr genau,wie lange er anhält,aber ich glaube,der Schutz geht nicht über ein paar Wochen her.Vor 100 Jahren wurden alle Kinder voll gestillt ,trotzdem war die Säuglingsmortalität sehr hoch...Dazu:was ist mit den Kindern,deren Mutter sie nicht stillen konnte?
Das Immunsystem von Säuglingen ist unreif und deswegen nicht funktionsfähig,deswegen halte ich Impfungen in diesem Alter für besonders wichtig.

Außerdem bin ich froh,wenn meine Tochter sich nicht meine Sorgen machen muß,wenn sie selber schwanger wird...

@Chiara:es tut mir sehr Leid,was deiner Tochter passiert ist.So was ist wirklich schlimm!Aber leider kann man von natürlichen Infektionen auch schwer behindert werden.Es gibt halt immer ein Risiko:ohne und mit Impfung.Es ist leider so.Ich wünsche deiner Tochter gute Besserung!
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Das Leben ist eine Dose Pralinen...

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Valentin ist offline
Beiträge: 349
Seit: 11.09.06
Hallo zusammen,

nach mehr oder weniger intensiver Lektüre dieses Threads ergibt sich mir folgendes Bild:

Kinderkrankheiten stellen eine Gefahr für Erwachsene dar, die weder geimpft sind, noch erkrankt waren. Ebenso natürlich für deren ungeborene Kinder.

Dass man sein kleinkind vor einer Infektion schützen kann, halte ich für möglich. Das Beispiel mit der Infektion beim Kinderarzt halte ich nicht für wahrscheinlich, zumindest gehe ich davon aus, dass Kinderärzte da Vorkehrungen treffen. (Ein Schild an der Tür mit der Aufschrift: Bei Windpocken, Masern etc. bitte 3x Klingeln und warten. Dann haben die drinnen Zeit zu evakuieren)

Ebenso halte ich es für wahr, dass Kinder durch Erkranken an einer Kinderkrankheit wichtige seelische und psychologische Entwicklungsschritte amchen, die ich ihnen nicht vorenthalten will. (Außerdem ermöglicht es natürlich die sorgenfreie Schwangerschaft)

Wieso in Gottes Namen lasst ihr eure Kinder nicht einfach diese verflixten Kinderkrankheiten durchstehen? Wenn da nciht ein paar Heinis vom Gesundheitsamt oder weissgottwoher angefangen hätten, zu Impfen, dann würden die ungeschützten Mütter jetzt kein son Galama machen (müssen).

Masern und Windpocken sind sich sehr ähnlich, als wenn man ganz viele Stiche am ganzen Körper hat, ist ne Woche lang ziemlich lästig, aber danach kann man alle seine Freunde besuchen gehen, die das auch gerade durchstehen.
Mumps ist lustig, man bekommt ne ganz dicke Backe, tut zwar weh, aber man muss nicht in die Schule, ist doch toll.
Und Röteln sieht aus wie Sommersprossen, ich hatte ne Sommersprossen und fand das toll zu wissen wie es ist welche zu haben.

Gut, Dyphterie, Polio und Tetanus bin ich auch geimpft, das würd ich meinen, oder auch irgendwelchen anderen Kindern nicht zumuten wollen. Ich kenne eine Frau, die Polio hatte, das ist für sie leider mit einem Leben im Rollstuhl verbunden, also alles andere als vorübergehend.

Ein anderer Bekannter ist seit einer Impfung (ich weiss leider nicht gegen was) Diabetiker. Er hat damals versucht mit seinem Vater zusammen die Pharmafirma zu verklagen. Irgendwann hat er dann ne halbe Million angeboten bekommen, damit er die Anklage fallenlässt. Hätt' er die mal angenommen, denn nachdem er sie ausgeschlagen hat, hat sich der Richter auf einmal sehr seltsam verhalten. Die Angeklagte Firma hatte das Geld woanders untergebracht...

Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber das musste jetzt mal sein.

Grüße Valentin
__________________
Egal was du tust, tu es bewußt.

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Borrelia ist offline
Beiträge: 2.407
Seit: 31.07.08
Hallo Valentin

Zitat von Valentin Beitrag anzeigen

Dass man sein kleinkind vor einer Infektion schützen kann, halte ich für möglich. Das Beispiel mit der Infektion beim Kinderarzt halte ich nicht für wahrscheinlich, zumindest gehe ich davon aus, dass Kinderärzte da Vorkehrungen treffen. (Ein Schild an der Tür mit der Aufschrift: Bei Windpocken, Masern etc. bitte 3x Klingeln und warten. Dann haben die drinnen Zeit zu evakuieren)
Ich kann dir beschreiben,wie es bei meinem Kinderarzt läuft:es gibt 2 Klingel an der Tür,eine Klingel für nicht infektiöse Krankheiten (oder Vorsorgeuntersuchungen) und eine Klingel für infektiöse Krankheiten.Theoretisch müssen Eltern mit einem infektiösen Kind auf die 2. Klingel drücken und dann in ein separates Wartezimmer gehen.
Das Problem dabei:
1)bestimmt nicht alle Eltern halten sich daran,d.h. gehen mit einem fieberhaften Kind trotzdem ins normale Wartezimmer,
2)der Eingang ist der derselbe für alle Kinder,d.h. du gehst durch den selben Flur ins Wartezimmer für infektiöse Kinder und zu den Sprechstundenzimmern.Da viele Infektionen Tröpfcheninfektionen sind,kann ein infektiöses Kind,der gerade in diese Sprechstunde geht,die Kinder leicht infizieren,die sich gerade mit ihren Eltern im Flur aufhalten.

Wieso in Gottes Namen lasst ihr eure Kinder nicht einfach diese verflixten Kinderkrankheiten durchstehen?
Weil diese angeblichen Kinderkrankheiten zu schweren Behinderungen (meine Schwester) oder zum Tod (meine Schulkameradin) führen können.
__________________
Das Leben ist eine Dose Pralinen...


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