Spiegel Online: "Händewaschen schützt viel besser gegen Schweinegrippe"

30.07.09 16:04 #1
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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Hallo,

folgender Link wurde mir soeben von einer Freundin geschickt. Wer spätestens nach dessen Lektüre noch immer nicht begriffen hat, dass es in Sachen Grippe nur ums Geld geht, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Kampf gegen Schweinegrippe: "Händewaschen schützt viel besser" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Folgende Textpassagen halte ich für ziemlich bedeutsam:

Warum eigentlich messen Seuchenkontrollbehörden auf der ganzen Welt ständig die Aktivität von Influenza-Viren wie die Windstärke oder Luftfeuchtigkeit? Warum lebt die ganze Welt seit Jahren in Furcht vor der nächsten Grippe-Pandemie? Sind diese Viren wirklich so gefährlich?
....

Von den grippeartigen Erkrankungen, also Erkrankungen mit plötzlich einsetzendem hohen Fieber, Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen, werden im Durchschnitt nur sieben Prozent tatsächlich von Influenza-Viren ausgelöst. Die restlichen 93 Prozent dagegen von mehr als 200 verschiedenen anderen Erregern, von denen einige mindestens so gefährlich werden können wie echte Grippeviren. Auch bei den 10.000 bis 30.000 "Grippetoten", die es in Deutschland jedes Jahr Schätzungen zufolge gibt, sind Menschen dabei, die an diesen anderen Erregern verstorben sind
......

Manchmal kommt es mir vor, als hätten die WHO, Virologen und Pharmaindustrie geradezu Sehnsucht nach einer Pandemie gehabt."

Jefferson hat dafür keine wissenschaftliche Begründung, sondern nur eine wirtschaftliche. "Gegen Influenza-Viren gibt es, anders als gegen die anderen 200 Erreger der grippeartigen Symptome, einen Impfstoff und auch Medikamente", sagt er. "Dahinter steckt das große Geld der Pharmaindustrie! Die sorgt auch dafür, dass Forschung über Influenza in guten Journalen veröffentlicht wird. So findet sie mehr Beachtung, und das ganze Forschungsfeld wird für ambitionierte Wissenschaftler interessant.


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