Zwangsimpfung in Frankreich

09.07.09 11:42 #1
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Zwangsimpfung in Frankreich

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Ja, Gina, da gehts mir ähnlich und auch v. a. die geimpften Babies.

Da kann man nur hoffen, dass sich möglichst viele Schwangere selbständig informieren ausserhalb von Bild und Co.

LG

Angie

Zwangsimpfung in Frankreich

Gina-NRW ist offline
Beiträge: 1.057
Seit: 15.06.08
ja, hoffentlich.

Contergan dürfte mittlerweile ziemlich in Vergessenheit geraten sein.
wer von den jungen Frauen, die im besten Alter für Babies sind,
weiß denn davon noch was? und wenn sie überhaupt je davon gehört haben,
dann denken sie vielleicht, der Contergan-Skandal konnte nur passieren,
weil die Wissenschaft halt damals noch nicht soweit war,
aber heute ist ja alles toller und weiter und sicherer .... haha!
(ein Lachen, welches einem im Halse steckenbleibt)

LG
Gina

Zwangsimpfung in Frankreich
Binnie
Ganz übel finde ich auch, dass die Eltern vorher teilweise gar nicht gefragt werden, ob sie ihr Kind impfen lassen möchten. So schreibt G. Buchwald bspw., dass seit die BCG-Impfung 1991 wieder in die Liste der "öffentlich empfohlenen Impfungen" aufgenommen wurde, "[...]von diesem Zeitpunkt ab - gesprochen wurde vom Juli 1991 - werden Säuglinge wieder am Tag nach der Geburt, ohne die Eltern zu fragen, mit dem BCG-Impfstoff geimpft."

(Die BCG-Impfung wird zur "Immuninisierung" gegen Tuberkulose vorgenommen).

Zwangsimpfung in Frankreich

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Hi Binnie,

das ist ja wohl mehr als schlimm. Das dürfte doch absolut strafbar sein, oder?

Aber die meisten Eltern haben da wohl zeimliches Vertrauen in die Medizin und auch in die die Mediziner, so dass solche Aktionen wohl eher folgenlos bleiben.

LG
Angie

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Mats ist offline
Beiträge: 633
Seit: 19.03.08
Die Impfung gegen TBC wird momentan nicht empfohlen ! Kaum ein Arzt wird ohne das Einverständnis der Eltern impfen, da dies strafbar ist und in keinem Verhältnis zum finanziellen Gewinn aus der Impfung steht.
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"Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist." (F. Nietzsche)

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Binnie
Hi Angie,

denke nicht das das strafbar ist, sondern vielmehr hört sich das für mich nach gängiger Praxis an. Wenn Dein Kind nachweislich einen Impfschaden erleidet, dann kannst Du hinterher versuchen Schadensersatz zu verlangen, aber erst brauchst Du die Anerkennung als Impfschaden... Und der Nachweis scheint beliebig schwierig zu sein.

G. Buchwald schildert in seinem Buch auch etliche Fälle von Impfschäden. Ich kann das Buch: Impfen: Das Geschäft mit der Angst: Amazon.de: Gerhard Buchwald: Bücher nur allen werdenden Eltern und auch sonst all denen empfehlen, die sich "kritisch" zum Thema Impfen informieren möchten. Echt unglaublich, was er da an Fallbeispielen von Impfschäden so aufführt!

Die Frage ist nur, wie kann man verhindern, dass das Kind einfach unwissentlich geimpft wird ? Ebenso sollen Ärzte sehr häufig im Impfpass fehlende Impfungen einfach so verabreichen, ohne dies vorher mit den Eltern ausdrücklich zu besprechen... Da hilft wohl nur eins: Hausgeburt und am besten nie nie zum Arzt!

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Binnie
Zitat von Mats Beitrag anzeigen
Die Impfung gegen TBC wird momentan nicht empfohlen ! Kaum ein Arzt wird ohne das Einverständnis der Eltern impfen, da dies strafbar ist und in keinem Verhältnis zum finanziellen Gewinn aus der Impfung steht.
Hast Du Quellen für diese Deine Aussagen ?

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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Naja, Mats, ich könnte mir vorstellen, dass die ungefragte Impfung nicht die Regel ist, aber dennoch manchmal verabreicht wird, leider.

Im KKH nach Entbindung meiner Tochter waren einige Eltern deren Kinder ungefragt geimpft wurden und haben dann automatisch den Impfausweis bei Entlassung mitbekommen (da ging es wohl um die Standardimpfungen)

Nun gut, ich habe mein Baby nicht eine Minute aus den Augen gelassen und bin immer mit zu den Erstlingsuntersuchungen.

LG

Angie

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Mats ist offline
Beiträge: 633
Seit: 19.03.08
@ Binnie

Es kann so einfach sein ... gleich der erste Link ...

Zitat von Angie1 Beitrag anzeigen
Naja, Mats, ich könnte mir vorstellen, dass die ungefragte Impfung nicht die Regel ist, aber dennoch manchmal verabreicht wird, leider.
Ja ... das ist vorstellbar. Leider. Aber das ist dann, wie gesagt, eine strafbare Handlung und es fehlt auch das Motiv des Arztes. Wird geimpft, muß vorher eine Unterschrift der Erziehungsberechtigten erfolgen. Schon zur Absicherung des Arztes.
Es ist doch albern zu glauben, der Arzt möchte für mögliche Impfschäden oder Komplikationen verantwortlich gemacht werden. Oder ?
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Geändert von Mats (23.08.09 um 14:21 Uhr)

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Binnie
@ Mats: wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil. Ich sprach von Impfungen, die ab Juli 1991 empfohlen wurden, und nicht von 2009. Was zwischenzeitlich aktueller Stand ist, weiß ich nicht. Aber damals war es offensichtlich so!


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