Zwangsimpfung in Frankreich

09.07.09 11:42 #1
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Zwangsimpfung in Frankreich

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Leute mit Schweinegrippe werden ja neuerdings sogar unter Quarantäne gestellt.
Die Familie aus Hannover ist zu Hause in Quarantäne.
www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikniedersachsenschweinegrippe100.html

Hab ich heute auch in der Tageszeitung gelesen.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Schweinegrippe milder verläuft als eine normale Grippe, ist das schon eine ziemlich drastische Maßnahme. Wer wird bitte mit einer Grippe unter Quarantäne gestellt?
Das dient wahrscheinlich alleine zum Schüren von Ängsten.

Wer sich nicht an die Quarantäneauflagen hält, dem droht ein Bußgeld oder sogar Freiheitsstrafen von 2 Jahren.
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Gruß Tobi

Zwangsimpfung in Frankreich

Rudi Ratlos ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Zitat von Tobi09 Beitrag anzeigen
Leute mit Schweinegrippe werden ja neuerdings sogar unter Quarantäne gestellt.
Das war gestern. Schlimmer gehts immer. Heute werden bereits gesunde Leute unter Quarantäne gestellt.

Nun stellt eine schweizer Krankenversicherung die eigenen Angestellten für 7 Tage unter Quarantäne, wenn diese von einer Reise aus einem "Schweinegripperisikoland" zurückkehren.

Die Visana, eine der grössten Krankenkassen, ist hart im Umgang mit ihren Angestellten: Wer in eines der rund vierzig Schweinegrippe-Risikoländer reist, muss anschliessend eine Woche zu Hause bleiben – ohne Lohn.
Quelle

files.newsnetz.ch/story/2/0/7/20740652/31/topelement.jpg

Da stellt sich nicht nur die Frage nach der gesetzlichen Grundlage. Haben die Narrenfreiheit? Was wird hier gespielt?
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Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

Zwangsimpfung in Frankreich
Binnie
Sag ich doch. Nach 9/11 ist das die nächste "Grundlage", auf der man versucht, die Grundrechte in den ehemaligen "Rechtsstaaten" auszuhebeln und die Wirtschaftskrise noch weiter zu verschärfen. Und das restliche Geld noch weiter auf die Mühlen der Pharmaindustrie zu leiten.

Zwangsimpfung in Frankreich
oli
Folgendes wurde bestimmt schon mal gepostet, trotzdem wollte ich diesen Film nochmal einbringen, da er die verlegenen Verantwortlichen zu Wort kommen lässt. Außerdem fielen mir einige Merkwürdigkeiten auf. Der Vorteil: der Film ist aus dem Fernsehen und berichtet Fakten und keine unprüfbaren Verschwörungshypothesen.

Hier ein Beitrag aus dem amerikanischen Fernsehen über die Schweinegrippe-Sache in den 1970ern: Dailymotion - Swine Flu 1976 & Propaganda - une vidéo Expression Libre

Nebenwirkungen waren zum Beispiel: Guillain-Barré-Syndrom ? Wikipedia

Die Schweinegrippe gab es laut dem Film schon einmal davor.
Merkwürdig, da ja die heutige Schweinegrippe angeblich in Mexiko im Schweinestall beim Verkehr, äh Kontakt Mensch - Schwein entstand.

In den 1970ern sei die Seuche in Fort Dix, New Jersey bei Soldaten das erste Mal aufgetreten.

Damals war die ganze Sache auf die USA beschränkt und erwies sich schnell als weniger schlimm, als angekündigt.

Damals wurde mit einem ungetesteten Impfstoff geimpft.

Die Grippe schaffte es nie aus Fort Dix heraus und dank der Impfkampagnen der Regierung wurden Millionen Menschen geimpft (ca. 30 Prozent der Bevölkerung). An Guillain-Syndrom erkrankten ca. 500 Bürger und 25 verstarben. An der Schweinegrippe starb eine Person.

http://en.wikipedia.org/wiki/1976_swine_flu_outbreak

Geändert von oli (22.07.09 um 14:18 Uhr)

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Anubix ist offline
Beiträge: 97
Seit: 07.09.08
Wenn die mit ihrer Quarantäne für Gesunde durchkommen, dann kann das ja noch lustig werden. Wahrscheinlich werden alle die sich nicht Impfen lassen auch unter Quarantäne/Hausarrest gestellt. So nach der Methode "Mal sehen wann sie Hunger bekommen und sich freiwillig Impfen lassen."
So etwas war in der DDR für den fall von Örtlich begrenzten Unruhen vorgesehen. Es war geplant, den betreffenden Stadtteil abzuriegeln, Strom und vielleicht das Wasser abzustellen und zu warten bis sie sich wieder beruhigt haben, weil sie Hunger haben und frieren.
Aber damit beißen sie bei uns auf Granit! Wir haben Essen für ca. ein Jahr, wenn wir etwas Rationieren. Nur die Katze muss sich dann halt selbst verpflegen.
Wasser wäre auch kein Problem, das Regnet hier so viel, das wir auch ohne Wasser von außen klar kommen. Das Holz sollte zwei normale/einen kalten Winter reichen.

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Rudi Ratlos ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Hallo,
und weiter geht es:
Heute thematisiert Telepolis die Rolle des Militärs bei der Grippebekämpfung in Frankreich. Das Militär hat den nationalen Grippebekämpfungsplan ausgearbeitet und hat die Umsetzung übernommen.
"Letztlich folgen wir den Anweisungen des Militärs", berichtet eine Mitarbeiterin des Krankenhauses gegenüber Telepolis. Man bekomme den Eindruck, mitten im Krieg zu sein. Ganz falsch ist das nicht: Denn der nationale Präventions- und Kampfplan gegen die Grippepandemie (Plan national de prévention et de lutte "Pandémie grippale") wurde vom französischen Militär ausgearbeitet.
Verantwortlich zeichnet das Secrétariat général de la défense nationale (SGDN), eine beim Premierminister angesiedelte Einrichtung, die lange Zeit die Arbeit der Geheimdienste koordinierte. Dieses Sekretariat befasst sich mit der Ausarbeitung von Krisenplänen der Regierung und berät sie in Verteidigungsangelegenheiten. So erstellte das SGDN zum Beispiel den nationalen Antiterrorismusplan www.sgdn.gouv.fr/rubrique.php?id_rubrique=20. Außerdem ist es in die Abwehr von Wirtschaftspionage und Cyberwar-Angriffen sowie die Kontrolle des Waffenhandels eingebunden.
Ab Oktober 2004 arbeite das SGDN auch am ersten Plan zur Bekämpfung des Vogelgrippe-Virus H5N1. Dieser Plan wurde immer weiter ausgebaut - und wird nun auf das Schweinegrippevirus H1N1 angewandt. Dabei wird völlig unterschlagen, dass die H1N1-Grippe ganz anders beschaffen ist, als die Vogelgrippe: Während die nun virulente Schweinegrippe sehr ansteckend zu sein scheint, aber nur in den seltensten Fällen zum Tode führt, ist die Vogelgrippe kaum ansteckend, verläuft aber in 60 Prozent der Fälle tödlich. Die in dem Plan aufgeführten Maßnahmen scheinen dem aktuellen Risiko also völlig unangemessen zu sein.
Im nationalen Präventions- und Kampfplan gegen die Grippepandemie ist festgelegt, welche Maßnahmen in jeder der sechs Epidemie-Phasen durchgeführt werden müssen. Die Regierung hatte angekündigt, dass Frankreich zur "rentrée" im September - wenn die Urlauber aus den Sommerferien zurückkehren - von dem derzeitigen Niveau 5A (Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch im Ausland) auf die maximale Alarmstufe 6 springen könnte (Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch in Frankreich), was unter anderem die Schließung öffentlicher Einrichtungen und Verkehrsmittel, Einschränkungen im Flugverkehr und medizinische Kontrollen an den Grenzen bedeuten würde. Außerdem wird das Land in Verteidigungszonen eingeteilt und jedem Präfekten ein Armeeoffizier zur Seite gestellt.
Quelle: TP: Frankreich: Militär koordiniert Grippebekämpfung

Damit vervollständigt sich das Bild der zukünftigen Zwangsimpfung.
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Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Was ist dran an Berichten über GBS durchs Impfen?

Da hat die Pharmaindustrie die Ärztezeitung mal wieder für ihre Verharmlosungspropaganda missbraucht.

Zitat:

Medien berichten derzeit über eine Impfaktion anlässlich eines Schweinegrippe-Ausbruchs im Jahr 1976 in den USA. Damals traten vermehrt Guillain-Barré-Syndrome (GBS) auf. Ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gab, konnte nie geklärt werden.
...
Dass Grippeimpfungen per se mit einem erhöhten GBS-Risiko einhergehen, gilt als weitgehend widerlegt. Nach Löwers Angaben gab es zur saisonalen Grippeimpfung bisher neun kontrollierte Studien im Hinblick auf die GBS-Inzidenz. In sieben Studien gab es keinen Zusammenhang, in zwei Studien war das Risiko geringfügig erhöht.


Ja, ja, alles gaaaanz harmlos...

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Hihi, und hier gleich noch einer obendrauf:

Schweinegrippen-Impfung: Entwarnung vom Paul-Ehrlich Institut - keine Krebsgefahr - Ratgeber - Bild.de

"Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich Instituts in Langen: „Ich finde es unverantwortlich, eine Krebsangst zu erzeugen, für die es keinen Anlass gibt. Die Gefahr, dass man von der Impfung Krebs bekommt, liegt bei null Prozent. Das Einzige, was auftreten kann, sind die bekannten Nebenwirkungen, also Schwellungen, Rötungen, Gliederschmerzen oder Kopfschmerzen.“

Alles gaaaanz harmlos.

Hey, Leute, wovor habt Ihr denn Angst? Impfen ist genau so harmlos wie das Lutschen von Bonbons!

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Und weil die Zahl der Erkrankungen noch immer viel zu niedrig ist, um die Leute ordentlich in Angst und Schrecken zu versetzen, wird jetzt anders gezählt: Die Zahlen der Erkrankten sind nicht der aktuelle Ist-Zustand, sondern sie werden kumuliert. In die neue Zählstatistik werden jetzt auch Personen mit grippeähnlichen Symptomen aufgenommen, um die Zahlen zu pushen:

Schweinegrippe: Änderung der Zählung

Zitat:

"Die Zahlen der angegebenen Infektionen sind kumuliert. Das heißt, sie werden fortlaufend addiert. Die meisten Infizierten sind inzwischen längst wieder gesund."

"Die Zahlen aus Frankreich enthalten auch die Zahlen aus Reunion-Mayotte, Antillen / Guyana, Franz. Polynesien und Neukaledonien"

"Die Zahlen aus dern Niederlanden enthalten auch die Zahlen aus Aruba und den Niederl. Antillen"

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Rudi Ratlos ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Zitat von Snorri Beitrag anzeigen
Hey, Leute, wovor habt Ihr denn Angst? Impfen ist genau so harmlos wie das Lutschen von Bonbons!
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Gruß
Rudi

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