Seltsame Symptome nach Influenza-Impfung

06.11.16 15:57 #1
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Seltsame Symptome nach Influenza-Impfung

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.165
Seit: 08.11.10
Hallo schokiminzi,

Ja, das ist leider viel zu weit weg, und ich weiss auch nicht, wie ich hier bei uns einen guten Heilpraktiker finden könnte.
Von mir waren es 1400 km bis nach Wuppertal.
Ich kenne den einen oder anderen vom Schild an der Tür her, mehr aber auch nicht. Gibt's denn eine Datenbank oder ein Portal im Netz wie für die Schulmediziner?
Ich hatte mal ein paar Webseiten von Heilpraktikern aus Stuttgart geöffnet und auf die schnelle keinen gefunden der mir geeignet erscheint. Ihr braucht eher keine Homöopathie oder Akkupunktur, sondern Mineralstoffanalyse, Urintest Nitrostress, Lymphozytentransformationstests, Test auf KPU usw., also jemanden der mit Laboranalysen arbeitet.

Vielleicht findest du hier etwas?

http://www.symptome.ch/vbboard/oxida...melthread.html
Therapeutenlisten – Symptome, Ursachen von Krankheiten
Behandlerliste Stress – Symptome, Ursachen von Krankheiten
Adressliste Pyrrolurie – Symptome, Ursachen von Krankheiten
KPU-Behandlerliste – Symptome, Ursachen von Krankheiten
http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...dlerliste.html

Und wieso testen normale Hausärzte so etwas nicht? Wieso wird das so derart konsequent ignoriert? Wenn ich bei pubmed "Vitamin B 12 eingebe", bekomme ich etliche Treffer, was bedeutet, dass da durchaus geforscht wird. Aber die Hausärztin meines Vaters war nicht einmal angesichts des katastrophalen D-Vitamin-Wertes von 16 bereit, ein Kassenrezept auszustellen. Wofür zahlen wir so hohe Kassenbeiträge, wenn man dann so eine miese Leistung dafür bekommt? Ich versteh das nicht.
Mera hat es ja gut beschrieben. Wenn ich es mit einem Wort erklären sollte: Pharmamafia.

Heute nachmittag bekommen wir die Ergebnisse der grösseren Blutuntersuchung (B12 etc.), da bin ich schon sehr gespannt.
Auch das Holotranscobalamin?

Grüsse
derstreeck

Seltsame Symptome nach Influenza-Impfung

schokiminzi ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 06.11.16
Hallo derstreeck,
Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Von mir waren es 1400 km bis nach Wuppertal.
Ok, ok, ich nehm's zurück und sage, dass das ein Katzensprung ist von uns nach Wuppertal
Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Ich hatte mal ein paar Webseiten von Heilpraktikern aus Stuttgart geöffnet und auf die schnelle keinen gefunden der mir geeignet erscheint.
...
Vielleicht findest du hier etwas?
Ich habe tatsächlich was gefunden: Einen Heilpraktiker in Oberstenfeld, das ist quasi nebenan! Was meinst du dazu?
Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Auch das Holotranscobalamin?
Ja! Ich habe eben die ersten Ergebnisse vom Labor übermittelt bekommen, bin aber so schlau wie zuvor. Naja, ein bisschen schlauer schon, aber nicht viel.
  • HoloTC: 128 - also war's nix mit B12-Mangel. Kann er das B-Vitamin-Kombipräparat mit 500 µg B12 trotzdem nehmen?
  • Homocystein: 18,8 - viel zu hoch. Hinweis auf B6- und/oder Folsäure-Mangel?
Die Werte zu B1 und B6 stehen noch aus, die analysieren sie nur einmal pro Woche. Soll ich die Folsäure auch noch checken lassen? Die hatte die Ärztin natürlich nicht auf dem Zettel, und ich hab auch nicht daran gedacht. Die Parietalzell-Autoantikörper hat sie trotz meiner Aufforderung, sie untersuchen zu lassen, einfach unter den Tisch gekehrt.

Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Pharmamafia
- ein schönes Wort, und so treffend!

Schönen Abend und viele Grüsse
schokiminzi

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Mera ist offline
Beiträge: 97
Seit: 27.12.15
Zitat von schokiminzi Beitrag anzeigen
Wenn ich dann solche Erfahrungen mache, wie jetzt mit meinem Vater, verliere ich wirklich den Glauben und auch das Vertrauen in die Schulmedizin.
schokiminzi
Hi Schokiminzi,

das Vertrauen in die Schulmedizin hab ich nie wirklich gehabt. Ich bin ein Mensch der selbst hinterfragt, was ihm da so an Information vorgesetzt wird und da fallen sofort Inkonsistenzen auf. Ärzte handeln gern nach Schema F. Ich will niemandem was Böses unterstellen, doch in unserer Gesellschaft ist es gemeinhin einfacher und sicherer, sich anzupassen und nach gewissen Vorgaben zu handeln als seinen Kopf mal zum Selberdenken zu benutzen.

Zitat von schokiminzi Beitrag anzeigen
Wie bist du denn darauf gekommen, was du hast und wie du's therapieren kannst?
schokiminzi
Uff - DAS ist eine sehr lange Geschichte. Es fängt ja schon mal damit an, dass ich mit dieser Krankheit geboren wurde. Und meine Mutter hat sie und meine Großmutter hatte sie auch. Fazit - jeder in der Familie denkt, dass das Leben so in dieser Art normal ist, einfach weil man ja schlicht nichts anderes kennt.
Dann hab ich rausgefunden, dass mir Sport gut tut und Vitamine - speziell die B-Vitamine - hab ich instinktiv sehr bald für mich entdeckt. Das hat meine Lage schon mal wesentlich verbessert, obwohl ich aus heutiger Sicht bezüglich meiner Lebensenergie immer noch mehr oder weniger dahinvegetierte.

Dann kam ein Totalzusmmenbruch nach gehäuften sehr stressigen Ereignissen und da kam ich dann nicht mehr aus dem Bett raus. Multiorganerkrankungen unbekannter Ursache. Diagnose des Artzes: Depressionen. War ja klar. Körperlich hatte ich eine Konstitution einer bettlägrigen 80-jährigen, mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen. Dann Psychotherapie. Die war nicht schlecht aber auf die prophezeite Verbesserung meiner Stoffwechsellage durch Auflösen von Konflikten wartete ich vergebens. AD halfen nicht im Gegenteil - sie verschlechterten wesentlich meinen ohnehin schon angeschlagenen Stoffwechsel durch zusätzliche Vergiftung.

Ich hab dann angefangen zu entgiften. Meinen ersten Durchbruch hatte ich mit MMS welches solche Mengen an Gift aus meinem Körper raustransportierte, dass ich eine unmittelbare Verbesserung bemerkte. Entgiftung allein war jedoch nicht genug.
Dann hab ich mit der Orthemolekularen Medizin angefangen. Auch hier wieder eine wesentliche Verbesserung, da aber die Ärztin die HPU nicht kannte war auch dieser Erfolg wiederum nicht von Dauer.
Dann hab ich begonnen selbst zu recherchieren und machte auf eigene Faust einen HPU-Test - das Ergebnis war dann positiv und hat sehr vieles erklärt.

Heute verstehe ich meinem Stoffwechsel so gut, dass ich bereits die Wirkung jeder Tätigkeit oder jeder Nahrung auf meinen Körper spüre. Das hilft mir meinen Stoffwechsel in Balance zu halten.

Ich hab halt scheibchenweise immer mehr rausgefunden. Leider kam ich nicht auf die Idee (oder hatte auch niemanden Erfahrenen) mal das Gesamtbild zu betrachten. Ich hätte mir viel ersparen können. Aber nachher ist man ja immer klüger.

Ich wünsche dir und deinem Vater auch gute Fortschritte!

LG Mera
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Karma is a modern remake of original sin. Has anyone questioned that kind of belief yet?

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Mera ist offline
Beiträge: 97
Seit: 27.12.15
Hier habe ich einen guten Artikel über Vitamin B12 gefunden:
Vitamin B12: Symptome erkennen & Ursachen bekämpfen

Gemeinhin wird die Meinung vertreten, man sollte bei oraler Einnahme nicht unter 1000 mikrogramm substituieren.

LG Mera
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Hans F ist offline
Beiträge: 983
Seit: 20.09.14
Zitat von schokiminzi Beitrag anzeigen
Ein Vitamin B12-Mangel könne nicht vorliegen, da das Blutbild ja in Ordnung gewesen sei.
Das ist leider ein Irrglaube, da sich die Normwerte nur auf Auffälligkeiten des Blutbildes beziehen. Andere B12-Mangelsymptome können deshalb schon auftreten, wenn das Blutbild noch völlig in Ordnung ist.
Jetzt fährt er eben selbst zum Labor und lässt ihn checken.
Im Prinzip sollte man diese Leistung auch bei jedem Hausarzt als IGeL-Leistung bekommen.

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schokiminzi ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 06.11.16
Hi Mera,
Zitat von Mera Beitrag anzeigen
Uff - DAS ist eine sehr lange Geschichte.
Puh, aber WAS für eine. Da kannst du wirklich froh sein, dass du den Biss hattest und nicht aufgegeben hast. Hut ab! Andere hätten sich komplett aufgegeben.

Ich kenne mehrere, v. a. ältere Leute, die schwere Depressionen unklarer Herkunft haben und so vollgepumpt sind mit AD, dass ihr Leben im Grunde keins mehr ist. Einer lebt unter der Woche in der Psychiatrie und kommt nur am Wochenende raus. Da frage ich mich auch, was die Ursache sein könnte. Ausser mir hinterfragt das leider keiner, nicht mal die Angehörigen denken über die potentiellen Gründe nach - und wenn ich sie darauf anspreche, bekomme ich ein entrüstetes "na hör mal, er ist in den Händen guter Ärzte, die wissen schon, was sie tun!" Tja.

Meinem Vater geht's schon etwas besser. Gestern war ein sehr guter Tag, da war er fast wieder der Alte. Die Schrittlänge hat sich sehr verbessert, er ist geistig viel reger, er redet meistens wieder ganz normal, und der Speichelfluss war gestern auch weg. Heute ist's nicht ganz so gut, aber er hat heute morgen auch mal wieder im Garten geackert wie ein Irrer. Meine These ist, dass die Beschwerden-Ausprägung auch abhängig ist vom Grad der Erschöpfung, also auch tagesformabhängig. Kennst du das auch?

Viele Grüsse
schokiminzi

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schokiminzi ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 06.11.16
Hallo Hans F.,
Zitat von Hans F Beitrag anzeigen
Das ist leider ein Irrglaube, da sich die Normwerte nur auf Auffälligkeiten des Blutbildes beziehen. Andere B12-Mangelsymptome können deshalb schon auftreten, wenn das Blutbild noch völlig in Ordnung ist.
So sehe ich das ja auch, nur die Ärzte wollen's nicht so sehen, sie gehen nach Schema F. Keine Anämie = kein B12-Mangel. So haben mir das zwei der Doktoren erklärt, die wir aufgesucht haben.
Wobei jetzt ja ein Holo-TC-Wert von 128 bei meinem Vater rausgekommen ist, allerdings nach mehrtägiger Einnahme eines - zwar recht niedrig dosierten - B-Komplex-Präparates (10 µg B12). Bis jetzt konnte mir keiner sagen, wie das Ergebnis zu bewerten ist.
Zitat von Hans F Beitrag anzeigen
Im Prinzip sollte man diese Leistung auch bei jedem Hausarzt als IGeL-Leistung bekommen.
Nein, die Hausärztin besteht darauf, dass in der modernen westlichen Welt Mangelerscheinungen niemals vorkommen. Bei mir hat sie einen kapitalen Magnesium-Mangel nicht wahrhaben und untersuchen wollen. Deshalb habe ich den Arzt gewechselt.

Viele Grüsse
schokiminzi

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Mera ist offline
Beiträge: 97
Seit: 27.12.15
Zitat von schokiminzi Beitrag anzeigen

Meinem Vater geht's schon etwas besser. Gestern war ein sehr guter Tag, da war er fast wieder der Alte. Die Schrittlänge hat sich sehr verbessert, er ist geistig viel reger, er redet meistens wieder ganz normal, und der Speichelfluss war gestern auch weg. Heute ist's nicht ganz so gut, aber er hat heute morgen auch mal wieder im Garten geackert wie ein Irrer. Meine These ist, dass die Beschwerden-Ausprägung auch abhängig ist vom Grad der Erschöpfung, also auch tagesformabhängig. Kennst du das auch?
Hi Schokiminzi,

da sprichst du ein sehr wichtiges Thema an: das Verhältnis zwischen dem Grad der Erschöpfung und der Stärke der Ausprägung der Symptome.

Das Verhältnis ist meiner Meinung (und Erfahrung) nach immer 1:1. Also - wie du auch schon bemerkt hast - je erschöpfter der Mensch ist, desto stärker ist die Ausprägung seiner Krankheitssymptome.

Aber: Chronisches Erschöpfungssymptom ist keine Krankheit - Depression dagegen schon.

Und hier beginnt die ganze Miesere. Der Ursprung einer Krankheit wird einfach auf den Kopf gestellt: Die Medizin vertritt die Ansicht, dass die Ursache einer Erschöpfung die Depression ist. Es ist jedoch genau umgekehrt: Die Erschöfung ist die Ursache für eine niedergedrückte Stimmung also Depression. Und das nicht nur deshalb weil der Mensch aufgrund seiner Situation verzweifelt ist, sondern weil auch - und vor allem - der Stoffwechsel vollkommen entgleist ist. Und ein entgleister Stoffwechsel ist immer ein Indikator für mangelnde Entgiftung. Und Vergiftung greift DIREKT in den Hormonstoffwechsel ein und bestimmt damit welche Neurotransmitter in welcher Menge wann und wo gebildet werden und bestimmen damit über die Wachheit deines Geistes, positiven Einstellung sowie Resilienz von Menschen. Es versteht sich dabei von selbst, dass wiederum diese Bildung von Neurotransmittern abhängig ist von der Versorgungslage mit Mikronährstoffen.

Also steht und fällt alles mehr oder weniger mit der richtigen Versorgung von Mikronährstoffen. Wenn man dann heute schaut was so als "Nahrungsmittel" (ich bezeichne es lieber als "convenience food") so in sich reingestopft wird, damit die Darmflora (also die Zusammensetzung des Mikrobioms) krankhaft verändert, aus dieser Veränderung wiederum Süchte nach ungesunden Nahrungsmittel entstehen, die das Mikrobiom noch kränker machen, wird klar wo der Kreislauf beginnt.

Bleibt das Mikrobiom über längere Zeit in einem Ungleichgewicht, zieht das eine Fehlbesiedlung nach sich (Fructosemalabsorption ist ein Resultat davon), in der Folge ein chronisches Reizdarmsyndrom, in der Folge ein Leaky Gut Syndrome. Und hier schließt sich der Vergiftungskreislauf, denn mit einem durchlässigen Darm, kann sich der Körper gegen schädliche Stoffe gar nicht mehr schützen. Das körpereigene Immunsystem bricht damit zusammen. Aber auch die Serotonin-Produktion kommt zum Erliegen. Und was macht die Medizin? Antidepressiva verschreiben.

In weiterer Folge wundern sich die Menschen dann über mannigfache Entzündungsherde im Körper oder vielfältige Allergien bzw. Unverträglichkeiten. Aber keine Sorge - Onkel Doktor hat für alles ein Mittelchen parat.
Wenn der Geist im Alter dann aufgrund der mannigfachen Giftanreicherung im Hirn endgültig retardiert, wird das als natürliche Folge des Alterungsprozesses bezeichnet und mit besänftigenden Bezeichnungen wie Alzheimer oder Parkinson etabliert und etikettiert. Ob der Arzt auch dafür eine Lösung hat? Was meinst du?

LG Mera
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Geändert von Mera (23.11.16 um 13:25 Uhr)

Seltsame Symptome nach Influenza-Impfung

schokiminzi ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 06.11.16
Hi Mera,
Zitat von Mera Beitrag anzeigen
da sprichst du ein sehr wichtiges Thema an: das Verhältnis zwischen dem Grad der Erschöpfung und der Stärke der Ausprägung der Symptome.
Das Verhältnis ist meiner Meinung (und Erfahrung) nach immer 1:1. Also - wie du auch schon bemerkt hast - je erschöpfter der Mensch ist, desto stärker ist die Ausprägung seiner Krankheitssymptome.
... Und hier beginnt die ganze Miesere. Der Ursprung einer Krankheit wird einfach auf den Kopf gestellt: Die Medizin vertritt die Ansicht, dass die Ursache einer Erschöpfung die Depression ist. Es ist jedoch genau umgekehrt: Die Erschöfung ist die Ursache für eine niedergedrückte Stimmung also Depression.
... Also steht und fällt alles mehr oder weniger mit der richtigen Versorgung von Mikronährstoffen. ... Und was macht die Medizin? Antidepressiva verschreiben.
... Wenn der Geist im Alter dann aufgrund der mannigfachen Giftanreicherung im Hirn endgültig retardiert, wird das als natürliche Folge des Alterungsprozesses bezeichnet und mit besänftigenden Bezeichnungen wie Alzheimer oder Parkinson etabliert und etikettiert. Ob der Arzt auch dafür eine Lösung hat? Was meinst du?
Ich meine dazu, dass die Schulmedizin auf dem völlig falschen Pfad wandelt. Den Verdacht hatte ich schon lange, aber so richtig klar wird mir das erst jetzt. Ich vergleiche das mit einem kranken Baum, dessen Blätter die Mediziner mit Medizin versorgen, der aber an der Wurzel krank ist und ganz ganz langsam immer kränker wird, während sie oben an den Blättern alles anzuwenden versuchen, was sie können und wissen.
Mir ist nur nicht restlos klar, was die Ursache dieser kapitalen Wandlung in der Medizin ist, denn wenn ich alte Lehrbücher zur Hand nehme, ist da sehr wohl der Zusammenhang von Mikronährstoffen und dem Gesundheitszustand des Menschen ein Thema. Je neuer die Bücher aber sind, umso mehr werden diese Fakten aus dem Zentrum an die Peripherie gedrängt und verschwinden schließlich ganz, bis sie in gesonderten Publikationen wieder auftauchen, die nicht mehr "schulmedizinisch" sind. Mittlerweile gibt's nur noch ganz vereinzelt Beiträge/Bücher, deren Autoren den Gesamtzusammenhang betrachten und nicht nur ein isoliertes Problem thematisieren.

Mein Verdacht ist, dass 1. die Medizin sehr stark durch die Pharmaindustrie in diese Richtung gelenkt wird. Wo das Geld ist, kann geforscht werden, wo nicht, da nicht - Stichwort "Drittmittel". 2. glaube ich, dass die extreme Ausdifferenzierung und Spezialisierung dazu geführt hat, dass das große Ganze aus dem Blick geraten ist und das Synergie-Thema gar nicht mehr vorkommt. Eine ganz ungute Entwicklung insgesamt.

Was mein Vater deshalb gerade durchmachen muss, ist wirklich nicht mehr lustig. Mittlerweile ist alles wieder soweit okay, er ist wach, aktiv, die Schrittlänge passt usw., nur der Speichelfluss und der phasenweise schiefe Mund (v. a. abends und nach längerer körperlicher Aktivität) sind noch da. Die Ärzte sind mäßig engagiert und zucken meist nur mit den Schultern, so nach dem Motto, lass ihn halt sabbern. Ein Trio aus Zahnarzt, Kieferchirurg und Radiologe hat die Speicheldrüsen sehr aufwendig untersucht, aber die sind ja alle gesund.... oh Wunder! Dabei hat er sowas von stark verspannte Rücken-, Schulter- und Nackenmuskeln, wenn ich ihm da nur leicht draufdrücke, geht er an die Decke - vielleicht als Resultat des heftigen Vitaminmangels? -, und wenn er den Mund zu schließen versucht, läuft der Unterkiefer schräg auf den Oberkiefer zu. Ich vermute, dass ein Halswirbel, oder auch gleich mehrere, blockiert sind, dass da Nerven eingeklemmt sind, und vielleicht stimmt auch der Biss nicht; er hat eine Zahnteilprothese im Unterkiefer.

Jetzt werden wir halt nochmal auf den Zahnarzt losgehen und parallel einen Atlastechniker (Physio) konsultieren. Von Orthopäden halte ich nur wenig, zumindest von denen in unserer Umgebung.

Liebe Grüsse
schokiminzi

Seltsame Symptome nach Influenza-Impfung

Mera ist offline
Beiträge: 97
Seit: 27.12.15
Hi Schokiminzi,

ich hab gerade ein interessantes Pdf von Bodo Kuklinski zu dem Thema "Nitrosativer Stress" gefunden. Das könnte dir mit den Problemen deines Vaters helfen.

https://www.google.at/url?sa=t&rct=j...BqJd4rqznt5JLw

LG Mera
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