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30.08.2009: Mein redaktioneller Beitrag im sh:z-Verlag war nur der Anfang. Die Diskussion um die von der Bundesregierung bestellten Impfstoffe geht weiter. Der folgende Artikel von Stephan Richter erschien in der heutigen Ausgabe von "Schleswig-Holstein am Sonntag" auf der Seite 1.
Impfstoffproduktion ist eine verantwortungsvolle Augabe.
von Stephan Richter / shz
Neuer Wirbel um die Massenimpfung gegen Schweinegrippe
Der Flensburger Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Wodarg warnt vor Nebenwirkungen - und bekommt Unterstützung aus der Bundesärztekammer. Berlin/Flensburg
Seit Wochen warnt der Arzt und SPD-Bundestagsabgeordnete Wodarg vor dem "Geschäft mit der Angst". Von der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe, die im Oktober starten soll, profitiere nur die Pharmabranche. Jetzt erhält er Unterstützung. Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, erklärt im Magazin "Focus", er wolle niemandem Angst machen, "aber es beunruhigt, dass die verwendete Kombination von Verstärkersubstanz und Impfstoff nicht nach den normalen Standards getestet ist". Wodarg ging gestern noch einen Schritt weiter. "Für eine Massenimpfung mit neuartigem Impfstoff, wie dies hier vorgesehen ist, wären nicht ’normale’ Standards notwendig, sondern höhere", sagte er Schleswig-Holstein am Sonntag. Schließlich sollen 20 bis 30 Millionen gesunde Bürger zweimal gegen die "Schweinegrippe" geimpft werden. Dazu müssten Impfstoff und Verstärkersubstanz viel länger erprobt werden, zumal bei der verwendeten Verstärkersubstanz nach Erkenntnissen des pharmakritischen "Arzneimittel-Telegramms" Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden können. "Wenn nur ein Promille der Geimpften erkranken, haben wir es mit Zehntausenden Betroffener zu tun", sagte Wodarg.
Fast nebenbei erfuhr der Experte am vergangenen Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestag, dass ein anderer Impfstoff gegen die "Schweinegrippe", der auf Kulturen wächst, die aus Krebszellen bestehen, nicht zum Einsatz kommen wird. Wodarg hatte wochenlang gegen den Einsatz des Impfstoffs gekämpft.
Sein Rat an Risikopatienten: Die ganz normale Grippe-Schutzimpfung reicht.
Die Instituts-Sprecherin vom Paul-Ehrlich-Institut, verharmlost Thiomersal vehement.
Zitat:
Die Kritik an
den Zusatzstoffen im Serum sowie dem quecksilberhaltigen
Konservierungsmittel Thiomersal ist durchaus berechtigt. Zugespitzt
heißt es, dass Thiomersal zu 49,6 Prozent aus Quecksilber besteht und
das Quecksilber das giftigste nicht-radioaktive Element der Welt ist.
Spricht man das Paul-Ehrlich-Institut auf diese Kritik an, betont
Instituts-Sprecherin Dr. Susanne Stöcker immer wieder, dass eine
Impfung unbedenklich und notwendig ist. Zudem sei der als Adjuvans
bezeichnete Zusatzstoff aus pflanzlichen Stoffen zusammengesetzt und
keine Gefahr für die Gesundheit. Gleichwohl könnte es Nebenwirkungen
in Form von Kopf- und Gliederschmerzen sowie Mattigkeit geben. Auch
die Beimischung von Thiomersal sei gesundheitlich unbedenklich, wie
Studien gezeigt hätten, betont Stöcker.
Weil Quecksilber so ungefährlich ist (Ironioe), hat die EU ja auch Anfang d. J. Fieberthermometer, die Quecksilber enthalten, verboten! Diesen Widerspruch sollten die "Experten" mal erklären!
Zitat von Anne S.
Die Instituts-Sprecherin vom Paul-Ehrlich-Institut, verharmlost Thiomersal vehement.
Die Artikel aus dem SHZ-Verlag von Wolfgang Wodarg und Stefan Richter habe ich ja hier auch schon vor längerem zitiert. Den Aussagen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Allerdings den letzten Satz kann man nicht unterschreiben: Die Empfehlung, dass Risiko-Patienten sich die "normale"Grippeschutzimpfung geben lassen sollten. Die gesundheitlichen Gefahren, die damit verbunden sind, sollten hier auch mal diskutiert werden!
die Bundeswehr will ihre Soldaten mit einem Impfstoff ohne Thiomersal impfen lassen. Die Normalbevölkerung läßt man mit dem quecksilberhaftigen Impfstoff vergiften. Warum, wenn es anscheinend auch anders geht?
die Bundeswehr will ihre Soldaten mit einem Impfstoff ohne Thiomersal impfen lassen. Die Normalbevölkerung läßt man mit dem quecksilberhaftigen Impfstoff vergiften. Warum, wenn es anscheinend auch anders geht?
P.S. Ich bin keine Verfechterin von BILD, aber diese Info scheint mir doch sehr interessant und habe ich woanders noch nicht gefunden.
na, wenn das tatsächlich stimmt... wär ja auch "logisch": die gruppe von menschen, die andere protestierende, nicht-impf-willige dann "zur impfung eskortieren"... "müssen"...
******* "Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier und erwacht im Menschen." Aus den Sanskrit-Schriften der alten indischen Gelehrten
Solange das alles freiwillig bleibt, ist ja gut.
In Ameri hat der Yes we can einen nationalen Notstand ausgerufen, der praktisch alles erlaubt.
Und bei einer Pandemiestufenerhöhung ist sowieso alles denkbar.