Tollwut und Japanische Enzephalitis impfen bei Kind < 1 Jahr

22.03.18 13:55 #1
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lallejoe ist offline
Beiträge: 1
Seit: 22.03.18
Hallo zusammen

Wir planen mit unseren Kindern eine mehrjährige Weltreise und befassen uns aktuell gerade mit dem Thema impfen. Unsere Kinderärztin hat für den 2 1/2 jährigen Sohn einen einwandfreien Impfplan erstellt aber bei unserer 7-monatigen Tochter ist sie unsicher. Unsere Reise starten wir Anfangs August 18, die Tochter wird am 25.08 1 Jahr alt. Es stellt sich nun die Fragen, ob Tollwut und Japanische Enzephalitis überhaupt vorher geimpft werden kann? Falls ja, gibt es Risiken? Wie sähe der Impfplan aus?

Vielen Dank für euren Input.


Tollwut und Japanische Enzephalitis impfen bei Kind < 1 Jahr

togian ist offline
Beiträge: 805
Seit: 14.06.09
Hi,
ich war vor jahren mehrmals für jeweils mehrere monate in asien auf reisen.
damals war ich bis zum stehkragerl gegen alles geimpft was es (an impfungen) gab. unterwegs hab ich viele langzeittraveller getroffen (etliche mit kind und kegel) die ungeimpft und ohne malariaprohylaxe unterwegs waren.
grad die mit kleinkindern habe ich für massiv "angrannt" und verantwortungslos gehalten. wie kann man nur...,

falls ihr schon mal länger auf reisen gewesen seid, kennt ihr das sicher: es gibt jene, die im uhrzeigersinn reisen und jene die gegen den uhrzeigersinn unterwegs sind. daher trifft man die meisten immer wieder.
es hat mir da schon zu denken gegeben, dass ich (die vorher nie krank war) und auch meine begleiter doch von einem infekt zum nächsten geschlittert sind (wo wir doch so super vorbereitet waren ) und die langzeittraveller alle gesund waren, bzw. zumindest bei weitem fitter als wir.
tollwut, haben wir unterwegs nie "angetroffen" - (weil 1ner aus der gruppe nicht geimpft war, haben wir bei einer reise immer einheimische gefragt, ob grad was grassiert). und man kommt ja leicht ins reden - da waren etliche weltenbummler dabei. ich hab nie jemanden getroffen, der mit tollwut in kontakt gekommen ist. 2 kenne ich, die die tollwutspritze in den bauch bekommen haben (biss durch ein unbekanntes tier). aber da wusste man eben nicht ob sie überhaupt mit dem erreger in kontakt gekommen sind.
da würde ich mich vorab schlau machen, wie man mit tollwutverdächtigen wunden am besten umgeht (jod? hochdosis vit C?) - da hab ich bislang kaum recherchiert.


jahrzehnte später bin ich auch mutter und ich wollte mein kind selbstverständlich gegen alles notwendige schützen/impfen. hab also zu recherchieren begonnen.
und heute ist mein kind (mit aktuell 4,5) komplett ungeimpft und wird es, soweit das in meiner hand bleibt, auch bleiben.
wir planen in ca. 1,5 jahren auch eine einjährige reise (sicher wieder asien, ev. auch südamerika, mal schauen).
generell hat mein zwerg ein sehr fittes immunsystem - wird so gut wie nie krank, und wenn dann ist der infekt in ein paar stunden erledigt. daher mach ich mir keinen stress. außerdem gibt es so viele potente mittel, mit denen man das immunsystem so ziemlich gegen jeden infekt "scharf" machen kann - und damit, wenn schon nicht verhindern, dann zumindest eine sehr milde verlaufsform gewährleistet ist.

falls es euch nur um formalismen/einreisebestimmungen geht: es gibt immer eine ausnahme! wenn impfungen verpflichtend notwendig sind, einfach nach den ausnahmeregelungen fragen!

meine reiseapotheke/generelle prophylaxe würde so ausschauen:
  • jod/lugolsche lösung: generell dafür sorgen, dass die schilddrüse/der körper gut gesättigt ist. das blut passiert alle 17min die SD. wenn die gut mit jod gefüllt ist, werden alle unerwünschten erreger (die im blut rumschwirren) schon mal an der stelle vom immunsystem eliminiert. sollte sich doch was einnisten - hochdosis jodtherapie. bzw. zum desinfizieren von wunden ist es auch prima. der vorteil liegt auf der hand: 1 kleines flascherl reicht für die family monatelang. (schaut nach dr. brownstein/jod hochdosis protokoll. grad was infektionen angeht, werdet ihr eher auf englisch fündig). zusätzlich auf ausreichend selen achten (ev. auch als nahrungsergänzung mitnehmen). am meer seid ihr diesbezüglich auch ohne nahrungsergänzung gut unterwegs (seafood, algen...)
    sollte die mama während der stillzeit auch jod nehmen wollen - super! allerdings würde ich da in mini dosen (im µg Bereich - also mit 2-300 µg starten und sehr langsam steigern, da würde ich Kelp statt lugolsche nehmen + unbedingt selen). das langsame einschleichen ist wichtig, damit töchterchen keine ladung brom/fluorid über die muttermilch bekommt und damit erst recht vergiftet wird.
    wir hatten grad "scharlach in 3 tagen mehr oder weniger symptomfrei - nur der ausschlag hat ihn verraten " (und selbstverständlich ohne AB)- ich bin selber erst am begreifen, wie potent das jod in wirklichkeit ist...
  • vitamin c/ascorbinsäure: mind. 200g ins gepäck (ich denk mir nachkaufen kann man das sicher in jeder größeren stadt, aber für einen erwachsenen können schon mal 100g/tag notwendig sein). für die kids schauen, was sie nehmen/sich "unterjubeln lassen"). ev. gepuffertes vit c (es gibt etliche vit c kautabletten, aber einerseits ist es schwer welche zu finden, die allen schmecken, andererseits müsst ihr ja wahrscheinlich gewicht sparen). Quellen: Dr. Humphries (hat auch kinderdosierungen in ihrem video). dr. levy (2 bücher), dr. klenner schreibt glaub ich auch viel über kinderdosierungen. erwachsenendosierung (äh wie kinder - also jeder soviel er braucht)- immer entlang der darmtoleranzgrenze/darmverträglichkeitsgrenze.
  • vitamin a: stosstherapie 1-2 tage 50.000-200.000 iE/d (vit a wird grad bei viralen infekten sehr schnell verbraucht). schau mal who/masern/vit a
  • vitamin d3: falls ihr ohnehin in der sonne seid, wird der spiegel passen (außer ihr schmiert viel mit sunblocker rum... also je nach reiseziel/umgang mit der sonne im auge behalten).
  • zink
  • kohletabletten
  • parasitenmittel (ev. terpentinöl?, wobei da gibt es sicher im jeweiligen land die passenden, potenten mittel. ich würde uns unterwegs regelmässig - prophylaktisch - "entwurmen" . speziell wenn sich der stuhl ändert, bauch sich ein wenig anders anfühlt... das immunsystem kann viren, bakterien, pilze sehr gut eliminieren, sofern es gut versorgt ist. parasiten (wenn sie mal drinnen sind), wird das immunsystem nicht mehr los. beste prophylaxe: macht es wie die einheimischen (chilli, kräutermischungen usw..)- das funktioniert zumindest für die erwachsenen meist prima. wenn einheimische (egal ob erwachsene/kinder blähbäuche haben, besonders vorsichtig sein. speziell, wenn sie euer essen kochen )
  • hochdosierten B-Komplex und/oder Multivitamin
ich glaub das wär meine vollständige liste für alles und jedes was unterwegs passieren kann
der vorteil bei den obigen mitteln ist, dass ihr jeweils eine sehr breite wirkung habt. z.B. egal ob mückenstiche, sandflöhe, bedbugs, allergie, quallen, nahrungsmittelvergiftung, sonnenbrand, sonnenstich.... --> vitamin C machts wieder gut!


solltet ihr aus welchen gründen auch immer, dennoch an impfungen denken,
würde ich mal generell schauen:

a) gibt es den hauch einer chance, dass der nutzen der geplanten impfung größer ist, als der potentielle schaden? daher: wie wirkungsvoll sind die impfungen? (tollwut hab ich irgendwo bei <10% wirkung in erinnerung, ist aber schon länger her, dass ich mir das angeschaut hab.
b) sind die impfungen für die altersgruppe zugelassen? generell gibt es für KEINE impfung placebokontrollierte WIRKSAMKEITSstudien an menschen. in seltenen fällen gibt es zumindest studien, die sich anhand von ECHTEN placebogruppen NEBENWIRKUNGEN anschauen (die nebenwirkungsstudien gibt es immer - meist gibt es aber keine echte placebogruppe, sondern es wird der impfstoff gegen "nur aluminium" getestet. damit hat man dann in gruppe A+B annähernd gleiche nebenwirkungen und kann mit fug und recht sagen, dass "es" ohnehin passiert wäre ).
c) gibt es in der umgebung jemanden der epidermale impfungen durchführt? da wird der impfstoff nur in die oberste hautschicht eingeritzt. da in dem bereich viele abwehrzellen sitzen, braucht man auch nur 1/1000tel-1/100tel impfstoff (im vergleich zu einer impfung ins muskelgewebe - dort rechnet der körper einfach nicht mit erregern, hat dort also dementsprechend auch kaum abwerhrzellen sitzen). damit habt ihr den gleichen output (antikörper, die der schulmedizin ja so wichtig sind) - bei sehr niedrigem input (wenig impfstoff, damit wenig adjuvantien, und das auch noch an einer stelle, wo es der körper leichter wieder los wird). also win-win. in den impfpass wird es meines wissens von den ärzten auch eingetragen. also wär das die harmloseste variante.


wird eure tochter gestillt? wenn ja, ist euch bewusst, dass sie viel weniger response (weniger/kaum antikörper) auf die impfungen hat wie ein flascherlkind? (igG's in der muttermilch). daher aber auch weniger gefahr, dass sie schäden davon trägt. - immerhin was
wenn also z.B. ihre mama schon geimpft wurde und ihr körper fleißig igG's produziert, dann wird euer tochter geimpft - ihre mama gibt über die muttermilch ihre igG's an eure tochter weiter - und zwar "bevorzugt" weil die natur davon ausgeht, dass wenn die mama grad mit den erregern kämpft, muss das kind auf alle fälle beschützt werden, weil es ja sicher auch erregerkontakt hatte. und da es gestillt wird, muss es noch so klein sein, dass es selber keine antikörper bilden kann. die natur ist schon schlau, wenn man sie lässt...
(blöd ist halt auch, die igG's bleiben ja nicht in deiner tochter, sondern "rauschen" nur durch und machen ihren job...),
womit ihr immunsystem die volle gaudi hat, weil es keine antikörper gegen die erreger in der komischen spritze bilden muss.
damit habt ihr dann geimpfte mutter und tochter, die beide fast nur die nebenwirkungen haben (aluminium, formaldehyd und was sonst noch so drinnen ist. also je nach impfung eventuell menschliche fremd DNA, affen DNA, nierenzellen von hunden usw...) -und beide kaum antikörper die eventuell was bringen könnten im fall des falles. hat man euch diesbezüglich überhaupt aufgeklärt?

generell sind kinder bis zum 2 lebensjahr von natur aus in einem "antientzündlichen" zustand (nestschutz, stillen...). daher sind impfungen für die ganz kleinen meist sehr hoch dosiert (speziell auch was aluminium und sonstige impfkraftverstärker betrifft. auf erwachsenendosierungen hätten sie zu wenig immunantwort. (leicht überprüfbar, rechne lt. beipacktext inhaltsstoffe auf kg lebendgewicht um...)
frage: ist euch das bewusst?

nebenwirkungen, nur 1 beispiel: kinder im 1 lebensjahr werden akribisch von salz ferngehalten, weil die nierenfunktion noch nicht 100%ig gegeben ist.
was braucht kind aber um aluminium wieder loszuwerden?
voll funktionsfähige nieren.
(bei dialysepatienten wird akribisch darauf geachtet, dass alu nicht mal in spurenelementen im wasser ist. die minis, die per definition auch eine eingeschränkte nierenfunktion haben, sind somit in der gleichen schützenswerten position. diesbezügliche sicherheit: es wurde zur sicherheit erst mal gar nicht untersucht.

es gibt seit rund 100 jahren impfungen. aber erst vor wenigen jahren hat man sich anhand einer handvoll kinder angeschaut was mit dem alu passiert. vermutet hat man: wird äh schnell ausgeschieden..
die "gute nachricht": nach einer impfung gibt es in den ersten 24 stunden bei den minis keine alu-erhöhung im blut, keine ausscheidung durch urin, stuhl..
äh, was heißt da gute nachricht? wo kommt es hin, wenn es nicht ausgeschieden wird?

aluminium ist ein neurotoxin - was macht es denn im körper/im hirn. grad bei zwergen die im turbotempo neuronale verbindungen aufbauen jeden tag....

auswirkungen durch nur 1 impfung auf die epigenetik:
Quelle. pubmed 18336961

6 Säuglinge, 12 Stunden nach Infanrix-Poio+hib impfung:
33 allergie gene aktiviert
66 asthma gene aktiviert
67 krebs gene hochreguliert
25 immunolgoische krankheitsgene hochreguliert.

also falls sich schon bei einer impfung so viel tut, überlegt euch was es mit eurem zwerg macht, wenn ihr so viel impfen lässt. ergo - falls, unbedingt lange pausen machen und in der zwischenzeit impfungen ausleiten/immunsystem besonders gut unterstützen. epigenetik heißt ja, dass es "in beide richtungen" geht - also was aktiviert wurde, kann wieder deaktiviert werden, man muss dem körper aber die zeit dafür lassen.


falls ihr es dennoch durchziehen wollt:
kind muss top gesund sein (kein verklebtes auge, keine rinnende nase)! wenn es (das immunsystem) schon mit so banalen dingen wie paar viren/bakterien im hno trakt nicht fertig wird, wie soll es die impfung gut verarbeiten können? die einstellung: wenn man nicht fieber hat, ist man gesund genug um geimpft zu werden ist recht neu (grundidee: die kids heutzutage haben dauernd was, da würde man kaum noch zum impfen kommen, wenn man warten müsste bis sie wirklich fit sind. das ist hochoffiziell - den passus findet man z.B. bei der CDC auf der homepage. Koch institut hab ich noch nicht geschaut).

1 impfung pro termin (egal ob "normal" oder "epidermal", dazwischen mind. 2 wochen pause (einerseits gibt es dem immunsystem die chance mit allem was da drinnen ist fertig zu werden). schäden entstehen kumulativ. daher kann es sein, dass 5 impfungen nach außen hin problemlos vertragen werden und nr. 6 dann die ist, die das fass zum überlaufen bringt. was drinnen ist, ist drinnen...

im schadensfall kann man sich meist auch brausen, wenn mehr als 1 impfung gleichzeitig gegeben wurde (bei mehreren impfungen gibt es das problem, dass diese vorgangsweise experimentell ist - daher zwar jahrelang praktiziert wird, aber nie an menschen in studien ausprobiert wurde. dadurch ist es IMMER off-label-use. bei etlichen impfstoffen steht auch im beipacktext, dass man sie nicht mit anderen kombinieren darf. (wird dennoch täglich gemacht).
auf reaktionen achten. neben klassischen immunreaktionen (fieber etc.) auch auf fähigkeiten achten, die eventuell verloren gehen. (z.B. wenn sie vor der impfung gebrabbelt hat, robben konnte und dann nach der impfung schwierigkeiten hat es wieder zu tun. oder wenn wortschatz verloren geht, satzbau wieder einfacher wird, feinmotorik - lego etc - wieder plumper wird, "unfälle" mehr werden (bei eurem sohn).

JEDE impfung macht hirnschäden (so wie jeder sturz auf den kopf etc.). meist sind sie im "mikrobereich", können also relativ rasch behoben werden. wenn fähigkeiten verloren gehen, merkt man halt deutlich, dass ein schaden da ist, der mehr als "micro" ist.
spätestens da würde ich nicht mehr weiterimpfen. (dieses "vergessen" von fähigkeiten ist mittlerweile in unserer gesellschaft so normal geworden, dass es sogar in erziehungsratgebern als "normal" drinnen ist. komisch nur, dass es anscheinend nur geimpfte kinder "trifft" )

zwischen letzter impfung und flug mindestens 3 wochen, besser 4 pause einkalkulieren.

schwierig, sich da "richtig" zu entscheiden. viel kraft dafür

solltet ihr noch infos brauchen zur "reiseapotheke"/hochdosis orthomolekularer therapie - da schreib ich bei interesse sehr gern mehr

ansonsten alles liebe und super tolle reise!
togi

Geändert von togian (03.04.18 um 12:16 Uhr)


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